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Kameraverschluss mit einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung
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eine Teilansicht der Gehäusewandung, u. zw. derjenigen Stelle, an der die Leiterplatte einenends zur Auflage kommt, in grösserem Massstab Fig. 4 einen Querschnitt durch das Verschlussgehäuse gemäss der in Fig. 1 angedeuteten Schnittlinie I-I und schliesslich Fig. 5 eine Darstellung der in die Gehäusewandung eingebauten Leiterplatte in grösserem Massstab.
In den Zeichnungen bedeutet-l-den Boden eines Verschlussgehäuses, auf dem die als separater Bauteil hergestellte zylindrische Wandung--2--befestigt ist. Über dem Gehäuseboden - ist unter Einhaltung eines gewissen Zwischenraums für die Sektoren --3-- und den Sektorenring--4-die lediglich in Fig. 1 gezeigte Verschlussgrundplatte --5-- angeordnet, welche in üblicher Weise den Verschlussantriebsmechanismus trägt.
Dieser kann gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Kurbelantrieb ausgebildet sein und im wesentlichen aus einer federgetriebenen Antriebsscheibe--7-, einer daran angelenkten Schubklinke-8-und dem mit dieser in Eingriff stehenden Sektorenring-4-bestehen. In der nicht gezeigten Gespanntstellung wird die Antriebsscheibe --7-- durch einen zweiarmigen Asulösehebel --9-- arretiert, der mittels eines
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federgetriebene Antriebsscheibe --7-- im Uhrzeigersinn ab, wodurch der Sektorenring-4-und damit auch die Sektoren --3-- eine Hin- und Herbewegung ausführen.
Dem Verschlussantriebsmechanismus ist eine elektronisch gesteuerte Zeitbildungseinrichtung zugeordnet, die eine elektromagnetisch-mechanische Offenzeitsperre einschliesst. Letztere umfasst einen auf der Grundplatte-5-gelagerten Fanghebel-12-, der sich am Ende der öffnungsbewegung des Sektorenrings--4--unter Federwirkung stirnseitig vor dessen Arm--4a--stellt und dadurch den Verschlussantrieb für eine bestimmte Zeit blockiert. Nach Beendigung der Belichtungszeit wird der
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Ankerhebels-14-ausSektoren --3-- in die Schliessstellung überführen kann. Der Ankerhebel-14-ist auf einem Stift - gelagert und arbeitet mit dem Elektromagnet --16-- der elektronischen Zeitbildungseinrichtung zusammen.
Beim Spannvorgang wird der Ankerhebel-14-gegen die
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--16---16--führt.
Zur Steuerung des der elektronischen Zeitbildungseinrichtung angehörenden Elektromagnets --16- kann eine an sich bekannte Transistor-Kippschaltung dienen, die im wesentlichen aus Widerständen --21--, Transistoren --22-- und einem oder mehreren Kondensatoren--23aufgebaut ist. Um den ohnehin beschränkten Einbauraum im Verschlussgehäuse von diesen elektronischen Bauelementen zu entlasten, ist, wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich, in die Gehäusewandung-2-eine sich in Umfangsrichtung ausdehnende Aussparung --2a--, Durchbruch od. dgl eingearbeitet. Der durch diesen Durchbruch --2a-- entstandene freie Raum in der Gehäusewand --2-- dient der Aufnahme der vorgenannten elektronischen Bauelemente.
Diese können aus Gründen einer leichteren und rationelleren Montage auf einer Leiterplatte-25angeordnet sein, die zu beiden Seiten der Aussparung --2a-- mit je einer Schraube --26-- an der Gehäusewandung-2-zu befestigen ist. Gemäss der Darstellung in Fig. 2 ist die Gehäusewandung --2-- im Bereich der Aussparung --2a-- ferner so ausgebildet, dass die elektronischen Bauteile - 21 bis 23-zwischen die beiden Ründer --2b und 2c-der Gehäusewandung zu liegen kommen.
