<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen Führungsstiften
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von in Aufhängebügeln befindlichen
Führungsstiften für Bewehrungseinheiten bei der Herstellung bewehrten Gas- oder Schaumbetons, bestehend aus einem Bügel in Gestalt eines mit durchgehenden Löchern für Führungsstifte versehenen
Hohlbalkens.
Gasbeton wird gewöhnlicherweise dadurch hergestellt, dass einer feinverteilten Mischung kalk- und kieselhaltiger Rohstoffe Wasser zugesetzt wird, wodurch eine giessfähige Rohmasse entsteht. Nach deren Guss und eventuell nach dem abgeschlossenen Porosieren bindet die Masse ab und bekommt eine selbsttragende, halbplastische Konsistenz. In diesem Zustand wird der gegossene Körper eventuell in kleinere Einheiten zerteilt. Diese Einheiten werden danach in einen Härtekessel eingeführt, um dort unter erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur gehärtet zu werden.
Die Herstellung bewehrter Einheiten geschieht grundsätzlich auf die gleiche Weise und unterscheidet sich nur dadurch, dass Bewehrungseinheiten gewünschter Gestalt und erforderlicher Anzahl entweder vor dem Guss oder wenn die Masse porosiert, aber noch nicht abgebunden hat, in die Giessformen eingeführt werden.
Die in den Gasbeton eingegossenen Bewehrungseinheiten, die gewöhnlicherweise aus einfachen oder zu korbähnlichen Einheiten zusammengefügten Bewehrungseisen bestehen, müssen gegen Rostangriff geschützt werden. Das geschieht in der Regel dadurch, dass die Bewehrungseisen mit einer rostschützenden Lage überzogen werden, welche Lage aus Beton, gegebenenfalls mit Asphaltlack überzogen, Gummizement od. dgl. bestehen kann.
Es ist üblich, die Bewehrungseinheiten zu Paketen zusammenzufügen, in denen sie die Anzahl und den gegenseitigen Abstand erhalten, wie es beim Einsetzen in die Giessform erwünscht ist. Die für das Einsetzen der Bewehrungseinheiten in die Form verwendeten Hilfsmittel bestehen oft aus einem oder mehreren Bügeln, über der Giessform angeordnet und gegen die Kanten der Formenseiten befestigt. Jede Bewehrungseinheit wird im Paket durch Fixierungsvorrichtungen gehalten, welche, nachdem die Masse bis zu selbsttragender Konsistenz abgebunden hat, entfernt werden können.
Eine solche Fixierungsvorrichtung kann aus einem Bügel der oben genannten Art bestehen. Der Bügel ist mit Löchern für Führungsstifte versehen, welche so ausgeführt sind, dass sie eine Bewehrungseinheit tragen können.
Um die Rostschutzbehandlung zu rationalisieren, werden zuerst die oben genannten Pakete fertiggestellt und danach in eine Rostschutzmasse gewünschter Art getaucht. Beim Verwenden von Gummizement müssen die aufgelegten Lagen nach jeder Tauchung getrocknet werden. Die Lagen binden dabei ab und werden ziemlich hart. Bei diesem Typ von Rostschutzbehandlung erhalten auch die oben genannten Führungsstifte einen Belag des Rostschutzmittels, weshalb sie nach jeder Verwendung sorgfältig gereinigt werden müssen. Die Reinigung der Führungsstifte wurde bis jetzt durch Kratzen mit Handwerkzeug, Ultraschallbehandlung oder Beblasen mit Dampf durchgeführt. Diese Methoden lassen jedoch viel zu wünschen übrig. Der grösste Nachteil der erstgenannten Methode sind hohe Arbeitskosten.
Die letzteren erfordern sehr umfangreiche Vorrichtungen, deren Anschaffung und Unterhalt ausserdem recht kostspielig sind.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung der eingangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass an der oder im Anschluss an die gegen die Giessform gerichtete Seite des Bügels ein oder mehrere von den Führungsstiften durchsetzte Reinigungsglieder angebracht sind, die aus mit schneidenden Kanten versehenen Hülsen bestehen oder durch an einem Flacheisen angebrachte Löcher gebildet sind. Auf diese Weise wird eine wirksame Reinigung ermöglicht, ohne Verwendung von kostspieligen und umfangreichen Vorrichtungen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, deren Fig. l einen Teil eines Aufhängebügels, von der Seite gesehen, mit einer daran montierten Reinigungsvorrichtung und Fig. 2 einen Teil eines solchen Bügels, seitlich gesehen, aber mit einer andern Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung, zeigen.
