AT269109B - Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen

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AT269109B
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dibenzo
dihydro
cycloheptene
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dibenzocycloheptenes
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Merck & Co Inc
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen 
Die volliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von   Dibenzocycloheptenderi-   vaten der allgemeinen Formeln 
 EMI1.1 
 bzw. 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 propylidenderivat eines   5H-Dibenzo [a, d] cycloheptens   oder   10, 11-Dihydro-5H-dibenzo [ad] cycloheptens   aus, das mit Substituenten X,   X'und   Y substituiert sein kann. Diese bekannten Ausgangsmaterialien 
 EMI2.3 
 



   Die Ausgangsverbindungen für die Ketone und insbesondere diejenigen, die Substituenten an den Benzolringen besitzen, können nach bekannten Methoden hergestellt werden. Die Umwandlung des Ketons in das 5-Hydroxyderivat und anschliessend in das 5-Halogenzwischenprodukt wurde ebenfalls in der Literatur beschrieben. 



   Erfindungsgemäss ist eine Umwandlung der 5- (y-Hydroxypropyl)- oder   5- (y-Hydroxypropyliden)-   
 EMI2.4 
 weise wird   5- (y-Hydroxypropyliden)-10, 11-dihydro-5H-dibenzo [ad] cyclohepten   mit Methansulfonylchlorid umgesetzt, um   5- (y-Methansulfonyloxypropyliden)-10, 11-dihydro-5H-dibenzo [ad] cyclohepten   zu bilden. 



   Zu den geeigneten Sulfonierungsmitteln gehören mit Kohlenwasserstoffresten substituierte Sulfonylhalogenide, wie beispielsweise Alkyl-,   Aryl- und Alkarylsulfonylhalogenide,   z. B.   p- Toluolsulfony1chlorid,   Methansulfonylchlorid, Benzolsulfonylchlorid,   p-Nitrobenzolsulfonylchlorid,   oder Äthylsulfonylchlorid. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Sulfonylderivate können zur Bildung von primären, sekundären oder tertiären Aminen aminiert werden. Zu typischen   Stickstoffverbindungen,   die bei dieser Aminierung verwendet werden können, gehören Ammoniak, Alkylamine, wie beispielsweise Methylamin und Dimethylamin, niedrige Cycloalkylamine, niedrige Alkenylamine, Arylamine, Aralkylamine und Amine, die niedrige Alkylreste enthalten, die durch ein Stickstoff-, Kohlenstoff- oder Sauerstoffatom unter Bildung eines heterocyclischen Ringes, wie beispielsweise der Piperidino-, Pyrrolidino-,   Morpholino- und niedrig-Alkyl-   piperazino-Gruppe, verbunden sind. Mit Halogenatomen oder andern Substituenten substituierte Amine können ebenfalls verwendet werden. 



   Das im Rahmen des Beispiels eingesetzte   Cyclohepten-Ausgangsmaterial   kann wie folgt erhalten werden :
A. In einen 125 ml-Dreihalskolben   (abgeflammt   und gekühlt unter trockenem Stickstoff), der mit einem Rührer, einem Zugabetrichter und einem Kühler vom Äthertyp ausgestattet ist, werden 1, 7 g (0, 070 Mol) reine Magnesiumspäne und 15 ml trockenes Tetrahydrofuran eingebracht.   8, 5   g (0, 0702 Mol) Cyclopropylbromid in 15   ml   trockenem Tetrahydrofuran werden tropfenweise unter Rühren in einer solchen Geschwindigekit zugegeben, dass gelinder Rückfluss aufrechterhalten wird. Gelindes Erwärmen und Rühren für etwa 30 min sind erforderlich, um die Reaktion in Gang zu setzen, wonach keine äussere Wärme mehr erforderlich ist.

   Rühren und   Rückfliessen   werden fortgesetzt, bis das gesamte Metall gelöst ist. Das Reaktionsgemisch wird dann unter die   Rückflusstemperatur   abgekühlt, jedoch nicht so tief, dass eine Ausfällung des Grignardreagens bewirkt würde ; 7, 3 g (0, 0351 Mol)   1O, 1l-Dihydro-5H-dibenzo-   [a, d] cyclohepten-5-on in 20 ml trockebem Tetrahydrofuran werden unter Rühren innerhalb 15 min zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird 6 h gerührt und unter Rückfluss gehalten, wobei Anteile von 0, 5 ml je Stunde entnommen und dünnschichtchromatographisch untersucht werden, um die Reaktion zu verfolgen. Die   Dünnschichtchromatographie   zeigt, dass die Reaktion in 1 h beendet ist und alle Proben kristallisieren tatsächlich beim Stehen spontan.

