AT266025B - Textiler Schichtstoff - Google Patents

Textiler Schichtstoff

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AT266025B
AT266025B AT946762A AT946762A AT266025B AT 266025 B AT266025 B AT 266025B AT 946762 A AT946762 A AT 946762A AT 946762 A AT946762 A AT 946762A AT 266025 B AT266025 B AT 266025B
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AT
Austria
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textile laminate
seams
thread
textile
rovings
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AT946762A
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English (en)
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Heinz Dipl Ing Zschunke
Siegfried Ing Ploch
Original Assignee
Textiltech Forsch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Textiler Schichtstoff 
Die Erfindung betrifft einen textilen Schichtstoff. 



   Die Herstellung von textilen Schichtstoffen, dessen einzelne Schichten durch Nähte verbunden sind, ist bekannt. Auch ist es bekannt, lose Fadenlagen durch eine Vielzahl von Maschinennähten miteinander zu verbinden. 



   Ein solcher Verbund war bisher zu lose oder instabil, um ein Ausgangsmaterial für solche strapazierfähigen Oberbekleidungsstoffe, wie Velveton, Duvetine, Velour, Flausch od. dgl., zu liefern. Daher konnten derartige Oberbekleidungsstoffe bisher lediglich nach dem hohen Arbeitsaufwand erfordernden Web-, eventuell noch nach dem Wirkverfahren hergestellt werden. Damit   eine geschlossene Oberfläche,   die für das Rauhen günstig ist, entsteht, musste beim Weben mit hohen Schussdichten gearbeitet werden, die die Produktivität der Webmaschine herabsetzen und die Herstellung solcher Gewebe verteuern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung dieser Oberbekleidungsstoffe unter Verwendung von Fadenlagen zu ermöglichen, um damit ein wirtschaftlicheres Herstellungsverfahren für diese Textilstoffe zu schaffen. 



   Bei dem erfindungsgemässen Schichtstoff ist ein-oder beidseitig einer Grundbahn eine Schicht 
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 bunden. Die festigkeitsgebende Grundbahn, z. B. eine Gewebe- oder Gewirkebahn, kann eine verhältnismässig niedrige Flächenmasse besitzen. Die Garne, Vorgarne oder Lunten liegen flach auf der Grundbahn auf und bilden somit die Oberware. Je nach dem herzustellenden Artikel werden als Fasermaterial für die Oberware Baumwolle, Wolle, Chemiefasern oder Mischungen dieser Fasern verwendet. 



   Als Grundbahn kann auch eine   Schaumstoffbahn   eingesetzt werden. Der erfindungsgemässe textile Schichtstoff besitzt eine Geweben entsprechende Flächenstabilität. Seine Festigkeit in   Längs- und   Querrichtung kann wie bei Geweben beliebig eingestellt werden. Dadurch ist er gegebenenfalls auch für technische Zwecke einsetzbar. 



   Die Nähte können mit bekannten Vielnadelnähmaschinen oder nach andern bekannten Verfahren zur Herstellung von Nähten durch Kleben oder Schweissen hergestellt werden. 



   In der Zeichnung ist der erfindungsgemässe textile Schichtstoff im Schnitt dargestellt. 



   Auf die   Grundbahn --1- sind   Garne, Vorgarne oder Lunten --2-- mehr oder weniger quer zur Längsrichtung   der Grundbahn-l-gelegt. Der   Verbund zwischen   Grundware --1-- und   den die spätere Rauhdecke bildenden Garnen, Vorgarnen oder Lunten --2-- ist durch die längs nebeneinander liegenden   Nähte --3-- hergestellt.    



   Erfolgt der Verbund durch Fadennähte, so werden beispielsweise Vielnadelmaschinen verwendet. 

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  Die Fadennaht kann in bekannter Weise als ein-oder zweifädige oder abgeriegelte Kettenstichnaht ausgeführt sein und gegebenenfalls zur Musterung der textilen Schichtstoffes beitragen. 



