AT258219B - Maschine zum Packen von Flaschen in Transportkästen - Google Patents

Maschine zum Packen von Flaschen in Transportkästen

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AT258219B
AT258219B AT39765A AT39765A AT258219B AT 258219 B AT258219 B AT 258219B AT 39765 A AT39765 A AT 39765A AT 39765 A AT39765 A AT 39765A AT 258219 B AT258219 B AT 258219B
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Machf Van Luxemborg N V
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  Maschine zum Packen von Flaschen in Transportkästen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Packen von Flaschen in Transportkästen, welche Maschine mit rund um einen zentralen Ständer vorgesehenen, an vorspringenden Armepaaren angebrachten,   Flaschengreifer aufweisenden Köpfen   ausgestattet ist, welche Köpfe um eine zentrale, senkrechte Welle schrittweise drehbar sind, wobei die Maschine weiter ein Hebeglied zum Heben eines oder mehrerer unter den in den Flaschengreifern hängenden Flaschen angeordneten Kästen besitzt und einen dem Hebeglied zugeordneten, in lotrechter Richtung beweglich geführten Rahmen, der waagrecht zwischen den   auf dem Hebeglied   angeordneten Kästen und einem Greiferkopf mit daran hängenden Flaschen liegt,

   welcher Rahmen Mittel zum Zentrieren der Kästen unter besagtem Greiferkopf sowie Mittel zur Führung der Flaschen bei deren Anordnung in den Kästen enthält. Diesem Typ nahekommende Maschinen 
 EMI1.1 
 in zwei oder mehrere Kästen gleichzeitig die Flaschen eingepackt werden können. Bei Anwendung von zwei Köpfen mit Flaschengreifern je Armepaar können die Kjpfe tangential nebeneinander oder radial hintereinander vorgesehen sein ; bei Anwendung von z. B. vier Köpfen an jedem Paar Armen liegen zwei Sätze von je zwei tangential nebeneinander vorgesehenen Köpfen hintereinander. 



   Bei der gleichzeitigen Packung zweier oder mehrerer Kästen, welche, wie sich in der Praxis herausgestellt hat, gegenseitig bedeutend abweichende Höhenabmessungen aufweisen können, tritt das Problem auf, dass der Rahmen beim Heben der Kästen von dem oberen Rand derselben mitgenommen wird und sich infolge der Höhenunterschiede der beteiligten Oberränder schräg einstellt, was wieder zur Folge hat, dass die richtige Wirkung des Rahmens, die nämlich darin besteht, dass die bei der schrittweise umlaufenden Bewegung einigermassen in schwankende Bewegung versetzten Flaschen derart geführt werden, dass dieselben beim Packen nicht gegen die Wände der Kästen anprallen, ganz verloren geht. 



   Es ist die Aufgabe der Erfindung, dieses Problem zu lösen und eine Maschine zu schaffen, bei der der Rahmen unabhängig von den gegenseitigen Höhenunterschieden der Kästen bei seiner Bewegung in senkrechter Richtung immer genau waagrecht bleibt, so dass die Flaschen bei der Packung in die Kästen genau geführt werden können. 



   Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäss eine Maschine der in der Einleitung erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, dass jedem Kasten ein eigener Suchrahmen zugeordnet ist und die einzelnen Suchrahmen auf dem durch das Hebeglied lotrecht verstellbaren Hauptrahmen voneinander unabhängig lotrecht beweglich sind. 



   Bei dieser Ausbildung kann jeder Suchrahmen für sich von dem darunter befindlichen Kasten gehoben werden und wird jeder Suchrahmen bei dieser Bewegung seine waagrechte Stellung beibehalten. 
 EMI1.2 
 rahmen lotrechte Führungszapfen vorgesehen sind, die durch an dem äusseren Umfang der Suchrahmen angeordnete Ösen ragen und an denen die Suchrahmen bei ihrer   lotrechten Bewegung geführt   sind. 



   Vorzugsweise ist erfindungsgemäss der Hauptrahmen selbst entlang festen lotrechten Ständern geführt 

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 und in lotrechter Richtung beweglich angeordnet, und auf seiner unteren Seite mit sich senkrecht nach unten erstreckenden Anschlagzapfen versehen, wobei der Abstand zwischen den Enden der Anschlagzapfen und dem Hebeglied annähernd dem Abstand zwischen dem oberen Rand des niedrigsten Kastens und dem unteren Rand des entsprechenden Suchrahmens gleich ist, derart, dass nach der von dem Hebeglied über einen gewissen Abstand bewirkten Hebung der Kästen und der dabei von wenigstens einem Kasten bewirkten Hebung des ihm zugeordneten Suchrahmens. das Hebeglied gegen die Anschlagzapfen stösst und darauf zugleich mit den Kästen den Hauptrahmen und die Suchrahmen als ein Ganzes   aufwärts bewegt.   