   Das Reaktionsgemisch wird in einem Eisbad gekühlt (6 h) und mit 45 ml   gesättigter   Ammoniumchloridlösung behandelt. Die Schichten werden getrennt und es wird gerade ausreichend Wasser zugegeben, um die festen Salze in der wässerigen Schicht zu lösen. Letztere wird zweimal mit je 25 ml Äther extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten werden mit 25 ml gesättigter Salzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum zur Trockne gebracht. Man erhält so 9, 88 g eines gelborangen Öls. Die Behandlung dieses Öls mit Aktivkohle in Äther und die Umkristallisation aus Petroläther liefern 5, 49 g   (62, 5%   d. Th. ) rohes kristallines Cyclopropylcarbinol, das bei der Dünnschichtchromatographie einen einzigen Flecken bildet.

   Durch weitere Umkristallisation   CHOH 1% erhält man ein Material vom Fp.: = 72,8--73,8   C; # max = 2630; E 1 cm = 24.    

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Analyse   ClHigO :   Berechnet : C   86, 36%   H   7, 24%   
 EMI3.1 
 
500 mg 5-Cyclopropyl-5-hydroxy-10,11-dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten in 15   m1   Dioxan werden mit 9 ml 2m-Perchlorsäure bei Zimmertemperatur insgesamt 6 h behandelt. Proben zur Dünnschichtchromatographie werden nach 1, 3 und 6 h entnommen und zeigen, dass die Reaktion nach 1 h beendet ist, ohne weitere Änderung nach 6 h. Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches ergibt eine rohe Festsubstanz, die nach Umkristallisieren 320 mg (64%ige Ausbeute) des Alkohols mit den folgenden Kenn- 
 EMI3.2 
 
OTJ3,31; 6,2; 6,2; 6,34 und   9,     6 ! L.   



   Analyse   C1sH1gO :   
 EMI3.3 
 wird das Reaktionsgemisch abgekühlt, mit Kaliumbicarbonatlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und zu einem dicken Öl eingeengt. Letzteres wird einer Kurzwegdestillation unterworfen, 
 EMI3.4 
 isoamylboran in 4 ml Tetrahydrofuran behandelt und bei 0--5  C 1 h stehengelassen. Dann versetzt man mit 2 ml Wasser von 0   C, um etwa vorliegendes überschüssiges   Di-sek.-isoamylboran   zu zersetzen ; man lässt die Mischung auf Zimmertemperatur erwärmen und oxydiert durch Zugaben von 4 ml 2, 5nNatriumhydrid und 2,7 ml 30%igem Wasserstoffperoxyd. Die wässerige Schicht wird mit festem, wasserfreien Natriumcarbonat gesättigt, die gebildeten Phasen werden getrennt und die wässerige Schicht wird mit 10 ml Tetrahydrofuran extrahiert.

   Die vereinigten organischen Extrakte trocknet man über Magnesiumsulfat und entfernt das Lösungsmittel im Vakuum. Der Rückstand ergibt nach Verreiben mit Petroläther (Siedebereich 30--60  C) 1,45 g   (67% d.   Th. ) eines Produktes, das hinsichtlich Mischschmelzpunkt, UV- und IR-Spektrum mit dem gemäss A erhaltenen Produkt identisch war. 



   Beispiel :   5-(&gamma;-p-Toluolsulfonyloxypropyliden)-10,11-dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten:  
Zu einer Lösung von 1, 00 g   5-(&gamma;-Hydroxypropyliden)-10,11-dihydro-5H-dibenzo[a,d]cyclohepten   in 10 ml Pyridin setzt man bei   0  C 1, 5   g   p- Toluolsulfony1chlorid   in 10 ml Pyridin zu. Nach 16 h wird das Gemisch zu Eis-Wasser zugegeben und mit Benzol extrahiert. Der Benzolextrakt wird mit verdünnter Salzsäure, verdünntem Kaliumcarbonat und mit Wasser gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. 



  Das Lösungsmittel wird im Vakuum entfernt, wobei man   5-(&gamma;-p-Toluolsulfonyloxypropyliden)-10,11-   dihydro-5H-dibenzo [a, d] cyclohepten in etwa   96% iger   Ausbeute als rohes, nicht-kristallines Produkt 
CHCl 
 EMI3.5 
 Analyse   CHOgS :   Berechnet : S   7, 92%   Gefunden : S   7, 21%  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Dibenzocyclohepten der allgemeinen Formel EMI4.1 bzw. EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4 EMI4.5 bzw. EMI4.6 EMI4.7
AT1139266A 1962-06-07 1963-05-31 Verfahren zur Herstellung von Dibenzocycloheptenen AT269109B (de)

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