   Um eine besonders straffe Naht zu erhalten, wird entsprechend dem verwendeten Nähfadenmaterial der hergestellte Stoff einem besonderen Veredlungsprozess unterzogen, z. B. Nähfäden aus Baumwolle einer Laugierbehandlung, Nähfäden aus schrumpffähigem Faserstoff, z. B. Polyvinylchlorid, einer Schrumpfbehandlung. Ebenso ist die Nahtbildung durch Kleben, Nähen und Kleben oder Verschweissen in an sich bekannter Weise möglich. 



   Der erfindungsgemässe textile Schichtstoff wird üblichen Ausrüstungsprozessen, insbesondere einer Rauh- und Scherbehandlung, unterworfen. 



   Bei Verwendung von Vorgarnen und Lunten tritt ein entscheidender Vorteil dadurch ein, dass der Bedarf an Feinspinnkapazität spürbar reduziert wird. Denn nach den bisher angewendeten Verfahren werden zur Herstellung der genannten Artikel bzw. Artikelgruppen ausschliesslich feine Garne eingesetzt, die zur Erzielung einer gleichmässigen Flordecke eine grössere Zahl Rauhpassagen erfordern, als das bei niedriggedrehten oder auch ungedrehten, dafür durch auswaschbare Klebemittel verfestigten Vorgarnen und Lunten der Fall ist. 



   Die Herstellung des erfindungsgemässen textilen Faserstoffes bietet weiterhin den Vorteil, die Arbeitsgänge Kreuz- und Schussspulen auszuschalten und direkt von grossformatigen Ablaufkörpern zu arbeiten. 



   Die bei der Herstellung des erfindungsgemässen textilen Schichtstoffes erreichbaren Produktionsleistungen betragen ein Vielfaches dessen der klassischen Verfahren. 



   Auch wird bei den nach dem klassischen Verfahren, z. B. durch Weben hergestellten Rauherzeugnissen die Festigkeit durch das Rauhen stark vermindert. Im Gegensatz dazu wird bei dem erfindungsgemässen textilen Schichtstoff durch das Rauhen die die Festigkeit bestimmende Grundbahn nicht geschädigt. 



   Der erfindungsgemässe Schichtstoff kann für eine Vielzahl weiterer Sortimente, wie Kalmuck, Filterstoff, Molton, Futterstoff, Säureloden, Decken, modische Oberbekleidung aus Wolle, Baumwolle u. a, Chemiefasern, verwendet werden. 



   Es bietet sich auch die   Möglichkeit. insbesondere   Mantelstoffe mit   längs- oder   quergemusterter Abseite herzustellen, ähnlich gewebten Mantelstoffen dieser Art. 
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Die Verbindung der Querfäden mit der Grundware durch die Nähfäden erfolgt mittels einer einfädigen Kettenstichnaht. 



   Bei der Veredlung kann die für gewebten Velveton übliche Technologie angewendet werden. Gege- 
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Claims (1)

  1. 2:PATENTANSPRÜCHE : 1. Textiler Schichtstoff, bei dem die einzelnen Schichten durch Nähte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein-oder beidseitig einer Grundbahn eine Schicht mehr oder weniger in Querrichtung dicht aneinander liegender Fäden, auch Vorgarne od. dgl., angeordnet und die Grundbahn mit der Fadenschicht durch parallele, längs verlaufende Faden-, Kleb- oder Schweissnähte verbunden ist.
    2. Textiler Schichtstoff nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadennähte aus schrumpffähigem Faserstoff, z. B. Polyvinylchloridseide, bestehen.
AT946762A 1962-12-03 1962-12-03 Textiler Schichtstoff AT266025B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334193A1 (de) * 1982-09-24 1984-04-26 VEB Forster Tuchfabriken, DDR 7570 Forst Textile flaechengebilde mit spezifischen oberflaecheneffekten
DE3334191A1 (de) * 1982-09-24 1984-06-20 VEB Forster Tuchfabriken, DDR 7570 Forst Verfahren zur veredlung textiler flaechengebilde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3334193A1 (de) * 1982-09-24 1984-04-26 VEB Forster Tuchfabriken, DDR 7570 Forst Textile flaechengebilde mit spezifischen oberflaecheneffekten
DE3334191A1 (de) * 1982-09-24 1984-06-20 VEB Forster Tuchfabriken, DDR 7570 Forst Verfahren zur veredlung textiler flaechengebilde

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