   Bei dieser Ausführungsweise wird, wenn das Hebeglied sich mit den Kästen   aufwärts bewegt,   der höchste Kasten den entsprechenden Suchrahmen heben, u. zw. über eine dem Höhenunterschied der Kästen entsprechende Strecke und wird der niedrigste Kasten gerade den entsprechenden Suchrahmen berühren. Wenn die Anschlagzapfen sich nun mit dem Hebeglied berühren, verlegt die ganze aus Hauptrahmen und Suchrahmen bestehende Einheit sich senkrecht nach oben, wobei der niedrigste Kasten gerade gegen den entsprechenden Suchrahmen gepresst bleibt. Die gegenseitige Verlegung der Suchrahmen beträgt deshalb nicht mehr als der Höhenunterschied der Kästen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Packmaschine wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. 



   Fig.   l   stellt eine Draufsicht auf eine Packmaschine nach der Erfindung dar, Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine nach Fig. 1, Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen Längsschnitt der geteilten Suchrahmenkonstruktion nach der Erfindung und Fig. 4 zeigt gleichfalls in grösserem Massstab eine Draufsicht auf die Suchrahmenkonstruktion nach Fig. 3. 



   Nach den Zeichnungen umfasst die erfindungsgemässe Packmaschine einen lotrechten, zentralen Ständer   1,   um den herum sich schrittweise, um 900 zueinander versetzt aufgestellte, vorspringende Armepaare 2,3, 4,5 drehen (s. Pfeil P in Fig. 1), die z. B. als Rohre ausgebildet und an denen mit Fla- 
 EMI2.1 
 dargestellten Ausführungsbeispiel in Doppelausführung   gezeigt, sodass   jeweils zwei über eine Farder- bahn A   zugeführte Kästen 10, 11 gleichzeitig mit über eine Förderbahn   B zugeführten, jedoch übrigens nicht in den Zeichnungen dargestellten Flaschen gefüllt werden. Die mit Flaschen gefüllten
Kästen werden über eine Förderbahn C abgeführt. 



   An der Stelle zwischen den Förderbahnen A und C, wo die Flaschen in die Kästen gelegt werden, befindet sich ein nur schematisch dargestellter Aufzug 12, der synchron mit den andern Bewegungen der Maschine derart bedient wird, dass, nachdem ein Kopf mit   Flaschengreifern, z. B. 9, 9',   nebst den von letzteren erfassten Flaschen in der richtigen Stellung über die Kästen 10, 11 gebracht ist, der Auf- zug 12 mit den darauf befindlichen Kästen 10, 11 sich über einen bestimmten Abstand nach oben bewegt, wobei gleichzeitig der Greiferkopf mit den Flaschen sich zwecks Anordnung der Flaschen in den
Kästen über einen bestimmten Abstand nach unten bewegt. 



   Zwischen den auf dem Aufzug angeordneten Kästen und den Köpfen mit den flaschengreifern ist nach einer bekannten Ausführung der Packmaschine ein entlang senkrechter Ständer geführter, lotrecht beweglicher Suchrahmen vorgesehen, der während der Aufwärtsbewegung der Kästen von dem oberen
Rand der Kästen mitgenommen und somit nach oben verlegt wird. 



   Dieser Suchrahmen ist einerseits mit Mitteln zum Zentrieren der Kästen unter den Flaschengreifern mit den Flaschen versehen und anderseits mit Mitteln zu einer derartigen Führung der Flaschen in den
Kästen ausgestattet, dass die infolge der Drehbewegung der Köpfe einigermassen schwankenden Flaschen, bei deren Anordnung in den Kästen, nicht gegen die Wände derselben anprallen können. Die führende und zentrierende Wirkung eines derartigen Suchrahmens kann bei der gleichzeitigen Packung mehrerer
Kästen verloren gehen, wenn, wie sich in der Praxis ereignen kann, die Kästen einen beträchtlichen ge- genseitigen Höhenunterschied aufweisen, da in einem derartigen Fall der Suchrahmen, der ja von dem oberen Rand der Kästen gesteuert wird, eine schräge Stellung einnehmen wird. 



