AT283809B - Vorrichtung zum automatischen Füttern von Tieren, vorzugsweise Kälbern - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Füttern von Tieren, vorzugsweise Kälbern

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AT283809B
AT283809B AT155268A AT155268A AT283809B AT 283809 B AT283809 B AT 283809B AT 155268 A AT155268 A AT 155268A AT 155268 A AT155268 A AT 155268A AT 283809 B AT283809 B AT 283809B
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AT
Austria
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water
housing
mixing
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AT155268A
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Artur Friederich
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Artur Friederich
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  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description


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  Vorrichtung zum automatischen Füttern von Tieren, vorzugsweise Kälbern 
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 Vorratsbehälter enthaltenden Gehäuse und ist der Mixbehälter unterhalb der Abgabeöffnung des Vorratsbehälters angeordnet. Das im Vorratsbehälter befindliche Gut wird daher entsprechend vorgewärmt. Ausserdem gestattet die letztgenannte Ausführung eine sehr gedrängte Bauweise der Vorrichtung, wobei durch die direkte Beschickung des Mixbehälters aus dem darüberliegenden Vorratsbehälter eine sichere Funktion der Mischeinrichtung gewährleistet ist. 



   Eine besondere Vereinfachung der Konstruktion ergibt sich durch eine Ausführung, bei der erfindungsgemäss der gesamte untere Bereich des Gehäuses als Wasserbehälter ausgebildet ist, so dass dort die Gehäusewand gleichzeitig Wasserbehälterwand ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in einem zum Wasserbehälter führenden Wasserzuführrohr ein Elektromagnetventil angeordnet, wobei das Elektromagnetventil und ein zum Antrieb eines Rührwerkes des Vorratsbehälters vorgesehener Motor von einer Fühleinrichtung an sich bekannter Bauart für den Flüssigkeitsstand ein-bzw. abschaltbar ausgebildet sind. Sobald die im Mixbehälter befindliche, von einem ständig laufenden Rührpropellter angerührte Futtermilch abgesaugt ist, werden also über die genannte Fühleinrichtung Wasserzulauf und Milchpulverzulauf eingeschaltet und somit der Mixbehälter wieder gefüllt. 



     Erfindungsgemäss   kann weiters das Gehäuse mindestens im Bereich des Wasserbehälters aussen mit einem abnehmbaren,   z. B.   längs vertikaler Trennflächen unterteilten Isoliermantel abgedeckt sein. 



  Dadurch ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit, die Vorrichtung im Bedarfsfall mit zur Erhöhung der Raumtemperatur heranzuziehen, da sie bei abgenommenem Isoliermantel wie eine Raumheizung wirkt. 



  Im Normalbetrieb schützt hingegen der Isoliermantel die Vorrichtung gegen Wärmeverluste. Soll die im Wasservorrat enthaltende Wärme von beispielsweise 450C im Winter zur Erwärmung der Raumtemperatur herangezogen werden, wird der Isoliermantel abgenommen, womit die Wärmeabgabe an die Raumlauf beginnt. 



   Soll die Wärmeabgabe noch gesteigert werden, so empfiehlt sich eine Ausführung, bei der   erfindungsgemäss   um die Aussenwand des Gehäuses eine Wasserrohrschnecke herumgeführt ist, die oben und unten über Anschlüsse mit dem Wasserbehälter im Gehäuse verbunden ist. Die Wasserrohrschnecke arbeitet dann wie ein Heizungsradiator. 



   Nach einer andern Weiterbildung der Erfindung ist die Wasserrohrschnecke auf das Gehäuse aufschiebbar und vom Gehäuse abnehmbar. Das Gerät lässt sich somit leicht vom Normalbetrieb auf teilweisen Heizbetrieb umstellen. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in den Zeichnungen dargestellt. Es   zeigen : Fig. l   ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, schematisch gezeichnet, Fig. 2a ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, schematisch gezeichnet,   Fig. 2b   einen waagrechten Schnitt durch die Ausführung gemäss   Fig. 2a, Fig. 3   ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, schematisch gezeichnet, Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt, schematisch gezeichnet, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Fördereinrichtung im Behälterrohr des Vorratsbehälters nach Fig. 4, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Abdeckung des Behälterrohres, Fig.

