AT266613B - Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen

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AT266613B
AT266613B AT389166A AT389166A AT266613B AT 266613 B AT266613 B AT 266613B AT 389166 A AT389166 A AT 389166A AT 389166 A AT389166 A AT 389166A AT 266613 B AT266613 B AT 266613B
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Austria
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plastic
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forging
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AT389166A
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Ehrenreich & Cie A
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  Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei welchem der bewegliche Gelenkbolzen einen im Gelenkgehäuse in Achsrichtung des Gelenkbolzens abgestützten Lagerkörper durchgreift und sich an diesem gegen seinen Austritt aus dem Gelenkgehäuse sowie mit seinem Kopfende gegen den Gehäusedeckel abstützt, und bezweckt die Schaffung eines solchen Gelenks, welches sich aus vorgeformten, jedoch unbearbeiteten Teilen zusammenbauen lässt. 



   Die bisher bekanntgewordenen Gelenke verlangen eine mehr oder weniger genaue Bearbeitung der   z. B.   durch Schmieden, Schlagen oder Stauchen hergestellten Gelenkteile. Diese Bearbeitung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Herstellungskosten der Gelenke. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht hauptsächlich darin, ein Gelenk zu schaffen, welches sich aus den unbearbeiteten Teilen zusammenbauen lässt, dennoch aber die zu stellenden Anforderungen an Genauigkeit und an Gängigkeit des Gelenks erfüllt. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung das Gelenk aus einem unbearbeiteten,   z. B.   durch Schmieden oder Schlagen hergestellten Gehäuse, einem ebensolchen,   z. B.   durch Schmieden oder Stauchen hergestellten Gelenkbolzen, einem aus Kunststoff, vorzugsweise Polyurethan-Kunststoff, gebildeten Lagerkörper, sowie einem Gehäusedeckel aus Kunststoff, vorzugsweise aus Acetalharz. 



  Wenngleich der Lagerkörper bevorzugt aus Polyurethan-Kunststoff besteht, so ist auch seine Bildung aus Acetalharz, Acetalharz mit einem Gleitmittelzusatz, Graphit mit einem Bindemittel und Graphit mit Acetalharz möglich. 



   Beim erfindungsgemässen Gelenk ist stets eine Lagerfläche aus Kunststoff mit einer Lagerfläche aus Stahl gepaart, was besonders   gunstige   Lagereigenschaften ergibt. 



   Beim erfindungsgemässen Gelenk werden die vom Herstellungsvorgang herrührenden Ungenauigkeiten und Rauhheiten durch den Kunststoff ausgeglichen, der solche Eigenschaften besitzt, dass auch rauhe und nicht ganz glatte Flächen gut auf ihm gleiten können. 



   Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung. Fig. l gibt einen Senkrechtschnitt durch ein Kugelgelenk wieder und Fig. 2 ist ein Senkrechtschnitt durch ein nur für drehende Bewegungen bestimmtes Gelenk. 



   Die als Ausführungsbeispiele wiedergegebenen Gelenke sind für Spurstangen bestimmt. Fig. l zeigt die bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. 



   Das in Fig. l wiedergegebene Kugelgelenk weist ein durch Schmieden hergestelltes unbearbeitetes   Gehäuse --1-- und   einen gleichfalls durch Schmieden hergestellten unbearbeiteten Gelenkbolzen -   -2-- auf.   Der Gelenkbolzen ist durch die Kalotte oder den   Kugelabschnitt. ---3-- aus   Polyurethan-Kunststoff gesteckt, der sich in einer Hohlkugelfläche des Gelenkgehäuses befindet. Der Gelenkbolzen stützt sich mit der   Schulter --4-- auf   den Kugelabschnitt ab. In der Mitte weist die Kopffläche des Gelenkbolzens eine warzenartige   Erhöhung --5-- auf.   Mit dieser warzenartigen Erhöhung liegt der Gelenkbolzen gegen den   Gehäusedeckel --6-- an,   der aus Acetalharz besteht. 



  - 7-bezeichnet einen Dichtungsbalg üblicher Ausbildung. 



   Das Gelenk nach Fig. 2 ist im wesentlichen in der gleichen Weise wie das Kugelgelenk nach Fig. l 

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 ausgebildet. Da der Gelenkbolzen nur Drehbewegungen auszuführen braucht, ist in die Gehäusekammer eine   Büchse --8-- aus   Polyurethan-Kunststoff eingesetzt, die sich auf einer Gehäuseinnenschulter - am Austritt des   Gelenkbolzens --2-- abstützt.   Der   Gehäusedeckel --6-- besteht   aus Acetalharz ; gegen ihn liegt der Gelenkbolzen mit der warzenartigen   Erhebung --5-- an.   Die Dichtung ist   mit --22-- bezeichnet.   



   Bei beiden Ausführungsbeispielen erweitert sich die Gehäusekammer konisch nach der durch den Deckel--6--zuschliessendenGehäuseseite.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen, bei welchem der bewegliche Gelenkbolzen einen im Gelenkgehäuse in Achsrichtung des Bolzens abgestützten Lagerkörper durchgreift und sich an diesem gegen seinen Austritt aus dem Gelenkgehäuse sowie mit seinem Kopfende gegen den Gehäusedeckel abstützt, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h , ein unbearbeitetes, durch Schmieden oder Schlagen hergestelltes Gehäuse und einen ebensolchen unbearbeiteten, beispielsweise durch Schmieden oder Stauchen hergestellten Gelenkbolzen sowie einen aus Kunststoff, vorzugsweise Polyurethan-Kunststoff, gebildeten Lagerkörper und einen aus Kunststoff, vorzugsweise Acetalharz, bestehenden Deckel. wodurch ausschliesslich Flächen von unbearbeitetem Stahl jeweils mit Flächen von Kunststoff in Lagerberührung treten.
AT389166A 1965-05-19 1966-04-25 Gelenk für Lenkgestänge von Kraftfahrzeugen AT266613B (de)

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DE266613X 1965-05-19

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AT266613B true AT266613B (de) 1968-11-25

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ID=5997402

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