   Zwecks Beseitigung dieses Nachteils sind, wie insbesondere aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, erfindungs- gemäss innerhalb des Hauptrahmens 14 eine Anzahl von der Anzahl der gleichzeitig zu füllenden
Kästen entsprechenden Suchrahmen 15, 16 vorgesehen-in dem Ausführungsbeispiel ist diese Anzahl deshalb   zwei -,   welche in senkrechter Richtung   beweglich   mit dem Hauptrahmen 14 verbunden sind.
Auf der oberen Seite des Hauptrahmens 14 sind Zapfen 17, 18, die hohl oder nicht hohl sein kön- nen,   z. B.   durch Schweissen befestigt. Diese Zapfen dienen zur Führung des Suchrahmens 15 bzw. 16 bei der senkrechten Bewegung. Der Hauptrahmen 14 ist selbst in senkrechter Richtung beweglich und wird dabei entlang festen Ständern 13 geführt (Fig. 2). Auf der unteren Seite des Hauptrahmens 14 sind Anschlagzapfen 19 vorgesehen.

   Die Länge der Anschlagzapfen 19 ist derart gewählt, dass der niedrigste Kasten 10 den entsprechenden Suchrahmen 15 gerade nicht heben kann. Wenn der Auf- 

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 zug 12 sich nach oben bewegt, wird der höhere Kasten 11 den entsprechenden Suchrahmen heben,   u. zw. über einen dem Höhenunterschied der Kästen 10, 11 gleichen Abstand. Der niedrigere   Kasten 10 gelangt gerade gegen den entsprechenden Suchrahmen 15. 



   Wenn nun die Anschlagzapfen 19 sich mit dem Aufzug 12 berühren, so verlegt die aus Hauptund Suchrahmen bestehende Einheit sich lotrecht nach oben und bleibt der niedrigere Kasten also gera-   de gegen denSuchrahmengepresst. Die gegenseitige senkrechte Verlegung derSuchrahmen 15, 16   übersteigt also nicht den Höhenunterschied der Kästen. 



   In den Fig. 3 und 4 sind auch Mittel zum Zentrieren der Kästen in der richtigen Stellung unter den Greifern mit Flaschen eingezeichnet. Diese Mittel werden von an dem Hauptrahmen 14 federnd befestigten, waagrechten Rollen 20 und an dem inneren Unterschied der Suchrahmen 15, 16 nach unten herausragenden Zentrierzapfen 21 bzw. 22 gebildet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Maschine zum Packen von Flaschen in Transportkästen, welche Maschine mit rund um einen zentralen Ständer vorgesehenen, an vorspringenden Armepaaren angebrachten, Flaschengreifer aufweisenden Köpfen ausgestattet ist, welche Köpfe um eine zentrale, senkrechte Welle schrittweise drehbar sind, wobei die Maschine weiter ein Hebeglied zum Heben eines oder mehrerer unter den in den Fla-   schengreifern hängenden Flaschen angeordneten Kästen   besitzt und einen dem Hebeglied zugeordneten in lotrechter Richtung beweglich geführten Rahmen, der waagrecht zwischen den auf dem Hebeglied angeordneten Kästen und einem Greiferkopf mit daran hängenden Flaschen liegt,

   welcher Rahmen Mittel zum Zentrieren der Kästen unter besagtem Greiferkopf sowie Mittel zur Führung der Flaschen bei deren Anordnung in   den Kästen   enthält, dadurch   gekennzeichnet, dass demHebeglied (12) ein Haupt-   rahmen (14) und   jedem Kasten (10, 11)   ein   eigener Suchrahmen (15, 16)   zugeordnet ist und die einzelnen Suchrahmen auf dem durch das Hebeglied (12) lotrecht verstellbaren Hauptrahmen (14) voneinander unabhängig lotrecht beweglich sind.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hauptrahmen (14) lotrechte Führungszapfen (17, 18) vorgesehen sind, die durch an dem äusseren Umfang der Suchrahmen (15, 16) angeordnete Ösen ragen und an. denen die Suchrahmen bei ihrer lotrechten Bewegung geführt sind.
    3. Maschine nachAnspruchloder2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptrahmen (14) selbst entlang festen lotrechten Ständern (13) geführt und in lotrechter Richtung beweglich angeordnet ist und auf seiner unteren Seite mit sich senkrecht nach unten erstreckenden Anschlagzapfen (19) versehen ist, wobei der Abstand zwischen den Enden der Anschlagzapfen (19) und dem Hebeglied (12) annähernd dem Abstand zwischen dem oberen Rand des niedrigsten Kastens (10) und dem unteren Rand des entsprechenden Suchrahmens (15) gleich ist, derart, dass nach der von dem Hebeglied (12)
    über einen gewissen Abstand bewirkten Hebung der Kästen und der dabei von wenigstens einem Kasten bewirkten Hebung des ihm zugeordneten Suchrahmens das Hebeglied gegen die Anschlagzapfen stösst und darauf zugleich mit den Kästen den Hauptrahmen und die Suchrahmen als ein Ganzes aufwärts bewegt.
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