AT2585U1 - Dämmatte - Google Patents

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AT2585U1
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Schober Walter
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    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06M11/73Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with carbon or compounds thereof
    • D06M11/76Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with carbon or compounds thereof with carbon oxides or carbonates
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
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Abstract

Bei einer imprägnierten Dämmatte aus Naturfasern, synthetischen Fasern oder Mischungen aus diesen besteht die Imprägnierung zumindest zum größten Teil aus Soda (Na`2 CO`3 ), die in Form einer heißen Lösung in Wasser auf die Fasern, die aus ihnen hergestellten Dämmatten oder Formteile daraus aufgetragen wurde, so daß die Soda nach der Trocknung teilweise in die Faser eingedrungen ist und diese umschließt.

Description

AT 002 585 Ul
Die Erfindung betrifft eine imprägnierte Dämmatte aus Naturfasern, synthetischen Fasern oder Mischungen aus diesen sowie ein Verfahren zu ihrer Imprägnierung. Dämmatten der eingangs genannten Art werden bevorzugt als Substitute für Glasoder Mineralwollematten zur Dämmung von Wärme sowie gegen Kälte und Schall benötigt. Sie werden u. a. bei Gebäudedächem, Dachausbauten, Wänden, Decken, im Bauwesen sowie bei Maschinen und Geräten, z.B. Kühlschränken, Waschmaschinen, in Kraftfahrzeugen usw., eingesetzt. Als Naturfasern kommen z. B. Hanf, Flachs, Sisal, Baumwolle, Holzfasern, Tierhaare, insbesondere Schafechurwolle, in Frage. Synthetische Fasern können Fasern aus Polyester, Polyacryl oder Viskose sein. Imprägnierungen dieser Fasern bzw. der aus ihnen hergestellten Dämmatten und Formteile sind zur Verhinderung von Schimmelbildungen bei Naturfasern sowie bei allen Fasermaterialien der gegenständlichen Art zur Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere Brandvorschriften, z. B. der Brandvorschrift B 2 nach DIN 4102, notwendig. Bisher wird vorwiegend Borsalz als Imprägnierungsmaterial verwendet, das in Lösung auf die Fasern aufgesprüht oder durch Eintauchen der Fasern in die Lösung angebracht wird. Nach dem Trocknen sitzen hier die Borsalze als Kristalle auf der Faseroberfläche und können von dort bei mechanischen Beanspruchungen, wie beim Verarbeiten der Fasern in Vliesanlagen, beim Einbau und auch durch während des Gebrauches auftretende Erschütterungen, abgerieben werden, so daß sie auspudern. Die durch die Imprägnierung angestrebte Wrkung wird dadurch herabgesetzt oder im Extremfall sogar aufgehoben. Borsalze tragen zur Umweltverschmutzung bei, so daß bei der Entsorgung von mit ihnen imprägnierten Matten u. a. wegen der sonst möglichen Schädigung des Grundwassers besondere Sicherheitsbestimmungen einzuhalten sind und besondere Sorgfalt geboten ist.
Aufgabe der Erfindung ist demnach die Schaffung einer imprägnierten Dämmatte, die 2 AT 002 585 Ul alle oben aufgezeigten, an eine Imprägnierung zu stellenden Anforderungen erfüllt, wobei aber die verwendeten Imprägnierungsmaterialien umweltverträglich und nicht gesundheitsschädlich sind und überdies eine bessere Haftung an bzw. in den Fasern als die herkömmlichen Imprägnierungsmaterialien zeigen.
Die gestellte Aufgabe wird prinzipiell dadurch gelöst, daß die Imprägnierung zumindest zum größten Teil aus Soda (Na2C03) besteht, die in Form einer heißen Lösung in Wasser auf die Fasern, die aus ihnen hergestellten Dämmatten oder Formteile daraus aufgetragen wurde, so daß die Soda nach der Trocknung teilweise in die Faser eingedrungen ist und diese umschließt.
Soda ist ein natürliches Material, das z. B. auch im Mineralwasser in geringen Mengen vorkommt und für Mensch, Tier und Umwelt unschädlich ist. Bei ihrem Einsatz zeigt sich überaschend, daß sie nach der Trocknung eine bessere und sicherere Haftung an den Fasern zeigt und nicht zum Auspudern neigt. Überdies können mit Soda imprägnierte Matten bedenkenlos entsorgt werden, wobei Matten aus natürlichen Fasern ohne Belastung der Umwelt verrotten können.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung wird bei den meisten Materialien eine vollkommen ausreichende Imprägnierung dadurch erreicht, daß das Gewicht der imprägnierenden Soda im Trockenzustand 2 - 3 % des Warengewichtes beträgt. Dabei wird die Menge etwas größer gewählt, wenn es sich um feine oder poröse Fasern handelt, wogegen man bei weniger porösen und dickeren Fasern mit geringeren Mengen das Auslangen findet.
Eine besonders einfaches Herstellungsverfahren ergibt sich, wenn eine Lösung aus 150 - 300 g Soda pro Liter Wasser hergestellt und in heißem Zustand bei 100 - 160°C, vorzugsweise 140 °C, auf die Fasern, die aus ihnen hergestellten Dämmatten oder Formteile daraus in einer größenordnungsmäßig 10 % des Warengewichtes betragenden Menge aufgetragen wird, wonach die Fasern, Dämmatten bzw. Formteile bei erhöhter Temperatur getrocknet werden. 3 AT 002 585 Ul
Ausführungsbeispiel: Für die Imprägnierung einer Dämmatte aus Schafechurwolle wird eine Lösung aus 300 g Soda pro Liter Wasser vorbereitet, auf 140 °C erhitzt und in einer Menge von 10 % des Gewichtes der Schafschurwolle duch Aufsprühen aufgetragen. Anschließend wird die Dämmatte ebenfalls bei erhöhter Temperatur getrocknet. 4

Claims (3)

  1. AT 002 585 Ul Ansprüche: 1. Imprägnierte Dämmatte aus Naturfasern, synthetischen Fasern oder Mischungen aus diesen, dadurch gekennzeichnet, daß die Imprägnierung zumindest zum größten Teil aus Soda (Na2C03) besteht, die in Form einer heißen Lösung in Wasser auf die Fasern, die aus ihnen hergestellten Dämmatten oder Formteile daraus aufgetragen wurde, so daß die Soda nach der Trocknung teilweise in die Faser eingedrungen ist und diese umschließt.
  2. 2. Dämmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der imprägnierenden Soda im Trockenzustand 2 - 3 % des Warengewichtes beträgt.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen einer Dämmatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung aus 150 - 300 g Soda pro Liter Wasser hergestellt und in heißem Zustand bei 100 - 160 °C, vorzugsweise 140 °C, auf die Fasern, die aus ihnen hergestellten Dämmatten oder Formteile daraus in einer größenordnungsmäßig 10 % des Warengewichtes betragenden Menge aufgetragen wird, wonach die Fasern, Dämmatten bzw. Formteile bei erhöhter Temperatur getrocknet werden. 5
AT30298U 1998-04-02 1998-05-08 Dämmatte AT2585U1 (de)

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DE19829277A1 (de) * 1998-06-30 2000-01-05 Fraunhofer Ges Forschung Baubiologisch unbedenkliche Flamm- und Pilzschutzmittel für Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen
DE202023100345U1 (de) 2023-01-25 2024-04-26 herotec GmbH Flächenheizung Dämmschicht für eine Flächentemperiervorrichtung und thermisch leitende Lage für eine Dämmschicht

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