CH465120A - Steuereinrichtung für Strickmaschinen - Google Patents

Steuereinrichtung für Strickmaschinen

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Publication number
CH465120A
CH465120A CH1562966A CH1562966A CH465120A CH 465120 A CH465120 A CH 465120A CH 1562966 A CH1562966 A CH 1562966A CH 1562966 A CH1562966 A CH 1562966A CH 465120 A CH465120 A CH 465120A
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CH
Switzerland
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connector
control device
control
rows
relay
Prior art date
Application number
CH1562966A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dipl Ing Irmscher
Franz Dipl Ing Klempfner
Original Assignee
Fahrradwerk Elite Diamant Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/66Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Steuereinrichtung    für     Strickmaschinen       Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für  Strickmaschinen, insbesondere Flachstrickmaschinen,  mit     schlittenhubweiser    Steuerung der Maschinenfunk  tion, wobei die Reihen zu bestimmten Rapporten ge  ordnet sind.  



  Es sind bereits Steuereinrichtungen bekannt, bei  denen das Steuerprogramm auf Pappkarten, Stahlkar  ten, Folien oder Kettengliedern aufgebracht wird.     Aus-          serdem    sind Spareinrichtungen bekannt, bei denen das  Umschalten von einer     Rapportfolge    auf die andere  durch Stifte einer Zahnstange, durch unterschiedlich  grosse Kugeln oder Sparketten erfolgt.  



  Für die Aufstellung des Programms wird bei den  obengenannten Methoden ein grosser Aufwand an Pro  grammierungselementen und ein erheblicher Zeitauf  wand benötigt. Alle Pappkarten, Folien oder Stahlkar  ten können nur für ein bestimmtes Programm verwen  det werden, bei     Änderung    des Programms sind sie zu  erneuern. Um das mechanische Abtasten zu ermögli  chen, müssen diese bewegt werden, wodurch eine ge  wisse Zeit für das     Weiterschalten    benötigt wird, die  einer Produktionssteigerung entgegensteht.  



  Es wurde bereits eine Steuervorrichtung vorge  schlagen, bei welcher in ihrer Zahl den zu steuernden  Arbeitsmitteln entsprechende stromleitende Kontakt  schienen, diesen in gleicher Zahl zugeordnete federnde  Kontaktfinger sowie eine zwischen diesen und den  Kontaktschienen liegende, den Strom nicht leitende       Lochmusterkarte    verwendet wird.

   Die Kontaktfinger  sind an einem gemeinsamen Schlitten     angeordnet,    der  über eine die Kontaktschiene tragende, ortsfeste Tafel  aus Isoliermaterial in Längsrichtung der Kontaktschie  nen durch ein     Klinkenschaltwerk    selbsttätig schrittwei  se     fortschaltbar    ist, wobei die Kontaktfinger durch die  entsprechend den Steuervorgängen vorgesehenen Lo  chungen in der die Kontaktschienen abdeckenden, mit  der Tafel verbundenen     Lochmusterkarte    hindurch mit  den ihnen zugeordneten Kontaktschienen stromleitend  in Verbindung treten.

   Hierbei werden die von einem  Taktgeber erzeugten Stromimpulse, je nach den Anga-         ben    der gleichzeitig gesteuerten Kontaktfinger, den  Antriebsmitteln für das     Klinkenschaltwerk    zur schritt  weisen Fortbewegung des die Kontaktfinger tragenden  Schlittens unmittelbar zur Durchführung eines Schalt  hubes, oder bei Stillstand des     Klinkenschaltwerkes     über durch die Kontaktfinger     auswählbare    Zählwerke  den verschiedenartigen, während einer Schaltpause des       Klinkenschaltwerkes    in Wirksamkeit tretenden Steuer  mitteln (Motoren, Steuermagneten, Schaltern) für die  verschiedenen Funktionen der Maschine zugeleitet.  



  Hierbei tritt jedoch an den Kontakten und den  Kontaktfingern ein starker Verschleiss auf, der sich  ungünstig auswirkt. Ausserdem ist durch diese mecha  nischen Mittel eine Grenze in der Strickgeschwindig  keit gesetzt.  



  Es wurde auch bereits die Speicherung eines  Strickprogramms mittels Lochstreifen vorgeschlagen,  die mittels photoelektrischer Zellen gelesen werden,  auf die die Löcher des Lochstreifens durchsetzendes  Licht fällt. Hierbei können zwei Lochstreifen vorhan  den sein: der eine als     Betriebssteuerstreifen    bezeichnet  (steuert die verschiedenen Maschinenfunktionen), der  andere als     Nadelmuster-Steuerstreifen    (steuert die Be  tätigung der Nadeln zur Erzeugung eines Musters).

   Die  vom Speicher abgetasteten Informationen werden ei  nem als     Entschlüsselungsvorrichtung    dienenden     Code-          Umsetzer    zugeleitet und als Befehle in die Auslöse  stromkreise für die einzelnen Steuervorgänge der  Strickmaschine eingesteuert.  