Zweckmässigerweise kann die Leiterplattre --25-- aus beschichtetem Hartpapier gefertigt sein,
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untereinander das Hartpapier als gedruckte Schaltung ausgeführt sein. Die Verbindung der elektronischen Bauteile untereinander könnte in herkömmlicher Weise auch durch Leitungsdrähte erfolgen.
Die Gehäusewandung ist zweckmässigerweise aus Kunststoff hergestellt, welcher sich einerseits durch seine Eigenschaft als elektrischer Nichtleiter auszeichnet, anderseits gestattet, die Gehäusewandung im Spritzverfahren herzustellen. Ausserdem kann durch die Anwendung von Kunststoff der Wandung--2--eine feste, aber dennoch elastische Form gegeben werden. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist die Gehäusewandung-2-mit Kanälen versehen, die der Aufnahme von elektrischen Verbindungsleitungen dienen.
Einer dieser Kanäle erstreckt sich in Umfangsrichtung der
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Gehäusewandung-2-und ist in den Zeichnungen mit --2d-- bezeichnet. In diesem Kanal liegen die Leitungen, welche mit an der Gehäusewandung --2-- befestigten Kontaktplatten --27 und 28-verbunden sind, die ihrerseits mit einem mittels eines nicht gezeigten Stellers, beispielsweise des Zeitstellers, bewegbaren Kontaktschleifer-30-zusammenarbeiten und die Zuschaltung eines Photowiderstands oder eines Festwiderstands in den Stromkreis der elektronischen Zeitbildungseinrichtung ermöglichen.
Ein weiterer, in der Gehäusewandung-2-vorgesehener Kanal-2e- erstreckt sich in achsparalleler Richtung und nimmt sämtliche, zu einem Strang vereinigten Leitungen der an der Gehäusewandung angeordneten elektronischen Bauteile auf. Dieser Strang enthält auch die Verbindungsleitungen des Elektromagnets--16--, welche gemäss der Darstellung in Fig. 3 ausserdem in einem radial verlaufenden Kanal--2f--geführt sind.
Schliesslich kann der im Kanal--2e-- zusammengefasste Strang noch die Anschlussleitungen von mehreren, der elektronischen Zeitbildungseinrichtung angehörenden Schaltern enthalten, von denen der mit-St-bezeichnete Schalter mittels des Hebels-10-betätigbar ist und die Funktion eines Einschalters ausübt, während die Schalter-S2 und Seals Umschalter ausgebildet und mittels je eines Stifts-4b bzw. 4c-des Sektorenrings-4-betätigbar sind. Über den Schalter --S2 -- kann ein in der Ruhestellung des Verschlussantriebs an einem Messwerk anliegender Photowiderstand mit dem Anlaufen des Sektorenrings-4-auf die elektronische Zeitsteuerschaltung umgelegt werden.
Der Umschalter - dient als Ladestartkontakt für die elektronische Zeitbildung und gleichzeitig zur Herstellung eines Parallelschlusses zum Einschalter-Si-.
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kostensparende Verbindung zwischen Wandung und Boden erzielbar ist. Zur Befestigung der Wandung - -2-- auf dem Boden --1-- könnten an Stelle der Zapfen --2g-- auch besondere Kunststoffnieten Anwendung finden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kameraverschluss mit einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung, deren Bauteile teils im Verschlussgehäuseinnenraum und zum Teil ausserhalb desselben untergebracht sind, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Verschlussgehäuse aus einem Boden (1) und einer besonderen, auf diesem befestigbaren zylindrischen Gehäusewandung (2) gebildet wird, und dass die Gehäusewandung mit mindestens einer sich in Umfangsrichtung ausdehnenden Aussparung (2a) versehen ist, die der Aufnahme einer Widerstände (21), Transistoren (22) und/oder Kondensatoren (23) tragenden Leiterplatte (25) dient.
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