Der in der Fig. l gezeigte Bügel --10-- besteht aus einem Hohlbalken, der mit einer
EMI2.1
Der innere Durchmesser der Kante ist so gewählt, dass er etwas grösser als der äussere Durchmesser der Nadel --15-- ist. Die Nadel --15-- ist weiter mit zwei Verschluss-Stiften-18-und einem Handgriff --19-- versehen. Der untere Teil der Nadel ist in der Figur mit Rostschutzmasse-20-- überzogen gezeichnet.
Der in der Fig. 2 gezeigte Bügel --10-- besteht aus einem Hohlbalken mit einer
EMI2.2
Flacheisen-22-befestigt.Löchern --23-- versehen, deren Mittellinie mit derjenigen der Löcher--12 und 13-- übereinstimmt.
Die Führungsstifte --14-- bestehen aus Nadeln-15-, auf welchen die Führungshülsen - 24 und 25-angeordnet sind. Diese haben die gleiche Dimension wie die Löcher --12 und 13--. Die Löcher-23-haben kreisförmig schneidende Kanten-26-. Der innere Durchmesser dieser Kanten wurde dabei so gewählt, dass er etwas grösser als der äussere Durchmesser der Nadel-15- ist.
Bei der beschriebenen Ausführungsform des Führungsbügels werden die Führungsstifte beim Entfernen aus den Bügeln automatisch gereinigt, da die Kanten --26-- dabei die Rostschutzlage - -20-- zerbrechen. Das Entfemen der Führungsstifte kann entweder mit der Hand ausgeführt werden oder mit einer dafür geeigneten maschinellen Vorrichtung geschehen, die vorteilhafterweise so konstruiert sein kann, dass sämtliche Führungsstifte des Bügels gleichzeitig entfernt werden können.
Der Grad der Reinigung kann dadurch variiert werden, dass der Durchmesser der schneidenden Kanten im Verhältnis zu dem entsprechenden Durchmesser der Führungsstifte grösser oder kleiner gewählt wird.
Die Kante --26-- wird relativ schnell abgenutzt und muss daher austauschbar sein. In dem gezeigten Beispiel 2 ist daher das Flacheisen --22-- abnehmbar an den Distanzstücken-21- durch Schrauben--27--befestigt. Es ist selbstverständlich möglich, die Flacheisen auf andere Weise als mit Schrauben zu befestigen. Auch Schnellverschlüsse irgendeiner geeigneten Ausführung sind z. B. denkbar.
Die in den Zeichnungen gezeigten und hier beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung gemäss der Erfindung können selbstverständlich in manchen Beziehungen geändert werden, ohne dass dadurch der Erfindungsgedanke als solcher aufgegeben wird. Es ist z. B. möglich, die Reinigungsvorrichtungen anstatt aus Flacheisen aus mit Löchern und Schlitzen versehenen Blechen herzustellen. Ferner ist es möglich, den schneidenden Teil der Reinigungsvorrichtung entweder aus festen oder beweglichen Schneidescheiben herzustellen, die so angeordnet sind, dass ihre schneidenden Kanten mit der Längsrichtung der Führungsstifte zusammenfallen.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Device for cleaning guide pins in suspension brackets
The invention relates to a device for cleaning those in hanging brackets
Guide pins for reinforcement units in the production of reinforced aerated or foam concrete, consisting of a bracket in the form of a bracket with through holes for guide pins
Hollow beam.
Aerated concrete is usually produced by adding water to a finely divided mixture of raw materials containing lime and silica, which creates a pourable raw material. After it has been poured and possibly after the porosity has been completed, the mass sets and acquires a self-supporting, semi-plastic consistency. In this state, the cast body may be broken up into smaller units. These units are then introduced into a hardening kettle in order to be hardened there under increased pressure and temperature.
