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Verfahren zur Herstellung von neuen 3, 4-cis-4-Aryl-isoflavanen und ihren Salzen Es wurde gefunden, dass neue 3, 4-cis-4-Aryl-isoflavane der allgemeinen Formel
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worin
R6 und R7 funktionell abgewandelte Hydroxygruppen oder R2 bzw. R3 bedeuten, mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators behandelt und dass man gegebenenfalls funktionell abgewandelte Hydroxygruppen durch Behandeln mit hydrolysierenden oder hydrogenolysierenden Mitteln in Freiheit setzt und/oder freie Hydroxygruppen durch Behandeln mit Alkylierungs-oder Acylierungsmit- teln alkyliert oder acyliert, und/oder dass man gegebenenfalls Verbindungen der allgemeinen Formel I durch Behandeln mit Säuren bzw. Basen bzw. Alkylierungsmitteln in ihre physiologisch unbedenklichen Säureadditions-bzw.
Estersalze bzw. quartären Ammoniumverbindungen überführt.
Die Schlangenlinie in 2-Stellung bedeutet, dass der Rest R bezogen auf die beiden Arylreste in 3- und 4-Stellung sowohl cis- als auch trans-ständig sein kann.
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noäthoxy, 2-Dipropylaminoäthoxy, 2-Di-n-butylaminoäthoxy, 2-Pyrrolidiiloäthoxy. 2-Piperidinoäthoxy, 2-Morpholinoäthoxy, 2- (N-Methylpiperazino)-äthoxy, 3-Dimethylaminopropoxy, 3-Diäthylaminopropoxy, 3-Pyrrolidino-propoxy, 3-Piperidinopropxy oder 3-Morpholinopropoxy.
Z kann neben OH, Alkoxy und NH, vor allem folgende Bedeutungen haben : Methylamin, Dimethylamino, Diäthylamino, Pyrrolidino, Piperidino, Morpholino.
Die Reste R6 und R 7 können auch in funktionell abgewandelter Form vorliegende OH-Gruppen sein.
Als solche kommen alle diejenigen in Frage, die unter hydrolysierenden oder hydrogenolysierenden Bedingungen bekanntermassen gespalten werden können. Vorzugsweise sind zu nennen Benzyloxy- und Tetrahydropyranyloxy-, ferner auch niedere Acyloxygruppenwiedie oben genannten.
Die 4-Aryl-isoflavanoide der Formel I sind durch katalytische Hydrierung von 3-Isoflavenen der Formel n erhältlich. Als Isoflavene der Formel II kommen vor allem in Frage : die
4-Phenyl-,
4-Anisyl-,
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4- (p-Tetrahydropyranyl-2-oxyphenyl)-, 4- (p-Benzyloxyphenyl)-und 4- (p-Hydroxyphenyl)-derivate von 3-Isoflaven, 2-Methyl-,
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2-Äthyl-, 7-Methoxy-, 2-Methyl-7-methoxy-, 2-Äthyl-7-methoxy-, 7-Benzyloxy-, 2-Methyl-7 -benzyloxy-, 2-Äthyl-7-benzyloxy-, 7-Hydroxy-, 2-Methyl-7-hydroxy-, 2-Äthyl-7-hydroxy-, 7- (Tetrahydropyranyl-2-oxy)-,
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Methyl-7 - (tetrahydropyranyl-2-oxy) -,2'-Fluor-, 2-Methyl-2'-fluor-, 2-Äthyl-2'-fluor-, 7-Benzyloxy-2'-fluor-, 2- Methyl-7 -benzyloxy-2'-fluor-, 2-Äthyl-7-benzyloxy-2'-fluor-,
4'-Fluor-, 2-Methyl-4'-fluor-, 2-Äthyl-4'-fluor-, 7-Benzyloxy-4'-fluor-, 2-Methyl-7-benzyloxy-4'-fluor-, 2-Äthyl-7-benzyloxy-4'-fluor-, 7-Methoxy-2'-fluor-, 2-Methyl-7-methoxy-2'-fluor-, 2-Äthyl-7-methoxy-2'-fluor-, 7-Methoxy-4'-fluor-, 2-Methyl-7-methoxy-4'-fluor-, 2-Äthyl-7-methoxy-4'-fluor-, 7- (Tetrahydropyranyl-2-oxy)-2'-fluor-,
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Diese Verbindungen können durch bekannte Umsetzung der entsprechenden Isoflavanone mit den entsprechenden Organometallverbindungen und anschliessende Wasserabspaltung hergestellt werden.
