DE1093664B - Filmaufnahme- und Vorfuehrgeraet - Google Patents

Filmaufnahme- und Vorfuehrgeraet

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DE1093664B
DE1093664B DEO5864A DEO0005864A DE1093664B DE 1093664 B DE1093664 B DE 1093664B DE O5864 A DEO5864 A DE O5864A DE O0005864 A DEO0005864 A DE O0005864A DE 1093664 B DE1093664 B DE 1093664B
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John William Oxberry
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • G03B1/48Gates or pressure devices, e.g. plate
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Filmaufnahme- und Vorführgerät Die Erfindung betrifft eine als Bildwerfer verwendbare Kamera mit gemeinsamem Bildfenster für doppelt breiten und einfach breiten Film, wobei Vorrichtungen vorgesehen sind, die einerseits die Druckentlastung während der Aufnahme auf dem unbelichteten oder teilweise belichteten, doppelt breiten Film bewirken und andererseits als Filmführung bei der Projektion des entwickelten, einfach breiten Films dienen.
  • Es ist bekannt, den Film zweireihig z. B. auf einem Format von 16 mm aufzunehmen und nach der Aufnahme der Länge nach zu halbieren, so daß z. B. ein 8 mm breiter Filmstreifen entsteht, der dann auf besonderen Projektoren vorgeführt wird. Auch ist eine Zusatzvorrichtung bekannt, die es gestattet, den halbierten Film auf einem handelsüblichen Projektor des ursprünglichen einzigen Formats vorzuführen. Hierbei sind Führungsmittel für das breitere Format und eine in diese wahlweise einlegbare Schiene vorgesehen, die sich einerseits an den Führungsmitteln für das breitere Format abstützt und andererseits ein Seitenführungsmittel für mindestens eine Filmseite des schmaleren Formats enthält. Das Einlegen der Schiene ist aber bei der genannten Vorrichtung recht umständlich und zeitraubend.
  • Ferner ist es bekannt, einen Film im Bildfenster nur auf einer Seite federnd an der Gleitbahn zu führen, ihn auf der anderen Seite jedoch durch eine Vertikalführung von der Andruckplatte her zu halten.
  • Demgegenüber ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entlastung und Führung des Films in der Filmbahn ohne irgendwelche zusätzlichen Handgriffe für beide Formate gleich gut geeignet. Das Filmaufnahme- und Vorführgerät, bei dem zur Filmaufnahme doppelt breiter Film und zur Wiedergabe einfach breiter Film Verwendung findet und eine Seitenführung für mindestens eine Filmseite des schmaleren Formats vorhanden ist, ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der :Mitte der festen Führungsplatte, die das Bildfenster enthält, ein oder mehrere federnde Finger angebracht sind, die von vorn durch die Führungsplatte hindurchreichen und mit der Schichtseite des doppelt breiten Films zwecks Druckentlastung desselben gegen die bewegliche Andruckplatte Linienberührung aufweisen, den einfach breiten Film dagegen nach entsprechender Bewegung in die Filmbahn von der Seite her an der freien Kante führen.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes an Hand der Zeichnung. Hierin ist Fig. 1 eine Vorderansicht der geöffneten Verschlußkammer eines erfindungsgemäßen Filmaufnahme- und Vorführgeräts nach Abnahme der vorderen Deckplatte und des Objektivrevolvers zwecks Darstellung der in dieser Kammer untergebrachten Filmvorschub- und Führungseinrichtungen, Fig. 2 eine vergrößerte Teildarstellung der in Fig. 1 gezeigten Filmführungs- und Entlastungseinrichtung im Falle eines doppelt breiten Films, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 14-14 in Fig. 1 bei eingelegtem doppelt breitem Film (Aufnahme), Fig.4 einen Schnitt entsprechend Fig.3 bei eingelegtem einfach breitem Film (Vorführung), Fig. 5 eine Rückansicht der Führungsplatte bei geöffneter Einlegevorrichtung, Fig. 6 eine Vorderansicht der Andruckplatte mit den zugehörigen Teilen bei geöffneter Einlegevorrichtung, Fig. 7 ein Schrägbild der Andruckplatte nach Fig. 6 in größerem Maßstab und Fig. 8 eine Teilansicht einer abgeänderten Form der Filmführungseinrichtung nach Fig. 1 bis 4 mit teilweise geschnittenen und weggebrochenen Teilen.