AT275119B - Belagplatte für Fensterbänke - Google Patents
Belagplatte für FensterbänkeInfo
- Publication number
- AT275119B AT275119B AT204167A AT204167A AT275119B AT 275119 B AT275119 B AT 275119B AT 204167 A AT204167 A AT 204167A AT 204167 A AT204167 A AT 204167A AT 275119 B AT275119 B AT 275119B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- layer
- synthetic resin
- mold
- plate
- chipboard
- Prior art date
Links
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 claims description 8
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 claims description 8
- 239000011093 chipboard Substances 0.000 claims description 5
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 claims description 2
- 239000003822 epoxy resin Substances 0.000 claims description 2
- 239000000049 pigment Substances 0.000 claims description 2
- 229920000647 polyepoxide Polymers 0.000 claims description 2
- 229920001225 polyester resin Polymers 0.000 claims description 2
- 239000004645 polyester resin Substances 0.000 claims description 2
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 claims description 2
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 6
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 5
- CPLXHLVBOLITMK-UHFFFAOYSA-N Magnesium oxide Chemical compound [Mg]=O CPLXHLVBOLITMK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 4
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 3
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
- 229920002522 Wood fibre Polymers 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 239000000395 magnesium oxide Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 239000002025 wood fiber Substances 0.000 description 2
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 239000002969 artificial stone Substances 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 1
- 229920000728 polyester Polymers 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 235000019353 potassium silicate Nutrition 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N sodium silicate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-][Si]([O-])=O NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Belagplatte für Fensterbänke Die Erfindung betrifft eine Belag- oder Abdeckplatte für Fensterbänke, die sowohl im Gebäudeinneren als auch an der Aussenseite desselben angewendet werden kann. Die erfindungsgemässe Belagplatte besteht aus einer äusseren, aus glasfaserverstärktem Polyester- oder ähnlichem Kunststoff gebildeten dünnen Decklage mit Traufenrand und einer mit dieser durch Eindrücken in das noch weiche Kunstharz unmittelbar verbundenen, grobporösen Bindeschicht und zeichnet sich gegenüber dem Bekannten durch mehrere Vorteile aus. Ausser den an der Aussenseite eines Gebäudes häufig verwendeten, aus Blech oder Metallprofilen bestehenden Fensterbankabdeckungen und den hauptsächlich im Gebäudeinneren verwendeten Holzabdeckungen, kennt man Abdeckplatten aus Natur-oder Kunststein. Beide zuletzt genannten Plattenarten sind teuer, haben grosses Gewicht und die Gefahr, dass sie beim Transport brechen, ist beträchtlich. Ferner sind aus Asbestzementplatten bestehende Fensterbankabdeckungen bekannt, doch verursacht deren dauernd feste Verbindung mit dem Mauerwerk Schwierigkeiten. Für die Fensterinnenseite kommen solche Abdeckungen seltener in Frage. Ein wesentliches Erfordernis einer Abdeckung der hier interessierenden Art liegt in der Einfachheit ihrer Sicherung an dem auf die noch unabgedeckte Fensterbank aufgebrachten Mörtelbett. Dies soll durch blosses Eindrücken in das Mörtelbett geschehen und es soll so eine dauernd feste Verbindung zwischen Platte und Fensterbank zustandekommen. Die eingangs angeführten Platten, die insbesondere zur Innenwandverkleidung vorgeschlagen wurden, besitzen zur Verankerung in dem Mörtelbett eine Drahtziegelgewebeschicht, also eine Art grobporösen Körper. Es hat sich jedoch gezeigt, dass Platten dieser Art wegen des beträchtlichen Gewichtes des Drahtziegelgewebes pro Flächeneinheit, das aber