AT272814B - Hammermühle - Google Patents

Hammermühle

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AT272814B
AT272814B AT603764A AT603764A AT272814B AT 272814 B AT272814 B AT 272814B AT 603764 A AT603764 A AT 603764A AT 603764 A AT603764 A AT 603764A AT 272814 B AT272814 B AT 272814B
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Ley Maschf W
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hammermühle 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hammermühle mit zwei getrennt geführten, unterschiedlich dimensionierten Zuleitungen für die verschiedenen zu vermahlenen Güter, mit Regulierschiebern oder
Klappen zur Steuerung des Mahlvorganges, unter Verwendung eines mit den Hämmern umlaufenden
Gebläserades zur Zuleitung des Mahlgutes in eine für beide Zuleitungen gemeinsame zentrale
Einlauföffnung. Solche Hammermühlen sind sowohl zur Verarbeitung von feinkörnigen Produkten (wie z. B. Getreide jeder Art) wie auch von grobstückigen Materialien (wie z. B. Maiskolben, Trockenwurzeln usw. ) geeignet. 



   Unter anderem ist eine derartige Konstruktion aus der deutschen Patentschrift Nr. 926171 (Höfflinger) bekannt. Zwischen der Problemstellung der vorerwähnten Patentschrift und der Erfindung besteht jedoch ein wesentlicher Unterschied. Während es in der Patentschrift Höfflinger darum geht, die vom Gebläse der Mühle ausgehende Wirkung zu neutralisieren, handelt es sich bei der Erfindung darum, die Gebläsewirkung auszunutzen. Gemäss der Erfindung wird der Luftstrom unbedingt benötigt,   u. zw.   zumindest bei der Vermahlung von feinkörnigen Produkten. 



   Es ist dabei ausserdem zu beachten, dass Hammermühlen ohne Aufsicht arbeiten sollen, so dass eine zuverlässige und genaue Dosierung der zulaufenden Mengen besonders wichtig ist. 



   Ferner ist erwünscht, dass die Umstellung vom feinkörnigen auf das   grobstückige   Mahlprodukt und umgekehrt ohne nennenswerte Umrüstzeit vonstatten gehen kann. 



   Die vorstehend aufgeführten Probleme werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass beide Zuleitungen in an sich bekannter Weise verschliessbar sind, jedoch mindestens eine davon luftdicht. 



   Da das feinkörnige Mahlgut ausschliesslich unter Wirkung des Gebläses in die Mühle angesaugt wird, muss eine Anordnung getroffen werden, durch die sichergestellt ist, dass die für das grobstückige Produkt bestimmte Zufuhrleitung luftdicht abgeschlossen werden kann. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Längsschnitt durch eine Hammermühle mit Gebläse beispielsweise dargestellt. 



   Im   Gehäuse-l-laufen   innerhalb bzw. ausserhalb des   Sieb-Einsatzes --2-- die   auf dem   Werkzeugträger --4-- befestigten   Schlagwerkzeuge (=   Hämmer) --5-- und   die Gebläseflügel   - -4a-- um.   Der Ansaug-und Zuführstutzen--6-wird einerseits von der für grobstückiges Gut vorgesehenen und entsprechend dimensionierten Zufuhrleitung-7-, deren Füllöffnung mittels einer   Klappe --8-- luftdicht   verschliessbar ist und anderseits von der für feinkörniges Gut vorgesehenen, ebenfalls in den Zuführstutzen mündenden und aus dem   Behälter --10-- über   die Leitung-11gespeisten   Zufuhrleitung --9-- beschickt.   Zur Mengen- und Luftregulierung in diesem Zufuhrbereich sind die Teile-12, 13 und 14-vorgesehen.

   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hammermühle mit zwei getrennt geführten, unterschiedlich dimensionierten Zuleitungen für die verschiedenen zu vermahlenen Güter, mit Regulierschiebern oder Klappen zur Steuerung des <Desc/Clms Page number 2> Mahlvorganges, unter Verwendung eines mit den Hämmern umlaufenden Gebläserades zur Zuleitung des Mahlgutes in eine für beide Zuleitungen gemeinsame zentrale Einlauföffnung, dadurch gekenn- zeichnet, dass beide Zuleitungen in an sich bekannter Weise verschliessbar sind, jedoch mindestens eine davon luftdicht.
AT603764A 1964-07-14 1964-07-14 Hammermühle AT272814B (de)

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