AT285800B - Steuereinrichtung fuer strickmaschinen - Google Patents

Steuereinrichtung fuer strickmaschinen

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AT285800B AT991666A AT991666A AT285800B AT 285800 B AT285800 B AT 285800B AT 991666 A AT991666 A AT 991666A AT 991666 A AT991666 A AT 991666A AT 285800 B AT285800 B AT 285800B
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Fahrradwerk Elite Diamant Veb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Steuereinrichtung für Strickmaschinen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    zurNadelmuster-Steuerstreifen   (steuert die Betätigung der Nadeln zur Erzeugung eines Musters). Die vom Speicher abgetasteten Informationen werden einem als Entschlüsselungsvorrichtung dienenden Code-Umsetzer zugeleitet und als Befehle in die Auslösestromkreise für die einzelnen Steuervorgänge der Strickmaschine eingesteuert. 



   Diese Erfindung hat jedoch den Nachteil, dass das Strickmuster für das gesamte Gestrick auf einem Lochstreifen angebracht werden muss und dann wieder zu erneuern ist. 



   Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, dass mittels elektrischer Impulse Informationen für jede Strickstelle über eine Gruppe von Schaltern, deren Zahl gleich der der Strickstellen ist, übertragen werden. Hiebei entspricht die Anzahl der Schaltstellungen jedes Schalters gleich der Anzahl der Arbeitsstellengruppen, die eine Maschenreihe stricken. Diese genannten Impulse gehen in eine Aufnahme-und Wiedergabeeinrichtung ein, die die ankommenden Informationen sammelt und gleichzeitig das Programm auf eine Unterlage niederschreibt. Die elektrischen Impulse werden durch eine Tastatur mit mindestens zwei Tasten, von denen jede einen Arbeitsteil betätigt, gesteuert. Dieser Arbeitsteil ist mit den bereits erwähnten Schaltern verbunden, er kann ein elektrischer Kontakt aber auch ein Phototransistor sein. Diese Vorrichtung ist jedoch sehr kompliziert und kostspielig. 



   Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es, die bei den bisherigen bekannten und vorgeschlagenen Steuerungen erwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Steuerung der Strickfunktionen von einem Speicher aus zu schaffen, die leicht und schnell zu bedienen, ohne jeglichen Aufwand veränderlich ist und gleichzeitig auf mehrere Strickmaschinenköpfe übertragen werden kann. 



   Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, dass in einem an sich bekannten Steckerfeld jede Steckerreihe einem Schlittenhub und jede Steckerzeile einer Maschinenfunktion entspricht, und dieses Steckerfeld mit einer   Fortschalt-oder   Auswähleinrichtung verbunden ist, wobei jeweils eine Reihe unter Spannung setzbar ist und das Auslösen von Maschinenfunktionen durch Magnete nur an der Steckerzeile erfolgt, die mit der Steckerreihe durch einen Stecker verbunden ist. Maschinenfunktionen sind beispielsweise die Schlossteileeinstellung, die Festigkeitsverstellung, der Versatz, die Strickgeschwindigkeit, der Fadenwechsel, das   Überhängen   und die einfache Musterung. Durch die   Fortschalt-und   Auswähleinrichtung, z. B.

   Relaiskette, Ringzähleinrichtung   u. a.   bekannte Mittel wird jeweils nur eine Steckerreihe unter Spannung gesetzt, u. zw. die, die der Schlittenreihe entspricht. 



   Die   Fortschalt-oder   Auswähleinrichtung besteht dabei aus einer Ringzähleinrichtung und einer Steuerfolgeeinrichtung. Die Ringzähleinrichtung besteht aus einer Relaiskette und die Steuerfolgeeinrichtung aus einer Trommel, die mit in Kästchen aufgeteilter und eingefärbter Folie überzogen ist, welche bei jedem Schlittenhub um eine Kästchenreihe weiterschaltbar ist, wobei, je nach Färbung der Folie, photoelektrische Impulse von vorgeschalteten Photodioden abgenommen werden, die über Verstärker und Relais die Steckerreihen auswählen. Die Folie ist in so viel Kästchen aufgeteilt, wie Maschenreihen für den längsten Warenteil erforderlich sind. Die Steckerreihen im Steckerfeld sind in Gruppen zusammengefasst, die dann von der Steuerfolgeeinrichtung ausgewählt werden. 



   Durch diese Erfindung ist ein rasches Wechseln des Musters möglich. Es werden beim Umsteuern keine Teile bewegt, gegenüber den herkömmlichen Steuersystemen wird eine erhebliche Produktionssteigerung erzielt. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen : Fig. 1 ein Steckerfeld mit Stromzuführung und Magneten ; Fig. 2 eine Relaiskette zum schlittenhubweisen   Weiterschalten ; Fig. 3   eine Steuereinrichtung zum Steuern der Rapportfolge. 
 EMI2.1 
 (Fig. 1) fliesstDurchführung des Strickvorganges werden jedoch eine jeweils erforderliche Anzahl benötigt) miteinander verbinden. Ober die   Stecker --43-- fliesst   der Strom auf die   Steckerzeilen-44   bis 58--, die mit den Magneten-59 bis 73-verbunden sind. Die Steckerreihen-25 bis 42-sind von den   Steckerzeilen--44   bis   58--durch   eine isolierende Zwischenschicht getrennt. 