Für die katalytische Hydrierung der Verbindungen der Formel II sind als Katalysatoren beispielsweise Edelmetall-, Nickel- und Kobaltkatalysatoren geeignet. Die Edelmetallkatalysatoren können als Trägerkatalysatoren (z. B. Palladium auf Kohle, Kalziumcarbonat oder Strontiumcarbonat), als Oxydkatalysatoren (z. B. Platinoxyd), oder als feinteilige Metallkatalysatoren vorliegen. Nickel- und Kobaltkatalysatoren werden zweckmässig als Raney-Metalle, Nickel auch auf Kieselgur oder Bimsstein als Träger eingesetzt. Die Hydrierung kann bei Raumtemperatur und Normaldruck oder auch bei erhöhter Temperatur und/oder erhöhtem Druck durchgeführt werden. Vorzugsweise arbeitet man bei Drucken zwischen 1 und 100 at und bei Temperaturen zwischen-10 und + 150 C.
Zweckmässig wird die Umsetzung in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol, tert.-Butanol, Essigsäureäthylester, Dioxan, Eisessig, Tetrahydrofuran, Wasser durchgeführt. In manchen Fällen empfiehlt sich ein Zusatz von katalytischen Mengen Mineralsäure, beispielsweise Salz- und Schwefelsäure. Wird zur Hydrierung eine Verbindung der Formel II mit einem basischen Stickstoffatom eingesetzt, so können die freie Base oder auch ein Salz dieser Base verwendet werden.
Vorzugsweise arbeitet man bei Normaldruck in der Weise, dass man die Hydrierung nach Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff abbricht. Werden Ausgangsprodukte der Formel II verwendet, in denen phenolische Hydroxygruppen durch Benzylgruppen geschützt sind, so können diese Schutzgruppen bei der Hydrierung entfernt werden.
In den erhaltenen Produkten kann man gegebenenfalls funktionell abgewandelte Hydroxygruppen
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durch Hydrolyse oder Hydrogenolyse in Freiheit setzen. Beispielsweise kann man veresterte Hydroxy- gruppen in basischem, neutralem oder saurem Medium hydrolysieren. Als Basen kommen vornehmlich wässeriges, wässerig-alkoholisches oder alkoholisches Natrium- oder Kaliumhydroxyd, als Säuren vor allem Salzsäure und Schwefelsäure in Betracht.
Acetalartig verätherte Hydroxygruppen können sauer hydrolysiert, Benzyläther hydrogenolytisch, vorzugsweise mit Wasserstoff an einem Platin- oder Palladiumkatalysator in Gegenwart eines inerten
Lösungsmittels, wie Methanol, Äthanol, Äthylacetat oder Essigsäure, gespalten werden. In der Regel erfolgt die Hydrogenolyse von in II vorhandenenBenzyloxygruppen jedoch zusammen mit der Hydrierung der Doppelbindung in einer Stufe. Benzyläther können auch durch'saure Hydrolyse, z. B. mit Salzsäu- re/Eisessig, gespalten werden.
Es ist ferner möglich, freie Hydroxygruppen zu alkylieren oder zu acylieren. Als Sonderfall einer Alkylierung ist auch die Veresterung einer Verbindung der Formel I aufzufassen, in der R2 und/oder R 3 - OCH2COOH bedeutet.
DieVerätherung kann beispielsweise durch Umsetzung mit entsprechenden Alkylhalogeniden, -sul- faten oderniederen Alkylestern in Gegenwart von Alkali wie Natrium- oder Kaliumhydroxyd oder-carbonat erfolgen, wobei auch eines der üblichen inerten Lösungsmittel wie Aceton oder Methyläthylketon zugegen sein kann. Wichtig ist die Umwandlung von phenolischen Hydroxygruppen in Substituenten der Formel-0- (CH2) n -NR-R oder-OCH2COZ.
