AT2846U1 - Vorrichtung zum auswechseln des elastischen gleitbandes einer langspaltwalze - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln des elastischen Gleitbandes (11) einer Langspaltwalze (10) der Pressenpartie einer Papiermaschine und zur Handhabung des dabei aus dem Gleitband (11) auslaufenden Öls. Das Gleitband (11) wird ausgewechselt, während die Langspaltwalze (10) von dem an ihrem Gleitband (11) zusammen mit einer Preßwalze (20) gebildeten Langspalt (N`p) entfernt ist. Die Vorrichtung (30) hat einen Rahmenteil (31a, 31b, 31c), an dessen Unterteil ein Ölsammelbecken (35) ist. Die Vorrichtung (30) weist Halterungsteile (32a, 32b) und/oder Führungsteile (27, 37, 36, 38) auf, von welchen die Vorrichtung (30) in ihre Einsatzposition geführt werden kann. Dabei kommt das Ölsammelbecken (35) unter das zu entfernende Gleitband (11), so daß es das beim Entfernen des Gleitbandes (11) von der Langspaltwalze (10) laufende Öl sammelt.
Description
AT 002 846 Ul
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswechseln des elastischen Gleitbandes einer Langspaltwalze der Pressenpartie einer Papiermaschine und zur Handhabung des dabei aus dem Gleitband auslaufenden Öls, wobei der Wechsel des Gleitbandes durchgeführt wird, während die Langspaltwalze von dem an ihrem Gleitband zusammen mit einer Pressenwalze gebildeten Langspalt wegtransportiert ist.
In Entwässerungspressen von Papiermaschinen haben sich in letzter Zeit sogenannte Langspalte verbreitet. Diese Langspalte werden zwischen einer Pressenwalze mit steifem Mantel und einer sogenannten Schuh- oder Schlauchwalze mit elastischem Mantel gebildet. Die Schlauchwalze oder Langspaltwalze hat einen Kernteil mit geschlossenen Enden, zwischen denen das Gleitband sich dreht. An der Innenseite des Gleitbandes gleiten Preßschuhe, durch deren Belastungskraft der Preßdruck gegen die Gegenwalze mit steifem Mantel im Langspalt erzeugt wird.
Hinsichtlich der Konstruktionen der bisher bekannten Schlauchwalzen und deren Stützkonstruktionen wird als Beispiel auf die Patentschriften EP 527 88Ltfund FI 974843 hingewiesen.
Hinsichtlich der verschiedenen Konstruktionen und Geometrien wird als Beispiel auf die WO-97/15718A4der Anmelderin hingewiesen.
Das den Mantel der Schlauchwalze oder Langspaltwalze bildende elastische Gleitband ist eine verschleißende und gelegentlich auch durch andere Beschädigungen versagende Komponente, die typischerweise in Abständen von 3 bis 12 Monaten auszuwechseln ist. Im Inneren des Gleitbandes befindet sich eine bedeutende Menge Öl. Dieses Öl hat die Aufgabe, als Schmiermittel zwischen der Stirnfläche der 2 AT 002 846 Ul
Preßschuhe und der Innenfläche des Gleitbandes zu dienen. Die Menge dieses Öls beträgt typischerweise 100 - 300 1 und kann maximal sogar bei ca. 1000 1 liegen.
Beim Auswechseln des Gleitbandes der Langspaltwalze ist die Handhabung des Öls ein bedeutendes Problem. Auch sonst ist das Auswechseln des betreffenden Gleitbandes eine recht mühselige Maßnahme, weil die die Langspaltwalze umgebenden Räume sehr eng sind und die übrigen Vorrichtungen sehr dicht um das Gleitband liegen. Das Auswechseln des Gleitbandes erfolgt in an sich bekannter Weise derart, daß der eingesetzte Mantel in Axialrichtung aufgeschnitten und danach irgendwie entfernt wurde. Das neue Gleitband wird in um die Wechselvorrichtung gewik-kelter Form herangebracht und am bedienungsseitigen Lagergehäuse der Langspaltwalze befestigt. Bei Anwendung der bisher bekannten Auswechselmethoden für die betreffenden Gleitbänder mußte der die Langspaltwalze umlaufende Pressenfilz entfernt werden, was die Zeit für den Wechsel erheblich erhöht und somit die Dauer des Stillstandes der Papiermaschine verlängert.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Vorrichtung, insbesondere zur Handhabung des Öls des Gleitbandes, zu schaffen, derart daß die Verbreitung des Öls in der Umgebung verhindert werden kann.
