AT271164B - Verfahren zur Herstellung einer neuen Eisspeise - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen Eisspeise

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung einer neuen Eisspeise 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Verwendung von Eiscreme oder Oberscreme kann einfach so vorgegangen werden, dass man zunächst die Eismasse in eine halbkugelförmige Form einbringt, auf die halbkugelförmige Eismasse die gegebenenfalls unter den Gefrierpunkt vorgekühlte Fruchtfülle aufbringt und sodann weitere Eismasse aus Eiscreme oder Oberscreme auf das in der Form befindliche halbkugelförmige Eisgebilde ohne Verwendung einer Form halbkugelförmig aufspritzt. Durch das nachfolgende Frosten wird auch dabei ein fest zusammenhängendes, knödelartiges Gebilde erhalten.

   Ferner kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die   Fruchtfülle   aus Obstmark in die kugelförmige Eismasse mit Hilfe einer in die Eismasse eingeführten Düse eingespritzt werden. 
 EMI2.1 
 Verfahren beispielsweise verwendete Form, Fig. 2 dazu einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 einen Schnitt durch die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte neue Eisspeise zeigt. 



   Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte   Form --1-- besteht im wesentlichen   aus einer ebenen   Platte --2-- aus   Blech, die kreisförmige öffnungen aufweist, in die halbkugelförmige Schalen - eingesetzt sind. Der   Rand--4--der Platte-2-ist umgebördelt.   Die beispielsweise gezeigte   Form-l--ist   mit zwölf halbkugelförmigen   Schalen --3-- versehen.   
 EMI2.2 
 



   Auf die dadurch hergestellten, zunächst noch verhältnismässig weichen, halbkugelförmigen Eisgebilde wird sodann eine Fruchtfülle, z. B. Marillenmark, Heidelbeeren oder eine Pflaume, aufgelegt, worauf die halbkugelförmigen Eisgebilde durch Aufbringen von weiterer Eismasse zu einer vollen Eiskugel ergänzt werden, welche die   Fruchtfille   einschliesst. Dies kann entweder durch Darüberstülpen einer weiteren
Form, die in entsprechenden Schalen halbkugelförmige Eisgebilde enthält, oder durch einfaches
Aufspritzen von Eismasse auf die in den halbkugelförmigen   Schalen-3-befindlichen   und mit der
Fruchtfülle versehenen halbkugelförmigen Eisgebilde geschehen.

   Die so erhaltenen gefüllten Eiskugeln werden sodann in der Form bei tiefen Temperaturen bis zum Erhärten gefrostet, worauf die dadurch formbeständig gewordenen kugelförmigen Eisgebilde nach leichtem Anwärmen der   Form --1--, z. B.   in Wasser, aus dieser entnommen werden. Anschliessend werden die kugelförmigen Eisgebilde einzeln in einer bröselartigen Masse, vorzugsweise in einem Sieb mit feinstgeriebenen Haselnüssen, gerollt, so dass ihre Aussenfläche zur Gänze mit einem bröselartigen überzug versehen wird. Schliesslich werden die gefüllten und überzogenen Eisgebilde nochmals gefrostet. 



   Das Frosten der gefüllten, kugelförmigen Eisgebilde wird vorteilhaft kurzzeitig bei einer Temperatur   zwischen-25 und-35 C   vorgenommen. Dadurch wird das kugelförmige Eisgebilde gefestigt, so dass es beim nachfolgenden Rollen in der bröselartigen Masse seine Form weitgehend beibehält und die bröselartigen Teilchen fest auf der Oberfläche des Eisgebildes verankert werden. 



  Durch kurzzeitiges nochmaliges Frosten bei verhältnismässig tiefen Temperaturen wird, trotz Bildung einer festen äusseren Schale des Eisgebildes, verhindert, dass der die Fruchtfülle enthaltende Kern übermässig gefriert und später während des Essens der neuen Eisspeise zu langsam auftaut. Die Fruchtfülle kann in gefrorenem Zustand in das kugelförmige Eisgebilde eingebracht werden, wobei die Verarbeitung einfacher ist und ausserdem die sonst bei ungefrorener Fruchtfülle notwendige Verwendung eines Festigungsmittels wegfällt, welches die Reinheit des Geschmackes der Fruchtfülle und damit der neuen Eisspeise beeinträchtigen kann. 



   Die auf diese Weise erhaltene neue Eisspeise ist in Fig. 3 gezeigt und   mit --5-- bezeichnet.   Sie besitzt eine etwa kugelförmige, knödelartige Form und besteht aus einem   Fruchtkern--6--,   der von einer verhältnismässig dicken   Eishülle-7-umgeben   ist, deren Aussenfläche eine   Schale-S--   bildet, auf der eine bröselartige Masse festhaftet. Das Aussehen der   Eisspeise --5-- und   ihre Zusammensetzung entspricht dadurch weitgehend den als Mehlspeise beliebten Marillenknödeln.

   Es handelt sich somit um eine neuartige Eisspezialität, deren Aussehen und Zusammensetzung für Eisspeisen eigenartig ist und die ausserdem einen besonders guten Geschmack besitzt, der durch Verwendung unterschiedlicher Eissorten zur Herstellung der Eishülle-7-und durch verschiedene 
 EMI2.3 
 Bereicherung der in Eissalons, Konditoreien und Restaurants angebotenen Spezialitäten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung einer neuen Eisspeise aus Speiseeis, Eiscreme, Oberseis oder <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Eismasse zu einer Kugel formt und mit einer Fruchtfülle aus Obstmark, z. B. Marillen-, Pfirsich-, Erdbeer- oder Himbeermark, oder aus einer in Zucker dickgezogenen Pflaume, in die eine mit Spirituosen, vorzugsweise Rum, gefüllte Pastille eingebracht wird, versieht, das so erhaltene kugelförmige gefüllte Eisgebilde sodann bei tiefen Temperaturen, vorzugsweise zwischen-25 und - 35 C, bis zum Erhärten frostet, hierauf in einer bröselartigen Masse, vorzugsweise aus feinstgeriebenen Haselnüssen od. dgl., rollt und schliesslich das mit der bröselartigen Masse überzogene Eisgebilde nochmals frostet.
    EMI3.2 Eismasse in eine halbkugelförmige Form einbringt, auf die halbkugelförmige Eismasse die gegebenenfalls unter den Gefrierpunkt vorgekühlte Fruchtfülle aufbringt und auf dieses Eisgebilde sodann eine in eine zweite Form gefüllte, halbkugelförmige Eismasse in ihrer Form darüberstülpt, worauf man das so erhaltene kugelförmige, gefüllte Eisgebilde in der zusammengesetzten Form frostet, nach kurzem Aufwärmen der Form aus dieser entnimmt, in der bröselartigen Masse rollt und schliesslich ausserhalb der Form fertigfrostet.
    EMI3.3 dassEismasse in eine halbkugelförmige Form einbringt, auf die halbkugelförmige Eismasse die gegebenenfalls unter den Gefrierpunkt vorgekühlte Fruchtfülle aufbringt und sodann weitere Eismasse aus Eiscreme oder Oberscreme auf das in der Form befindliche halbkugelförmige Eisgebilde ohne Verwendung einer Form halbkugelförmig aufspritzt. EMI3.4
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