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Einrichtung zum Transport und zur Verarbeitung von Datenträgern
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fürd. h., ohne sie gegen Anhaltemittel schlagen zu lassen.
Die erfindungsgemässe Einrichtung ist in erster Linie gekennzeichnet durch einen ersten vorbestimmten Pfad, entlang welchem die Datenträger mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit befördert werden, und wenigstens einen am ersten Pfad gelegenen Fühler, der das Passieren eines
Datenträgers wahrnimmt und hierauf nach einer gewissen Verzögerung wahlweise die Betätigung eines
Datenträgerauswerfers auslöst und dadurch den ausgewählten Datenträger in einen zweiten vorbestimmten Pfad ablenkt, der zu einem durch die Verzögerung bestimmten Zeitpunkt vom ersten
Pfad abweicht.
Einrichtungen zur Behandlung von Karten müssen oft Auswurfeinrichtungen für Karten beinhalten, die fähig sind, Karten in verschiedener Weise zu stapeln, d. h. dass ausgewählte Karten seitlich nicht fluchten oder entlang einer wahlweisen Mittellinie im Ausgangsstapel versetzt sind. Zum
Beispiel werden "ausgeworfene" oder gekennzeichnete Karten manchmal "versetzt", um sie zu identifizieren und auszuscheiden. Verhältnismässig komplizierte Konstruktionen wurden verwendet, um die die Versetzung bewirkenden Einrichtungen auszuführen, die auch den Transportweg innerhalb der
Maschine und die Behandlungszeit mit einem zusätzlichen Verlust bezüglich der Durchsatz- geschwindigkeit der Karten vergrössern.
Bekannte Kartenauswerfer benötigen gewöhnlich verhältnismässig verwickelte Zeitsteuereinrichtungen, die schwierig in genau adjustiertem Zustand erhalten werden können. Solche Steuerungen sind häufig schwierig abzuändern, um z. B. eine versetzte
Auswurfweise zu erzielen.. Eine Folge des verwickelten Aufbaues der bekannten Auswerfer ist der
Umstand, dass sie gewöhnlich mit Synchronisiereinrichtungen versehen werden müssen, um die
Auswurfbetätiger mit entsprechenden Bedienungsgängen zu synchronisieren, wie z. B. den Betätigungen von Transportmitteln, Zeitmessern u. dgl.
Die Erfindung sieht ein asynchron wirkendes Auswurfsystem vor, das in einfacher Weise durch die Annäherung einer Einheitsaufzeichnung betätigt wird und unabhängig von andern Bedienungsgängen der
Maschine ist. Die erfindungsgemässe Einrichtung ist in der Lage, ein Dokument aus seinem Annäherungsweg "im Flug" in Querrichtung zu stossen. Das neue Auswurfsystem führt selbst zu einer einfachen Anpassung zum Stapeln einiger Einheitsaufzeichnungen in einer versetzten Weise in bezug auf andere, z. B. einfach durch Hemmen eines von zwei Anwesenheitsfühlern. Es ist offensichtlich, dass ein
System mit dieser Fähigkeit von einer Fülle von Kontroll-und Steuerteilen und damit verbundenen Betriebsproblemen entbindet, und überdies eine schnellere Auswurfbetätigung erlaubt.
Magnetspulenbetätigte Antriebseinrichtungen wurden in bekannten Aufzeichnungstransportsystemen verwendet, z. B. weil sie mit einem elektrischen Steuerimpuls rasch betätigbar sind.
Betätigungseinrichtungen mit Magnetspulen können natürlich sehr schnell wirken, z. B. einen Kartenausstosser mit hoher Beschleunigung betätigen. Magnetspulenbetätigte Kartenausstosser wurden bisher zur Umleitung von Lochkarten entlang eines von mehreren Wegen (z. B. zu einem Sortierbehälter) und zur Rückstellung von Karten zur auswählbaren Auswurfaneinanderreihung vor der Berührung durch andere Auswurfeinrichtungen, wie z. B. durch Zuführrollen, verwendet. Es ist natürlich vorzuziehen, ein einziges Ablenkelement für verschiedene Ablenkwege zu verwenden, wodurch Teile und Raum sowie die dadurch benötigten Instandhaltungen usw. gespart werden. Weiters ist es vorzuziehen, einen Auswerfer zu verwenden, der gleichzeitig eine auswählbare Auswurffluchtung bewirken kann.
Die weitere Erfindung sieht eine neue Transportanordnung und ein Steuersystem vor, die diese Aufgaben durch Kombination verschiedener Wirkungen in eine einzige Magnetspuleneinheit und Steuereinrichtung erzielen können. Bekannte Auswerferanordnungen, die in Verbindung mit Systemen zur Handhabung von Dokumenten verwendet wurden, bleiben auf verschiedene Weise beim Erzielen der oben angeführten wünschenswerten Bedienungsmerkmale zurück.
Die Erfindung ist im folgenden beispielsweise und in bezug auf die Zeichnungen erläutert. In diesen zeigen : Fig. l eine schematische schaubildliche Draufsicht auf ein Lochkartenauswurfsystem nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung, Fig. 2 eine bogenförmig auseinandergezogene schaubildliche Ansicht auf einen magnetspulenbetätigten Kartenauswerfer, der zur Verwendung in dem System nach Fig. l geeignet ist, Fig. 3 eine Seitenansicht der Ausstosseinrichtungen nach Fig. l und 2 zum Teil im Schnitt nach den Linien 3-3, zusammengesetzt und bezüglich einer Tragplatte und Stapelelemente angeordnet, Fig. 4 ein Blockschaltschema mit der Anordnung der elektronischen Steuereinrichtungen, die mit dem System nach Fig. l verbunden sind, Fig. 5 und 6 Zeitdiagramme, die die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig.