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Verschlußkammer eines erfindungsgemäßen Filmaufnahme- und Vorführgeräts wird durch eine Platte 82 von etwa D-förmigem Umriß gebildet, die eine topfförmige Vertiefung 168 aufweist. Den Boden dieser Vertiefung bildet eine Platte 164, die zugleich als Filmführungsplatte dient. Auf der durch sie hindurchgehenden Welle 95 sitzen der Sektorverschluß 94 und der Nocken 93 zum Antrieb des Filmvorschubmechanismus. Dieser besteht aus einem Greiferrahmen 172 mit Greifer 175 und Fenster 174, der mittels einer Schraube 170, eines Montagewinkels 169 mit Ösen 171 und eines Stiftes 671 nach allen Seiten schwenkbar gelagert ist und durch eine Blattfeder 173 niedergehalten wird. Hinter der Verschlußkammer befinden sich die Andruckplatte 158 (Fig. 6) und der Trommelverschluß 92, der bei der Filmvorführung Verwendung findet. Er sitzt auf der Welle 95 in einer Kammer 88, die durch zwei innere Trennwände 83 und 87 abgeteilt ist. Die Trennwand 83 besitzt einen Durchlaß, der durch eine Scheibe 142 mit einer Lichteintrittsöffnung 141 abgedeckt ist, die durch eine an einem Arm 139 befindliche Blende 140 verschließbar ist.
  • An der Trennwand 87 ist ein Schieber 150 angebracht, der ein Gehäuse 151 für den Ablenkspiegel und zwei Filmführungsrollen 152 beiderseits der beweglichen Andruckplatte 158 trägt.
  • Das Spiegel- und Kondensorgehäuse 151 trägt an seiner Vorderseite eine schwenkbare U-förmige Platte 158 (Fig.6 und 7), welche die Filmandruck- oder Fensterplatte darstellt. Die Fensterplatte 158 besitzt zwei rechtwinklig abgebogene Ösen 159, die durch Schrauben 160 an der Ober- und Unterseite des Gehäuses 151 so angebracht sind, daß die Platte eine begrenzte Schwenkbewegung um eine senkrechte Achse ausführen kann. Die Fensterplatte 158 wird an ihren vier Ecken durch Druckfedern 161 belastet, die zwischen ihrer Rückseite und der Vorderseite des Gehäuses 151 eingesetzt sind (Fig. 3, 4 und 6). Ein Filmfenster 162 ist in der Fensterplatte 158 vorgesehen, welches die Projektionsöffnung darstellt. Zwei verhältnismäßig kleine Löcher 163 sind in der Fläche der Fensterplatte 158 längs der Filmbahn angebracht und so zwischen den Kanten der Platte angeordnet, daß sie sich etwa in der mittleren Längslinie eines doppelt breiten Filmes befinden, wenn dieser längs dieser Bahn zwischen den festen Führungsrollen 152 bewegt wird, um welche der Film geschlungen werden soll. Die Fensterplatte 158 wird also durch das zurückziehbare Gehäuse 151 frei schwebend getragen. Ihr gegenüber liegen feste Führungsmittel in Form einer festen Führungsplatte 164, die einen Teil der festen vorderen Querwand 82 bildet, indem sie z. B. in einer Öffnung derselben befestigt ist (vgl. Fig. 1, 3, 4 und 5). Wie am besten aus Fig. 1 und 5 hervorgeht, besitzt die feste Führungsplatte 164 eine T-förmige Öffnung, deren Schenkel 165 das Kamerabildfenster darstellt und mit dem Bildwerferfenster 162 fluchtet. Es ist jedoch in Länge und Breite etwas größer als das letztere, wie es bei Kameras und Bildwerfern üblich ist. Der Lichtweg vor der Filmbahn durch das Fenster 165 ist beim Kamerabetrieb und dem Vorführbetrieb derselbe. Der Querbalken 166 der T-förmigen Öffnung in der festen Platte 164 bildet den Raum für die Filmvorschubeinrichtung. Dem gleichen Zweck dient eine Ausnehmung 666 in der Vorderseite der Fensterplatte 158. Die feste Platte 164 hat, wie aus Fig. 5 hervorgeht, zwei kleine, in Längsrichtung in Abstand befindliche Löcher 167, die mit den Löchern 163 in der beweglichen Fensterplatte 158 (Fig. 3 und 4) fluchten.
