AT246921B - Verfahren zur Herstellung von Penicillinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Penicillinen

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AT246921B
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Austria
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penicillins
acid
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methylene chloride
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AT143564A
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Hans-Bodo Koenig
Hans-Dieter Engels
Klaus Heinz Risse
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Bayer Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Penicillinen 
Es ist bekannt, dass man N-Acylimidazole mit Aminen, Aminosäureestern, Peptidestern und den Salzen von Aminosäuren unter Freisetzung des betreffenden Imidazols und Bildung der entsprechenden 
 EMI1.1 
 



   Es wurde nun gefunden, dass man N-Acylverbindungen pseudoaromatischer, N-haltiger Heterocyclen, z. B.   N-Acylimidazole,   mit   6-Aminopenicillansäure   unter Bildung der betreffenden Penicilline und Freisetzung der entsprechenden heterocyclischen Verbindungen, z. B. Imidazole, mit guten Ausbeuten umsetzen kann. Dieses Ergebnis ist überraschend, weil sich einerseits beispielsweise N-Acylimidazole mit Aminosäuren, die eine freie Carboxygruppe enthalten, nur in schlechter Ausbeute umsetzen lassen, und anderseits Penicilline und   6-Aminopenicillansäure   von Imidazol, welches ja bei dieser Reaktion gebildet wird, sehr rasch zerstört werden   kann (H. A. Staab : Angew. Ch.   74 [1962],   S. 414 ; N. H. Grant, D. E.   Clark,   H. E. Alburn : Journ.

   Am. 8oc..   83   [1961].   S. 4476). 



   Zum Aufbau der verfahrensgemäss zu verwendenden N-Acylverbindungen eignen sich beispielsweise : Imidazole, Benzimidazol, Pyrazole, Triazole, Pyrrole und deren Derivate, sofern sie noch an einem 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 



   Die erfindungsgemässe Reaktion wird vorzugsweise in einem indifferenten Lösungsmittel, beispielsweise Chloroform oder Methylenchlorid, durchgeführt. Man kann aber auch in andern Medien, sofern diese Salze der   6-Aminopenicillansäure   einigermassen zu lösen vermögen, beispielsweise in Wasser oder Wasser enthaltenden Lösungsmittelgemischen, z. B. in wässerigem Aceton, arbeiten. Die   6- Amincpeni-   cillansäure wird entweder in Gegenwart von säurebindenden Mitteln, wie beispielsweise Metallcarbonaten, Ammoniak, Aminen, vorzugsweise tert. Aminen, beispielsweise Triäthylamin, oder als Salz in die Reaktion eingesetzt. Die Reaktionstemperatur liegt zwischen-25 und +40OC, vórzugsweise bei OOC bis Raumtemperatur. 



   Die Verfahrensprodukte sollen als Heilmittel verwendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel: 6-Aminopenicillansäure (5 g; Reinheit 91%) wird bei   0 C   in der Mischung von Triäthylamin (4,7 g) und Methylenchlorid (50 ml) gelöst, dann   Phenoxyessigsäureimidazolid   (4,7 g) hinzugegeben, 6 h bei Raumtemperatur stehen gelassen, die Reaktionsmischung in 500 ml n/4 Salzsäure bei   00C   eingegossen, gut durchgeschüttelt, die organische Phase abgetrennt, die wässerige Phase nochmals mit Methylenchlorid   durchgeschüttelt,   die vereinigten Methylenchloridlösungen mit gesättigter, wässeriger Natriumbicarbonatlösung ausgeschüttelt, die vereinigten Bicarbonatextrakte unter Äther auf etwa PH = 2 unter   Umschütte1n   angesäuert, die Ätherlösung abgetrennt, mit etwas Wasser gewaschen,

   über Natriumsulfat getrocknet und dann das Kaliumsalz des Penicillins durch Zugeben einer acetonischen Lösung des   2-thylcapronsauren-Kaliums ausgefüllt.    



   Das in guter Ausbeute erhaltene Produkt wird abgesaugt, mit Äther gewaschen und getrocknet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 EMI2.2 EMI2.3 EMI2.4 EMI2.5 EMI2.6 EMI2.7 EMI2.8 EMI2.9 <Desc/Clms Page number 3> 2. Verfahren zur Herstellung von Penicillinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI3.1
AT143564A 1963-03-08 1964-02-20 Verfahren zur Herstellung von Penicillinen AT246921B (de)

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