Dementsprechend könnendiephenoKschenAusgangs- verbindungen beispielsweise umgesetzt werden mit Dimethylsulfat, Methyl-, Äthyl, Propyl-, Isopro- pyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, Amyl-, Isoamyl-, Hexyl-oder Isohexylhalogeniden, 2-Dialkylaminoäthyl-, wie2-Dimethylaminoäthyl-, 2-Diäthylaminoäthyl-, 2-Methyläthylaminoäthylhalogeniden, 2-Pyrrolidinoäthyl-, 2-Piperidinoäthyl-, 2-Morpholinoäthyl- oder 3-Dialkylaminopropylhalogeniden wie 3-Dimethylaminopropyl-, 3-Diäthylaminopropyl-, 3-Pyrrolidinopropyl-, 3-Piperidinopropyl-, 3-Morpho- linopropyl-halogeniden oder mit den entsprechenden Alkoholen. Als Halogenide sind die Chloride, Bromide oder Jodide geeignet. Man geht dabei von den entsprechenden Alkaliphenolaten (Natrium-oder Kaliumphenolaten) aus.
Es ist aber auch möglich, die freien Phenole mit den entsprechenden Alkoholen bzw. substituierten Aminoalkoholen in Gegenwart saurer Katalysatoren wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, p-Toluolsulfonsäure, umzusetzen. Der Rest-OCHCOZ kann durch Verätherung der pheno- lische ! ! OH-Gruppen mit Bromessigsäure oder Chloressigsäure oder ihren Derivaten eingeführt werden.
Neben den freien Säuren sind hiefür besonders geeignet die entsprechenden Methyl- und Äthylester, Amide und Dialkylamide wie beispielsweise Chloressigsäuremethyl- oder -äthylester, Chloracetamid, N, N - Diäthylchloracetamid.
Eine Acylierung von Hydroxygruppen kann durch Erhitzen mit einem Anhydrid oder Halogenid der Essig-, Propion-, Butter-, Isobutter-, Valerian-, Isovalerian- oder Capronsäure erfolgen, vorteilhaft in Gegenwart einer Base wie Pyridin oder eines Alkalisalzes der entsprechenden Säure oder auch einer geringen Menge Mineralsäure wie Schwefelsäure oder Salzsäure, Phosphorsäureester werden vorteilhaft durch Veresterung mit Phosphoroxychlorid in Pyridin, Schwefelsäureester durch Umsetzung mit Sulfaminsäure in Pyridin und anschliessende Alkalihydrolyse gewonnen.
Veresterungen von Carboxymethoxygruppen werden in üblicher Weise durch Reaktion mit dem entsprechenden Alkohol wie Methanol, Äthanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, IsobutanoL sek.-Buta- nol, tert.-Butanol, Amylalkohol, Isoamylalkohol, n-Hexanol oder Isohexanol in Gegenwart einer Säure, beispielsweise Schwefelsäure, Salzsäure oder p-Toluolsulfonsäure, durchgeführt. Dabei kann ein zusätzliches inertes Lösungsmittel wie Benzol, Toluol, Methylenchlorid, Dichloräthan, zugegen sein, wobei man mit Vorteil das gebildete Wasser azeotrop abdestilliert. Eine Veresterung kann natürlich auch mit Diazoalkane, beispielsweise Diazomethan, in Äther, Tetrahydrofuran oder Dioxan erzielt werden.
Ein nach der Erfindung erhaltenes Aminoderivat kann mit einer Säure in üblicher Weise in das zugehörige Säureadditionssalz übergeführt werden. Für diese Umsetzung kommen solche Säuren in Frage, die physiologisch unbedenkliche Salze liefern. So können organische und anorganische Säuren, wie z.
B. aliphatische, alicyclische, araliphatische, aromatische oder heterocyclische ein-oder mehrbasi- geCarbon- oder Sulfonsäuren, wie Ameisensäure, Essigsäure, Propionsäure, Pivalinsäure, Diäthylessigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Pimelinsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Milchsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Aminocarbonsäure, Sulfaminsäure, Benzoesäure, Salicylsäure, Phenylpropionsäure, Citronensäure, Gluconsäure, Ascorbinsäure, Isonicotinsäure, Methansulfonsäure, Äthandisulfon-
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Phosphorsäuren wie Orthophosphorsäure verwendet werden.