Weiter besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung für das Auswechseln des betreffenden Gleitbandes zu schaffen, mit der der Gleitbandwechsel insbesondere dadurch beschleunigt werden kann, daß der Pressenfilz während des Wechsels an seiner Stelle bleiben kann. Dadurch können die Stillstandzeiten der Papiermaschine für diesen Teil verkürzt und der Auslastungsgrad der Papiermaschine angehoben werden. Bei Anwendung der Erfindung kann das Einbringen des neuen Gleitbandes in 3 AT 002 846 Ul dessen Einsatzposition unter Einsatz bisher bekannter Methoden und Hilfsvorrichtungen erfolgen.
Zur Lösung der erwähnten und weiter unten deutlich werdenden Aufgaben lehrt die Erfindung, daß die Vorrichtung aus einem Rahmenteil besteht, an dessen Unterteil ein Ölsammelbecken angebracht ist und daß die Vorrichtung weiter Halterungsteile und/oder Führungsteile aufweist, an denen die Vorrichtung in ihre Einsatzposition gebracht werden kann, wobei das Ölsammelbecken unter das zu entfernende Gleitbland kommt, derart daß es während der Entfernung des Gleitbandes im wesentlichen alles von der Langspaltwalze laufende Öl sammelt.
Erfindungsgemäß wurde eine von der Konstruktion her einfache und leicht zu handhabende Vorrichtung geschaffen, die z.B. mit einem Deckenkran schnell von der Bedienungsseite der Presse her unter und an das auszuwechselnde Gleitband geführt werden kann. Diese Vorrichtung umfaßt ein ÖlSammelbecken, mit dem sämtliches bei der Entfernung und Handhabung des gebrauchten Gleitbandes auslaufende Öl ohne Gefahr der Verbreitung in die Umgebung sauber eingesammelt werden kann. Die Vorrichtung bildet vorzugsweise auch eine Querbrücke, auf der gearbeitet und die Entfernung des Gleitbandes und die mit dem Ölsammeln verbundenen und andere mögliche verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden können. Nach dem Einsatz kann die Vorrichtung leicht aus ihrer Einsatzposition gefahren und für den nächsten Einsatz gelagert werden.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie so dimensioniert und ausgeführt werden kann, daß der die Langspaltwalze umlaufende Pressenfilz an seiner Einsatzposition bleiben kann und überhaupt nicht ausgebaut zu werden braucht, was für diesen Teil die für den Wechsel des Gleitbandes aufzuwendende 4 AT 002 846 Ul
Zeit und die dadurch bedingte Stillstandzeit der Papiermaschine verkürzt.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf einige in den Figuren der beigefügten Zeichnung dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung ausführlich beschrieben, auf welche die Erfindung jedoch nicht begrenzt ist.
Fig. 1 zeigt in schematischer Seitenansicht eine Papier-maschinen-Langspaltpresse, deren Langspaltwalze in die Gleitbandwechselposition angehoben und eine erfindungsgemäße Vorrichtung, die in die Einsatzposition eingebracht ist.
Fig. 2 zeigt in Maschinenrichtung gesehen die Situation, bei der die Langspaltwalze angehoben und am bedienungsseitigen Ende in die Gleitbandwechselposition gehoben ist und die erfindungsgemäße Vorrichtung von Deckenkränen getragen in die Position gebracht ist, von der aus sie in Querrichtung um die Langspaltwalze herum in ihre Einsatzposition geführt werden soll.
In Fig. 1 dient die gezeigte Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung lediglich als Beispiel. Die Erfindung kann z.B. in einer Pressenpartie vom Typ SymPress II™ zum Auswechseln des Gleitbandes der Langspaltwalze der dritten Presse an der mit glatter Oberfläche versehenen Mittelwalze oder zum Auswechseln des Gleitbandes eines separaten Spaltes, z.B. separaten Langspaltes der zweiten, dritten oder vierten Presse verwendet werden.
Die Pressenpartie nach Fig. 1 umfaßt eine Preßwalze 21, die zusammen mit der Preßwalze 20 einen Pressenspalt Nr bildet. Die Preßwalze 20 ist z.B. die mit glatter Oberfläche versehene Mittelwalze einer Presse vom Typ Sym- 5 AT 002 846 Ul
Press II™, bei der die Preßwalze 21 eine Preßsaugwalze ist, unter welcher der erste Zweifilz-Pressenspalt (nicht gezeigt) der Pressenpartie gebildet wird. Die Preßwalze 20 kann auch die sogenannte Unterwalze der dritten Presse sein. Die Preßwalze 20 ist an Lagerträgern 23a und 23b gelagert, die sich über die Seitenständer 22 auf den Fundamenten oder anderen Ständerbalken 25 abstützen.
