AT260904B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonderivaten und ihren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonderivaten und ihren Salzen

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AT260904B
AT260904B AT327267A AT327267A AT260904B AT 260904 B AT260904 B AT 260904B AT 327267 A AT327267 A AT 327267A AT 327267 A AT327267 A AT 327267A AT 260904 B AT260904 B AT 260904B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonderivaten und ihren Salzen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung   von Benzophenonderivaten der allge-   meinen Formel 
 EMI1.1 
 in der R Brom oder Nitro bedeutet, sowie von Salzen dieser Verbindungen. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    Benzoesäurephenylestern durch Fries'schefelsäure ;   mit organischen Säuren, wie   Oxalsäure,   Essigsäure, Milchsäure, Weinsäure oder Citronen- säure. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Benzophenone haben chemotherapeutische Eigenschaften und können als Heilmittel in der Tuberkulosebekämpfung verwendet werden. 



   Beispiel 1 : 85,0 g   4-Hydroxy-4'-brom-benzophenon   werden in einem Gemisch von   11   Chlor- benzol und 70 ml Äthanol in der Wärme gelöst. Nach Zugabe von 22 g Natriummethylat destilliert man bei Normaldruck etwa 1/3 des Lösungsmittelgemisches ab (bis zum Erreichen der Siedetemperatur des
Chlorbenzols) und lässt das Reaktionsgemisch abkühlen. Nun   tropft man55 gDiäthylaminoäthy1chlorid zu   und erhitzt nach beendeter Zugabe 10 h zum Sieden. Man lässt die erhaltene Suspension erkalten, extrahiert mit Äther und wäscht den erhaltenen Äther nacheinander mit 2%iger Natronlauge und viermal mit Wasser. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat dampft man den filtrierten Ätherextrakt im Vakuum ein.

   Das erhaltene   4- (6-Diäthylaminoäthoxy)-4'-brom-benzophenon kanndurch Kristallisation   aus Pe-   troläther (Siedebereich 60 - 900)   gereinigt werden ; Fp. 75-76 C. 



   2 g 4-(ss-Diäthylaminoäthoxy)-4'-brom-benzophenon werden in 20 ml Äther gelöst, mit 10 ml
3n-Salzsäure versetzt und während 10 min geschüttelt. Das ausgeschiedene Salz wird abfiltriert, mit Äther und wenig Wasser gewaschen und aus 10 ml Alkohol umkristallisiert. Man   erhält das Hydrochlorid   mit einem Fp. 180-1820C. 



   Das als Ausgangsmaterial verwendete   4-Hydroxy-4'-brom-benzophenon   kann wie folgt hergestellt werden :
126 g   4-Brombenzoesäurephenylester   werden in 400 ml Nitrobenzol gelöst und nach Zugabe von
90 g gepulvertem Aluminiumchlorid 40 h auf 600C erwärmt. Die abgekühlte Lösung wird dann auf eis- kalte 3n-Salzsäure gegossen und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird noch zweimal mit 2n-Salz- säure gewaschen und hierauf mit 7,   5%iger   Natronlauge extrahiert, bis die alkalisch-wässerige Lösung nicht mehr gefärbt ist. Der   alkalisch-wässerige   Auszug wird mit konzentrierter Salzsäure angesäuert, mit Äther extrahiert und die Ätherphase viermal mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingedampft.

   Man erhält rohes   4-Hydroxy-4'-brom-benzophenon,   das nach dem
Umkristallisieren aus einem   Aceton/Benzol-Gemisch   (Verhältnis 1 : 10) bei 192 - 1930C schmilzt. 



     Beispiel 2 :   Das ausgehend   von 4-Nitrobenzoesäurephenylester erhältliche 4-Nitro-4'-hydroxy-   benzophenon (Fp.   191-193 C)   wird nach den Angaben im Beispiel. 1   in4- (8-Diäthylaminoäthoxy)-  
4'-nitro-benzophenon vom Fp.   89 - 900C   übergeführt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonderivaten der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 in der R Brom oder Nitro bedeuten, und ihren Salzen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in der R dieselbe Bedeutung wie oben besitzt, mit einem Diäthylaminoäthylhalogenid verknüpft und das Reaktionsprodukt gegebenenfalls in ein Salz überführt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. chlorid verwendet.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verknüpfung über ein Alkalimetallsalz erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Verfahren nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Verknüpfung über das Natriumsalz erfolgt.
AT327267A 1965-03-12 1965-12-27 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonderivaten und ihren Salzen AT260904B (de)

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