anderseits mit einer sehr geringen, praktisch kaum in Erscheinung tretenden Biegefestigkeit verbunden ist, bruchanfällig sind, es sei denn, man verwendet Kunststoffschichten beträchtlicher Dicke mit starken Glasfasereinlagen an, was die Platte indes beträchtlich verteuern und die Herstellung ganz glatter Plattenoberflächen erschweren würde. Je dicker nämlich die Kunststofflage ist, desto mehr Sorgfalt ist für die Plattenherstellung nötig, wenn vollkommene Glätte der Sichtfläche gewünscht wird, wie dies für Fensterbankabdeckungen besonders für Innenverwendungen der Fall ist. Die Erfindung kennzeichnet sich nun bei einer Plattenbeschaffenheit der eingangs genannten Art dadurch, dass die grobporösen aus einer in sich selbst steifen Platte aus mineralisierten Holzspänen, insbesondere aus einer Magnesiazement-Holzfaserplatte oder aus mehreren Streifen dieses Materials besteht. Eine solche erfindungsgemässe Platte ist frei von den angeführten Nachteilen des Drahtziegelgewebes oder des in diesem Zusammenhang ebenfalls vorgeschlagenen Drahtgewebes, das ja ebenfalls keine genügende Biegefestigkeit besitzt und der Platte auch keinen Körper verleiht. Die Holzspanplatte, wie sie im vorliegenden Zusammenhang angewendet wird, hat bei geringem Gewicht, d. h. schon bei geringen Dicken (vorzugsweise um 15 mm) eine so grosse Festigkeit und Biegesteifigkeit, dass sie auch einer rauheren Handhabung widersteht ; sie verleiht anderseits der Platte Körper und dies führt insgesamt zu einer Senkung des Kunststoffverbrauches. Die grobporige Unterseite, die aus den mineralisierten, d. h. mit einem Überzug aus erhärtetem Portland- oder Sorelzement, Wasserglas od. dgl. versehenen Holzspänen und insbesondere Hobelscharten besteht, bildet langgestreckte, sich nach innen <Desc/Clms Page number 2> stellenweise sogar erweiternde Hohlräume, welche eine einwandfreie Verbindung mit dem Mörtelbett sichern, anderseits aber auch bestehende Verschiedenheiten des Wärmedehnungsverhaltens der Kunststoffschicht und des Mörtelbetts auszugleichen erlauben, was für die Verwendung der vorliegenden Fensterbankabdeckungen an Gebäudeaussenseiten für Klimaten mit grossen Temperaturunterschieden von Bedeutung ist, weil dies ein im Laufe der Zeit auftretendes Lockern der Belagplatte ausschliesst, wodurch wieder die Herstellung dauernd dichter Verbindungen zwischen den Plattenenden und den Vertikalflächen des Fensterausschnittes sehr erleichtert wird. Es ist dadurch im Sinne einer Ausgestaltung der Erfindung möglich, die Fensterbankabdeckung auch mit aufwärtsgebogenen Enden zur unmittelbaren Einbettung in den Putz auszuführen. Zweckmässig wird die vorliegende Abdeckplatte so geformt, dass sie einen im verlegten Zustand nach unten gezogenen vorderen Längsrand, d. h. einen Traufenrand besitzt, der über die vertikale Aussenfläche der Fensterbank bzw. über das Fensterparapet etwas vorsteht. Zur Herstellung der Platte wird so vorgegangen, dass in eine Form, nach an sich bekannter Antihaftpräparierung ihrer Oberfläche, eine dünne Farbpigmentschicht eingebracht, darüber eine erste Lage von bei Normaltemperatur nicht umkehrbar erhärtendem Kunstharz, insbesondere Polyesterharz oder Epoxyharz eingegossen wird, sodann in diese Schicht wenigstens eine Glasfaserlaminatschicht eingebettet, darüber eine zweite gleichartige Kunstharzschicht gegossen und in diese Schicht, unter Freilassung des im Enderzeugnis den Traufenrand bildenden Formenteiles, die steife Holzspanplatte oder eine Mehrzahl von schmalen, parallel laufenden Spanplattenstreifen unter Freilassung ihrer Aussenseite von Kunstharz eingedrückt und die Abdeckplatte nach Erhärten des Kunstharzes aus der Form entnommen wird. PATENTANSPRÜCHE : 1. Belagplatte für Fensterbänke, bestehend aus einer äusseren, aus glasfaserverstärktem Polyesterod. ähnl Kunststoff gebildeten dünnen Decklage mit Traufenrand und einer mit dieser durch Eindrücken in das noch weiche Kunstharz unmittelbar verbundenen, grobporösen Bindeschicht, dadurch ge- kennzeichnet, dass letztere aus einer in sich selbst steifen Platte aus mineralisierten Holzspänen, insbesondere aus einer Magnesiazement-Holzfaserplatte oder aus mehreren Streifen dieses Materials besteht. EMI2.1