Die Preßwalze 20 bildet mit der Langspaltwalze 10 zusammen den Langspalt Np. Durch den Langspalt Np läuft ein oberseitiger Pressenfilz 17, der von Führungs- und Spannwalzen 18 geführt wird. Die Langspaltwalze 10 ist mit ihren Wellenzapfen an den Lagerträgern 13a und 13b gelagert.
In Fig. 1 und 2 ist die Langspaltwalze 10 in der angehobenen oberen Position zum Auswechseln des elastischen Gleitbandes 11 der Langsspaltwalze 10 gezeigt. Das Anheben der Langspaltwalze 10 ist mit Hilfe von sowohl auf der Bediener- als auch Triebseite angeordneten Hebevorrichtungen erfolgt, die Winkelhebel 43 aufweisen, die über Wellenzapfen 44 an den Seitenträgern der Maschine gelagert sind. Am anderen Ende der Winkelhebel 43 sind die Enden der Hydraulikzylinder 45 mit Wellenzapfen 46 angebracht.
Wenn die Langspaltwalze 10 in ihrer Einsatzposition ist, bildet sie mit der Preßwalze 20 zusammen den Langspalt Np. Durch den Langspalt Np läuft ein wasseraufnehmender Pressenfilz 17. Dabei liegen die Seiten 16 der Lagerträger 12a und 12b der Langspaltwalze 10 fest gegen die Oberseiten 16' der Lagerträger 23a, 23b der Preßwalze 20, wobei die Vorsprünge 15' der Lagerträger 23a, 23b in die Nuten 15 der Lagerträger 12a, 12b kommen. In dieser Stellung, in der die Winkelhebel 43 aus der Lage nach Fig. l ca 90° im Uhrzeigersinn um den Wellenzapfen 44 geschwenkt 6 AT 002 846 Ul sind, wird die Vertikalseite 47 des Winkelhebels 43 über Zwischenstücke 48a, 48b an den Vertikalseiten der Lagerträger 13a, 13b befestigt und die gemeinsamen Verbindungen und Verriegelungen der Lagerträger 12a, 23a und 12b, 23b werden geöffnet. Danach können die Lagerträger 12a, 12b mit Hilfe der Hydraulikzylinder in die in Fig. 1 dargestellte obere Position geschwenkt werden. In dieser Stellung wird der bedienungsseitige Lagerträger 12a mit dem Befestigungsteil 52 am unteren Ende des am Außenende vom Tragbalken 26 befindlichen Hebezylinders 50 befestigt. Danach wird der Lagerträger 12a mit dem Hebezylinder 50 etwas angehoben, damit die bedienungsseitigen Zwischenstücke 48a herausgenommen werden können, während die triebseitigen Zwischenstücke 48b eingebaut bleiben. Damit öffnet sich an den bedienungsseitigen Seitenständern der Maschine der freie Raum S, durch den die erfindungsgemäße Vorrichtung 30 aus der Position nach Fig. 2 in ihre Ein-satzposition gemäß Fig. 1 gebracht werden kann.
Im Folgenden wird die Konstruktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung 30 erläutert.
Die Vorrichtung 30 besteht aus einem Balkenrahmen, der aus horizontalen Rahmenteilen 3la und 31c sowie vertikalen Rahmenteilen 31b gebildet wird. Unter dem Rahmen ist ein Ölsammelbecken 35 befestigt, an dessen Seiten 35a und 35b Ölablaßstutzen 35c und/oder 35d sind. Oberhalb des Ölsammelbeckens 35 befindet sich zwischen den Seiten 35a, 35b eine begehbare Querbrücke 39, von der aus die die Vorrichtung bedienende Person arbeiten kann. Die Vorrichtung 30 hat oberhalb der Querbrücke 39 eine Aufwickelvorrichtung für das zu entfernende Gleitband 11, die aus einer Walze 40 mit Stacheln 41 besteht und die an einem Ende eine Drehkurbel 42 und ein Sperrklinkenrad hat. Unter dem Ölsammelbecken 35 befinden sich als Führungsteil Stützrollen 36, die beim Einführen und Herausfahren der 7 AT 002 846 Ul
Vorrichtung 30 entlang einer Führungsschiene 38 als weiteren Führungsteil laufen. Dementsprechend befinden sich am horizontalen Rahmenteil 31a als Führungsteil Tragrollen 37, die entlang einer an der Seite des Tragbalkens 26 vorhandenen Horizontal- und Querschiene 27 als weiteren Führungsteil laufen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, erstreckt sich das Ölsammelbecken 35 sowohl in Maschinenais auch in Querrichtung unter den ganzen Bereich der Langspaltwalze 10 und zusätzlich unter dem von der Langspaltwalze zu entfernenden Gleitband 11 und dessen Aufwickelvorrichtung, derart daß das beim Entfernen und Handhaben des Gleitbandes 11 herunterlaufende Öl eingesammelt werden kann und dessen Verbreitung in der Umgebung damit verhindert wird.