4 erläutern und die "normale" und die "versetzte" Stapelart betreffen, und Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Anordnung, die der nach Fig. l ähnlich, aber leicht abgeändert ist.
Fig. l zeigt eine vorzugsweise Ausführungsform einer Transporteinrichtung, die auf
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Einheitsaufzeichnungen in Form von Lochkarten einwirkt, wenn sie sich auf einem vorgeschriebenen Weg-P-einem spulenbetätigten Auswerfer --60-- nähern. Das heisst, es ist eine Einrichtung vorgesehen, die die Karten quer zum Weg ---P-- in eine Stapelvorrichtung --72-- zwecks vorschriftsmässiger Einreihung in einen Ausgangsstapel --70-- stösst. Vorerst soll die betriebliche Umgebung der Erfindung an Hand der Fig. l und 3 beschrieben werden, um sowohl die Bauelemente in Wechselbeziehung zu bringen, als auch ihre Funktion aufzuzeigen. Konstruktive Einzelheiten werden später erklärt.
Es ist einleuchtend, dass Einheitsaufzeichnungen oder Belege wie etwa eine Lochkarte - entlang eines Weges--P--durch eine Einrichtung (nicht dargestellt) befördert werden können, die sie in vorschriftsmässiger Reihe zwischen einen sich bewegenden elastischen Treibgurt - und eine glatte, ortsfeste ausweufplattform --62-- einführt. Der elastische Treibgurt --61-- dient sowohl dazu, die Karten leicht gegen die Plattform --62-- zu drücken, als auch dazu, sie entlang eines Weges-P-in vorschriftsmässiger Reihe zu befördern, von wo aus sie durch einen angetriebenen Stossflügel-20-eines magnetbetätigten Auswerfers --60-- quer zu einer Stapelvorrichtung --72-- befördert werden können.
Es kann angenommen werden, dass der nur zum Teil dargestellte Treibgurt-61-ein gewöhnliches endloses Band aus Gummi od. dgl. ist. Der Gurt - ist etwas schmäler als die Karten und wird durch nicht dargestellte Rollen, die ihn gegen die Plattform --62-- nach unten drücken, kontinuierlich mit einer bestimmten Geschwindigkeit angetrieben. Dadurch hält der Gurt --61-- die Karten gegen die Plattform-62-, während er sie glatt darüberschiebt. Ist einmal eine Karte zwischen Gurt-61-und Platte-62-eingerückt, so befindet sie sich in einem "auswurfbereiten" Zustand, wie er durch die Karte --c2-- beidpielsweise veranschaulicht ist.
Wie noch erklärt werden wird, kann dann der Stossflügel--20--zu ausgewählten Zeitpunkten betätigt werden, um die in Bewegung befindliche Karte zu einer Stapelvorrichtung --72-- zuf Stossen, d.h. während der Gurt --561-- sie entlang der Auswerfplattform --62-vorbewegt.
Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, umfasst die Stapelvorrichtun -72-- führungsfinger
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die Karte zum Kartenstapel--70-und danach in eine Reihe mit diesem, wobei sie durch Finger - geführt und durch die fortwährend rotierende Halterolle-75-in den Stapel befördert wird.
Die Annäherung einer Karte (z. B. Cl) auf einem Weg --P-- kann durch ein Paar von Anmwesenheits-Wahrnehmungseinrichtungen --PD1, PD2-- wahrgenommen werden, die den Durchgang der Karten in unterschiedlichen vorgeschriebenen Entfernungen-D1, D2- vom Auswerfen --60-- wahrnehmem Wie unten ersichtlich, können die Fühlgeräte eine zeitlich festgelegte Aussteuerung zur Stapelvorrichtung --72-- sowohl für die "normalen" als auch für die "versetzten" Auswurfkarten gewährleisten.
Für die Störungswahrnehmung sorgt ein Paar von Fühlern --PD3 und PD4-- (s. auch Fig. 7). Der Fühler --PD3-- ist im Verhältnis zum Auswerfer --60-- so angeordnet, dass er beim Wahrnehmen der Anwesenheit einer Karte "Kartenüberlauf" und damit "verspätetes" oder fehlerhaftes Ansprechen des Auswerfers --60-- anzeigt. Der Störungsfühler --PD4- zeigt eine "Stapelstörugn" an, indem er die Anwesenheit einer Karte im Stapler-72zu bestimmten Zeitpunkten während des Auswerfzyklus wahrnimmt.
Somit zeigt der Fühler --PD4-- an, ob eine durch den Stossflügel--20-zum Befördern mittels der fortwährend rotierenden Rollen - -73, 73'-- abgestossene Karte in richtiger Weise, d. h. rechtzeitig zur Stapelung befördert wurde. Durch den Fühler --PD4-- wird also festgestellt, ob eine Karte nach jenem Zeitpunkt, zu dem normalerweise ihre Einreihung in den Stapel erfolgen hätte sollen, anwesend ist. Somit können bei der
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Anzeiger gespeist werden, um dem Maschinenwärter das Versagen anzuzeigen und automatisch die Transporteinrichtung zu stoppen, um den Störungszustand nicht durch weiteres Fördern von Karten zur Störungsstelle od. dgl. zu verschlimmern.
Der Auswurf der Karten kann sehr einfach durch die Wahrnehmung ihres Durchganges bei den Anwesenheitsführn --PD1,PD2-- gesteuert werden, indem deren Ausgang nach Förderung der Karte zum Auswerfer --60-- zr Auslösung der Auswerfbewegung des Stossflügels --20-- verwendet
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Karte-C2----c2-- diese zwischen die Stapelrollen --73,73'-- und Fingerführungen --74-- lenkt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist.
