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genug rückwärts bewegt, so dass die Wickel durch die Stifte auf ein geeignetes Lager abgelegt words3, das aus einem Kettenpaar 28 besteht. Die'Gelenke des letzteren sind an ihren oberen Seiten hohl, wodurch Lager für die Wickel gebildet werden. Die Ketten 28 sind durch Querstücke 29 miteinander verbunden und gehen über Trommeln oder Räder, die auf Wellen 30 befestigt sind. Zwei dieser Wellen und Räder sind weit genug voneinander gelegt, so dass eine genügende Kettenlänge entsteht zur Aufnahme einer Anzahl Wickel, die aus der Form entfernt werden. Eine Leiste 31 sichert das Entfernen der Wickel von den Stiften, und zwar wird dies durch eine Bewegung des Schlittens in entgegengesetzter Richtung bewirkt.
Während nun die Wickel aus der Form entfernt werden, werden die Formteile 11 und 12 wieder vereinigt. Dies geschieht, weil sich in der Praxis gezeigt hat, dass es zweckmässig ist, die Teile derselben Form möglicht zusammen zu halten. Es kommt nämlich öfter vor, dass sich die Teile verziehen und es stellt sich dann der Nachteil heraus, dass, wenn Teile verschiedener Formen zusammen wirken sollen, dies nicht in einer genauen Weise geschieht. Die Vereinigung der Teile der leeren Formen wird durch eine Abwärtsbewegung des Gleitstückes 3 bewirkt. Sobald diese Vereinigung stattgefunden hat, kann die leere Form von der Maschine abgegeben werden. Die Gleitstücke 8 werden zu diesem Zwecke nach rückwärts bewegt, was durch ein Paar Winkelhebel 32, 33 bewirkt wird, die bei M am MaschinengesteH angezapft sind.
Diese Hebel werden durch eine geeignete Exzenter-und llebelanordnung in Bewegung gesetzt ; die Verbindungsstange hktür ist bei 35 angedeutet. Der Arm 33 des Winkelhebels wirkt mit einem Gliede 36 zusamm@n, das mit den Gleitstücken verbunden ist. Sobald die letzteren rückwärts bewegt sind, um die Haken 9 aus den Ausschnitten 7 auszulösen (Fig. 4), wird der ganze Formstapel gesenkt, bis die Haken. 9 sich gegenüber den Ausschnitten 7 zwischen den Teilen der der untersten Form am nächsten befindlichen Form betinden. Die Gleitstücke 8 werden jetzt derart bewegt, dass die Haken !) in die Ausschnitte, eingreifen, nachdem die unterste Form abwärts bewegt wird. Die Lage dieser Teile wird aus Fig. 5 ersichtlich.
Gegen die unterste Form schlägt jetzt ein Ansatz 37 an einem sich in Bahnen unterhalb der Form befindlichen Gleitstück. Dieser letztere trägt die leere Form über die Maschine hinweg, worauf
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letztere durch ein Kettengetriebe mittels einer Kette 46 bewegt wird. Diese Kette läuft über ein Rad 47, das lose auf der Welle 4. S der Maschine sitzt. Die letztere Welle treibt durch eine Zwischenvorrichtung den Arm zum Abgeben der Zigarren an die Wickelvorrichtung.
Da die Formen mehrere Wickel enthalten und die Übertragungsvorrichtung immer nur einen Wicle) von der Kette entfernt, so erfolgt ein Öffnen und Schliessen der Formen immer nur nach einer bestimmten Zahl von Schwingungen des die Zigarre iiberführenden Armes. Enthält also die Form ungefähr 20 Wickel, so wird die Form nach 20 Schwingungen des erwähnten Armes geöffnet und geschlossen werden. Die Vorrichtung zum Öffnen und Schliessen dieser Formen und zum Übertragen der Wickel wird vermittels einer besonderen Vorrichtung, z. D-einer Kupplung oder dgl., in bestimmten Zeitabschnitten demgemäss in Bewegunggesetzt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zigarrenmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrere Wickel aufnehmenden Formen selbsttätig geöffnet und die Wickel aus diesen Formen selbsttätig nach der Wickel- Vorrichtung überführt werden.