Im Folgenden wird in erster Linie unter Hinweis auf Fig. 2 das Einbringen der Vorrichtung 30 in ihre Einsatzposition an und unter das auszuwechselnde Gleitband 11 erläutert. Die Vorrichtung 30 wird mit Deckenkranhaken 34a, 34b und -seilen 33a, 33b an an der Oberseite des horizontalen Rahmenteiles 31a befestigten Hebeösen 32a, 32b getragen. Die mittleren Hebeösen 32a sind so angeordnet, daß die Vorrichtung 30 mit einem Paar Deckenkranseilen 33a in ihrem Schwerpunkt oder im Schwerpunktbereich getragen wird. Das Einführen der Vorrichtung 30 beginnt von der in Fig. 2 gezeigten Position in Richtung der Pfeile A, also in Qufer- und Horizontalrichtung der Maschine. Dabei sind die in Fig. 1 zu sehenden Zwischenstücke 48a des bedienungsseitigen Trägers der Presse entfernt, wohingegen die triebseitigen Zwischenstücke 48b eingebaut sind, womit an der Bedienungsseite in den Seitenrändern ein freier Raum S entsteht, durch den die Vorrichtung 30 sich in die Einsatzposition führen läßt. Dabei dienen die Stützrollen 36, die Führungsschiene 38 und die Horizontal- und Querschiene 27 sowie die Tragrollen 37 auch als stützende und tragende Elemente, wenn die Vorrichtung 30 8 AT 002 846 Ul in der Einsatzposition ist. Wenn die Vorrichtung 30 in ihre Einsatzposition nach Fig. l gebracht ist, kommt das Ölsammelbecken 35 über das Sammelbecken 19 für das Spritzwasser des Langspaltes Np und unter das Gleitband 11 in den Raum V oberhalb der Preßwalze 20. Jetzt kann die auf der begehbaren Querbrücke 39 arbeitende Person das Gleitband 11 in Axialrichtung auftrennen und das oberseitige Ende der Langspaltwalze 10 auf die Walze 40 der Wickelvorrichtung ziehen und daran befestigen. Danach kann das alte Gleitband 11 mit der Handkurbel 42 entfernt werden, wobei das im Gleitband 11 vorhandene öl in das unterseitige Ölsammelbecken 35 läuft, das sich sowohl in Maschinen- als auch in Querrichtung unter den ganzen Bereich der Langspaltwalze 10 und zusätzlich unter das von der Langspaltwalze zu entfernenden Gleitband ll und dessen AufWickelvorrichtung erstreckt, so daß das Öl nicht in die Umgebung außerhalb des Ölsammelbeckens 35 fließen kann. Nachdem das gebrauchte Gleitband 11 auf die Walze 40 gewickelt ist und alles Öl von der Langspaltwalze 10 heruntergelaufen ist, kann die Vorrichtung 30 aus der Einsatzposition in die Position nach Fig. 2 gefahren werden. Danach kann das neue Gleitband mit bekannten Methoden und Vorrichtungen in die Einsatzposition gebracht, die Zwischenstücke 48a können befestigt, die Unterstützung der Hebezylinder 50, 51 gelöst und die Langspaltwalze 10 in ihre Position geschwenkt werden, um mit der Preßwalze 20 zusammen den Langspalt Np zu bilden. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß beim Einsatz der Vorrichtung 30 der Pressenfilz 17 des Langspaltes Np in seiner Position bleiben kann.