   7 eine Draufsicht und eine Seitenansicht des Rührkreuzes im unteren Ende des Behälterrohres bei der Ausführung nach   Fig. 4, Fig. 8   ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung und Fig. 9 die Ausbildung der Flüssigkeitsstandseinrichtung im Mixbehälter der Vorrichtung. 



   Die in Fig. 1 abgebildete Vorrichtung hat ein Gehäuse, das aus einem Zylindermantel-l-besteht, der oben durch einen Deckel--2--verschlossen ist. In das Gehäuse ist von oben her ein trichterförmiger   Vorratsbehälter--3--für   Milchpulver od. dgl. eingehängt. Unterhalb des Vorratsbehälters befindet sich in dem Gehäuse ein gleichfalls zylindrischer grosser Wasserbehälter 
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 Pulverabgabeöffnung und damit die Abgabemenge eingestellt werden kann. Auf dem Deckel-2-des Gehäuses ist ein Motor--6--angeordnet, der eine im Vorratsbehälter axial angeordnete   Rührwelle--7--dreht,   deren   Rührarme --8-- das   Pulver zur seitlichen Abgabeöffnung hin bewegen.

   Von der Abgabeöffnung des Vorratsbehälters fällt das pulverförmige Gut direkt in den oben offenen   Mixbehälter --5-- hinein.   Der   Mixbehälter-5--hat   in seinem oberen Bereich in der Wandung angeordnete   Wasserüberlauflöcher--9--,   durch die hindurch das Wasser aus dem   Wasserbehälter --4-- in   den Mixbehälter überläuft, wenn der Wasserbehälter entsprechend hoch gefüllt ist. 



   In dem Mixbehälter befindet sich ein von einem   Motor--10-angetriebener RührpropeUer     --11-,   der das Wasser mit dem Futter innig vermischt. Das fertige Gemisch wird von den Tieren an 

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   Sauger--12--auf   dem Umfang des   Zylindermantels--l--verteilt   angeordnet werden. Jede   Saugleitung --13-- hat   an ihrem unteren im Mixbehälter liegenden Ende ein Rückschlagventil   --22--,   welches ein Entleeren der Saugleitung bei Nichtbenutzung verhindert. Der Innenraum im Gehäuse wird durch das warme Wasser des Wasserbehälters so warm gehalten, dass die in den 
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 vorgegebenen Wassertemperatur selbsttätig ein-bzw. ausschaltet. 



     Mit-71-ist   eine elektrische Flüssigkeitsstandseinrichtung bezeichnet, die in Fig. 9 vergrössert dargestellt ist. Die elektrische Flüssigkeitsstandseinrichtung --71-- nach Fig.9 ist an einer geschlitzten   Schiene --72-- in   der Höhe verschiebbar und neben dem   Mixbehälter-5-so   angeordnet, dass die drei   Elektroden-73, 74-   in den Mixbehälter hineinragen. Die beiden langen Elektroden   --74-- bestimmten   den niedrigsten Flüssigkeitsstand und die kurze   Elektrode --73-- bestimmt   den höchsten Flüssigkeitsstand im Mixbehälter. Durch   Höhenverstellung   der Flüssigkeitsstandseinrichtung kann, je nach Anzahl der Kälber, der Inhalt des Mixbehälters bestimmt werden.