Vorzugsweise ist der Druck des Treibgurtes-61-gegen die Karte-C2-und
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-62-- gleichmässigStossflügel--20--sind so angeordnet, dass die Karten --C2-- genügend über die Plattform - ragen, um die Ablenkbewegung des Flügels --20-- aufnehmen zu können, die dazu ausreicht, um die Karte mit dem Stapler --72-- in Eingriff zu bringen. Die Anordnung muss so getroffen werden, dass die Kartenkanten ganz nahe zum Flügel-20-gelangen und nur wenig an Spulenhub verlorengeht, wenn die Magnetspule --80--- die Plate --20-- zu bewegen beginnt.
Diese Nähe (zwischen Kartenkante und Flügel--20--) gewährleistet ausserdem gegenseitige Parallelität und damit die Kartenausrichtung während der Ablenkung und während des Eingriffes mit dem Stapler--72--.
Die Betätigung des Auswerfers --60-- ist asynchron, d. h. zeitunabhängig bezüglich der andern Kartensteuerungseinrichtungen wie etwa des Treibgurtes --61-- und des Staplers--72--. Die auf die sich fortbewegenden Karten ausgeübte Verbundbewegung bei ihrer Ablenkung durch das Hubelement --60-- ist durch Pfeile in Fig. l angedeutet (weiters in Fig. 7 für eine abgewandelte Ausführungsform).
Das heisst, die Pfeile von der Karte-C2-aus zeigen an, dass bei der Ablenkung durch den Stossflügel-20-der Ablenkweg der Karts-clin zwei Bewegungskomponenten zerfällt, u. zw. in die Bewegung entlang ihres ursprünglichen durch den Gurt --61-- bestmmten Weges--P--und in die vom Flügel --20-- bestimmte Querbewegung zum Stapel--70--.
Der Auswerfer --60-- ist ein magnetspulenbetätigter Auswerfer, dessen Auslösung besonders
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Photozellen, aufweisen, die durch Lichtquellen (nicht dargestellt) erregt werden. Diese Steuerung wird nachher im Zusammenhang mit dem in Fig. 4 gezeigten Stromkreis beschrieben werden ; allgemein kann festgestellt werden, dass die Auslösung des Stossflügels-20-so erfolgt, dass er die Karten (z. B. - C2--) von der Plattform--62--zu vorgeschriebenen Zeitpunkten, entsprechend vorgeschriebenen beabsichtigten Lagen in den Stapel --70-- stösst. So kann z.
B. nach einer bestimmten Steuerungsfolge der Ausgang des Normalfühlers--PD1--dazu verwendet werden, um für eine "Normale"Stapellage zu sorgen, während der Ausgang des versetzten Fühlers-PD2-wahlweise eine versetzte Stapellage (z. B. bei-70'-) hervorrufen kann. Diese Steuerungsfolge kann bewirken, dass der Ausgang von --PD2- die Bewegung des Flügels--20--zu einem andern (z. B. späteren) Zeitpunkt als für die "normale" Stapelung einleitet. Der Normalauswerffühler--PD1--ist in einem bestimmten Abstand--Dl--von seiner ihm zugeordneten Auswurflage, d. h. von der Richtlinie A angeordnet. Die Linie A definiert die vorgeschriebene Lage einer hinteren Kartenkante, wenn ein "Normalauswurf'bewirkt werden soll.
Von dieser Lage aus werden die Karten normalerweise in den Stapler --72-- gestossen. Somit kann eine geeignete elektrische Steuerung dadurch geschaffen werden, dass im Falle der Anzeige des Durchganges einer ablaufenden Kartenkante durch das
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geeignete Lage für die Hinterkante der versetzt auszuwerfenden Karten darstellt. Diese asynchrone Auswurfsteuerung ist ein Merkmal der Erfindung, das sowohl den Auswurf während der Fortbewegung verwendbar macht als auch besonders für die Anwendung mit magnetbetätigten Auswerfern der gezeigten Art geeignet ist. Somit kann ein weiterer Versetzungsfühler (z.
B. derr Anwesenheitsfühler --PD2--) entlang des Weges--P--in einem vorgeschriebenen Abstand --D3-- vom Normalauswerffühler--PD1--entsprechend dem gewünschten Versetzungsabstand angeordnet werden. Selbstverständlich kann --PD2-- entwerder oberhalb oder unterhalb bzw. vor oder nach --PD1-- angeordnet werden, je nachdem, welche Art der Versetzung, z. B. eine vor-oder nacheilende, gewünscht ist. Anordnungen mit geeigneter Steuerungsfolge, wie sie z.
B. etwa in Fig. 3 dargestellt sind, ermöglichen, dass das Ausgangssignal aus dem Versetzungsführter --PD2j-- 9der den Durchgang der Karte--Cl--anzeigt) die Betätigung des Stossflügels--20--in der Weise steuert, dass der Auswurf einer Karte von der Stapelplattform--62--zu einem etwas späteren als dem durch das Steuerorgan--PD1--für den Normalauswurf festgelegten Zeitpunkt erfolgt.
Somit wird bei
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Forderung nach einer "versetzten" Aussteuerung der Fühler--PD2--in ähnlicher Weise wie der Fühler --PD1-- ein Signal abgegeben, das dem Auswerfer--60--befiehlt, die Karte aus der "versetzten" Lage von der Platte-62-- zu stossen, die durchh die Hinterkantenlinie A'markiert ist.
Der Aufbau und die Wirkungsweise des Auswerfers--60-wird am besten an Hand der Fig. 2 und 3 erklärt. In funktioneller Hinsicht stellt der Auswerfer--60--eine elektrisch erregte, magnetspulenbetätigte Parallelverschiebungseinrichtung für Karten dar. Sie umfasst einen Elektromagneten --10-- und einen Anker-19-, der beweglich auf dem Gehäuse des Elektromageneten --10-- angeordnet ist und einen Ankerpol-Pf-bildet, der in einem Abstand von einem Paar Magnetposlschuhen --12,12'-- angeordnet ist und von diesen betätigt wird.