Anderseits ist es möglich, solche Verbindungen der Formel I, in denen R2 und/oder R-OSCH oder-OPOgH bedeuten, durch Behandeln mit einer Base in üblicher Weise in das zugehörige Estersalz (Metall- bzw. Ammoniumsalz) überzuführen. Für diese Umsetzungen kommen alle Basen in Frage, die physiologisch unbedenkliche Salze liefern. So können organische oder anorganische Basen wie Natriumhydroxyd, Kaliumhydroxyd, Kalziumhydroxyd, sowie die entsprechenden Carbonate, ferner Ammoniak, Mono-, Di- und Triäthanolamin verwendet werden.
Isoflavane der Formel I, die basische Gruppen enthalten, können ferner durch Behandeln mit Al-
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Vorzugsweise können nach der Erfindung Verbindungen der folgenden Formeln III - VI sowie deren Salze erhalten werden :
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worin
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worin R OH, OCHg oder Acyloxy mit 1 - 6 C-Atomen bedeuten.
Die neuen Verbindungen können im Gemisch mit üblichen Arzneimittelträgern in der Human- oder Veterinärmedizin eingesetzt werden. Als Trägersubstanzen kommen solche organischen oder anorganischen Stoffe in Frage. die für die parenterale, enterale oder topikale Applikation geeignet sind und die mit den neuen Verbindungen nicht in Reaktion treten, wie beispielsweise Wasser, pflanzliche Öle, Polyäthylenglykole, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, Vaseline, Cholesterin. Zur parenteralen Applikation dienen insbesondere Lösungen, vorzugsweise ölige oder wässerige Lösungen, sowie Suspensionen, Emulsionen oder Implantate.
Für die enterale Applikation können ferner Tabletten oder Dragées, für die topikale Anwendung Salben oder Cremes, die gegebenenfalls sterilisiert oder mit Hilfsstoffen, wie Konservierungs-, Stabilisierungs- oder Netzmitteln oder Salzen zur Beeinflussung des osmotischen Druckes oder mit Puffersubstanzen versetzt sind, angewendet werden.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen werden vorzugsweise in einer Dosierung von 0, 1 bis 500 mg/Dosierungseinheit appliziert.
In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel l : l g4- (p-Anisyl)-7-methoxy-3-isoflaven werden in 150 ml Äthylacetat mit 1 g vorreduzierter 51figer Palladiumkohle hydriert. Nach 230 min ist 1 Mol Wasserstoff aufgenommen ; die Hydrierung kommt praktisch zum Stillstand. Der Katalysator wird abfiltriert, das Filtrat unter vermin-
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Anisyl)-7-methoxy-isoflavan vom F. 167Beispiel 2 : a) 1 g 4-Phenyl-7-acetoxy-3-isoflaven werden in 150 ml Methanol mit 100mg Platinoxyd in einem Parr-Apparat bei Raumtemperatur und 2 at Wasserstoff-Druck über Nacht geschüt-
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Analog ist aus 4-Phenyl-7-hydroxy-3-isoflavan das 3,4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan erhältlich. b) 100 mg 3,4-cis-4-Phenyl-7-acetoxy-isoflavan werden mit 10 ml 2n methanolischer Kaliumhydroxyd-Lösung 2 h gekocht. Die Lösung wird eingeengt und mit verdünnter Salzsäure angesäuert, wobei man ebenfalls 3, 4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan erhält.
Beispiel 3 : 0, 5g4- (p-Benzyloxyphenyl)-3-isoflaven (erhalten durch Erhitzen von 4- (p-Benzyloxyphenyl)-4-hydroxyisoflavan mit Schwefelsäure/Dioxan) werden in 75 ml Äthylacetat an 0, 5 g vorreduzierter 5% niger Palladiumkohle bei Raumtemperatur und Normaldruck mit Wasserstoff geschüt- telt.
