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Steuereinrichtung für Strickmaschinen
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zurNadelmuster-Steuerstreifen (steuert die Betätigung der Nadeln zur Erzeugung eines Musters). Die vom Speicher abgetasteten Informationen werden einem als Entschlüsselungsvorrichtung dienenden Code-Umsetzer zugeleitet und als Befehle in die Auslösestromkreise für die einzelnen Steuervorgänge der Strickmaschine eingesteuert.
Diese Erfindung hat jedoch den Nachteil, dass das Strickmuster für das gesamte Gestrick auf einem Lochstreifen angebracht werden muss und dann wieder zu erneuern ist.
Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, dass mittels elektrischer Impulse Informationen für jede Strickstelle über eine Gruppe von Schaltern, deren Zahl gleich der der Strickstellen ist, übertragen werden. Hiebei entspricht die Anzahl der Schaltstellungen jedes Schalters gleich der Anzahl der Arbeitsstellengruppen, die eine Maschenreihe stricken. Diese genannten Impulse gehen in eine Aufnahme-und Wiedergabeeinrichtung ein, die die ankommenden Informationen sammelt und gleichzeitig das Programm auf eine Unterlage niederschreibt. Die elektrischen Impulse werden durch eine Tastatur mit mindestens zwei Tasten, von denen jede einen Arbeitsteil betätigt, gesteuert. Dieser Arbeitsteil ist mit den bereits erwähnten Schaltern verbunden, er kann ein elektrischer Kontakt aber auch ein Phototransistor sein. Diese Vorrichtung ist jedoch sehr kompliziert und kostspielig.
Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es, die bei den bisherigen bekannten und vorgeschlagenen Steuerungen erwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Steuerung der Strickfunktionen von einem Speicher aus zu schaffen, die leicht und schnell zu bedienen, ohne jeglichen Aufwand veränderlich ist und gleichzeitig auf mehrere Strickmaschinenköpfe übertragen werden kann.
Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, dass in einem an sich bekannten Steckerfeld jede Steckerreihe einem Schlittenhub und jede Steckerzeile einer Maschinenfunktion entspricht, und dieses Steckerfeld mit einer Fortschalt-oder Auswähleinrichtung verbunden ist, wobei jeweils eine Reihe unter Spannung setzbar ist und das Auslösen von Maschinenfunktionen durch Magnete nur an der Steckerzeile erfolgt, die mit der Steckerreihe durch einen Stecker verbunden ist. Maschinenfunktionen sind beispielsweise die Schlossteileeinstellung, die Festigkeitsverstellung, der Versatz, die Strickgeschwindigkeit, der Fadenwechsel, das Überhängen und die einfache Musterung. Durch die Fortschalt-und Auswähleinrichtung, z. B.
Relaiskette, Ringzähleinrichtung u. a. bekannte Mittel wird jeweils nur eine Steckerreihe unter Spannung gesetzt, u. zw. die, die der Schlittenreihe entspricht.
Die Fortschalt-oder Auswähleinrichtung besteht dabei aus einer Ringzähleinrichtung und einer Steuerfolgeeinrichtung. Die Ringzähleinrichtung besteht aus einer Relaiskette und die Steuerfolgeeinrichtung aus einer Trommel, die mit in Kästchen aufgeteilter und eingefärbter Folie überzogen ist, welche bei jedem Schlittenhub um eine Kästchenreihe weiterschaltbar ist, wobei, je nach Färbung der Folie, photoelektrische Impulse von vorgeschalteten Photodioden abgenommen werden, die über Verstärker und Relais die Steckerreihen auswählen. Die Folie ist in so viel Kästchen aufgeteilt, wie Maschenreihen für den längsten Warenteil erforderlich sind. Die Steckerreihen im Steckerfeld sind in Gruppen zusammengefasst, die dann von der Steuerfolgeeinrichtung ausgewählt werden.
Durch diese Erfindung ist ein rasches Wechseln des Musters möglich. Es werden beim Umsteuern keine Teile bewegt, gegenüber den herkömmlichen Steuersystemen wird eine erhebliche Produktionssteigerung erzielt.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen : Fig. 1 ein Steckerfeld mit Stromzuführung und Magneten ; Fig. 2 eine Relaiskette zum schlittenhubweisen Weiterschalten ; Fig. 3 eine Steuereinrichtung zum Steuern der Rapportfolge.
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(Fig. 1) fliesstDurchführung des Strickvorganges werden jedoch eine jeweils erforderliche Anzahl benötigt) miteinander verbinden. Ober die Stecker --43-- fliesst der Strom auf die Steckerzeilen-44 bis 58--, die mit den Magneten-59 bis 73-verbunden sind. Die Steckerreihen-25 bis 42-sind von den Steckerzeilen--44 bis 58--durch eine isolierende Zwischenschicht getrennt.