Der Anker --19-- besteht aus einer mehrteiligen, vom Ankerpol--Pf--getragenen Ankerzunge - -20--. Die Zunge --20- wird im unbetätigten Zustand bzw. in der Ruhelage flach anliegend an einer ortsfesten Trägerplatte-40- (in Fig. 1 nicht gezeigt) gehalten. Der Magnet weist ein gabelartiges, U-förmiges Joch-12-aus leicht magnetisierbarem (vorzugsweise ferromagnetischem) Material auf, das auf einem ortsfesten Blockhaus nichtmagnetisierbarem Material befestigt ist. Das Joch --12-- weist ein Paar Schenkel auf, die zu einem Paar von praktisch gleichen flachen Polschuhen --12P,12P'----- auslaufen. Diese Schenkel sind mit einem Paar von gegenläufig gewickelten Feldspulen-SC1 bzw. SC2-- umgelben.
Somit sind die Polschuhe --12P,12P'-- in herkömmlicher Weise gegensinnig magnetisiert. Paare von Leitern-SL, SL'- führen den Spulen--SC1, SC2--
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befestigen zu können. Es sind also wie aus Fig. 3 ersichtlich die Pole --12P,12P'-- gegenüber den Platten--14, 14'-- so befestigt und der Anmker --PF-- dadurch so verankert, dass die Stirnflächen der Magnetpole--12P, 12P'-- schräg zur Stirnfläche des Ankers liegen, wodurch diese Stirnflächen praktisch in einer Ebene in Eingriff kommen, wenn sie zusammengeschwenkt werden. Die Magnetpole - -12P, 12P'-- sind vorzugsweise jeweils mit Polabdeckungen--PC--versehen, die mit dem Anker --PF-- in eiongriff kommen.
Die Polbdeckungen --PC-- bilden einen sehr kleinen Spalt mit hohem magnetischem Widerstand zwischen den Polen--12P, 12P'- und dem Anker--Pf--, um jeglichen Restmagnetismus zu überwinden und ihre rasche und leichte Ausrückung zu ermöglichen. Die Abdeckungen-PC-müssen daher nicht aus ferromagnetischem Material, sondern vorzugsweise aus diamagnetischem Material mit hohem magnetischem Widerstand sein. Beryllium und Kupfer haben sich für diesen Zweck als geeignet erwiesen. Vorzugsweise weisen die Pole-12P, 12P'- eine grosse Querschnittsfläche auf, um sowohl die Abnützung durch Herabsetzung der auf sie ausgeübten Stossdrücke zu vermindern als auch eine Übertragung des magnetischen Flusses zum Anket --Pf-- bei niedrigem magnetischem Widerstand zu erzielen.
Ein magnetisierbarer Ankerabschnitt-21-der Zunge-20-ist durch ein flexibles Scharnier--30--am Spulenblock--11--aufgehängt und hält den Anker-Pf--in
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12P'--.Spulen --SC1,SC2--- herrührenden Feld angezogen wird. Fig. 3 zeigt dieses Anliegen bei angezogenem Anker in Seitenansicht. Die Querschnittsfläche des Ankerpoles--Pf--ist etwas grösser als der beider Magnetpole--12P, 12P'-- zusammen und überbrückt den zwischen diesen Polen herrschenden Abstand. Somit wird jeglicher Verlust in Form von aus den Polen austretenden magnetischen Streuflüssen auf ein Minimum verringert, da der breitere Pol-Pf-einen Rückschluss von niedrigem magnetischem Widerstand für denselben bildet.
Der Ankerpol--Pf--vervollständigt also als
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wenn der Pol --Pf- von seiner Ruhelage (volle Linie in Fig. 3) aus angezogen wird, wird er um die elastische Verankerung --30-- geschwenkt und bewegt sich leicht nach unten gegen die Pole - -12P, 12P'--. Die relative Anordnung der Pole --12P,12P' und Pf-- sowie die gegenseitige Winkellage ihrer Stirnflächen gewährleistet einen stetigen Poleingriff, wenn die Zunge --20-- auf dem
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bestimmt die Anziehungskraft entsprechend einem bekannten umgekehrten quadratischen Verhältnis und ist so ein kritischer Faktor hinsichtlich Geschwindigkeit und Kraftaufwand bei der Zungenbetätigung.
Deshalb ist eine verstellbare Klemmvorrichtung vorgesehen, um diesen Spalt durch Bewegen der Polschuhe-12-gegenüber dem Spulenblock --11-- verstellbar zu machen. Der auf diese Weise eingestellte Luftspalt kann zur Steuerung der Arbeitsgeschwindigkeit und der Stosskraft der Zunge --20-- verwendet werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, bildet der Anker --21-- einen Sockelabschnitt, auf welchem eine mehrteilige Stossflügelanordnung --20-- befestigt ist. Die Zunge--20--besteht aus einer Mehrzahl von übereinanderliegenden biegsamen Zungenblättern --23, 25 und 27--. Die die Zunge-20-
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37'-- am- federnd verankert.
Die Biegeplatten-37, 37'-- sind an einem Ende mittels Platten --31, 31'-- an einer Seite des winkeligen L-Profilstabes --33-- befestigt und stehen quer zur Ebene der Zunge --20-- vor. Die andern Enden der Biegeplatten-37, 37'-- sind in ähnlicher Weise durch Platten-35, 35'-- und Bolzen (nicht dargestellt) auf den Platten-14, 14'- des Spulenblockes-11-befestigt. Die Biegeplatten--37, 37'-- sind quer zur Bewegungsrichtung verhältnismässig steif in dieser jedoch verhältnismässig nachgiebig. Die Platten--35, 35', 31, 31'-- und der L-Profilstab--33--können aus steifem metallischem Werkstoff sein.
