AT265946B - Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen Führungsstiften - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen Führungsstiften

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AT265946B
AT265946B AT548766A AT548766A AT265946B AT 265946 B AT265946 B AT 265946B AT 548766 A AT548766 A AT 548766A AT 548766 A AT548766 A AT 548766A AT 265946 B AT265946 B AT 265946B
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AT
Austria
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guide pins
bracket
cleaning
cutting edges
suspension brackets
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AT548766A
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English (en)
Inventor
Sven Ing Carlen
Original Assignee
Ytong Internat Aktiebolag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Reinigung von in   Aufhängebügeln   befindlichen Führungsstiften 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen
Führungsstiften für Bewehrungseinheiten bei der Herstellung bewehrten Gas- oder Schaumbetons, bestehend aus einem Bügel in Gestalt eines mit durchgehenden Löchern für Führungsstifte versehenen
Hohlbalkens. 



   Gasbeton wird gewöhnlicherweise dadurch hergestellt, dass einer feinverteilten Mischung kalk- und kieselhaltiger Rohstoffe Wasser zugesetzt wird, wodurch eine giessfähige Rohmasse entsteht. Nach deren Guss und eventuell nach dem abgeschlossenen Porosieren bindet die Masse ab und bekommt eine selbsttragende, halbplastische Konsistenz. In diesem Zustand wird der gegossene Körper eventuell in kleinere Einheiten zerteilt. Diese Einheiten werden danach in einen Härtekessel eingeführt, um dort unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur gehärtet zu werden. 



   Die Herstellung bewehrter Einheiten geschieht grundsätzlich auf die gleiche Weise und unterscheidet sich nur dadurch, dass Bewehrungseinheiten gewünschter Gestalt und erforderlicher Anzahl entweder vor dem Guss oder wenn die Masse porosiert, aber noch nicht abgebunden hat, in die Giessformen eingeführt werden. 



   Die in den Gasbeton eingegossenen Bewehrungseinheiten, die gewöhnlicherweise aus einfachen oder zu korbähnlichen Einheiten zusammengefügten Bewehrungseisen bestehen, müssen gegen Rostangriff geschützt werden. Das geschieht in der Regel dadurch, dass die Bewehrungseisen mit einer rostschützenden Lage überzogen werden, welche Lage aus Beton, gegebenenfalls mit Asphaltlack überzogen, Gummizement   od. dgl.   bestehen kann. 



   Es ist üblich, die Bewehrungseinheiten zu Paketen zusammenzufügen, in denen sie die Anzahl und den gegenseitigen Abstand erhalten, wie es beim Einsetzen in die Giessform erwünscht ist. Die für das Einsetzen der Bewehrungseinheiten in die Form verwendeten Hilfsmittel bestehen oft aus einem oder mehreren Bügeln, über der Giessform angeordnet und gegen die Kanten der Formenseiten befestigt. Jede Bewehrungseinheit wird im Paket durch Fixierungsvorrichtungen gehalten, welche, nachdem die Masse bis zu selbsttragender Konsistenz abgebunden hat, entfernt werden können. 



   Eine solche Fixierungsvorrichtung kann aus einem Bügel der oben genannten Art bestehen. Der Bügel ist mit Löchern für Führungsstifte versehen, welche so ausgeführt sind, dass sie eine Bewehrungseinheit tragen können. 



   Um die Rostschutzbehandlung zu rationalisieren, werden zuerst die oben genannten Pakete fertiggestellt und danach in eine Rostschutzmasse gewünschter Art getaucht. Beim Verwenden von Gummizement müssen die aufgelegten Lagen nach jeder Tauchung getrocknet werden. Die Lagen binden dabei ab und werden ziemlich hart. Bei diesem Typ von Rostschutzbehandlung erhalten auch die oben genannten Führungsstifte einen Belag des Rostschutzmittels, weshalb sie nach jeder Verwendung sorgfältig gereinigt werden müssen. Die Reinigung der Führungsstifte wurde bis jetzt durch Kratzen mit Handwerkzeug, Ultraschallbehandlung oder Beblasen mit Dampf durchgeführt. Diese Methoden lassen jedoch viel zu wünschen übrig. Der grösste Nachteil der erstgenannten Methode sind hohe Arbeitskosten.

   Die letzteren erfordern sehr umfangreiche Vorrichtungen, deren Anschaffung und Unterhalt ausserdem recht kostspielig sind. 

