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Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen
Lokomotiven
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven. Solche Lüftungsgitter sind mit einer vorderen ersten und dahinter angeordneten zweiten Reihe senkrechter, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeter und mit Abstand zueinander auf Lücke stehender Lamellen ausgestattet, wobei die äussere Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugwand hinausragt.
Die im Rahmen sitzenden Lamellen haben V-förmigen Querschnitt und stehen auf Lücke miteinander zugekehrten Winkelöffnungen. Die Winkelschenkel übergreifen einander und haben eine bestimmte Winkelöffnung, die von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängig ist und sich auf empirischem Wege ermitteln lässt. Das ganze Lüftungsgitter liegt bündig in der Fahrzeugwand, jedoch ragt die aussen liegende Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugaussenfläche hinaus.
Diese Lüftungsgitter haben den Nachteil, dass sich in den Profilstäben im Laufe der Zeit viel Schmutz ansammelt, der sich verhärtet und daher nur mit scharfen Werkzeugen mühevoll abgekratzt werden kann.
Die Schmutzauflage erreicht einesolche Dicke, dass der Durchgangsquerschnitt nahezu auf die Hälfte verringert wird. Dadurch wird das Winkelprofil stark verändert und verliert seine Wirkung dementsprechend.
Bei fest eingebauten, z. B. eingeschweissten Lüftungsgittern tritt daneben der weitere Nachteil ein, dass bei Verformungen des Fahrzeugkastenaufbaues die Verformungen bis in die Lüftungsgitter gehen, so dass zur Erneuerung die Gitter ganz oder teilweise herausgebrannt werden müssen.
Es sind auch Lüftungsgitter bekannt, die in Form von KühlertUren zweiteilig und aufklappbar eingerichtet wurden, um die Gitter nach Öffnen der Kühlertür von aussen leichter reinigen zu können. Dies hatte bezüglich der Reinigung gewisse Vorteile, aber Kühlertüren, die als Hälfte des vollständigen Lüftungsgitters ausgebildet waren, sind gewichtsmässig schwer, was ihre Herstellung verteuert. Hier setzt die Erfindung ein.
Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass das Lüftungsgitter aus einem inneren, fest in der Fahrzeugwand eingebauten Rahmen mit den inneren Lamellen und einem an diesem Rahmen, mit Hilfe von Scharnieren um eine waagrechte Achse nach aussen abklappbar befestigten äusseren Rahmen mit den daran befestigten äusseren Lamellen besteht.
Die Lüftungsgitter nach der Erfindung sind also auch unterteilt, aber um eine waagrechte Achse nach aussen, unten oder oben abklappbar, so dass sie zur Reinigung leicht zugänglich sind.
In den Figuren der Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, doch soll die Erfindung nicht auf diese Möglichkeit ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben.
Fig. l zeigt das in der Fahrzeugwand eingebaute Lüftungsgitter in Ansicht, Fig. 2 einen Horizontalschnitt mit äusserer und innerer Lamellenreihe. Fig. 3 die Lamellenprofile im Rahmenquerschnitt und Fig. 4 das Lüftungsgitter in einer Seitenansicht mit aufgeklapptem äusserem Rahmen.
Das Lüftungsgitter 1 besteht aus dem inneren Rahmen 2 mit den inneren senkrecht stehenden Lamellen 3, der fest in die Seitenwand 4 eines Fahrzeuges eingebaut ist. Der äussere Rahmen 5 mit den äusseren Lamellen 6 ist mit Hilfe von Scharnieren 7 am inneren Rahmen 2 befestigt. Im
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geschlossenen Zustande wird der äussere Rahmen 5 mit Hilfe von Schraubenbolzen 8 oder andern Mitteln gegen den inneren Rahmen 2 herangezogen und befestigt, so dass die inneren und äusseren Lamellen 3 und 6 die Normalstellung zueinander einnehmen.
Nach Aufklappen des äusseren Rahmens 5 sind diesenkrechtstehenden Lamellen in beiden Rahmenteilen leicht zugänglich und zu reinigen. Bei grösseren und breiteren Lüftungsgittern ist der äussere Rahmen 5 in zwei oder mehrere Einheiten unterteilt, wobei die äusseren Lamellen 6 jeweils in den unterteilten Einheiten fest eingebaut sind. Dadurch ist die Bedienung beim Reinigen der Lüftungsgitter, aber auch der Einbau in das Fahrzeug erleichtert.
Die Vorteile des erfindungsgemässen Lüftungsgitters bestehen neben der Möglichkeit der guten Zugänglichkeit besonders noch darin, dass die beiden Rahmenteile für sich ohne Schwierigkeit anzufertigen sind, wodurch sich die Herstellungskosten wesentlich verringern.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lüftungsgitter an Fahrzeugen, insbesondere an elektrischen Lokomotiven, mit einer vorderen ersten und dahinter angeordneten zweiten Reihe senkrechter, im Querschnitt winkelförmig ausgebildeter und mit Abstand zueinander auf Lücke stehender, in Rahmen eingebauter Lamellen, wobei die äussere Lamellenreihe etwas über die Fahrzeugwand hinausragt, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüftunggitter (1) aus einem inneren, fest in der Fahrzeugwand (4) eingebauten Rahmen (2) mit den inneren Lamellen (3) und einem an diesem Rahmen, mit Hilfe von Scharnieren (7) um eine waagrechte Achse nach aussen abklappbar befestigten äusseren Rahmen (5) mit den daran befestigten äusseren Lamellen (6) besteht.