Die seitliche Steifigkeit der elastischen Verankerungsplatten--37,37'-- sit vor allem insoferne von Vorteil, als die im Gegensatz zu Gelenkzapfen sich seitlicher Verschiebung oder Verdrehung widersetzt, die die Auswerfzunge-20-aus ihrer Richtung bringen und eine falsche Ablenkung der Aufzeichnung hervorrufen könnten.
Wenn auch der Profilstab-33-als"rechtwinkelig"und die Oberflächen --14,14'-- leicht von der Normalen auf die Stirnflächen der Pole --12P,12P'-- abweichend dargestellt sind, so ist es klar, dass eine der beiden oder beide Winkelanordnungen geändert werden können, solange sie nur so gewählt sind, dass die Stirnflächen von Anker-Pf-und Magnetpolen-12P, 12P'- in einer Ebene in Eingriff kommen. In ähnlicher Weise kann die Lage der zum Eingriff gelangenden Fläche des
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--20-- undScharnier --30- ist praktisch abnutzungsfrei, da es durch die einerseits von den Polen --12P, 12P'-- und anderseits von der Grundplatte--40--gebildeten Anschläge innerhalb der zulässigen Beanspruchungsgrenzen gehalten wird.
Aus der Darstellung in bogenförmig (etwa um 90 ) auseinandergezogener Anordnung gemäss Fig. 2 ist ersichtlich, dass nach Befestigung der den Anker enthaltenden Zunge-20-an dem Scharnier --30-- und nach Befestigung des Scharnieres am Spulenblock --11-- letzterer an Punkten etwa mittels Borlzen --18'-- und passenden Löchern an der Platte-40- (s. auch Fig. 3) befestigt werden kann.
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25 und 27--bestehende--20'--, Fig. 3, angedeutet, flexibel und elastisch. Die ganze Zunge-20-ist also dazu bestimmt, den durch die magnetische Anziehung des Ankers-Pf-an die Magnetpole ausgeübten Stoss mechanisch zu verstärken, um so die Betätigungsausschläge dank der der Zunge innewohnenden Elastizität zu verlängern.
Diese mechanische Verstärkung wird gemäss der weiteren Erfindung durch Bildung von Zungenabschnitten-23, 25 und 27-aus dünnem normalelastischem Streifenmaterial, vorzugsweise Federstahl od. dgl. bewirkt. Solch ein Blattfederngebilde weist eine hohe seitliche Steifigkeit auf (d. h. sie ist in ihrer eigenen Ebene steif).
Für die mit der Materie Vertrauten ist es offensichtlich, dass sich durch die Anwendung einer solchen elastischen Zunge viele Vorteile ergeben. Wenn es auch günstig und üblich sein mag, kurzhubige Spulenauslöser zum Kartenabstossen zu verwenden, so sind diese Auslöser für grosse Entfernungen unwirksam und nicht in der Lage, eine Führungsbewegung abzugeben, die der Karte auf eine merkliche Entfernung "folgt". Dies kann z. B. wichtig sein, wenn gewährleistet werden soll, dass eine ausgeworfene Karte (z. b. --C2-- in Fig.1 und --C'2-- in Gig.3) ihre richtige Ausrichtung beibehält und auf ihrem Weg zum Stapler nicht schräg gestellt wird.
Eine solche Schrägstellung kann beispielsweise infolge
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Es ist also ein Merkmal der Ausführungsform, dass eine Grundplatte --40-- so angeordnet ist, dass sie in kontinuierliche Berührung in einer Ebene mit der Auswerfzunge gelangt. Es wurde gefunden, dass die Anlage der Zunge --20-- an einem Abschnitt der Grundplatte--40--unter geringem oder kaum merklichem Zwischenraum eine äusserst wirksame Dämpfung abgibt.
Die Zunge --20-- wirkt also nach ihrer Betätigung und ihrer stossartigen Durchbiegung (in die Lage-20'--) bei ihrer "Rückbewegung" mit der Grundplatte --40-- zusammen, um gleichsam unter Bildung eines Luftkissens einen pneumatischen Rücktrieb zu erzeugen, der sich jeglichen nachfolgenden rückwirkenden Stössen der Zunge--20--widersetzt und dazu beiträgt, sie rasch in ihre "Ruhelage" zurückzubringen.
Eine solche Dämpfung wird in der Aufzeichnungsbewegungstechnik als wichtig betrachtet, da die Frequenz der "Kartenabstossbewegung" durch die zwischen den Stossbewegungen erforderliche "Relaxationsziet" zum Ausschwingen bzw. zur Rückführung des Auslösers (z. B. Zunge-20--) begrenzt ist. Durch Herabsetzung dieser Relaxationszeit mittels der Anordnung der Zunge--20-an der platte --40-- ist es möglich, den Auswerfer-60-für Hochfrequenzbetrieb auszubilden. Um diesen engen Eingriff der Zunge --20-- mit der Grundplatte --40-- zu ermöglichen, ist die Platte - durch eine Ausnehmung --47-- unterbrochen, die eine vorstehende Lasche--34--des Profilstabes--33--aufnimmt.
Die Ausnehmung--47--wieder ist mit einer Bohrung--46-- durch die Platte--40--verbunden, die zur Unterbringung der Lasche--34--und einer mit dieser
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an einem ortsfesten Punkt (nicht dargestellt) verankert.