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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass an der oder im Anschluss an die gegen die Giessform gerichtete Seite des Bügels ein oder mehrere von den Führungsstiften durchsetzte Reinigungsglieder angebracht sind, die aus mit schneidenden Kanten versehenen Hülsen bestehen oder durch an einem Flacheisen angebrachte Löcher gebildet sind. Auf diese Weise wird eine wirksame Reinigung ermöglicht, ohne Verwendung von kostspieligen und umfangreichen Vorrichtungen. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, deren Fig. l einen Teil eines Aufhängebügels, von der Seite gesehen, mit einer daran montierten Reinigungsvorrichtung und Fig. 2 einen Teil eines solchen Bügels, seitlich gesehen, aber mit einer andern Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung, zeigen. 



   Der in der Fig. l gezeigte   Bügel --10-- besteht   aus einem Hohlbalken, der mit einer 
 EMI2.1 
 



   Der innere Durchmesser der Kante ist so gewählt, dass er etwas grösser als der äussere Durchmesser der   Nadel --15-- ist.   Die   Nadel --15-- ist   weiter mit zwei   Verschluss-Stiften-18-und   einem   Handgriff --19-- versehen.   Der untere Teil der Nadel ist in der Figur mit   Rostschutzmasse-20--   überzogen gezeichnet. 



   Der in der Fig. 2 gezeigte   Bügel --10-- besteht   aus einem Hohlbalken mit einer 
 EMI2.2 
 
Flacheisen-22-befestigt.Löchern --23-- versehen, deren Mittellinie mit derjenigen der   Löcher--12   und 13-- übereinstimmt. 



   Die   Führungsstifte --14-- bestehen   aus   Nadeln-15-,   auf welchen die Führungshülsen   - 24   und 25-angeordnet sind. Diese haben die gleiche Dimension wie die Löcher --12 und 13--. Die   Löcher-23-haben   kreisförmig schneidende Kanten-26-. Der innere Durchmesser dieser Kanten wurde dabei so gewählt, dass er etwas grösser als der äussere Durchmesser der   Nadel-15-   ist. 



   Bei der beschriebenen Ausführungsform des Führungsbügels werden die Führungsstifte beim Entfernen aus den Bügeln automatisch gereinigt, da die Kanten --26-- dabei die Rostschutzlage   - -20-- zerbrechen.   Das Entfemen der Führungsstifte kann entweder mit der Hand ausgeführt werden oder mit einer dafür geeigneten maschinellen Vorrichtung geschehen, die vorteilhafterweise so konstruiert sein kann, dass sämtliche Führungsstifte des Bügels gleichzeitig entfernt werden können. 



   Der Grad der Reinigung kann dadurch variiert werden, dass der Durchmesser der schneidenden Kanten im Verhältnis zu dem entsprechenden Durchmesser der Führungsstifte grösser oder kleiner gewählt wird. 



   Die Kante --26-- wird relativ schnell abgenutzt und muss daher austauschbar sein. In dem gezeigten Beispiel 2 ist daher das   Flacheisen --22-- abnehmbar   an den   Distanzstücken-21-   durch Schrauben--27--befestigt. Es ist selbstverständlich möglich, die Flacheisen auf andere Weise als mit Schrauben zu befestigen. Auch Schnellverschlüsse irgendeiner geeigneten Ausführung sind   z. B.   denkbar. 



   Die in den Zeichnungen gezeigten und hier beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung gemäss der Erfindung können selbstverständlich in manchen Beziehungen geändert werden, ohne dass dadurch der Erfindungsgedanke als solcher aufgegeben wird. Es ist   z. B.   möglich, die Reinigungsvorrichtungen anstatt aus Flacheisen aus mit Löchern und Schlitzen versehenen Blechen herzustellen. Ferner ist es möglich, den schneidenden Teil der Reinigungsvorrichtung entweder aus festen oder beweglichen Schneidescheiben herzustellen, die so angeordnet sind, dass ihre schneidenden Kanten mit der Längsrichtung der Führungsstifte zusammenfallen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen Führungsstiften für Bewehrungseinheiten bei der Herstellung bewehrten Gas- oder Schaumbetons, bestehend aus einem Bügel in Gestalt eines mit durchgehenden Löchern für Führungsstifte versehenen Hohlbalkens, EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> gerichtete Seite des Bügels (10) ein oder mehrere von den Führungsstiften (14) durchsetzte Reinigungsglieder (17, 23) angebracht sind, die aus mit schneidenden Kanten versehenen Hülsen (17) bestehen oder durch an einem Flacheisen (22) angebrachte Löcher gebildet sind. EMI3.1 schneidenden Kanten der Reinigungsglieder (17, 23) kreisförmig sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schneidenden Kanten in die Längsrichtung des Führungsstiftes (14) zeigen.
AT548766A 1966-06-08 1966-06-08 Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen Führungsstiften AT265946B (de)

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