Man filtriert ab, engt ein und chromatographiert an Kieselgel. Durch Eluieren mit Benzol erhält man 3, 4-cis-4- (p-Hydroxyphenyl)-isoflavan. F. 151-152 . Acetat, F. 211 - 2120.
Beispiel 4: 0,5 g rohes 3, 4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan werden mit 0, 3 g Chloressig- säureäthylester und 0, 35 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 10 ml Aceton 24 h in einer Stickstoffatmosphäre gekocht. Man destilliert das Aceton ab und arbeitet mit Wasser und Methylenchlorid wie üblich auf, wobei man 3, 4-cis-4-Phenyl-7- (carbäthoxymethoxy)-isoflavan erhält.
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Beispiel 5 : Ig 3, 4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan werden mit 5 ml Pyridin und 5 ml Acetanhydrid 5 h auf 500 erhitzt. Nach dem Abkühlen arbeitet man mit Wasser und Chloroform wie üblich auf, wobei 3, 4-cis-4-Phenyl-7-acetoxyisoflavan erhalten wird. F. 145 - 1470.
Beispiel 6 : Zu einer Lösung von 2, 1 ml Phosphoroxychlorid in 21 ml absolutem Pyridin werden unter Rühren bei 50 in 15 min 0, 78 g 3,4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan, gelöst in 10 ml Pyridin, gegeben. Man lässt über Nacht bei Raumtemperatur stehen, giesst den Ansatz auf ein Gemisch von 300 g Eis und 30 ml konzentrierter Salzsäure und erhitzt das Gemisch 90 min auf dem Dampfbad. Nach dem Abkühlen wird mit Äthylacetat extrahiert, die Extrakte werden mit 1 n Salzsäure gewaschen, mit Natriumsulfat getrocknet, filtriert und zur Trockne eingedampft. Man erhält 3, 4-cis-4-Phenyl-7-hy- droxy-isoflavan-7-orthophosphat.
Beispiel 7: Unter Rühren werden bei 900 600 mg Sulfaminsäure und dann 0, 75 g 3, 4-cis-4- -Phenyl-7-hydroxy-isoflavan in 5 ml absolutem Pyridin suspendiert. Man rührt 90 min auf dem Dampfbad, kühlt ab, filtriert, wäscht mit Pyridin nach, versetzt das Filtrat mehrfach mit absolutem Äther und dekantiert. Der Rückstand wird im Vakuum getrocknet, mit 7 ml 12% figer Natronlauge und 5 ml Pyridin versetzt und 5 min geschüttelt. Die (obere) Pyridinphase wird mehrfach mit Äther gewaschen, dann mit Methanol verdünnt und zur Trockne eingedampft. Das 3,4-cis-4-Phenyl-7-hydroxy-isoflavan-7-sulfat-Natriumsalz wird aus Methanol umkristallisiert.
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äthanolischer Kaliumhydroxydlösung 3 h unter Rückfluss gekocht.
Beim Ansäuern der Lösung mit verdünnter Schwefelsäure erhält man 3,4-cis-4-Phenyl-7- (carboxymethoxy)-isoflavan.
Beispiel 9 : 0,5 g 3,4-cis-4- (p-Hydroxyphenyl) -isoflavan und 2 g 2-Pyrrolidinoäthyl-chlorid werden mit 0, 6 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 25 ml absolutem Aceton 20 h unter Rühren gekocht.
Man engt ein, setzt Wasser und Äther zu, trennt die Schichten, trocknet über Kaliumhydroxyd, dampft ein undchromatographiert an Aluminiumoxyd. Mit Chloroform wird 3,4-cis-4- (p-2-Pyrrolidinoäthoxyphenyl)-isoflavan eluiert.
Beispiel 10 : 0, 2g3, 4-cis-4-p- (2-Pyrrolidinoäthoxyphenyl)-isoflavan werden in wenig Ätha- nol gelöst und mit überschüssiger äthanolischer Salzsäure versetzt. Das ausfallende Hydrochlorid der Base wird durch Filtration isoliert.
Beispiel11 :0,2g3,4-cis-4-p(2-Pyrrolidinoäthoxyphenyl)-isoflavanwerdeninÄthergelöst und mit überschüssigem Methyljodid versetzt. Man lässt den Ansatz 24 h bei Raumtemperatur stehen, saugt ab und reinigt das erhaltene Methojodid durch Kristallisation aus Methanol.