Darüberhinaus wurde gefunden, dass das oben beschriebene Zusammenwirken von Zunge-20und Grundplatte --40-- bei der Dämpfung durch Vorsehen einer Luftöffnugn --45-- in Fig.2 und 3 beschleunigt und optimal gestaltet werden kann. In solchen Fällen, wo die obige Anordnung von Zunge-20-und Platte-40-die Zunge-20-zu stark dämpft und zeitweilig einen unerwünschten Luftdruck zwischen diesen Bauteilen erzeugt, kann der Dämpfungsvorgang beschleunigt und höhere Schwingungswerte durch gesteuertes Ausblasen von Luft durch die Abzugsöffnung --45-- erreicht werden.
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Widerstand kann insofeme als auf die Zunge--20--einwirkender"statischer"Luftwiderstand bezeichnet werden, als er dann auftritt, nachdem die Zunge--20--an der Grundplatte --40-- zur Ruhe gekommen ist.
Dieser Widerstand steht im Gegensatz zu dem oben erwähnten "dynamischen"
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unerwünschte statische oder Anlaufwiderstand als auch der dynamische oder Anhaltewiderstand durch Vorsehen einer verhältnismässig kleinen durch die Grundplatte --40-- gehenden Öffnung --45-beseitigt werden kann. So wurde z. B. für eine Zunge mit einer Gesamtabmessung von 17, 8 X 12, 7 cm eine praktisch in der Mitte der Zunge--20--gelegene Öffnung--45--mit einem Durchmesser von ungefähr 1, 3 cm als ausreichend befunden.
Wenn auch die Arbeitsweise der Ausführungsform durch die obige Beschreibung umrissen wurde,
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l--62--, d. h. mit ihrer Hinterkante in einer Linie mit der Normalauswurflinie"A" (Karte--C2--in Fig. l) gebracht wurde. Der Auswerfer --60-- wird also betätigt, um die Karte quer zu ihrem Weg entlang der platte --62-- und in Eingriff mit der Stapeleinrichtung --72-- zu stossen, wie es durch die Karte--C2'--in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Zu diesem Zweck bewirkt der Ausgang des Fühlers - -PD1-- zum Auswurfzeitpunkt die Speisung der Magnetspulen --SC1,Sc2-- und magnetisiert so die Pole--12P, 12P'--, welche den Anker--Pf--anziehen. Diese Bewegung des Ankers--Pf-bringt die auf dem elastischen Scharnier --30-- schwenkbare Zunge --20-- dazu, dass sie die Karte
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"im Flug", d. h. während ihres Transportes mit einer schrägen Verbundbewegung gegen den Stapler - lenkt. Die elastische Schwingung der Zungenspiete --200-- (bei --20'--) hält deren zwangsweisen Eingriff mit der Karte aufrecht, bis sie von den fortwährend rotierenden Staplerrollen - -73, 73'-- erfasst wird.
Die Rollen-73, 73'-- befördern die Karten zur gestapelten Kartenreihe - -70--, während die fortwährend rotierende Halterolle-75-die Karte in die Stapelreihe drückt und sie dort festhält. Die der Zunge --20-- anhaftende Elastizität und die Belastung durch die Rückholfeder --43-- bewirken eine rasche Rückkehr der Zunge-20-in die Anlage mit der Grundplatte-40-. An der Platte --40-- verhindert ein pneumatischer Dämpfungseffekt
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zur"Ruhe",Öffnung --45-- diese Dämpfung beschleunigen.
Soll an Stelle des vorhin beschriebenen Normalauswurfes ein versetzter Auswurf erfolgen, so
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Karten, wie es bei --70'-- angedeutet ist. Wie erwähnt, ist der Abstand --D3-- zwischen den Anwesenheitsfühlern--PD1, PD2-- ein Faktor bei der Steuerung des Versetzungsgrades (z. B. der Karte --70'-- vom Stapel --70--); ein weiterer Faktor ist die Schaltfolge, die die Auswerferbetätigung steuert, wie unten noch erklärt werden wird. Der Auswurfzeitpunkt kann durch Verändern eines der folgenden Faktoren beeinflusst werden : Die Lage der Fühler-PD1, PD2--, die Anziehungskraft der Spule (z. B. die Stossstrecke), die Gurtgeschwindigkeit, die Stosszungenlage oder durch Einführen verstellbarer Verzögerungseinrichtungen im Steuerstromkreis.
Fig. 4 zeigt ein schematisches Blockschaltbild eines elektrischen Steuerkreises und veranschaulicht die gesteuerte Betätigung des Auswerfers --60-- durch Signale aus den Steurefühlern --PD1,PD2-und den in Wechselbeziehung stehenden Signalen eines Paares von Störungsfühlern--PD3 und PD4--. Diese Anordnung begreift man an Hand der Beschreibung ihrer Wirkungsweise, unter Bezugnahme auf die in den Fig. 5 und 6 dargestellten Signalformen. Bei Abwesenheit einer durchgehende Karte gibt der "normal tätige" Photoumwandler des Fühlers--PD1--Signale auf UND-Gatter--A2, A3 und Al-auf. Dieses Signal wird, wie angedeutet, vor der Anlegung an das Gatter--A2--umgekehrt, um das Gatter--A2--nur dann freizugeben, wenn der Fühler--PD1--verdeckt ist.
Das Gatter-A2-bleibt bei Fehlen sowohl eines Ausscheidungssignales in der Eingangsleitung-RJ-als auch eines "nicht verdeckten" Ausganges aus dem Fühler --PD2-- normalerweise geschlossen. Ein bistabiles Flip-Flop FF ist normalerweise "eingeschaltet" (unwirksam), um das Gatter--AI-wirksam zu
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einer RC- (oder RL-) Kombination bestehen kann. Der Durchgang der Vorderkante einer Karte - C1-- beim Fühler --PD1-- ("Normalauswurf") beseitigt das an das Gatter--AI-angelegte Signal.
