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An photographische Kameras ansetzbares Selbstauslöserwerk
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keine Einrichtung zur Zeitregelung und daher auch keinen Stellhebel aufweisen, fortgesetzt werden kann.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispiels in der nachstehenden Beschreibung näher erläutert und in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigt : Fig. 1 das Selbstauslöserwerk in perspektivischer Gesamtansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Gehäuse gemäss der in Fig. 1 eingezeichneten Schnittlinie I-I, Fig. 3 eine Draufsicht auf die fertig montierte Triebwerkseinheit, wobei der erst nach ihrem Einbau in das Gehäuse mit ihr in Wirkungsverbindung bringbare Stössel ebenso wie das Räderlaufwerk nur mit strichpunktierten Linien angedeutet ist, und schliesslich Fig. 4 in schematischer sowie perspektivischer Darstellung Bauelemente und-gruppen des Selbstauslöserwerks vor dem Zusammenbau.
In den Zeichnungen sind mit-l und 2-die obere und die untere Platine einer mechanischen Triebwerkseinheit bezeichnet, die gemäss Fig. 2 ein mittels Antriebsfeder --3-- antreibbares
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eines synchronen Bewegungsablaufs sowie zwecks Änderung der Ablaufzeit des Räderlaufwerks dessen Abtriebsritzel --9-- mit Steigrädern --12 bis 14-getrieblich verbunden. Während das Steigrad - mit einem ihm fest zugeordneten und daher stets mit ihm in Eingriff stehenden Anker - -15-- zusammenarbeitet, sind die beiden Steigräder --13 und 14-mit je einem Anker-16 bzw. 17-in Eingriff bringbar, die beide auf je einem schwenkbar angeordneten Ankerhebel-18 bzw. 19-- lagern.
Zur Beeinflussung der beiden Ankerhebel--18 und 19-- sind an deren freiem Ende je ein Stellstift-20 bzw. 21--angeordnet, die mit einer nachstehend noch näher erläuterten, der Einstellung eines bestimmten Auslösezeitintervalls dienenden Stelleinrichtung zusammenwirken.
Auf der Spannachse-10-des Räderlaufwerks sitzt drehfest ein Ritzel--22--, welches mit der Verzahnung eines mittels Stifte-23 und 24-in einem Schlitz --25-- beweglich geführten Schiebers --26-- in Eingriff steht. Auf diesem Schieber ist mittels eines Zapfens --27-- eine
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eine bestimmte, beispielsweise durch eine Stift-Schlitzführung --30,31-- definierte, in Fig. 3 gezeigte Lage zu zwingen.
Wie vorstehend bereits angedeutet, sind mit der Triebwerkseinheit unterschiedliche Zeitablaufintervalle erzielbar, was durch Zu- bzw. Abschaltung des einen bzw. beider Anker-16 und 17--
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Stellhebel-33-schwenkbar--33a-- und andernends zwei Stellkanten-33b und 33c--aufweist. Wird bei der dargestellten Anordnung gemäss Fig. 3 der Stellhebel --33-- mit Bezug auf die Drehachse --32-- im Uhrzeigersinn verschwenkt, läuft die Stellkurve --33b-- am Zapfen --20-- des Stellhebels - -19-- an und verdrängt diesen aus seiner bisherigen Lage, wobei Anker --17-- und Steigrad --14-- ausser Eingriff kommen.
Bei einer fortgesetzten Drehbewegung des Stellhebels --33-- trifft schliesslich die Stellkante-33c-auf den Stift --21-- auf und bewegt damit den Ankerhebel - aus seiner bisherigen Lage, was zur Folge hat, dass der Anker --16-- gleichfalls ausser Eingriff mit dem Steigrad --13-- kommt. In dieser Einstellage des Stellhebels --33-- besteht nur noch ein Eingriff des Ankers --15-- am Steigrad --12--, wodurch die synchrone Ablaufbewegung des Räderlaufwerks auch bei kürzester Laufzeit gewährleistet ist.
Um die vorbeschriebene Triebwerkseinheit in ihrer Gesamtheit vormontiert in ein sie am Ende der Montage umschliessendes Gehäuse einbauen zu können, ist vorgesehen, dass letzteres aus insgesamt drei Teilen, nämlich einer seitlichen Ummantelung --35-- und einer oberen und unteren Deckplatte - -36, 37--, gebildet wird. Aus Gründen einer möglichst einfachen und billigen Fertigung kann die Ummantelung --35-- aus Kunststoff, die beiden Deckplatten-36 und 37-hingegen aus einem
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mittels radial gerichteter Schrauben-42 und 43-sowohl mit dem Sockel --40-- als auch mit den Platinen-l und 2-der Triebwerkseinheit fest verbindbar.
Dies in einer Weise, dass der im
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Führungsrohr --38-- entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder --44-- axial bewegliche Stössel - stets eine solche Relativlage in bezug auf den Bewegungsverlauf der auf dem Zahnschieber - 26-- angeordneten Schubklinke --28-- erhält, dass stets eine einwandfreie Arbeitsweise beim Vorschub des Stössels-39-sowie ein gesichertes Aussereingriffkommen der Klinke am Stössel gewährleistet ist.