  Diese Erfindung hat jedoch den Nachteil, dass das  Strickmuster für das gesamte Gestrick auf einem Loch  streifen angebracht werden muss und dann wieder zu       erneuern    ist.  



  Weiterhin wurde bereits vorgeschlagen, dass mittels  elektrischer Impulse Informationen für jede Strickstelle  über eine Gruppe von     Schaltern,    deren Zahl gleich der  der Strickstellen ist, übertragen werden. Hierbei ent  spricht die Anzahl der Schaltstellungen jedes Schalters  der Anzahl der     Arbeitsstellengruppen,    die eine Maschen  reihe stricken. Diese genannten Impulse gehen in eine      Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtung ein, die die  ankommenden Informationen sammelt und gleichzeitig  das Programm auf eine Unterlage niederschreibt. Die  elektrischen Impulse werden durch eine Tastatur mit  mindestens zwei Tasten, von denen jede ein Arbeitsteil  betätigt, gesteuert.

   Dieses Arbeitsteil ist mit den bereits       erwähnten        Schaltern.    verbunden, es     kann        ein        elektri-          scher    Kontakt, aber auch ein     Phototransi"tor    sein.  



  Diese Vorrichtung ist jedoch sehr kompliziert und  kostspielig.  



  Zweck und Aufgabe der Erfindung ist es, die bei  den bisherigen     bekannten    und vorgeschlagenen Steue  rungen erwähnten Nachteile zu beseitigen und eine  Steuerung der Strickfunktionen zu     schaffen,    die leicht  und schnell zu bedienen, ohne jeglichen Aufwand ver  änderlich ist und gleichzeitig auf mehrere     Strickmaschi-          nenköpfe    übertragen werden kann.  



  Erfindungsgemäss wurde diese Aufgabe dadurch  gelöst, dass in einem     Steckerfeld    die     Steckerreihen    dem  Schlittenhub und die     Steckerbahnen    den Maschinen  funktionen entsprechen und das     Steckerfeld    mit einem       Steuerkettensystem    derart verbunden ist, dass jeweils  eine Reihe unter Spannung gesetzt wird, wobei Ma  schinenfunktionen durch Magnete nur an den Stecker  bahnen ausgelöst werden, die mit den     Steckerreihen     durch Stecker verbunden sind.  



  Durch diese Erfindung ist ein rasches Wechseln des  Musters möglich. Es werden beim Umsteuern keine  Teile bewegt, gegenüber den herkömmlichen Steuersy  stemen wird eine erhebliche     Produktionssteigerung    er  zielt.  



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehöri  gen Zeichnungen zeigen       Fig.    1     Steckerfeld    mit Stromzuführung und Magne  ten       Fig.2    Relaiskette zum     schlittenhubweisen    Weiter  schalten       Fig.    3 Steuereinrichtung zum Steuern der Rapport  folge.  



  Über die Kontakte 1 bis 24     (Fig.l)        fliesst    der  Strom zu den     Steckerreihen    25 bis 42, die die Stecker  43 (zur besseren Übersicht wurde nur ein Stecker ein  gezeichnet, zur Durchführung des Strickvorganges wer  den jedoch eine jeweils erforderliche Anzahl benötigt)  miteinander verbinden.     Übere    die Stecker 43     fliesst    der  Strom auf die     Steckerbahnen    44 bis 58, die mit den  Magneten 59 bis 73 verbunden sind. Die     Steckerreihen     25 bis 42 sind von den     Steckerbahnen    44 bis 58 durch  eine isolierende Zwischenschicht getrennt.  



  Damit der Strom den Stecker nur in einer Richtung  durchfliessen kann, ist im Stecker eine Diode einge  baut, die den Stromrückfluss verhindert. Die Spannung  wird durch die Kontakte 1 bis 24 so     gesteuert,    dass  nur jeweils eine der     Steckerreihen    25 bis 42 unter  Spannung steht. Je nach der Anordnung der Stecker in  dieser Reihe stehen dann die jeweiligen Magnete 59 bis  73 unter Spannung. Die Umschaltung der     Spannung,     innerhalb der einzelnen     Steckerreihen    25 bis 42, er  folgt während der Schlittenumkehr.

   Die     Umsteuerung     wird von der Relaiskette     (Fig.2)    vorgenommen und  zwar so, dass die Kontakte 7 bis 12 bzw. 13 bis 18  bzw. 19 bis 24 mehrfach durchlaufen werden können,  wobei immer auf die nachfolgende     Steckerreihe    ge  schaltet wird. Das Umschalten von einer Umlauffolge    auf     eine    andere erfolgt durch eine photoelektrische       Steuerung        (Fig.    3).  



  Die Kontakte 1 bis 6 werden durch die Relais 74  bis 79 betätigt     (Fig.    2). Den Strom erhalten die Relais  74     bis    79     über    dem     Transformator    80, den     Sicherungen     81, 82, dem     doppeltwirkenden    Gleichrichter 83 und  dem     Umpolschalter    84. Der     Umpolschalter    84 wech  selt durch Relais 85 bei jeder Schlittenumkehr seine  Stellung.  