Damit der Strom den Stecker nur in einer Richtung durchfliessen kann, ist im Stecker eine Diode eingebaut, die den Stromrückfluss verhindert. Die Spannung wird durch die Kontakte--l bis 24-so gesteuert, dass nur jeweils eine der Steckerreihen--25 bis 42-unter Spannung steht. Je nach der Anordnung der Stecker in dieser Reihe stehen dann die jeweiligen Magnete--59 bis 73-- unter Spannung. Die Umschaltung der Spannung, innerhalb der einzelnen Steckerreihen--25 bis 42--, erfolgt während der Schlittenumkehr. Die Umsteuerung wird von der Relaiskette (Fig. 2) vorgenommen, u. zw. so, dass die Kontakte--7 bis 12 bzw. 13 bis 18 bzw. 19 bis 24-mehrfach durchlaufen werden können, wobei immer auf die nachfolgende Steckerreihe geschaltet wird.
Das Umschalten von
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erhalten die Relais-74 bis 79-über den Transformator-80--, die Sicherungen-81, 82--, den doppeltwirkenden Gleichrichter --83-- und den Umpolschalter-84--. Der Umpolschalter
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wechseltRelais --74-- an, schliesst die Kontakte-87, 88- und öffnet den Kontakt-89-. Durch den Kontakt --87-- erfolgt die Selbsthaltung des Relais-74-, während durch den Kontakt-88das Relais --75-- vorgewählt wird. Das Anziehen des Relais --74-- bewirkt das Abfallen des
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--90-- zum Relais --75--.Kontakt --91--, öffnet gleichzeitig den Kontakt--92--, wodurch das Relais--74--abfällt.
Durch den Kontakt --93-- wird das Relais --76-- vorgewählt, durch die Diode --94-- das Anziehen des Relais--76--verhindert.
Dieses Relaisspiel wiederholt sich bei jeder Schlittenumkehr, so dass mit dem Relais--76--die Kontakte-90, 95 und 96--, mit Relais --77-- die Kontakte --97, 98 und 99--, mit Relais --78-- die Kontakte --100,101 und 102-und mit Relais --79-- die Kontakte --103,104 und 105--betätigt werden. Die Dioden--106 bis 108--verhindern das Weiterschalten auf das nächste Relais. Nach Relais--79--kommt Relais--74--wieder in Tätigkeit.
Die Funktionen der Relais können auch von elektronischen Bauelementen übernommen werden.
Die Auswahl der drei Kontaktgruppen--7 bis 12 ; 13 bis 18 und 19 bis 24--erfolgt durch die Trommel-109- (Fig. 3). Diese Trommel ist mit einer in einzelne Kästchen aufgeteilten Folie überzogen. Je nach der gewünschten Steuerfolge sind diese Kästchen eingefärbt. Sie dienen zum Abgreifen photoelektrischer Impulse. Die Trommel wird durch das Getriebe --110-- so langsam angetrieben, dass bei jedem Schlittenhub die Trommel nur um eine Kästchenreihe weitergesteuert wird und die Kästchen derart klein sind, dass die Reihen des längsten Warenstückes den Umfang der Trommel ausmachen.
Anstatt eines Getriebes kann auch ein Schrittmotor verwendet werden. Vor den drei Kästchenbahnen --111,112,113-- sind die Photodioden-114, 115 und 116-angeordnet, die durch eine in der Trommel angeordnete Glühbirne (in den Zeichnungen nicht sichtbar) dann belichtet
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-117, 118, 119--125--betätigt. Diese Relais betätigen die Kontakte--7 bis 24--.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Steuereinrichtung für Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen, mit schlittenhubweiser Steuerung der Maschinenfunktionen, wie Schlossteileeinstellung, Festigkeitsverstellung, Versatz, Strickgeschwindigkeit, Fadenwechsel, Überhängen, einfache Musterung, wobei die Reihen zu
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bekannten Steckerfeld jede Steckerreihe (25 bis 42) einem Schlittenhub und jede Steckerzeile (44 bis 58) einer Maschinenfunktion entspricht, und dieses Steckerfeld mit einer Fortschalt-oder Auswähleinrichtung verbunden ist, wobei jeweils eine Reihe unter Spannung setztbar ist und das Auslösen von Maschinenfunktionen durch Magnete (59 bis 73) nur an der Steckerzeile (44 bis 58) erfolgt, die mit der Steckerreihe (25 bis 42) durch einen Stecker (43) verbunden ist.
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