<Desc/Clms Page number 1>
Ton-Bildprojektor für 8 mm-Schmalfilm
In neuerer Zeit wird ein 8 mm-Schmalfilm hergestellt, bei dem die magnetische Tonspur nicht wie bisher an der perforierten Seite des Films, sondern gegenüberliegend angeordnet ist, während auf der perforierten Seite eine sogenannte Ausgleichspur vorgesehen ist, die die Aufgabe hat, bei grösseren Filmwickeln die einseitige Erhöhung, die durch die einseitige Tonspur hervorgerufen wird, auszugleichen.
DieseAusgleichspurliegtziemlich genau an der Stelle, an der sich beim bisherigen Film die Tonspur befand, und sie wird oft, wegen der Zweckmässigkeit beim Herstellen, auch aus dem Magnetmaterial der Tonspur hergestellt.
Die Erfindung hat nun zum Ziele, einen Ton-Bildprojektor für 8 mm-Schmalfilm so auszugestalten, dass auch die Ausgleichspur mit einer Autzeichnung versehen werden kann, wodurch es möglich ist, verschie- dene, später noch hervorgehobene Effekte zu erzielen.
Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Projektor der angegebenen Art entlang der Führungsbahn des Filmes mindestens zwei Tonköpfe hintereinanderliegend vorgesehen sind, von denen der eine hinsicht- lich des einen Randbereiches des Filmes ortsfest. der andere um den Abstand beider Randbereiche in an sich bekannter Weise quer zum Film verstellbar ist.
Vor den beiden Tonköpfen kann für jeden Filmrandbereich ein Löschkopf angeordnet sein. Zweckmässig ist von den beiden Stellungen des verstellbaren Tonkopfes die eine eine stabile, die andere eine labile.
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, wobei auch noch weitere Erfindungsmerkmale hervortreten werden. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Filmband mit der Kopfanordnung, Fig. 2 eine Einzelheit der Kopfhalterung und Fig. 3 einen Grundriss der Anordnung nach Fig. 1.
Auf einer Grundplatte l (Platine) sind die Tonköpfe 2 und 3 sowie die Löschkopfe 4 und 5 aufmontiert. Von den Tonköpfen ist jeweils der Tonkopf 2 fest und der Tonkopf 3 in seiner Höhe ver- schiebbar angebracht. Die Löschköpfe 4 und 5 sind in der brillenförmigen Halterung 6 fest montiert. Der Tonkopf 3 besitzt zwei Lagerstellen 31 und 32, durch welche zwei Führungssäulen 7 und 8 hindurchragen, die ebenfalls auf der Platine 1 befestigt sind. Druckfedern 9 und 10 sorgen dafür, dass der Tonkopf 3 das Bestreben hat, nach oben auszuweichen. Ein Betätigungshebel 11 ist fest mit dem Tonkopf 3 verbunden und weist oben einenBetätigungsknopf 12 und unten einen sperrklinkenartigen Zahn 13 auf.
In der Platine 1 ist eine Sperrklinke 15 mit Bolzen 14 drehbar gelagert, welche durch eine Druckfeder 16 das Bestreben hat, sich gegen den Uhrzeigersinn um Punkt 14 zu drehen.
Ein Auslöseknopf 17 ist mit der Sperrklinke 15 fest verbunden und ragt von unten durch ein Langloch 18, welches sich in der Platine 1 befindet.
Soll nun die Tonspur 19 des Filmes 21 besprochen werden, welche auf der der Perforation gegenüber liegenden Seite des Filmbandes liegt, so besorgt dies der Hauptkopf 2, welcher mit der Platine 1 fest, jedoch in seiner Lage leicht verstellbar verbunden ist. Diese Verstellmöglichkeit ist in der Figur nicht angeführt. In diesem Falle ist bei Aufnahme der Löschkopf 5 in Aktion. Ist nun der Ton-
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1