AT264179B - Einkorndrille - Google Patents

Einkorndrille

Info

Publication number
AT264179B
AT264179B AT1041666A AT1041666A AT264179B AT 264179 B AT264179 B AT 264179B AT 1041666 A AT1041666 A AT 1041666A AT 1041666 A AT1041666 A AT 1041666A AT 264179 B AT264179 B AT 264179B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seed
pressure roller
running
container
sump
Prior art date
Application number
AT1041666A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Thomas Hatzenbichler & Sohn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomas Hatzenbichler & Sohn filed Critical Thomas Hatzenbichler & Sohn
Priority to AT1041666A priority Critical patent/AT264179B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT264179B publication Critical patent/AT264179B/de

Links

Landscapes

  • Sowing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einkorndrille 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einkorndrille, die mit einem von einer Lauf- und Andrückrolle angetriebenen Samenbehälter mit Zellenring zum Auswerfen einzelner Samen in ein Saatrohr mit Säkumpf versehen ist. 



   An Einkorndrillen werden zahlreiche Forderungen gestellt, deren Erfüllung durch die bisher bekannten Konstruktionen nicht möglich war. Diese Forderungen sind im einzelnen folgende. Es wird eine gleichmässige Aussaat auch bei verschiedenen Samenkorngrössen und auch auf Hanglagen gewünscht. Die Saattiefe soll dabei gleichmässig sein, wobei das Samenkorn bis zu 75% seiner Oberfläche in feuchter und entsprechend verdichteter Erde zu liegen kommen soll. Schliesslich soll die Erde, die das Samenkorn bedeckt, locker und feinkrümelig sein. Der Saatstreifen soll dabei höher liegen als die übrige Oberfläche des Ackers, damit die jungen Pflanzen leichter aufgehen können und insbesondere auf Hanglagen sich keine Wasserrinnen oberhalb des Saatstreifens bilden können.

   Die Bildung eines höher liegenden Saatstreifens bezweckt ausserdem, dass die jungen Pflanzen bei den ersten Hackarbeiten bzw. beim Eggen nicht verschüttet werden. 



   Diesen Forderungen wird die erfindungsgemässe Einkorndrille, die von der eingangs geschilderten bekannten Konstruktion ausgeht, dadurch gerecht, dass die in an sich bekannter Weise mit einem einspringenden Winkel doppelt konische   Lauf- und Andrückrolle   in ihrer Mittelebene einen Andrückwulst aufweist, an dessen Seitenflächen an dem Säkumpf angeordnete, zum Offenhalten der Saatfurche bis zum Andrücken des Samenkornes durch den Andrückwulst bestimmte Streifbleche anliegen. Die Lauf- und Andrückrolle ist dabei im Rahmen der Erfindung in ihrer Breite der Breite eines erhöhten Saatstreifens angepasst und der Andrückwulst weist eine Höhe gleich der Saattiefe auf. 



   Durch die erfindungsgemässe Ausbildung einer Einkorndrille wird eine gleichmässig tiefe Saatfurche und ein erhöhter Saatstreifen erreicht, wobei durch die Streifbleche ein Verlegen der durch den Säkumpf gebildeten Saatfurche durch nachrutschendes trockenes Erdreich vermieden wird. Das Erdreich ist dabei entsprechend verdichtet, sodass das Samenkorn wie gefordert zu 75% in ausreichend feuchtem Erdreich zu liegen kommt. 



   Damit auch ein Säen in Hanglagen erreicht werden kann, erstreckt sich die Erfindung darauf, dass der Samenbehälter gegen die Lauf- und Andrückrolle hin in einem spitzen Winkel zur Lotrechten geneigt ist. Die Neigung des Samenbehälters kann dabei einstellbar sein. Diese Neigung des   Samen behälters   ergibt das Auswerfen von Samenkörnern in das Saatrohr auch bei auf einer geneigten Hanglage laufender Einkorndrille. Damit bei verschieden grossen Samenkörnern stets ein Auswerfen eines einzelnen Samenkornes aus dem Zellenring gewährleistet wird, ist in an sich bekannter Weise gegenüber dem Zellenring eine feststehende Abdeckplatte erfindungsgemäss zwecks Veränderung der Lage ihrer Auswurföffnung verschwenkbar angeordnet.

