AT244721B - Einrichtung Zufuhr von Schweißdraht, Schweißstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schutzgas-Lichtbogenschweißpistole - Google Patents

Einrichtung Zufuhr von Schweißdraht, Schweißstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schutzgas-Lichtbogenschweißpistole

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AT244721B
AT244721B AT216864A AT216864A AT244721B AT 244721 B AT244721 B AT 244721B AT 216864 A AT216864 A AT 216864A AT 216864 A AT216864 A AT 216864A AT 244721 B AT244721 B AT 244721B
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Austria
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sleeve
hose
welding
gas
welding wire
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Application number
AT216864A
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English (en)
Inventor
Harry Thostrup
Original Assignee
Kjellberg Esab Ges M B H
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Einrichtung zur Zufuhr von Schweissdraht, Schweissstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schutzgas-Lichtbogenschweisspistole 
Die Erfindung bezweckt eine verbesserte Einrichtung zur Zufuhr von Schweissdraht, Schweissstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schweisspistole, welche für die Schutzgas-Lichtbogenschweissung mit abschmelzender Elektrode eingerichtet und mit einem Druckgasmotor zum Vorschub des Schweissdrahtes oder der Schweissdrähte versehen ist. 



   Der erfindungsgemässe Mehrfachschlauch besteht aus einem gasdichten Schlauch zur Leitung des Druckgases, einem im Inneren des genannten Schlauches verlegten, gasdichten Schlauch zur Leitung des Schweissdrahtes bzw. der Schweissdrähte und des Schutzgases, und einem zwischen dem äusseren und dem inneren Schlauch verlegten schlauchförmigen, den inneren Schlauch umgebenden, geflochtenen Kabel. 



   Dieser Mehrfachschlauch bietet den Vorteil, dass sämtliche für den Betrieb der Schweisspistole erforderlichen Mittel, einschliesslich des Schweissdrahtes und des Schweissstromes, durch ein einziges schlauchartiges Gebilde zugeführt werden, welches durch seinen konzentrischen Aufbau in allen Richtungen dieselbe Biegsamkeit aufweist. Es   wird hiedurch für den Schweisser   das Führen der Pistole während des Schweissens wesentlich erleichtert. 



   Es ist bekannt, das Druckgas und das Schutzgas durch zwei verschiedene Schläuche zuzuführen und   dabei das Schweissstromkabel im Inneren   des Druckgasschlauches zu verlegen, um eine Kühlung des Kabels zu bekommen. Beim erfindungsgemässen Mehrfachschlauch bekommt man jedoch eine weit wirksamere Kühlung des Kabels, da das Kabel selber schlauchartig ausgebildet ist und deshalb eine grössere   Kühlfläche   als ein Kabel gewöhnlicher Art bietet. 



   Vorzugsweise soll der Umkreis des Kabels mindestens ebenso gross sein wie der mittlere Umkreis des zwischen den Schläuchen vorhandenen Druckgaskanals. 



   Der erfindungsgemässe Mehrfachschlauch ist zweckmässig an beiden Enden mit Endgamituren oder Kupplungsgliedem versehen, welche die gegenseitige axiale Lage der drei Teile festlegen und den Anschluss des Mehrfachschlauches an die Pistole bzw. an den den Schweissstrom, den Schweissdraht und die beiden Gase liefemden Teil der Schweissanlage erleichtert. 



   Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform der Erfindung dar. Fig. l zeigt im Längsschnitt das eine (vordere) Ende eines Mehrfachschlauches mit dem daran befestigten Kupplungsglied, Fig. 2 zeigt im Längsschnitt das andere (hintere) Ende des Mehrfachschlauches und das daran befestigte Kupplungsglied sowie einen mit dem Kupplungsglied zusammenwirkenden Kupplungsblock. 



   Der gezeigte Mehrfachschlauch besteht aus einem äusseren Schlauch 2, einem inneren, dünneren Schlauch 1 und einem zwischen den Schläuchen verlegten, geflochtenen, schlauchförmigen Kabel 3. 
 EMI1.1 
 

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Claims (1)