  • Die Vertiefung 168 enthält eine Filmentlastungs-und Führungsvorrichtung 177 (Fig. 1 bis 4). Die Vorrichtung 177 kann zwei Arme 178 aufweisen, die aus einem einzigen Stück Federdraht od. dgl. bestehen, welches in der Mitte z. B. durch eine Schraube 179 verankert ist. Die Schraube 179 klemmt eine mittlere Schleife an eine mit der Innenwand der Vertiefung 168 verbundene Konsole 180 an (Fig. 2 bis 4). Jeder Arm 178 besteht aus einem Hauptteil 181, der ein oder mehrere Schraubenfederwindungen umfaßt, so daß sich ein Federteil 182, von welchem der weitere Draht tangential absteht, sowie ein Spitzenteil 183 ergibt, der sich in einem scharfen Winkel, vorzugsweise senkrecht zum Hauptteil erstreckt. Das Ende des Spitzenteils 183 ist vorzugsweise zusammengebogen, um eine runde Nase 184 zu bilden, die im wesentlichen Spitzenberührung mit jeder ebenen Fläche aufweist, z. B. mit der Fläche eines in Fig. 2 dargestellten Filmabschnitts. Infolgedessen sind der Hauptteil 181 und der Spitzenteil 183 um die Achse des Federteils 182 schwenkbar. so daß die den Film berührende Nase 184 einen Bogen durchläuft. Die Nase 184 jedes Armes 178 befindet sich in einem Loch 167 in der festen Führungsplatte 164, so daß sie den verhältnismäßig breiten Doppelfilm 185 gegen die Federwirkung der Druckplatte 158 andrückt, und zwar unter der Wirkung der Federn 161 und 182 (Fig. 3).
  • Für die Aufnahme wird der doppelt breite Film 185 nach dem Zurückziehen des Schiebers 150 (Fig. 6) in die Filmführung eingelegt. Nach dem Schließen des Schiebers legt sich die Druckplatte 158 von hinten gegen den Film 185 (Fig. 3).
  • Während der Filmaufnahme mit schrittweisem Vorschub des doppelt breiten Filmes 185 mittels der Perforationslöcher 207 längs der Führungsbahn zwischen den Schienen der Druckplatte 158, entlang der festen Führungsplatte 164, erstrecken sich die Nasen 184 der Druckfinger 183 durch die Löcher 167 in der festen Führungsplatte und üben einen Reibungswiderstand auf den doppelt breiten Film etwa in der mittleren Längslinie desselben aus (Fig.2 und 3). Diese Kraft wird auf die Mittellinie des doppelt breiten Filmes gegen die Kraft der Andruckplatte 158 ausgeübt, so daß die Reibung der Schichtseite des Filmes gegen die Schiene der festen Führungsplatte 164 verringert wird. Hierdurch wird die Tendenz eines Verkratzens der Schichtseite, d. h. der unteren Seite in Fig. 3, so gering wie möglich gehalten. Die glatte Rückseite des Films 185 hat wenig Reibung gegen die Schiene der Druckplatte 158. Diese Entlastungswirkung der Druckfinger 183 ist nur von Bedeutung für den Kamerabetrieb, wenn doppelt breiter Film, z. B. 16-mm-Schmalfilm, bei der Aufnahme verwendet werden soll, indem zunächst eine Randhälfte des Filmes belichtet wird und dann nach der Vertauschung der Vorratstrommel mit der Aufwickeltrommel in der Kamera die Bilder auf der anderen Randhälfte des Filmes belichtet werden, wie dies allgemein geschieht. Die andere Führungsaufgabe der Druckfinger 183 wird später in Verbindung mit dem Bildwerferbetrieb beschrieben, der erst folgt, wenn der belichtete doppelt breite Film entwickelt und fixiert, in Längsrichtung zerschnitten und geklebt wurde, um einen entwickelten doppelt breiten Film 209 (Fig. 4) zu bilden, der etwa 8 mm Breite haben kann.