Beispiel 12 : Analog Beispiel 1 erhält man durch Hydrierung der entsprechenden 3-lsoflavene die folgenden 3, 4-cis-Isoflavane :
4-Phenyl-, F. 90 - 920 4-Anisyl-, F. 98-100
4- (p-2-Diäthylaminoäthoxyphenyl)-, Kp.
200 /l mm
2-Methyl-4-phenyl-
2-Äthyl-4-Phenyl-
4-Phenyl-2'-fluor-
2-Phenyl-4'-fluor-
4-Phenyl-7-methoxy-
2-Methyl-4-phenyl-7-methoxy- 2-Äthyl-4-phenyl-7-methoxy-
4-Phenyl-7-methoxy-2'-fluor-
2-Methyl-4-phenyl-7-hydroxy-
2-Äthyl-4-phenyl-7-hydroxy-
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Methyl-4-phenyl-7 -carbäthoxymethoxy-2-Methyl-4-phenyl-7-acetoxy-
2-Äthyl-4-phenyl-7-acetoxy- 2-Methyl-4-anisyl- 2-Äthyl-4-anisyl- 4-Anisyl-2'-fluor- 4-Anisyl-4'-fluor- 2-Methyl-4-anisyl-7-methoxy- 2-Äthyl-4-anisyl-7-methoxy- 4-Anisyl-7-methoxy-2'-fluor- 4-Anisyl-7-hydroxy- 2-Methyl-4-anisyl-7-hydroxy- 2-Äthyl-4-anisyl-7-hydroxy- 4-Anisyl-7-carbäthoxymethoxy-
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4-Anisyl-7-carbomethoxymethoxy-
2-Methyl-4-anisyl-7-carbomethoxymethoxy- 2-Äthyl-4-anisyl-7-carbomethoxymethoxy- 4-Anisyl-7-carboxymethoxy-
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Anisyl-7 -pyrrolidinocarbonylmethoxy-4-Anisyl-7-acetoxy- 2-Methyl-4-anisyl-7-acetoxy- 2-Äthyl-4-anisyl-7-acetoxy- 4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)- 2-Methyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-
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4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)-2'-fluor- 4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)-4'-fluor- 4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-methoxy- 2-Methyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-methoxy- 2-Äthyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-methoxy- 4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-methoxy-2'-fluor- 4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)
-7 -hydroxy- 2-Methyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-hydroxy-
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4- (p-2-Dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-acetoxy- 2-Methyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-acetoxy- 2-Äthyl-4- (p-2-dimethylaminoäthoxyphenyl)-7-acetoxy- 2-Methyl-4- (p-2-diäthylaminoäthoxyphenyl)-
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2-Äthyl-4- (p-2-diäthylaminoäthoxyl)- 4- (p-2-Diäthylaminoäthoxyphenyl0-7-methoxy- 2-Methyl-4- (p-2-diäthylaminoäthoxyphenyl)-7-methoxy-
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(p-2-diäthylaminoäthoxyphenyl)
-7-methoxy-2-Methyl-4-p-hydroxyphenyl- 2-Äthyl-4-p-hydroxyphenyl- 4-p-Hydroxyphenyl-2'-fluor- 4-p-Hydroxyphenyl-4'-fluor- 4-p-Hydroxyphenyl-7 -methoxy- 2-Methyl-4-p-hydroxyphenyl-7-methoxy- 2- Äthyl-4-p-hydroxyphenyl-7-methoxy-
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sowie die Orthophosphorsäureester und die Natriumsalze der sauren Schwefelsäureester der genannten Hydroxy-isoflavane.
Durch Hydrierung der Säureadditionssalze (insbesondere der Hydrochloride) der entsprechenden Amino-3-isoflavene erhält man die Säureadditionssalze (insbesondere die Hydrochloride) der genannten Amino-isoflavane, die auch analog Beispiel 10 erhältlich sind.
Die quartären Ammoniumsalze (insbesondere die Methojodide) der genannten Amino-isoflavane können analog Beispiel 11 hergestellt werden.