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Gerät zum Präparieren von Ski-Pisten
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Präparieren von Ski-Pisten, das mindestens zwei über ein Differentialgetriebe von einem Motor angetriebene Walzen aufweist, wobei die Walzen zur Steuerung des Gerätes verschieden schnell antreibbar sind.
Es ist bereits ein Pistenhobel zum Präparieren von Skiabfahrten u. dgl. bekannt, der aus einem von einer Ziehvorrichtung vorwärts bewegten Rahmen besteht, der eine höhenverstellbare Schneidvorrichtung sowie eine oder mehrere nachlaufende Walzen trägt, wobei die Schneideinrichtung aus zwei zueinander im Winkel stehenden, miteinander fest verbundenen Messern besteht und zwischen der Schneideinrichtung und den nachlaufenden, durch eine Kraftquelle antreibbaren Pistenwalzen im Rahmen ein Pflug angeordnet ist (vgl. österr. Patentschrift Nr. 242184).
Es sind ferner Geräte zum Präparieren von Ski-Pisten bekannt, bei denen innerhalb eines Rahmens eine Präparierwalze vorgesehen ist, wobei auch mehrere in Rahmen gehaltene Walzen angeordnet sein können (vgl. USA-Patentschrift Nr. 2, 786, 283 und franz. Patentschrift Nr. 1. 332. 057). Diese Geräte besitzen keinen Selbstantrieb und können daher praktisch nur bergabwärts zum Präparieren der Piste benutzt werden.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Gerätes zum Präparieren von Ski-Pisten, das bei relativ einfachem Aufbau eine grosse Leistungsfähigkeit hat, das aber trotz der grossen Leistungsfähigkeit einfach und bequem von einem einzigen Skifahrer gelenkt werden kann.
Dieses Ziel wird erreicht, indem bei dem Gerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäss die Walzen in symmetrischer Lage an einem mittleren Rahmen angeordnet und unmittelbar durch die Wellenstümpfe des Differentialgetriebes angetrieben sind, das Differentialgetriebe zusammen mit einem Umkehrschalter für die Richtung und dem Antriebsmotor ein Antriebsaggregat bildet, das auf dem Rahmen zwischen den Walzen montiert ist und der Rahmen zu einem Lenkergriff verlängert ist, an dem die Steuerorgane für das Antriebsaggregat und zur unabhängigen Bremssteuerung der dem jeweiligen Handgriff entsprechenden Walze vorgesehen sind und eine Schleppeinrichtung für den Bedienungsmann angeordnet ist sowie gegebenenfalls der mittlere Rahmen an seinem vorderen Ende wenigstens eine weitere Präparierwalze trägt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die vordere Präparierwalze im Abstand zu den Hauptwalzen mittels Bolzen verstellbar.
Der mittlere Rahmen gestattet das Motoraggregat zentral zu montieren. Die Steuerungsorgane zur Betätigung der Bremsen erlauben dem Fahrer auf Grund der unabhängigen Bremsung der einen oder der andern Walze, bequem die Lenkvorgänge für das Gerät durchzuführen.
Da eine Schleppeinrichtung für den skilaufenden Bedienungsmann vorgesehen ist, braucht dieser seine Hände nicht für sein Mitschleppen in Anspruch zu nehmen, so dass die Hände für die Ausführung der Lenk- und Steuerhandgriffe freibleiben.
Da das Gerät auf sehr unterschiedlich ausgebildeten Ski-Pisten verwendbar sein soll, ist es von grösstem Vorteil, ein mit einem mittleren Rahmen versehenes Gerät zur Verfügung zu haben, bei welchem nach Bedarf durch eine einfache Montage zusätzliche Walzenpaare angeordnet werden können.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert wird. Fig. l zeigt eine schematische Seitenansicht
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einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Gerätes und Fig. 2 eine schematische Ansicht von oben.
Auf einem mittleren Rahmen --30-- ist ein Motor --6-- befestigt, dessen Welle über einen Umkehrschalter--31--ein Differentialgetriebe--13--antreibt.
Die zwei Walzen-2 und 2'-- (Fig. 2) sind am Rahmen --30-- angebracht und werden von den Wellenstümpfen des Differentialgetriebes --13-- angetrieben.