Claims (1)
- aufwärts gebogen sind.3. Verfahren zur Herstellung einer Belagplatte nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass in eine Form, nach an sich bekannter Antihaftpräparierung ihrer Oberfläche, eine dünne Farbpigmentschicht eingebracht, darüber eine erste Lage von bei Normaltemperatur nicht umkehrbar erhärtendem Kunstharz, insbesondere Polyesterharz oder Epoxyharz eingegossen wird, sodann in diese Schicht wenigstens eine Glasfaserlaminatschicht eingebettet, darüber eine zweite gleichartige Kunstharzschicht gegossen und in diese Schicht, unter Freilassung des im Enderzeugnis den Traufenrand bildenden Formenteiles, die steife Holzspanplatte oder eine Mehrzahl von schmalen,parallel laufenden Spanplattenstreifen unter Freilassung ihrer Aussenseite von Kunstharz eingedrückt und die Abdeckplatte nach Erhärten des Kunstharzes aus der Form entnommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT204167A AT275119B (de) | 1967-03-03 | 1967-03-03 | Belagplatte für Fensterbänke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT204167A AT275119B (de) | 1967-03-03 | 1967-03-03 | Belagplatte für Fensterbänke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT275119B true AT275119B (de) | 1969-10-10 |
Family
ID=3526511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT204167A AT275119B (de) | 1967-03-03 | 1967-03-03 | Belagplatte für Fensterbänke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT275119B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010070668A3 (en) * | 2008-11-25 | 2014-09-04 | Gosakan Aravamudan | Eliminating joint lines in furniture |
-
1967
- 1967-03-03 AT AT204167A patent/AT275119B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010070668A3 (en) * | 2008-11-25 | 2014-09-04 | Gosakan Aravamudan | Eliminating joint lines in furniture |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0903328B1 (de) | Baustoffmischung aus ungebranntem Lehm und/oder Ton | |
| DE2365161A1 (de) | Verfahren zur herstellung von gipsfaserplatten sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE19508318C2 (de) | Fliesenelement und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4403588A1 (de) | Wärmedämmbauelement | |
| DE2053629C3 (de) | Wärmedämmende Außenwandverkleidung für Bauwerkswände | |
| DE810077C (de) | Leichtbauplatte | |
| DE1804248A1 (de) | Fertigbauelement,insbesondere fuer Fassaden,Waende und Boeden | |
| DE878917C (de) | Verfahren zur Herstellung von Bauplatten und nach dem Verfahren hergestellte Bauplatte | |
| CH633220A5 (en) | Laminated board | |
| EP0063559B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer wärmedämmenden Bauplatte | |
| AT264788B (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbundkörpern | |
| DE805787C (de) | Schalplatte fuer Industriebetondecke | |
| CH496863A (de) | Verfahren zur Herstellung von Verkleidungsplatten | |
| CH338585A (de) | Verfahren zur Herstellung von Leichtbauplatten, insbesondere für Bedachungszwecke, und nach diesem Verfahren hergestellte Leichtbauplatte | |
| AT129436B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bauelementen. | |
| DE4003726A1 (de) | Bauplatte | |
| AT275110B (de) | Verfahren sowie Verkleidungsbahn zum Verblenden von Bauteilen | |
| DE2303015A1 (de) | Verfahren und platte zur verkleidung von waenden | |
| DE810977C (de) | Verfahren zur Herstellung von plattenfoermigen Koerpern | |
| AT380763B (de) | Verfahren zur herstellung von plattenfoermigen bauelementen | |
| DE693274C (de) | Trockenmauerwerk | |
| DE6803177U (de) | Fertigbauelement, insbesondere fuer fassaden, waende und boeden | |
| AT240573B (de) | Aus mehreren, durch Glasfasermatten verstärkte Kunstharzschichten zusammengesetzter Formkörper, z. B. Platte od. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1859368U (de) | Hausbauplatte. | |
| DE2434894A1 (de) | Plattenfoermiger bauteil |