   Die Relais für den mit der Flüssigkeitsstandseinrichtung verbundenen Niveauregler sowie die Schaltorgane für das Elektromagnetventil --15-- und den Elektromotor --6-- zur Zuführung von Milchpulver od. dgl. 
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   Der Mixbehälte --5-- hat zur vollständigen Entleerung ein Wasserablaufrohr--24--, das durch Wasserbehälterwand und Gehäusewand hindurch nach aussen geführt ist und einen Absperrhahn aufweist. Das Ablaufrohr dient weiterhin zum Abzapfen von Futtermilch für Kälber, die aus dem Eimer gefüttert werden sollen. Das Ablaufrohr ist in sich unterbrochen und beispielsweise mit einem Schlauchabschnitt versehen, so dass der Mixbehälter aus dem Wasserbehälter herausgehoben werden kann. Zwischen der Wand des Wasserbehälters --4-- und der   Gehäusewand--l--ist   eine nicht eingezeichnete Wärmeisolierung angeordnet. 



   In dem   Wasserzuführrohr--14--ist   unterhalb des Elektromagnetventils--15--ein   Absperrhahn--25--mit   einem darüberliegenden Rohrablauf--26--vorgesehen. Diese Anordnung dient zur Feststellung der vom Elektromagnetventil hindurchgelassenen Wassermenge und damit zur Abstimmung des dem Mixbehälter zugeführten Wassers mit der durch den Schieber des Vorratsbehälters hindurchtretenden Pulvermenge zwecks Festlegung des gewünschten Mischungsverhältnisses. 



   Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2a und 2b hat die Vorrichtung wieder ein zylindrisches   Gehäuse --1--,   in das ein   Vorratsbehälter--3--eingehängt   ist. Der untere Bereich 
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 Flügelmutter verbunden sind. Für die   Anschlussstutzen--14, 24, 26--   am   Gehäuse--l--sind   im Isoliermantel --28-- entsprechende, nicht eingezeichnete Ausnehmungen vorgesehen. Der Isoliermantel kann auch aus einem Stück bestehen. 



   In Fig. 3 ist die Anordnung einer zusätzlichen   Wasserrohrschnecke--34--gezeigt,   die von oben her lose über das   Gehäuse--l--geschoben   und dann an den Wasservorrat der Vorrichtung angeschlossen wird. Dazu hat die Wasserrohrschnecke am oberen und am unteren Ende des Schneckenganges je ein Anschlussstück --34a,34b--, die mit in der Wandung des   Gehäuses--l--   angeordneten Rohrstutzen verbunden werden. Als Verbindungselemente kommen beispielsweise kurze 

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 Schlauchstücke in Frage, die an den Anschlussstücken bzw. gehäuseseitigen Rohrstutzen mittels Schellen festgesetzt werden.

   Das etwa 45 bis   47  warme   Wasser aus dem Wasservorrat fliesst dann, wie mit Pfeilen angedeutet, oben in die Wasserrohrschnecke--34--hinein und unten aus der Wasserrohrschnecke wieder in den Wasservorrat zurück. Es kann ein Drosselventil zum Regulieren des Wasserdurchlaufes durch die Wasserrohrschnecke vorgesehen sein. Die Wasserrohrschnecke ist vorzugsweise so ausgebildet, dass sie in einem Abstand von der   Aussenwand--l-des   Gehäuses um dieses herum verläuft. 



   Bei dem in den Fig. 4 bis 7 abgebildeten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung hat diese wieder ein Gehäuse --41-- mit einen darin unten angeordneten Wasserraum und einem in den Wasserraum eingehängten   Mixbecher--45--.   Das Zulaufen des Wassers in den Mixbecher erfolgt wieder durch überlaufen. Im oberen Teil des Gehäuses ist ein von Aussenwand zu Aussenwand verlaufender Milchpulver-Vorratsbehälter --43-- mit einen waagrechten   Boden --43a-- befestigt,   an dem unten ein Behälterrohr --44-- koaxial angesetzt ist. Von einem auf den Vorratsbehälter aufgesetzten   Motor-42-verläuft   eine   Rührwelle-47-bis   in das untere Ende des   Behälterrohres-44--   hinein.

   Dicht oberhalb des   Bodens--43a--des   Vorratsbehälters ist an der Rührwelle --47-- ein waagrechter   Rührarm --48-- befestigt.   Der   Rührarm --48-- ist im   Ausführungsbeispiel in Drehrichtung der Rührwelle sichelartig vorgebogen, so dass das erfasste Milchpulver zur Rührwelle hin bewegt wird und damit in das Behälterrohr fällt. 