   Damit der Strom den Stecker nur in einer Richtung durchfliessen kann, ist im Stecker eine Diode eingebaut, die den Stromrückfluss verhindert. Die Spannung wird durch die Kontakte--l bis   24-so   gesteuert, dass nur jeweils eine der Steckerreihen--25 bis 42-unter Spannung steht. Je nach der Anordnung der Stecker in dieser Reihe stehen dann die jeweiligen   Magnete--59   bis 73-- unter Spannung. Die Umschaltung der Spannung, innerhalb der einzelnen Steckerreihen--25 bis   42--,   erfolgt während der Schlittenumkehr. Die Umsteuerung wird von der Relaiskette (Fig. 2) vorgenommen, u. zw. so, dass die Kontakte--7 bis 12 bzw. 13 bis 18 bzw. 19 bis 24-mehrfach durchlaufen werden können, wobei immer auf die nachfolgende Steckerreihe geschaltet wird.

   Das Umschalten von 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 erhalten die Relais-74 bis   79-über   den Transformator-80--, die Sicherungen-81, 82--, den doppeltwirkenden   Gleichrichter --83-- und   den Umpolschalter-84--. Der Umpolschalter 
 EMI3.2 
    wechseltRelais --74-- an,   schliesst die   Kontakte-87, 88- und   öffnet den Kontakt-89-. Durch den   Kontakt --87-- erfolgt   die Selbsthaltung des Relais-74-, während durch den Kontakt-88das   Relais --75-- vorgewählt   wird. Das Anziehen des   Relais --74-- bewirkt   das Abfallen des 
 EMI3.3 
    --90-- zum Relais --75--.Kontakt --91--,   öffnet gleichzeitig den Kontakt--92--, wodurch das   Relais--74--abfällt.   



  Durch den   Kontakt --93-- wird   das   Relais --76-- vorgewählt,   durch die   Diode --94-- das   Anziehen des Relais--76--verhindert. 



   Dieses Relaisspiel wiederholt sich bei jeder Schlittenumkehr, so dass mit dem   Relais--76--die     Kontakte-90, 95   und   96--,   mit   Relais --77-- die Kontakte --97, 98   und 99--, mit Relais --78-- die Kontakte --100,101 und 102-und mit Relais --79-- die Kontakte --103,104 und   105--betätigt   werden. Die   Dioden--106   bis   108--verhindern   das Weiterschalten auf das nächste Relais. Nach Relais--79--kommt Relais--74--wieder in Tätigkeit. 



   Die Funktionen der Relais können auch von elektronischen Bauelementen übernommen werden. 



   Die Auswahl der drei   Kontaktgruppen--7   bis 12 ; 13 bis 18 und 19 bis   24--erfolgt   durch die Trommel-109- (Fig. 3). Diese Trommel ist mit einer in einzelne Kästchen aufgeteilten Folie überzogen. Je nach der gewünschten Steuerfolge sind diese Kästchen eingefärbt. Sie dienen zum Abgreifen photoelektrischer Impulse. Die Trommel wird durch das   Getriebe --110-- so   langsam angetrieben, dass bei jedem Schlittenhub die Trommel nur um eine Kästchenreihe weitergesteuert wird und die Kästchen derart klein sind, dass die Reihen des längsten Warenstückes den Umfang der Trommel ausmachen. 



   Anstatt eines Getriebes kann auch ein Schrittmotor verwendet werden. Vor den drei Kästchenbahnen --111,112,113-- sind die   Photodioden-114, 115   und 116-angeordnet, die durch eine in der Trommel angeordnete Glühbirne (in den Zeichnungen nicht sichtbar) dann belichtet 
 EMI3.4 
    -117, 118, 119--125--betätigt.   Diese Relais betätigen die Kontakte--7 bis 24--. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Steuereinrichtung für Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen, mit schlittenhubweiser Steuerung der Maschinenfunktionen, wie Schlossteileeinstellung, Festigkeitsverstellung, Versatz, Strickgeschwindigkeit, Fadenwechsel, Überhängen, einfache Musterung, wobei die Reihen zu 
 EMI3.5 
 bekannten Steckerfeld jede Steckerreihe (25 bis 42) einem Schlittenhub und jede Steckerzeile (44 bis 58) einer Maschinenfunktion entspricht, und dieses Steckerfeld mit einer   Fortschalt-oder   Auswähleinrichtung verbunden ist, wobei jeweils eine Reihe unter Spannung setztbar ist und das Auslösen von Maschinenfunktionen durch Magnete (59 bis 73) nur an der Steckerzeile (44 bis 58) erfolgt, die mit der Steckerreihe (25 bis 42) durch einen Stecker (43) verbunden ist. 
 EMI3.6 


Claims (1)

  1. Steuerfolgeeinrichtung aus einer Trommel (109) besteht, die mit in Kästchen aufgeteilter und eingefärbter Folie überzogen ist und die bei jedem Schlittenhub um eine Kästchenreihe weiterschaltbar ist, wobei, je nach Färbung der Folie, photoelektrische Impulse von vorgeschalteten Photodioden <Desc/Clms Page number 4> (114, 115, 116) abgenommen werden, die über Verstärker (120, 121, 122) und Relais (123, 124, 125) die Steckerreihen auswählen. EMI4.1 in so viel Kästchen aufgeteilt ist, wie Maschenreihen für das längste Warenstück erforderlich sind.
    6. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckerreihen (25 bis 42) im Steckerfeld zu Gruppen zusammengefasst sind, die von der Steuerfolgeeinrichtung ausgewählt werden.
AT991666A 1965-11-13 1966-10-24 Steuereinrichtung fuer strickmaschinen AT285800B (de)

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DD11418565 1965-11-13

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