The production of reinforced units is basically the same and only differs in that reinforcement units of the desired shape and required number are introduced into the casting molds either before casting or when the mass has become porous but has not yet set.
The reinforcement units poured into the aerated concrete, which usually consist of simple reinforcement iron or reinforcement bars that are joined together to form basket-like units, must be protected against attack by rust. This is usually done by coating the reinforcing iron with a rust-protecting layer, which layer can consist of concrete, optionally coated with asphalt paint, rubber cement or the like.
It is customary to assemble the reinforcement units into packages in which they are given the number and mutual spacing that is desired when they are inserted into the mold. The tools used to insert the reinforcement units into the mold often consist of one or more brackets placed over the casting mold and fastened against the edges of the mold sides. Each reinforcement unit is held in the package by fixation devices which can be removed after the compound has set to a self-supporting consistency.
Such a fixing device can consist of a bracket of the type mentioned above. The bracket is provided with holes for guide pins, which are designed so that they can carry a reinforcement unit.
In order to streamline the anti-rust treatment, the above packages are first completed and then immersed in an anti-rust compound of the desired type. When using rubber cement, the applied layers must be dried after each immersion. The layers set and become quite hard. With this type of anti-rust treatment, the above-mentioned guide pins are also coated with the anti-rust agent, which is why they must be carefully cleaned after each use. The cleaning of the guide pins has so far been carried out by scratching with hand tools, ultrasonic treatment or blowing with steam. However, these methods leave a lot to be desired. The main disadvantage of the former method is high labor costs.
The latter require very extensive devices, the acquisition and maintenance of which are also very expensive.
<Desc / Clms Page number 2>
The invention relates to a cleaning device of the type mentioned at the beginning and is characterized in that one or more cleaning members, which are penetrated by the guide pins and consist of sleeves provided with cutting edges, are attached to the side of the bracket directed against the casting mold or are formed by holes made on a flat iron. In this way, efficient cleaning is possible without the use of expensive and bulky equipment.
Further features and advantages of the invention emerge from the following description with reference to the drawings, of which FIG. 1 shows part of a suspension bracket, seen from the side, with a cleaning device mounted thereon, and FIG. 2 shows part of such a bracket, seen from the side. but with a different embodiment of the cleaning device.
The bracket --10-- shown in Fig. 1 consists of a hollow beam that is connected to a
EMI2.1
The inner diameter of the edge is chosen so that it is slightly larger than the outer diameter of the needle --15--. The needle -15- is also provided with two locking pins -18- and a handle -19-. In the figure, the lower part of the needle is covered with anti-rust compound-20-.
The bracket --10-- shown in Fig. 2 consists of a hollow beam with a
EMI2.2
Flat iron -22- fastened. Make holes --23--, the center line of which coincides with that of holes - 12 and 13--.
The guide pins -14- consist of needles -15- on which the guide sleeves -24 and 25- are arranged. These have the same dimensions as holes --12 and 13 -. The holes-23-have circular cutting edges-26-. The inner diameter of these edges was chosen so that it is slightly larger than the outer diameter of the needle-15-.
In the embodiment of the guide bracket described, the guide pins are automatically cleaned when they are removed from the bracket, since the edges --26-- break the rust protection layer - -20--. The removal of the guide pins can either be carried out by hand or with a suitable machine device, which can advantageously be designed so that all guide pins of the bracket can be removed at the same time.
The degree of cleaning can be varied in that the diameter of the cutting edges is selected larger or smaller in relation to the corresponding diameter of the guide pins.
The edge --26 - wears out relatively quickly and must therefore be replaceable. In the example 2 shown, the flat iron -22- is therefore removably attached to the spacers -21- by screws -27-. It is of course possible to fix the flat iron in other ways than with screws. Quick-release fasteners of any suitable design are e.g. B. conceivable.
The embodiments of the device according to the invention shown in the drawings and described here can of course be changed in some respects without abandoning the idea of the invention as such. It is Z. B. possible to produce the cleaning devices instead of flat iron from sheet metal provided with holes and slots. Furthermore, it is possible to make the cutting part of the cleaning device either from fixed or movable cutting disks which are arranged so that their cutting edges coincide with the longitudinal direction of the guide pins.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.