  Das Relaisspiel wird durch Betätigung des Druck  knopfes 86 eingeleitet. Dadurch zieht das Relais 74 an,       schliesst    die Kontakte 87, 88 und öffnet den Kontakt  89. Durch den Kontakt 87 erfolgt die Selbsthaltung des  Relais 74, während durch den Kontakt 88 das Relais  75 vorgewählt wird. Das Anziehen des Relais 74 be  wirkt das Abfallen des Relais 79. Nach Vollendung  eines Schlittenhubes wird der     Umpolschalter    84 ge  schaltet. Dies erfolgt schnell, um ein Abfallen des Re  lais 74 zu verhindern. Durch die Umkehr der Strom  richtung     fliesst    der Strom jetzt über die erst in     Sperr-          richtung    geschaltete Diode 126 und über den geschlos  senen Kontakt 90 zum Relais 75.

   Dieses zieht an und  schliesst damit den     Kontakt    91, öffnet gleichzeitig den  Kontakt 92, wodurch das Relais 74 abfällt. Durch den  Kontakt 93 wird das Relais vorgewählt, durch die Dio  de 94 das Anziehen des Relais 76 verhindert.  



  Dieses Relaisspiel wiederholt sich bei jeder Schlit  tenumkehr, so dass mit dem Relais 76 die Kontakte  90, 95 und 96, mit Relais 77 die Kontakte 97, 98 und  99, mit Relais 78 die Kontakte 100,<B>101</B> und 102 und  mit Relais 79 die Kontakte 103, 104 und 105 betätigt  werden. Die Dioden 106 bis 108 verhindern das     Wei-          terschalten    auf das nächste Relais. Nach Relais 79       kommt    Relais 74 wieder in Tätigkeit.  



  Die Funktionen der Relais können auch von elek  tronischen Bauelementen übernommen werden.  



  Die     Auswahl    der drei Kontaktgruppen 7 bis 12, 13  bis 18 und 19 bis 24.     erfolgt    durch die Trommel 109       (Fig.    3). Diese Trommel ist mit einer in     einzelne    Käst  chen aufgeteilten Folie überzogen. Je nach der ge  wünschten Steuerfolge sind diese Kästchen eingefärbt.

    Sie dienen zum Abgreifen photoelektrischer     Impulse.     Die Trommel wird durch das Getriebe 110 so langsam       angetrieben,    dass bei jedem     Schlittenhub    die Trommel  nur um eine     Kästchenreihe    weitergesteuert wird und  die Kästchen derart klein sind,     dass    die Reihen des  längsten     Warenstückes    den Umfang der Trommel aus  machen.  



       Anstatt    eines Getriebes kann auch ein     Schrittmotor     verwendet werden.  



  Vor den drei     Kästehenbahnen    111, 112, 113 sind  die Photodioden 114, 115 und 116 angeordnet, die  durch eine in der Trommel angeordnete Glühbirne (auf  Zeichnung nicht sichtbar) dann belichtet werden, wenn  die entsprechende     Kätschenreihe    nicht geschwärzt ist.  Über die     Negatoren    117, 118, 119 und die Verstärker  120, 121 und 122 werden die Relais 123, 124 und 125  betätigt. Diese Relais betätigen die Kontakte 7 bis 24.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuereinrichtung für Strickmaschinen, insbesonde re Flachstrickmaschinen, mit schlittenhubweiser Steue rung der Maschinenfunktionen, wobei die Reihen zu be stimmten Rapporten angeordnet sind, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Steckerfeld die Steckerreihen dem Schlittenhub und die Steckerbahnen den Maschi- nenfunktionen entsprechen und das Steckerfeld mit einem Steuerkettensystem derart verbunden ist, dass jeweils eine Reihe unter Spannung gesetzt wird, wobei Maschinenfunktionen durch Magnete (59-73) nur an den Steckerbahnen (44-58) ausgelöst werden,
    die mit den Steckerreihen (25-42) durch Stecker (43) verbun den sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerkettensystem aus einer Ringzähleinrichtung und einer Steuerfolgeeinrichtung besteht. 2. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ring zähleinrichtung aus einer Relaiskette besteht. 3.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steu- erfolgeeinrichtung aus einer Trommel (109) besteht, die mit in Kästchen aufgeteilter und eingefärbter Folie überzogen ist und mit dem Antrieb (110) derart in Ver bindung steht, dass sie bei jedem Schlittenhub um eine Kästchenreihe weiterrückt und je nach Färbung der Folie photoelektrische Impulse von vorgeschalteten Photodioden (114, 115,<B>116)</B> abgenommen werden, die über Verstärker (120, 129., 122) und Relais (123, 124, 125) die Steckerreihen auswählen. 4.
    Steuereinrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Folie in so viel Käst chen aufgeteilt ist, wie Maschinenreihen für das längste Warenstück erforderlich sind. 5. Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckerreihen im Steckerfeld zu Gruppen zusammenge- fasst sind, die von der Steuerfolgeeinrichtung ausge wählt werden.
CH1562966A 1965-11-13 1966-10-28 Steuereinrichtung für Strickmaschinen CH465120A (de)

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