   Im   Behälterrohr--44--sind   an der Rührwelle   Rührelemente--40--befestigt,   die auf Grund ihres Anstellungswinkels das in das Behälterrohr hineingefallene Milchpulver nach unten schieben. Die Anordnung der Rührelemente ergibt sich insbesondere auch aus der in Fig. 5 gezeigten Draufsicht auf das Behälterrohr. Am unteren Ende der Rührwelle ist ein Rührkreuz --46-- befestigt. Das Rührkreuz kann auch durch zwei Rührarme ersetzt sein. Das Behälterrohr hat unten eine nicht eingezeichnete Auswurföffnung, durch die das Milchpulver vom Rührkreuz ausgeschoben wird. Durch einen hier angebrachten Schieber wird die Auswurfmenge bestimmt. 



   Das Behälterrohr ist oben oberhalb des   Rührarmes--48--mit   Hilfe eines vorzugsweise aus Blech gefertigten kegelförmigen Abdecktellers--51--abgedeckt, der sich mit der Rührwelle mitdreht. An Stelle des   Abdecktellers--51--kann   das Behälterrohr auch unterhalb des Rührarmes   --48-- durch   einen   Abdeckteller-52-verschlossen   sein (Fig. 6), der einen vorzugsweise radial verlaufenden   Schlitz--53--besitzt,   durch den das vom   Rührarm --48-- herangeRihrte   Milchpulver nach unten fallen kann. In beiden Ausführungen verhindert der Abdeckteller, dass das im Vorratsbehälter lagernde Milchpulver auf das im Behälterrohr befindliche Milchpulver drückt und dadurch den Fördervorgang innerhalb des Behälterrohres ungünstig beeinflusst. 



   Fig. 7 zeigt das   Rührkreuz-56-bzw.   die Rührarme in Draufsicht und in Seitenansicht. Die   Rührarme--56a--haben   jeweils einen lotrechten Abschnitt und einen daran oben angesetzten, in Drehrichtung nach vorn abgewinkelten   Randabschnitt--56b--,   wodurch das Ausschieben des Milchpulvers aus der Auswurföffnung verbessert wird. 



   Fig. 8 zeigt die Anordnung einer Futtermilchleitung an der erfindungsgemässen Vorrichtung. Aus 
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    --66-- herausgeRihrt--l-- als   Schlauchaufsteckstutzen eingesetzt. Ein gleichfalls in die Wand des   Gehäuses--l--als   zweiter Schlauchaufsteckstutzen eingesetztes   Rücklaufrohr--67--ist   unten in den Mixbecher eingeführt. 



   Auf die beiden Schlauchaufsteckstutzen ist ein flexibler   Schlauch--68--aus   durchsichtigem Kunststoff aufgesteckt, der damit in Form einer langgestreckten Schleife verläuft. In den Schlauch sind   T-Abzweigstücke--70--aus   Kunststoff eingesetzt, an welche die Sauger--69--angesetzt sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum automatischen Füttern von Tieren, vorzugsweise Kälbern, bestehend aus einem Vorratsbehälter für Milchpulver od. dgl., einem Wasserbehälter und einem Mixbehälter mit einer 
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 dass der Mixbehälter (5) in den oben offenen Wasserbehälter (4) eingesetzt und durch Wasserüberlauf aus dem Wasserbehälter gespeist ist, und dass der Mixbehälter durch die thermostatisch gesteuerte Temperatur des Wassers stetig warmgehalten ist. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
AT155268A 1960-09-30 1968-02-19 Vorrichtung zum automatischen Füttern von Tieren, vorzugsweise Kälbern AT283809B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF32241A DE1130055B (de) 1960-09-30 1960-09-30 Rotorlagerung fuer elektrische Gleichstrom-Kleinstmotoren
DEF0051755 1967-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT283809B true AT283809B (de) 1970-08-25

Family

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