  • Die Filmentlastungs- und Führungsfinger 183 können in anderer Form als in Fig. 1 bis 4 gestaltet sein. Nach dem Vorschlag in Fig.8 können sie die Form eines zylindrischen Stiftes210 mit abgerundeter Nase 211 haben, der eine Reibungskraft auf die Mittellinie des doppelt breiten Filmes 185 ausübt, wenn er in die in Fig. 8 gezeigte ausgezogene Stellung durch entsprechenden Federdruck belastet wird. Dies kann durch eine schraubenförmige Druckfeder 212 geschehen, deren eines Ende sich gegen einen festen Teil der vorderen Querkammer 168, z. B. einer Deckplatte, abstützt, während das andere Ende der Feder sich gegen einen kreisförmigen Bund 213 am Stift 210 legt.
  • Bei Verwendung der Kamera als Vorführgerät wird die Blende 140 geöffnet und eine links von ihr befindliche Lichtquelle eingeschaltet.
  • Der beim Vorführen verwendete einfach breite, entwickelte Film 209 wird gemäß Fig. 4 zwischen der linken Seite der festen Führungsplatte 164 und der beweglichen Andruckplatte 158 geführt, so daß die Lochreihe 207 an ihrem linken Rand mit dem Greifer 175 des Vorschubmechanismus in Eingriff kommt. Da der einfach breite Film nur die halbe Fläche der Schiene der festen Führungsplatte 164 gegenüber dem doppelt breiten Film 185 einnimmt, wie ein Vergleich von Fig.4 mit Fig.3 zeigt, ist der Reibungswiderstand der äußeren Schichtseite des einfach breiten Filmes infolge des Druckes der beweglichen Andruckplatte 158 wesentlich geringer und vielleicht etwa die Hälfte desjenigen eines doppelt breiten Filmes. Es ist deshalb nicht erforderlich, diesen Druck des einfach breiten Filmes mit einer Kraft entgegenzuwirken, wie sie durch den Gegendruck der Finger 183 gegen die äußere Filmseite ausgeübt wird. Dagegen ist es für einen praktischen Bildwerferbetrieb unbedingt erforderlich, den einfach breiten Film in der linken Hälfte der Filmbahn (gesehen in Fig.4) genauestens zu führen, und dies wird durch die Finger 183 in wirksamer Weise erreicht. Bei nicht vorhandenem Film in der Mittellinie, d. h. in der Mitte der fluchtenden Löcher 163 und 167, gelangen die Nasen 184 der Finger 183 durch die Löcher hindurch aus der in Fig.3 dargestellten Lage etwa in diejenige nach Fig.4. Diese Schwenkbewegung jedes Fingers 183 ungefähr um die Achse des Schraubenfederteils 182 bewirkt, daß die Nase 184 jedes Fingers in Fig. 4 sich nach rechts verlagert, so daß die linke Außenseite des Fingers etwa in die Mittellinie der Filmbahn gelangt und dort als wirksame Seitenführung für die benachbarte Kante des einfach breiten Filmes 209 dient, um diesen genau auf die linke Schienenhälfte zu beschränken. So dienen die federbelasteten Finger 183 bei doppelt breitem unbelichtetem Kamerafilm 185 als geeignete Reibungsmittel, um auf den Film eine Gegenkraft nach rückwärts gegen den nach vorn wirkenden Druck der Druckplatte 158 auszuüben und damit die Reibung zwischen der Vorderseite des doppelt breiten Filmes und der festen Führungsplatte 164 beim Kamerabetrieb zu verringern. Dagegen dienen diese Finger bei einfach breitem Film 209 als Seitenkantenführung beim Bildwerferbetrieb.