   Durch Höherstellen der Auswurföffnung wird erreicht, dass bei kleineren Samenkörnern die überzähligen Körner ausreichend Zeit finden in den Samenbehälter zurückzufallen und schliesslich nur ein einziges Samenkorn ausgeworfen wird. Grössere Samenkörner fallen früher in den Samenbehälter zurück und die Auswurföffnung ist dementsprechend auch tiefer einzustellen. 



   Um ein entsprechendes Zustreifen der Saatfurche mit lockerer Erde zu erreichen, ist erfindungsgemäss hinter der Lauf- und Andrückrolle eine als Zustreifer ausgebildete Stütze angeordnet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Diese Stütze verfolgt den Zweck, dass zu Arbeitsbeginn beim Einstellen der Einkorndrille diese vom Boden abgehoben werden kann und beim Anfahren der Säkumpf unter gleichzeitiger Vorwärtsbewegung in das Erdreich eindringt, wodurch ein Verlegen des Säkumpfes verhindert ist. Die beim Anfahren nach hinten ausschwenkende Stütze wirkt in der weiteren Folge als Zustreifer. 



   Zwecks Erreichung einer gleichmässigen Saattiefe ist schliesslich erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Lauf- und Andrückrolle, der Samenbehälter mit Zellenring und einem Riementrieb, das Saatrohr mit Säkumpf und die Stütze an einem Rahmen angeordnet sind, der mittels eines Lenkerparallelogrammes in an sich bekannter Weise an der Hydraulik einer Zugmaschine angelenkt ist. Diese Art der Anlenkung erreicht auch bei Bodenunebenheiten, dass der Säkumpf stets nur in der gewünschten Tiefe in das Erdreich eindringt, also weder nach oben ausgehoben wird noch nach unten zu tief in den Boden eindringt. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, die eine beispielsweise Ausführungsform einer Einkorndrille schematisch veranschaulichen. Es   zeigen : Fig. l   eine Seitenansicht der Einkorndrille, Fig. 2 eine teilweise Ansicht der Einkorndrille, Fig. 3 eine Einzelheit und Fig. 4 in drei verschiedenen Arbeitsstufen das Einbringen eines Samenkornes in eine Saatfurche. 
 EMI2.1 
 und Andrückrolle --1--,--4-- antreibt. Der Keilriementrieb ist mit einem Riemenspanner --9-- versehen. Die Sätrommel ist mit einem   Zellenring --5-- versehen.   Hinter der Lauf-und Andrückrolle-l-ist eine Stütze-6-angeordnet, die auch als Zustreifer dient. Die einzelnen Bauteile sind an einem   Rahmen-10-   angeordnet, der mittels eines Lenkerparallelogrammes--7--an einer Zugmaschine angebaut ist.

   Der Anbau erfolgt mittels   Befestigungsklauen--8--.   
 EMI2.2 
 schliesst die Saatfurche mit lockerem Erdreich, wie dies in Fig. 4c dargestellt ist. 



   Der Samenbehälter --4-- ist gegen die   Lauf-und Andrückrolle--l--hin   schräg gestellt, sodass auch bei einer Arbeit an Hanglagen ein Auswerfen von Samenkörnern in das zum Säkumpf --2-führende   Saatrohr--13--erreicht   wird. Der Samenbehälter ist mit einem   Zellenring--5--versehen,   der durch eine nicht umlaufende Abdeckplatte --15-- bis auf eine Auswurföffnung--16--abgedeckt ist. Die   Abdeckplatte --15-'- ist   verschwenkbar und   z. B.   durch eine   Lochreihe--17--mittels   eines 
 EMI2.3 
    --16-- wird--13-- ausgeworfen   wird. 