Das Catter --A1-- bleibt danach "geschlossen", bis die Hinterkante der Karte den Fühler - -PD1-- neuerlich zwecks Wiederanlegung eines"Blosslegungs"-Impulses an-AI-freigibt. Dieser "Blosslegungsimpuls" enthält ein anschwellendes Signal, um eine Wechselstromausgangsgrösse abzugeben, die das Differenziergerät--D--zünden kann, das dann seinerseits einen Impulsgeber--SS1-- auslöst. Dieser Impulsgeber--SS1--kann aus einem "Einschuss-Multivibrator" bestehen, der wieder einen Betätigungsstromimpuls von vorgeschriebener Dauer abgeben kann, der an die Magnetspulen --SC1, SC2-- des Auswerfers --60-- abgegeben wird.
Es ist klar, dass bei dieser Einrichtung eine Kartendurchlaufzeit berücksichtigt werden muss, in der die Hinterkante der Karte--Cl--zum Fühler
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Die zum Bewegen der Stosszunge--20--gegen eine Karte --C2-- erforderliche Erregungszeit u. a. dem Steuerkreis innewohnende Verzögerungsperioden können diese "Kartendurchlauffrist" absorbieren, die natürlich veränderlich gemacht werden kann. Wo es erwünscht ist, kann eine verstellbare Verzögerungseinrichtung am Eingang von-SS1-vorgesehen sein. Die Auswurfzeit ist also eine Funktion dieser Verzugszeiten und kann durch Ändern der Kartendurchlaufzeit (d. h.
Transportgeschwindigkeiten oder Anbringungsstelle von-PD1--) oder, wie oben erwähnt, durch Einstellung geeigneter elektrischer Verzögerungseinrichtungen geändert werden. Der obige Vorgang ist durch die in Fig. 5 gezeigten, zu den einzelnen Elementen gehörigen Kurvenformen veranschaulicht.
Der "Versetzungsvorgang" soll nun an Hand der Fig. 4 und der zugehörigen Kurvenformen in Fig. 6 erläutert werden. Es soll angenommen werden, dass die Kartensteuerungseinrichtung zu diesem Zeitpunkt entschieden hat, dass eine bestimmte Karte-Cl-"versetzt"werden soll, z. B. weil sie eine auszuscheidende Karte oder eine Markierkarte usw. ist. Daher wird bei Annäherung einer Karte
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vom Gatter --A2-- beseitigt, das dann das Flip-Flop FF in die eine Kipplage einstellt und dadurch das Gatter-AI-sperrt.
Das Vorbeigehen der Kartenhinterkante sowohl am Normalauswurffühler - PD1--als auch am Versetzungffühler --PD2-- (Ausscheidungszelle) gibt das UND-Gatter --A3-- frei, das dann das Flip-Flop FF zurückstellen kann und es in seine andere Kipplage schaltet, von welcher ein anschwellender Ausgang an das Gatter--AI-- (das bereits durch die abgedeckte Zelle--PD1--freigegeben wurde) abgegeben wird, um einen Ausgang aus dem Differenziergerät --D--auszulösen.
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ist"zurückgestellt" wird. Das Gatter --A3-- bewirkt daher die "Rückstellung" von FF zwecks Auslösung eines Auswerfimpulses von-SS1-, wenn beide Fühlerzellen blossgelegt sind, d.
h. wenn der "nachgeschaltete" Fühler --PD2-- blossgelegt wird (Zeitintervall Nr. 7, Fig. 6).
Somit sorgt die in Fig. 4 gezeigte logische Anordnung insgesamt dafür, dass bei "Normalauswurf" der Auswerfer --60-- erregt wird, wenn eine Kartenhinterkante die Zelle --PD1-- für den
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die Art der Versetzung in einfacher Weise etwa durch die Verstellung von Verzögerungseinrichtungen im Schaltkreis, durch Vertauschen der Fühlerausgänge, durch entsprechende Anordnung der Fühler - -PD1, PD2-- oder der Stosszunge--20--, durch Verändern der Transportgeschwindigkeiten od. dgl. gesteuert werden. So kann z.
B. bloss durch ein leichtes weiter Wegversetzen der Zunge --20-- von der Plattform dauernder "Stossverzug" erzielt werden, der durch späteren Kartenauswurf den Ausgangsstapel --70-- und die zu diesem gehörenden versetzten Karten --70'-- im vorgeschriebenen Ausmass weiter rechts ablegt (Fig. l). Gemäss der Erfindung könnte auch eine elektronische Verzögerungseinrichtung diese allgemein übliche geordnete Versetzung der gestapelten Karten herbeiführen.
Die Auswurfimpulse aus-SS1-werden ausserdem an eine"Störungswahrnehmungs"-Leitung abgegeben und durch eine Verzögerugseinrichtung --DL-- verzögert, worauf sie an einen Impulserzeuger--SS2--abgegeben und dann bei einem Gatter--A4--durch den Ausgang aus dem Stapelstörungsfühler --PD4-- gedämpft werden. Die Verzögerungseinrichtung--DL-- gewährleistet, dass der Stapelvorgang über eine bestimmte Zeit hin überwacht wird, nachdem ein Beleg ausgeworfen wurde ; diese Zeit reicht aus, um sicherzustellen, dass die Karte durch einen geeigneten Auswurfvorgang über den Fühler --PD4-- hinausgestossen wurde.
Der Ausgang aus dem Gatter - zeigt also einen "Störungzustand" beim staple r--72-- an und kann dazu verwendet werden, die Kartentransporteinrichtung zu stoppen und nachfolgende Karten daran zu hindern, dass sie zu einer "Stauungsstelle" gestossen werden. In ähnlicher Weise erfolgt die Fehleranzeige durch den von
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ordnungsgemäss ausgeworfen werden kann. Die Anbringung dieser einfachen Störungs-oder Fehlerwahrnehungsüberwachungseinrichtungen wird durch die erfindungsgemässe Kartenablenkeinrichtung und durch die ihr zugeordnete Steuereinrichtung erleichtert. Es ist ersichtlich, dass die Prinzipien der Erfindung auch auf andere verschiedene Arten ausgeführt werden können.