Der Rahmen --30-- besteht vorzugsweise aus Stützrohren und endet in hohlen Griffstangen - -19, 19'--. Am äussersten Ende dieser Griffstangen befinden sich die Lenkergriffe--26 und 26'--, auf die der Bedienungsmann --20-- die Hände stützt. Neben diesen Griffen befinden sich eine Reihe von Steuerungseinrichtungen, welche schematisch mit--8, 10, 11, 12 und 14--bezeichnet sind. Im Inneren der hohlen Griffstangen-19 und 19'--laufen die Drähte und Stangen --35, 35'-- für die Steuerung. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist an dem Rahmen-30-ein Verlängerungsstück-7- angebracht, auf dem sich die Achse von zwei Walzen-3, 3'-- befindet.
Die Walzen-3, 3'-- haben den Zweck, den Teil der Piste zu präparieren, der entsprechend der Breite des Rahmens--30--von den Walzen--2, 2'-- nicht berührt wird, und das Gerät gegen ein mögliches Umstürzen infolge Drehens der Antriebswalzen--2, 2'-- zu schützen.
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Ausbildung gemäss Fig. 2 mit zwei voneinander unabhängigen Walzen hat den Vorteil, dass auch diese Walzen in der Kurve den Antriebswalzen besser nachkommen und die äussere Walze sich schneller drehen kann als die innere.
Aus Fig. 1 ersieht man, wie der Abstand zwischen Antriebswalzen - -2, 2'-- und Stabilisierwalzen-3, 3'-- durch Veränderung der Länge des Verlängerungsstückes --7-- mittels in Löchern des Verlängerungsstückes einsteckbaren Bolzen --18-- eingestellt werden kann. Die Walzen-2, 2' bzw. 3, 3'-- weisen Radnaben-4, 4' bzw. 4" und 4"'-- und Speichen - 1, 1', 1" und l' auf, welche die Rollfläche der Walzen tragen. Die Rollflächen sind mit radial herausstehenden Vorsprüngen--17, 17', 17"-- aus Holz, Metall oder sich abreibendem, synthetischem Material versehen, wodurch der Druck auf den Schnee verstärkt und selbst starke Neigungen auf vereisten Schneeschichten bewältigt werden können.
Durch die gezeigte Speichenanordnung wird der Schnee, der sich im Inneren der Walzen anhäuft, von den Speichen nach aussen abgeladen.
In den Radnaben --4 und 4'--der Antriebswalzen sind die Trommelbremsen montiert, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. Diese werden durch Druck auf den Hebel --10-- für die Walze-2-und den Hebel --12-- für die Walze-2'--betätigt, wobei von den Pumpen --15, 16-- die Flüssigkeit zu den Bremsbacken gefördert wird.
Das Differentialgetriebe --13-- und die voneinander unabhängigen Bremsen mit separater Steuerung--10, 12-- und den unabhängigen Pumpen--15, 16-- für die Walzen--2, 2'-- ergeben eine vorzügliche Manövrierfähigkeit des Gerätes.
Unter normalen Umständen genügt es zum Fahren einer Kurve, wenn der Bedienungsmann auf den Hebel --9 oder 19'--drückt, wogegen unter besonders schwierigen Umständen die innere Walze mehr als die äussere gebremst werden kann, wodurch auch Pisten mit sehr zahlreichen Windungen trassiert werden können.
Die Antriebswalzen --2, 2'-- können an ihren Rändern mit Ringen-9, 9'- versehen sein, die einen Durchmesser aufweisen, der über dem des Walzengestelles liegt. Diese Ringe geben dem Gerät eine grössere Stabilität und lassen es nicht abgleiten, sobald es auf Pisten mit starken Neigungen wieder hinauf muss.
Der Umkehrschalter --31--, der durch das Steuerorgan --14-- betätigt wird, ermöglicht sowohl Vor- als auch Rückwärtsbewegung, so dass das Gerät in Zickzackbewegung geführt werden kann.
Der Motor--6--wird durch das Steuerorgan--8--reguliert, der Geschwindigkeitswechsel und die Gaszufuhr durch den Hebel
Das Gerät weist noch einen Ballastträger--27-- (in der Form eines kleinen Hohlraumes für Bleiplatten) auf, welcher es gestattet, das Gewicht des Gerätes zu regulieren und auf jedwedem Pistenstück und bei jedem Schnee den gewünschten idealen Druck zu erreichen.
Am Ende der Griffstangen-19, 19'-- ist ein Schutzschaft--23-sowie ein Sitz-24- für den auf Skiern--25--fahrenden Bedienungsmann--20--vorgesehen. Der Sitz ist durch einen elastischen Verbindungsteil--21--mit den Griffstangen verbunden.
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