   Zum Einstellen der Einkorndrille kann diese aus dem Boden ausgehoben und mit Hilfe der Stütze --6-- in der ausgehobenen Stellung gehalten werden. Zum Arbeitsbeginn kippt diese   Stütze-6-   beim Vorwärtsbewegen der Einkorndrille nach hinten, wodurch ein allmähliches Eindringen des Säkumpfes in den Boden erreicht wird. Dadurch wird verhindert, dass sich der   Säkumpf --2-- mit   Erdreich verlegt. Zum Anhäufeln des Saatstreifens z. B. für Mais u. dgl. kann der Stütze --6-- bzw. an dem Zustreifer --19-- eine Zudeckscheibe angeordnet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einkorndrille mit einem von einer Lauf-und Andrückrolle angetriebenen Samenbehälter mit Zellenring zum Auswerfen einzelner Samen in ein Saatrohr mit Säkumpf, dadurch gekenn-   zeichnet,   dass die in an sich bekannter Weise mit einem einspringenden Winkel doppelt konische Laufund Andrückrolle   (1)   in ihrer Mittelebene einen Andrückwulst (11) aufweist, an dessen Seitenflächen an dem Säkumpf (2) angeordnete, zum Offenhalten der Saatfurche bis zum Andrücken des Samenkornes (5) durch den Andrückwulst (11) bestimmte Streifbleche (12) anliegen. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Andrückrolle (1) in ihrer Breite der Breite eines erhöhten Saatstreifens entspricht und der Andrückwulst (11) eine Höhe gleich der Saattiefe aufweist. EMI3.1 Samenbehälter (4) gegen die Lauf- und Andrückrolle (1) hin in einem spitzen Winkel zur Lotrechten geneigt ist. EMI3.2 Samenbehälter (4) eine in an sich bekannter Weise gegenüber dem Zellenring (5) feststehende Abdeckplatte (15) aufweist, die zwecks Veränderung der Lage ihrer Auswurföffnung (16) verschwenkbar ist.
    EMI3.3 und Andrückrolle (1)Lauf- und Andrückrolle (1), der Samenbehälter (4) mit Zellenring (5) und einem Riementrieb (3), das Saatrohr (13) mit Säkumpf (2) und die Stütze (6) an einem Rahmen (10) angeordnet sind, der mittels eines Lenkerparallelogrammes (7) in an sich bekannter Weise an der Hydraulik einer Zugmaschine angelenkt ist. EMI3.4
AT1041666A 1966-11-10 1966-11-10 Einkorndrille AT264179B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1041666A AT264179B (de) 1966-11-10 1966-11-10 Einkorndrille

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1041666A AT264179B (de) 1966-11-10 1966-11-10 Einkorndrille

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT264179B true AT264179B (de) 1968-08-26

Family

ID=3622206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1041666A AT264179B (de) 1966-11-10 1966-11-10 Einkorndrille

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT264179B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202006020531U1 (de) Kombinierte landwirtschaftliche Maschine
DE2833270A1 (de) Landwirtschaftliche maschine zum befestigen eines films aus kunststoffmaterial auf dem erdboden und zum gleichzeitigen besaeen des erdbodens
EP0891691B2 (de) Sägerät mit einem Scheibensäschar
DE2819990C2 (de)
EP3104677B1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine mit einer injektionseinrichtung und einer schlitzverschlusseinrichtung sowie schar einer solchen bodenbearbeitungsmaschine
DE1904273C3 (de) Vorratsbehälter für eine Sämaschine
AT264179B (de) Einkorndrille
DE403144C (de) Einzelkornsaemaschine mit Zellenrad
DE60132749T2 (de) Sämaschine
DE2117135A1 (de) Sämaschine
CH127968A (de) Säevorrichtung.
EP0191871B1 (de) Bestellmaschine
DE2638189A1 (de) Geraet zur kombinierten bodenbearbeitung und aussaat
DE2016756A1 (de) Schneideschar einer Sämaschine
DE3033144A1 (de) Schleppergezogene bodenbearbeitungs- und saemaschine
DE562241C (de) Drillschlitten zur Herstellung einer Schutzfurche und einer die Saatkoerner aufnehmenden Drillrinne am Boden der Schutzfurche
DE2408437C3 (de) Vorrichtung zur Reihenaussaat
DE728385C (de) Walzenegge
EP0586950A2 (de) Drillmaschine
DE410691C (de) Drillmaschine, die alle Samenarten, Knollengewaechse einzeln, in gewuenschten gleichen Abstaenden, in einem Arbeitsgange gleich tief in den Boden drillt
DE4210573C1 (de) Pflanzmaschine zum Herstellen von Pflanzlöchern für das Umpflanzen von Jungpflanzen
DE804968C (de) Einzelkornlegevorrichtung, insbesondere fuer Eicheln, Bucheckern u. dgl.
DE2111528A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Ausbringen von Saatgut
DE390249C (de) Wiesenpflug
AT237358B (de) Einkorndrille