Zum Beispiel kann die Erfindung dahingehend abgeändert werden, Karten nach links zu versetzen, wie in Fig. 7, ebensogut wie nach rechts, wie in Fig. 1. Dementsprechend ist in Fig. 7 der erste Anwesenheitsfühler --PD1-- für die Beobachtung des"Versetzens"dargestellt, während der nachfolgende Fühler --PD2-- das"Normalauswerfen"überwacht, wobei diese Fühler voneinander in einem geeigneten Abstand angeordnet sind, der zusammen mit elektronischen Verzögerungsgliedern einen vorgeschriebenen Betrag der Versetzung (Karten--70, 70'--) bewirkt.
Obwohl eine bestimmte Art von Anwesenheitsfuhlem, nämlich photoelektrische, erwähnt wurde, ist es ersichtlich, dass andere gleichwertige Fühler verwendet werden können und dass die Fühler zusätzlich eine veränderliche
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Verzögerung für den Tausch der Stellungen"versetzt"und"Normalauswurf"entlang der Plattform - allein oder gemeinsam bewirken können. In einzelnen Fällen kann die Plattform-62weggelassen werden, z. B. wenn der Kartenantrieb die Karten fluchtend hält, so wie bei einem übertragenden Kartenaufnehmer mit einem Sauggriff. Während besonders Kartenverschiebungseinrichtungen gezeigt und beschrieben wurden, ist es ersichtlich, dass andere gleichwertige Einrichtungen eingesetzt werden könnten.
Zum Beispiel kann der Stapler --72-- durch irgendeine äquivalente Einrichtung ersetzt werden, die geeignet ist, Einheitsaufzeichnungen in vorbestimmte Stellungen zu stapeln, entsprechend der Berührungsstelle mit diesen. Gurt --61-- und Plattform --62-- können durch äquivalente Einrichtungen ersetzt werden, die die Dokumente bzw. Karten entlang einer vorgeschriebenen ("Auswurf") -Ebene in gleichmässiger nachgiebiger Berührung damit weiter vorrücken.
Der Auswerfer --60-- kann durch eine gleichwertige Betätigungseinrichtung ersetzt werden, die für querlaufende Ausstosskarten rasch und asynchron kontrollierbar und vorzugsweise auch fähig ist, Karten über nennenswerte Wegentfernungen zu "folgen".
Die in Fig. 7 schematisch gezeigte Anordnung ist somit eine wahlweise leicht veränderte Ausgestaltung der oben beschriebenen und in Fig. l gezeigten Ausführung. Zur Klärung der Lehre nach der Erfindung werden die Elemente in dieser wahlweisen Ausgestaltung wirkungsmässig beschrieben. Es ist selbstverständlich, dass die Wirkungsweise dieser Ausführung ähnlich der oben beschriebenen ist, ausgenommen jene Details, die speziell erwähnt sind. Auf diese Weise ist es ersichtlich, dass ähnlich den Wirkungen, die an Hand der Fig. l aufgezeigt sind, Lochkarten auf einem ersten Weg --P-P-vorgerückt werden können, um im wesentlichen querlaufend und "im Flug" durch den nachgiebigen Betätigungsflügel-20-in Richtung der Stapeleinrichtung --72-- versetzt zu werden.
Der Stapler - ist eingerichtet, die Karten (wie oben) auf eine Stapelplattform-80-entlang einer Stapelrichtung-S-S-zu halten, im wesentlichen querlaufend zur ursprünglichen Wegrichtung --P-P--. Wie zuvor dient der Durchgang der Karten --C12-- über die vorliegende führende Auswerfkontrolle-PD1 und PD2-zu ihrer Betätigung z. B. durch Unterbrechen und Wiederherstellung des einfallenden Lichtes auf darin angeordnete Photozellen. Ausgangssignale von - PD1 und PD2-- Können die folgende Betätigung der Stosszunge-20-für die vorgeschriebene
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die Normalauswerfkontrolle und ist fluchtend mit der Linie B2.
Für den Normalauswurf, wenn der Fühler --PD2-- nicht abgedeckt ist, gibt er ein Signal zur Betätigung der Zunge--20--, um die Karte zu einer Zeit zu treffen, die der Ankunft des hinteren Kartenrandes an der Normalauswurflinie A
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einer Zeit zu stossen, die ihr Stapeln in "normal" fluchtender Lage bewirkt.
Auf diese Weise werden die Signale vom Versetztfühler --PD1-- ignoriert, bis (wie zuvor) ein"Fehler" ("Rückwurf")-Signal bei der elektronischen Überwachung eintrifft ; in diesem Fall bewirkt das Entblössen derselben ein früheres Erregungssignal für die Stosszunge-20-. Dadurch erregt der Ausgang von-PD2-den Stössel - -20--, um die Karten zu einer Zeit zu treffen, die der Ankunft eines hinteren Kartenrandes bei der Versetztauswurflinie A'entspricht. Dies bewirkt, dass die auswurfzunge --20-- die Karte ein wenig früher als für den"Normal"-Fall auswirft, so dass die Stapeleinrichtung --70- die Karte in der Versetztart fluchtend einordnet, die durch die Karten-70', 70"- angedeutet ist.
Auf diese Weise ist ersichtlich, dass die vereinigten Überwachungs-Auswurfsteuerungen entsprechend der Erfindung auf verschiedene Arten abgeändert werden können, um ein vielseitiges einfaches und rasch arbeitendes System zu bilden, das fähig ist Einheitsaufzeichnungen von einem vorgeschriebenen Weg in vorgeschriebene verschiedene Stapelstellungen abzulenken.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.