  • Die beispielsweise in Fig. 8 dargestellte abgeänderte Form der Mittel zur Filmbelastung und Führung arbeitet ebenso abwechselnd mit doppelt breitem und einfach breitem Film, wobei ein Reibungswiderstand längs der Mittellinie des doppelt breiten Filmes ausgeübt wird, wenn die Teile in der in Fig. 8 gezeigten ausgezogenen Stellung sind. Dagegen dient der Stift 210 bei einfach breitem Film nur als Führungsmittel, wenn er durch die öffnung 167 in die gestrichelte Lage kommt, wobei eine Ausnehmung 245 in der Seite des Stiftes die Kante des einfach breiten Filmes aufnimmt und ihm gestattet, sich längs der Mittellinie der Filmbahn fortzubewegen. Bei dieser anderen Stellung der in Fig.8 dargestellten Vorrichtung bildet der Bund 213 die Anlage für das innere Ende der Schraubenfeder 212 und dient gleichzeitig beim Bildwerferbetrieb als Anschlag gegen die Vorderseite der festen Führungsplatte 164, wie es gestrichelt dargestellt ist, um eine saubere Ausfluchtung der Auskehlung 245 mit der Kante des einfach breiten Filmes zu erreichen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Filmaufnahme- und Vorführgerät, bei dem zur Filmaufnahme doppelt breiter Film und zur Wiedergabe einfach breiter Film Verwendung findet und eine Seitenführung für mindestens eine Filmseite des schmaleren Formats vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß etwa in der Mitte der festen Führungsplatte (164), die das Bildfenster (165) enthält, ein oder mehrere federnde Finger (183, 210) angebracht sind, die von vorn durch die Führungsplatte hindurchreichen und mit der Schichtseite des doppelt breiten Films zwecks Druckentlastung desselben gegen die bewegliche Andruckplatte (158) Linienberührung aufweisen, den einfach breiten Film dagegen nach entsprechender Bewegung in die Filmbahn von der Seite her an der freien Kante führen.
  2. 2. Filmaufnahme- und Vorführgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (164) und die Druckplatte (158) fluchtende Löcher (167, 163) aufweisen, durch welche die Entlastungs- und Führungsfinger (183, 210) hindurchgehen können.
  3. 3. Filmaufnahme- und Vorführgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Führungskante (183, 245) der Finger für den einfach breiten Film nicht wesentlich von derjenigen der Spitze (184, 211) der Finger bei Berührung mit dem doppelt breiten Film abweicht.
  4. 4. Filmaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anpruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entlastungs- und Führungsfinger (183) an einem in einer zur Filmebene senkrechten Ebene schwenkbaren Arm (181) sitzen.
  5. 5. Filmaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (181) seitlich von der Mittellinie der Filmbahn auf der dem einfach breiten Film abgewandten Seite federnd gelagert ist.
  6. 6. Filmaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger und sein Arm aus einem L-förmigen Drahtstück bestehen.
  7. 7. Filmaufnahme- und Wiedergabegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm in eine Schraubenfeder (182) übergeht. B.
  8. Filmaufnahme- und ''orführgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite der Schraubenfeder fest an dem Gerät befestigt ist und daß der Arm (181) sich tangential von der anderen Seite der Schraubenfeder erstreckt.
  9. 9. Filmaufnahme- und Vorführgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Entlastungs- und Führungsfinger vorhanden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 276 964, 618 246, 649 702, 722 200; österreichische Patentschrift Nr. 101892.
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