  1. geeignetes Druckgas) dar, die das Antriebsmittel eines in der Schweisspistole vorgesehenen Druckluftmotors darstellt und ausserdem als Kühlmittel für das Kabel dient. Das Kabel nimmt nur einen kleineren Teil des zwischen den Schläuchen vorhandenen Ringraumes in Anspruch und hat einen Umkreis, welcher grösser als der mittlere Umkreis des Ringraumes ist. Der innere Schlauch stellt die Schutzgaszufuhrleitung dar und dient gleichzeitig als Führung für den (nicht gezeigten) Schweissdraht, welcher nur einen kleinen Teil des inneren Querschnittes des Schlauches 1 einnimmt. EMI2.1 Mehrfachschlauch ist an beiden Enden mit Endgamiturenhinten mit dem Schweisskabel 3 elektrisch verbunden und mit dem äusseren Schlauch 2. z.
    B. durch Vulkanisation, gasdicht verbunden ist, und welche vorne mit einem konischen Nippel 6 versehen ist.
    Der Innendurchmesser der Hülse 4 ist grösser als der Aussendurchmesser des inneren Schlauches l, welch letzterer sich bis an den Nippel 6 erstreckt, so dass zwischen dem inneren Schlauch und der Hülse ein Zwischenraum vorhanden ist, welcher hinten gegen den Zwischenraum der Schläuche 1 und 2 offen ist und vorne durch einen Dichtungsring 9 abgegrenzt ist. Die Hülse ist mit radialen Austrittslöchern 5 für die Druckluft versehen. Der Nippel. 6 ist mit einer zentralen Austrittsöffnung 8 für den Schweissdraht und seitlichen Austrittsöffnungen 7 für das Schutzgas versehen. Das beschriebene Kupp- lungsglied soll in ein entsprechend ausgebildetes Kupplungsglied der Schweisspistole eingestöpseltwerden.
    Das am hinteren Ende des Mehrfachschlauches vorgesehene Kupplungsglied ist ebenfalls stöpselartig ausgebildet und besteht aus einer vorne in dem äusseren Schlauch befestigten Metallhülse 11 und einer in deren hinteres Ende eingeschraubten Endbüchse 12 mit einem in die Hülse hineinragenden Rohransatz 12a, in welchem das Ende des inneren Schlauches 1 eingepasst ist, so dass durch das aus den Gliedern 1 und 12a gebildete Rohr das Innere der Hülse 11 in einen von dem genannten Rohr umschlossenen inneren Raum und einen zwischen dem genannten Rohr und der Hülse vorhandenen äusseren Ringraum aufgeteilt wird. Der äussere Raum wird durch den Dichtungsring 20 in eine vordere Kammer und eine hintere Kammer aufgeteilt.
    Die vordere Kammer steht offen gegen die zwischen den Schläuchen 1 und 2 gebildete Druckluftleitung, während die hintere Kammer durch die Löcher 13 des Rohransatzes 12a mit dem inneren Raum in Verbindung steht. In denjenigen Teilen der Hülse 11, welche diese Kammern umgeben, sind radiale Löcher 23 bzw. 10 vorgesehen, welche als Eintrittslöcher für Druckluft bzw.
    Schutzgas dienen. Ein in die Endbüchse eingepasste Nippel 14 hat eine mit einer Drahtspirale 15 ausgekleidete Bohrung. Die Drahtspirale, welche aus einem gegen Abnützung beständigen Werkstoff, z. B. Phosphorbronze, oder Berylliumbronze, besteht und dessen Innendurchmesser um ein Geringes grö- sser als der Durchmesser des Schweissdrahtes sein sollte, soll den Nippel 14 gegen Verschleiss schützen und ausserdem als Dichtung dienen, um das Ausdringen von Schutzgas rückwärts längs des Schweissdrahtes möglichst zu verhindern. Die Drahtspirale 15 ragt, wie gezeigt, vorteilhaft in den vom Rohransatz 12a und dem Schlauch 1 umschlossenen Raum hinein und kann sich, wenn erwünscht, über die ganze Länge des Schlauches 1 erstrecken, um den Schlauch vor Abnützung zu schützen.
    Der Kupplungsblock 16, welcher mit dem oben beschriebenen, stöpselartigen Kupplungsglied zusammenwirkt, hat eine zylindrische Bohrung zum Empfang der Hülse 11 des Stöpsels. Die Bohrung ist mit zwei Ringnuten 21, 22 versehen, welche mit den in der Hülse 11 vorgesehenen Löchern 10, 23 zusammenwirken. Die Ringnut 22 steht über dem Schlauchanschluss 18 mit einer Druckluftquelle in Verbindung. Die Ringnut 21 steht-über dem Schlau chanschluss 19 mit einer Schutzgasquelle in Verbindung.
    Die in einer Ausnehmung im Kupplungsblock angeordnete Kontaktklemme 17, welche mit der einen Ausgangsklemme eines Schweissstromgenerators zu verbinden ist, greift um die Metallhülse 11, so dass ein ausreichender Kontaktdruck erhalten wird und ausserdem die Hülse 11 gegen axiale Verschiebung festgehalten wird.
    PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Zufuhr von Schweissdraht, Schweissstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schweisspistole, welche für die Schutzgas-Lichtbogenschweissung mit abschmelzender Elektrode eingerichtet und mit einem Druckgasmotor zum Vorschub des oder der Schweissdrähte versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem gasdichten Schlauch (2) zur Leitung des Druckgases, einem im Inneren EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> und des Schutzgases und einemschlauchförmigen, den inneren Schlauch umgebenden, geflochtenen Kabel (3) besteht.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Umkreis des Kabels mindestens ebenso gross ist wie der mittlere Umkreis des zwischen den Schläuchen vorhandenen Druckgaskanals.
AT216864A 1963-03-12 1964-03-12 Einrichtung Zufuhr von Schweißdraht, Schweißstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schutzgas-Lichtbogenschweißpistole AT244721B (de)

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AT216864A AT244721B (de) 1963-03-12 1964-03-12 Einrichtung Zufuhr von Schweißdraht, Schweißstrom, Schutzgas und Druckgas an eine Schutzgas-Lichtbogenschweißpistole

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