AT253132B - Verfahren zur Herstellung von N-Amino-nortropan-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-Amino-nortropan-Derivaten

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von N-Amino-nortropan-Derivaten 
Aus der franz. Patentschrift Nr. 1. 364.935 ist bereits bekannt, dass man   N-Amino-nortropan-Derivate   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin R ein Wasserstoffatom oder die Methoxygruppe bedeutet, herstellen kann, indem man ein   N-Nitroso-nortropan-Derivat   der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 im technischen Massstab dar. 



   Die praktische Ausführung des Verfahrens gestaltet sich dabei wie folgt :
Die Suspension von Zinkstaub und katalytischen Mengen eines Quecksilber-lI-salzes, vorzugsweise des Chlorids, in Wasser oder verdünntem Äthanol versetzt man bei Raumtemperatur mit der N-Nitroso-   -nortropan-Verbindung,   erhitzt das Gemisch auf zirka   80-100 C   und lässt darauf bei der gleichen Temperatur unter Rühren eine 86% ige wässerige Ameisensäurelösung während   30 - 60   min zutropfen. Nach zirka 30 min Rühren entfernt man das entstandene Zinkformiat durch Filtration und macht das Reaktionsgemisch in der Kälte mit einem Alkalihydroxyd alkalisch. 



   Das entstandene   N-Amino-nortropan-Derivat   wird nach bekannten Methoden, z. B. durch Extraktion mit einem indifferenten Losungsmittel, vorzugsweise Diäthyläther, Benzol, Chloroform oder Methylenchlorid, isoliert und durch Kristallisation und/oder durch Überführung in ein geeignetes Salz gereinigt. 



   Die   verfahrensgemäss   hergestellten   N-Amino-nortropan-Derivate, dieauchals8-Amino-8-aza-bi-   
 EMI2.1 
 die Hydrochloride. Die N-Amino-nortropan-Derivate bilden auch leicht mit Carbonyl-Derivaten Hydrazone und mit aliphatischen oder aromatischen Acylierungsmitteln entsprechende Acyl-Derivate. 



   Infolge dieser vielfältigen Reaktionsfähigkeit können die Verfahrensprodukte als Hilfsstoffe bei der Analyse bzw. Auftrennung komplexer organischer Gemische verwendet werden. Ausserdem eignen sie sich als Antioxydantien für verschiedene industrielle Zwecke sowie als Zwischenprodukte zur Herstellung von Arzneimitteln, wie insbesondere Antidiabetika, Diuretika oder Antihypertensiva. 



   In den folgenden Beispielen erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden. Die Schmelz- und Siedepunkte sind nicht korrigiert. 



    Beispiel l : N-Amino-nortropan.    
 EMI2.2 
 g Quecksilber-n-chloridRühren mit 17,6 g Zinkstaub versetzt. Nach 5 min werden 14,0 g N-Nitroso-nortropan in einer Portion zugegeben, und die Reaktionsmischung anschliessend auf 1000C erhitzt. Darauf lässt man während 45 min bei der gleichen Temperatur und unter weiterem Rühren 33,8 g   86% igue   wässerige Ameisensäure zutropfen. Man hält die Reaktionsmischung noch 30 min auf derselben Temperatur und kühlt darauf auf Raumperatur ab. Nach 30 min weiteren Rührens wird vom ausgeschiedenen Zinkformiat abfiltriert, der Filterrückstand mit 30 cm3 Wasser gewaschen, und das Filtrat unter Rühren und Kühlen mit 30 g Natronlauge versetzt. Man extrahiert mit insgesamt 400 cm3 Äther, trocknet die vereinigten Ätherextrakte über Natriumcarbonat und destilliert den Äther bei 15 mm Hg ab.

   Der Rückstand, das N-Amino-nortropan, kristallisiert beim Stehen als Monohydrat. Smp.   48 - 500   nach Umkristallisieren aus Äther/Petroläther. 



  Ausbeute   58%   der Theorie. 



    Bei s p i el 2 : N -Amino-6-methoxy-nortropan.    



   In der gleichen Weise wie in Beispiel 1 beschrieben, erhält man aus 0,08 g   Quecksilber-II-chlorid,   8, 8 g Zinkstaub, 8, 5g N-Nitroso-6-methoxy-nortropan und 16,9g 86%iger Ameisensäure die gewünschte Verbindung. Die Verbindung destilliert bei einer Luftbadtemperatur von 106 bis 1100 bei 12 mm Hg als farbloses Öl. Ausbeute 61% der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von N-Amino-nortropan-Derivaten der allgemeinen Formel EMI2.3 worin R ein Wasserstoffatom oder die Methoxygruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man ein N-Nitroso-nortropan-Derivat der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 worin R obige Bedeutung besitzt, mit Zink in Ameisensäure reduziert.
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