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Anlage zum Trennen von Metall auf Masslängen
Die Erfindung bezieht sich auf Anlagen zum Trennen von Metall auf Masslängen, bei welchen sich über ein Gleis bewegende Metallschneidemaschinen vorgesehen sind.
Es sind Anlagen zum Trennen von Metall auf Masslängen bekannt, die Metallschneidemaschinen mit Einzelantrieben enthalten, welche sich über ein gemeinsames Gleis bewegen. Die erwähnten Anlagen werden in Nowolipezker und Donezker Hüttenwerken angewandt.
In den genannten Anlagen kann das Vorhandensein eines Einzelantriebes für jede Maschine die Einstellung der Maschinen auf ein vorgegebenes Rohlingsmass und das gleichzeitige Metallschneiden in der Taktstrasse nicht gewährleisten. Ausserdem erschweren diese Anlagen die Produktionsautomatisierung stark, setzen die Produktivität herab und steigern die zahlenmässige Stärke des Bedienungspersonals.
Das Ziel der Erfindung ist es, die oben erwähnten Nachteile zu beseitigen.
Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, eine Anlage zum Trennen von Metall auf Masslängen zu schaffen, die eine schnelle Einstellung der Metallschneidemaschinen auf ein vorgegebenes Rohlingsmass und gleichzeitiges Metallschneiden in der Taktstrasse ermöglicht.
Diese Aufgabe wird unter Verwendung einer Anlage zum Trennen von Metall auf Masslängen, bei welcher sich über ein Gleis bewegende Metallschneidemaschinen vorgesehen sind, dadurch gelöst, dass erfindungsgemäss die Metallschneidemaschinen durch einstellbewegliche Verbindungen aneinander angeschlossen sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die einstellbewegliche Verbindung als Abschnitt einer endlosen, von einem Motor antreibbaren Kette ausgebildet, und jede Metallschneidemaschine weist eine Bremsvorrichtung auf, mit der sie an die Kette ankuppelbar ist.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles und unter Hinweis auf die Zeichnungen näher beschrieben ; es zeigt Fig. 1 die erfindungsgemässe Anlage in Vorderansicht ; Fig. 2 dieselbe in Draufsicht.
Die Anlage zum Trennen von Metall auf Masslängen weist mehrere, z. B. drei Brennschneidemaschinen --1-- für Metall auf (Fig. 1 und 2), die auf einem Gleis-2-
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--3-- geführtJede Brennschneidemaschine-l-verfugt über eine Bremsvorrichtung, die ein leerlaufendes Kettenrad-9- (Fig. 2) und eine Bremse-10-enthält. Femer weist jede Maschine eine weitere Bremse --11-- auf, die vorzugsweise aus einem Elektromagneten besteht und über dem Gleis-2angeordnet ist.
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Anlage gestossen, wobei die Lage seiner Stirnflächen hinsichtlich der äussersten Schneidbrenner der Brennschneidemaschinen verschieden sein kann.
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(Fig. 2)Maschinen-l-beginnt.
Die Einstellung der Maschinen-l-Rührt man Hilfe einer endlosen Kette --7-- durch, die von einem Motor --3-- angetrieben wird. Mit dieser Kette --7-- befindet sich das Kettenrad --9-- in ständigem Eingriff. Wird nun das Kettenrad mittels der Bremse --10-- abgebremst, so wird die Maschine von der Kette mitgenommen. Ist die Maschine auf diese Weise verstellt bzw. in die gewünschte Stellung gebracht worden,. so wird die Bremse --10-- gelöst, die Maschine jedoch mit der elektromagnetischen Bremse --11-- auf dem Gleis --2-- festgehalten.
Hierauf wird mit den übrigen Maschinen auf dieselbe Art verfahren, nämlich Bremsen des Kettenrades, Mitnahme der Maschine bis in die gewünschte Stellung, Entbremsen des Kettenrades und Festhalten in bezug auf das Gleis mittels der Bremse Die Einstellung erfolgt von einer äusseren Maschine fortschreitend zur jeweils benachbarten bis zur andern äusseren Maschine. Ist die Einstellung vollzogen, so genügt es, sämtliche Maschinen durch Bremsung der Kettenräder und Lösen der Magnetbremsen gleichzeitig mit Hilfe des Motors--3-so weit zu verschieben, bis die in Fig. 1 gezeigte Lage erreicht ist, wonach alle Schnitte gleichzeitig erfolgen können.
Der gegenseitige Abstand der Maschinen richtet sich nach der jeweiligen Länge der Brammen-12'-, wogegen die Einstellung der ersten Maschine von der Lage des Randes der Bramme-12-abhängig ist.
Nach diesem Arbeitsgang wird das nunmehr geschnittene Metall von der Stossvorrichtung auf den Rollgang zurück-und von diesem weitertransportiert.
Da die Brammen --12-- meist nicht genau an derselben Stelle der Anlage von der Abstossvorrichtung abgelegt werden, wird durch die erfindungsgemässe Anlage eine beträchtliche Verkürzung der Einstellzeit und somit eine erhöhte Schnittleistung erzielt. Darüber hinaus wird eine weitgehende Mechanisierung der Schneidstrecke, erhöhte Produktivität sowie eine Verminderung des Bedienungspersonals erreicht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anlage zum Trennen von Metall auf Masslängen, bei welcher sich über ein Gleis bewegende
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