Das in das Ölsammelbecken 35 geflossene öl wird durch bedienungsseitige und/oder triebseitige Ölablaßstutzen 35c und/oder 35d entfernt, wobei die Vorrichtung 30 in ihrer Einsatzposition ist. Alternativ können das alte Gleitband und der Ölinhalt des Ölsammelbeckens 35 entfernt werden, 9 AT 002 846 Ul indem die Vorrichtung 30 aus ihrer eigentlichen Position nach Fig. 2 oder alternativ in eine andere Position als die Aufbewahrungsposition gefahren wird. In den Ablaßstutzen 35c, 35d befinden sich entweder zu öffnende oder zu schließende Ventile oder drehbare Schutzpfropfen. 10
Claims (10)
- AT 002 846 Ul ANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Auswechseln des elastischen Gleitbandes (11) einer Langspaltwalze (10) der Pressenpartie einer Papiermaschine und zur Handhabung des dabei aus dem Gleitband (11) auslaufenden Öls, wobei der Wechsel des Gleitbandes (11) durchgeführt wird, während die Langspaltwalze (10) von dem an ihrem Gleitband (11) zusammen mit einer Pressenwalze (20) gebildeten Langspalt (Np) wegtransportiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (30) aus einem Rahmenteil (31a, 31b, 31c) besteht, an dessen Unterteil ein Ölsammelbecken (35) angebracht ist, und daß die Vorrichtung (30) weiters Halterungsteile (32a, 32b) und/oder Führungsteile (27, 37, 36, 38) aufweist und von diesen geführt die Vorrichtung (30) in ihre Einsatzposition gebracht werden kann, wobei das Ölsammelbecken (35) unter das zu entfernende Gleitband (11) kommt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (30) aus einer Wickelvorrichtung für das zu entfernende Gleitband (11) besteht, die eine quer und horizontal liegende Walze (40) aufweist, auf welche das zu entfernende Gleitband (11) gewickelt werden kann, wobei die Vorrichtung (30) sich in ihrer Einsatzposition befindet.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Querbrücke (39) aufweist, die oberhalb des Ölsammelbeckens (35) angeordnet ist. 11 AT 002 846 Ul
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmenteil (31a) der Vorrichtung (30) als oberer Horizontalbalken ausgebildet ist, der in axialer Richtung der Langspaltwalze (10) verläuft, wenn die Vorrichtung (30) in ihrer Betriebsposition ist, und daß die Vorrichtung (30) mit Hilfe eines oberseitigen Kranes im wesentlichen in ihrem Schwerpunkt getragen wird (Fig. 2).
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsatz der Vorrichtung (30) die in die obere Position gehobene Langspaltwalze (10) am Außenende des darüber befindlichen Tragbalkens (26) von Hebezylindern (50, 51) getragen wird, wodurch am bedienungsseitigen SeitenstMnder der Presse ein Raum (S) geöffnet werden kann, durch den die Vorrichtung (30) von der Bedienungsseite her in Horizontal- und Querrichtung in ihre Einsatzposition eingeführt werden kann (Fig. 1)
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Vorrichtung (30) in ihre Einsatzposition und zweckmäßig auch zum Tragen der Vorrichtung am oberen Rahmenteil (31a) des Rahmenkörpers als Führungsteile Tragrollen (37) vorhanden sind, die von einer am Tragbalken (26) der Maschine vorhandenen Horizontal- und Querschiene (27) als Führungsteil getragen werden.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Ölsammelbecken (35) der Vorrichtung (30) Stützrollen (36) als Führungsteil vorhanden sind, die an Vertikalachsen gelagert sind, und daß sich zwischen den Seitenständern (22) der Presse eine in Horizontal- und Querrichtung verlaufende Führungsschiene (38) oder ein ähnlicher Führungsteil befindet, an dem sich die genannten Stützrollen (36) abstützen, während 12 AT 002 846 Ul sie die Vorrichtung (30) in ihre Einsatzposition führen und sie vorzugsweise auch in der Einsatzposition abstützen.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Ölsammelbecken (35) der Vorrichtung (30) über das Sammelbecken (19) für das Spritzwasser des Langspaltes (Np) kommt.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (30) in axialer und horizontaler Richtung in ihre Einsatzposition geführt ist, ohne den umlaufenden Pressenfilz (17) an der Langspaltwalze (10) zu entfernen.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die AufWickelvorrichtung des zu entfernenden Gleitbandes (11) aus einer am Außenmantel mit Stacheln (41) versehenen Walze (40) besteht, die an einem Ende eine Drehkurbel (42) und ein Sperrklinkenrad oder ähnliche AntriebsVorrichtung oder -motor hat. 13
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