Wie ferner aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, weist die Ummantelung --35-- des Gehäuses weitere Aussparungen --35b und 35c-- auf. Die Aussparung-35b-dient der Schwenkbewegung des Stellhebels --3--, während die Aussparung --35c-- zur Aufnahme eines Wippschalters-46-- vorgesehen ist, der auf eine in den Zeichnungen nicht weiter dargestellte, dem Anker--15-- zugeordnete Blattfeder einwirkt. Dies in der Weise, dass in der einen Einstellage des Wippschalters der Anker-15-durch die Blattfeder an das Steigrad --12-- angedrückt und damit das Räderlaufwerk in seiner Gesamtheit blockiert, in der andern Einstellage dagegen der Anker zum Spiel mit dem Steigrad freigegeben wird.
Ist die vorbeschriebene Triebwerkseinheit in die Ummantelung --35-- des Gehäuses eingelegt und nachfolgend der zylindrische Ansatz --38a-- des Stösselführungsrohrs --38-- in die Aufnahmebohrung-40a-des Sockels --40-- eingesetzt, so kann die feste Verbindung dieser beiden Baugruppen mittels der beiden Schrauben-42 und 43-vorgenommen werden.
Im Anschluss daran kann mittels Schrauben --47-- zunächst die untere Deckplatte --37-- an die Platine
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Oberseite mit einem die Drehrichtung beim Spannvorgang anzeigenden Pfeil versehene Spannknopf - auf die Spannachse-10-aufgesetzt und gleichfalls mit einer Schraube --49-- axial
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jeweiligen Einstellage, die gemäss Fig. 1 durch entsprechende, auf der Oberseite der Deckplatte-36vorgesehene Markierungen-51 bis 53-angezeigt wird.
Um einen besonderen Raum--55--zur Unterbringung des Stellhebels --33-- zu schaffen, kann die Bauhöhe der Ummantelung --35-- mit Bezug auf die der Triebwerkseinheit um so viel grösser gewählt werden, als die Freibeweglichkeit des Stellhebels dies nach seinem Einbau erfordert. In anderer Weise könnten jene Geräte, bei denen auf eine zusätzliche Einrichtung zur Regulierung der Ablaufzeit verzichtet wird und für die infolgedessen ein besonderer Einbauraum zur Anordnung eines Stellhebels auch nicht vorgesehen zu sein braucht, dadurch etwas flacher gehalten werden, dass die obere Deckplatte --36-- unmittelbar auf der oberen Platine-l-aufliegend auf die Triebwerkseinheit aufgeschraubt wird.
Die Handhabung und Arbeitsweise des vorbeschriebenen Selbstauslöserwerks ist im einzelnen wie folgt :
Vor der Spannbewegung ist der Wippschalter --46-- zunächst in Sperrlage zu bringen, wobei der Anker --15-- durch eine nicht weiter gezeigte Feder am Steigrad-12-angedrückt wird.
Nachdem die Antriebsfeder --3-- durch Drehung des Spannkopfes-11-in der angegebenen Pfeilrichtung gespannt und das Gerät an die Kamera angesetzt ist, kann nach vorheriger Einstellung der
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bedingt durch das Zusammenspiel des Steigrads-12-mit dem Anker --15-- oder der Steigräder mit den Ankern, synchron ab, wobei die Schubklinke --28-- den Stössel --39-- im Führungsrohr - -38-- vorantreibt, u. zw. so lange, bis schliesslich die sich in anderer Richtung wie der Stössel bewegende Schubklinke eine so weitgehende seitliche Verlagerung erfahren hat, dass der abgebogene
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erreichte Endlage beibehält.
Um beim nachfolgenden Spannvorgang die Hemmwirkung der vorbeschriebenen Synchronisier-
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Erhöhung der Spannung der Antriebsfeder --3-- zugleich auch der Schieber --26-- wieder in die in Fig. 3 veranschaulichte Ausgangslage zurückgeführt. Bei diesem Bewegungsvorgang gleitet der Ansatz
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der Schubklinke-28-unterFeder-29-in die Lage überführt zu werden, in der der Ansatz --28a-- vor die Stirnseite des Stössels-39-zu liegen kommt.
Abhängig von dem erwünschten Zeitintervall, gemessen vom Zeitpunkt der Auslösung des
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jeweiligen ihm zugeordneten Steigrad der Synchronisier- bzw. Hemmeinrichtung in Eingriff.
PATENTANSPRÜCHE :
1. An photographische Kameras ansetzbares Selbstauslöserwerk, das ein in einem Gehäuse angeordnetes Triebwerk, ferner einen mittels diesem antreibbaren, in einem Führungsrohr axial beweglich geführten sowie unter dem Einfluss einer Rückstellfeder nach erfolgter Auslösung des Kameraverschlusses in die Ausgangslage zurückkehrenden Stössel aufweist, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass das Gehäuse aus einer durch eine separate obere und eine separate untere Deckplatte (36, 37) verschlossenen seitlichen Ummantelung (35) gebildet wird, in die das Triebwerk zu einer in sich abgeschlossenen Baueinheit vormontiert eingesetzt und mit dem durch eine Bohrung (35a) der Ummantelung eingesteckten Stösselführungsrohr (38) fest verbunden ist.
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