AT293854B - Sack bzw. Beutel und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Sack bzw. Beutel und Verfahren zu seiner Herstellung

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AT293854B
AT293854B AT559768A AT559768A AT293854B AT 293854 B AT293854 B AT 293854B AT 559768 A AT559768 A AT 559768A AT 559768 A AT559768 A AT 559768A AT 293854 B AT293854 B AT 293854B
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AT
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bag
sack
walls
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protective
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AT559768A
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D33/00Details of, or accessories for, sacks or bags
    • B65D33/01Ventilation or drainage of bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sack bzw. Beutel und Verfahren zu seiner Herstellung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
B. österr. Patentschrift Nr. 248949)Unterbrechungsstellen etwa 7, 6 cm von jedem Rand anzuordnen. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung sind jene Flächenbereiche der Sack-bzw. 



   Beutelwände, die einander an den Unterbrechungsstellen gegenüberliegen, mit einem Überzug,   z. B.   aus
Druckfarbe, versehen, welcher an sich selbst nicht haftet, so dass die Wände zwecks Erleichterung des
Durchtrittes von Gasen bzw. Dämpfen verhältnismässig leicht voneinander zu trennen sind. Dadurch wird das Aneinanderkleben dieser Wände verhindert, so dass die Wände sich verhältnismässig leicht zwecks Ermöglichung des Durchganges von Gasen bzw. Dämpfen voneinander abheben. Es hat sich herausgestellt, dass für einen solchen Überzug insbesondere Druckfarben besonders geeignet sind, wie sie üblicherweise für das Bedrucken synthetischen Kunststoffmaterials, z. B. Polyäthylen oder Polyvinylchlorid, verwendet werden. Es können jedoch auch gemäss der Erfindung jene Flächenbereiche der Sack-bzw.

   Beutelwände, die einander an einer Unterbrechungsstelle gegenüberliegen, mit einem Überzug versehen sein, der an sich selbst haftet bzw. klebt, so dass diese Wände aneinander haften und lediglich dann öffnen, wenn der Druck im Sack bzw. Beutelinneren einen vorbestimmten Wert erreicht hat. Dadurch kann gewünschtenfalls das Entweichen von Luft bzw. flüchtiger Substanzen aus dem Sack bzw. Beutel bis zu einem vorbestimmten Wert verhindert werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des   erfindungsgemässen   Sackes bzw. Beutels geht aus von einer Vorgangsweise, bei welcher ein in seiner Längsrichtung gefalteter Abdeckstreifen über die gesamte Breite des offenen Endes eines den Sack bzw. Beutel bildenden Kunststoffschlauchabschnittes gelegt wird, so dass an jeder Seite des Sackes bzw. Beutels ein Lappen des Abdeckstreifens liegt, und wobei die beiden Aussenflächen des Schlauchabschnittes mit dem Abdeckstreifen durch je eine Naht,   z. B.   eine Heisssiegelnaht, dicht verbunden werden. Ausgehend hievon besteht das erfindungsgemässe Verfahren darin, dass die beiden Innenflächen des Schlauchabschnittes über die gesamte Breite durch eine weitere Naht,   z.

   B.   eine Heisssiegelnaht, die von der Faltkante des Abdeckstreifens in einem Abstand liegt, dicht miteinander verbunden werden, wobei mindestens an einer Stelle eine Verbindung ausgenommen wird. Dadurch kann der Beutel einfach und mit geringem vorrichtungsmässigem Aufwand hergestellt werden. Die Ausnehmung der Verbindung kann in günstiger Weise   z. B.   dadurch erfolgen, dass an der Unterbrechungsstelle zwischen die Wände des Sackes bzw. Beutels oder zwischen die Wände desselben und die Wände der Platten des Abdeckstreifens ein Schutzmaterial eingelegt wird, welches verhindert, dass die betreffenden Wände an dieser Stelle miteinander dichtend verbunden,   z. B.   heissversiegelt, werden.

   Dieses Schutzmaterial muss so beschaffen sein, dass es bei den im Laufe des Versiegelungsvorganges auftretenden Bedingungen mit dem Material der ansonsten zu verbindenden Teile des Sackes bzw. Beutels nicht verschmilzt. Es kann das Schutzmaterial von einer fein verteilten festen Phase gebildet sein, die in einer flüssigen Trägerphase stabilisiert ist. Auch Druckfarben haben sich als Schutzmaterial im obigen Sinne verwendbar erwiesen, z. B. Druckfarben für die Bedruckung synthetischen Grundstoffmaterials. Jedoch können auch Nagellack, verschiedene Anstrichfarben oder Streifen aus Aluminiumfolie, druckempfindliches Celluloseklebeband usw. verwendet werden. 



   Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes, welche in den Zeichnungen schematisch dargestellt sind. Fig. 1 zeigt das offene Ende eines Kunststoffsackes, Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht des mit einem erfindungsgemässen Verschluss ausgebildeten Sackes. Die   Fig. 3   und 4 zeigen Querschnitte entlang der Linie A-A in Fig. 2 durch den Sack sowie den Abdeckstreifen vor der Versiegelung, wobei in den Fig. 3 und 4 zwei verschiedene Varianten der Aufbringung der Schutzstreifen dargestellt sind. Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Sack und den Abdeckstreifen entsprechend den Fig. 3 und 4, jedoch nach dem Versiegelungsvorgang.

   Die Fig. 6 und 7 zeigen Querschnitte durch den Sack und den Abdeckstreifen 
 EMI2.1 
 jeweils zwei verschiedene Varianten der Aufbringung des Schutzstreifens, welche denen der Fig. 4 und 5 entsprechen. Fig. 8 ist ein vertikaler Schnitt durch den Sack und den Abdeckstreifen nach den Fig. 6 und 7, jedoch nach Durchführung des Versiegelungsvorganges. 



   Die   Wände--12, 14--des   offenen Endes eines   Sackes--10--sind   mit Schutzstreifen   -16-- versehen.   Das Material dieser Schutzstreifen liegt bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 6 zwischen den Innenflächen der   Wände--12, 14--und   besteht aus die Versiegelung verhindernder Druckfarbe der Art, wie sie üblicherweise für die Bedruckung synthetischen Kunststoffmaterials verwendet wird. Die Aufbringung des Schutzstreifens auf beide Innenflächen der Wände ist nicht nötig, es genügt die Aufbringung auf eine   Innenfläche,     z. B.   auf die der   Wand--14--.   



  Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 7 ist der Schutzstreifen auf die Aussenfläche der Wände --12, 14--aufgebracht und besteht aus einem die Versiegelung verhindernden, heiss schmelzenden synthetischen Kunststoff. Die   Schutzstreifen --16-- sind   etwa 7, 6 bis 20 mm breit, vorzugsweise 

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 etwa 12, 5 mm. 



   Über die Aussenflächen der   Wände--12, 14--ist   ein in seiner Längsrichtung gefalteter   Abdeckstreifen --18-- gelegt,   der zwei durch die   Faltkante --19-- getrennte   Lappen   --18a, 18b--aufweist.   Auf den Innenflächen der Seit5enwände --12,14-- befindet sich eine Naht --20-- und auf den Aussenflächen befindet sich eine   Naht-23--,   welche Nähte jeweils zwischen den Innenflächen der   Wände-12, 14-bzw.   zwischen den Aussenflächen und dem Abdeckstreifen - durch Heissversiegelung hergestellt sind. Die   Nähte-20, 23-liegen   von der Faltkante - 19-- des Abdeckstreifens --18-- in Abstand, so dass ein kanalförmiger Hohlraum-22gebildet wird. 



   Die   Schutzstreifen --16-- verhindern,   dass die Innenflächen der   Wände --12, 14-- bzw.   die Aussenflächen und der   Abdeckstreifen --18-- an   den Stellen der Schutzstreifen aneinander haften, so dass also an diesen Stellen   Unterbrechungen --17-- in   der   Naht-20   bzw. 23-gebildet werden. Diese   Unterbrechungsstellen --17-- entstehen   auf folgende Weise : Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 6 ist der   Schutzstreifen-16-unversiegelbar   mit dem Material des Sackes, wobei infolge der Anwesenheit des Schutzstreifens die Innenflächen der   Waande-12, 14-an   diesen Stellen nicht miteinander versiegelt werden können.

   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 7 ist der Schutzstreifen unversiegelbar mit dem Material des Sackes und des Abdeckstreifens, so dass die Aussenflächen der   Wände --12, 14-- mit   den Lappen-18a, 18b-des Abdeckstreifens an diesen Stellen nicht miteinander versiegelt werden können. Der Schutzstreifen nimmt so viel Wärme beim Versiegelungsvorgang auf, dass er als Isoliermaterial wirkt, welches verhindert, dass genügend Wärme zu den Innenflächen der   Wände--12, 14--bzw.   zu den Aussenflächen und dem Abdeckstreifen gelangt und verhindert dadurch eine Versiegelung der beiden Wände miteinander. 



   Im   Sack --10-- eingeschlossene   Gase bzw. Dämpfe können durch die Unterbrechungsstellen 
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 des kanalförmigen   Hohlraumes --22-- und   der   Unterbrechungsstellen --17-- und   infolge der Länge des   Kanals --22-- kann Feuchtigkeit   nicht in den   Sack --10-- eintreten   bzw. es ist ein solcher Feuchtigkeitseintritt zumindest wesentlich erschwert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Sack bzw. Beutel aus einem Kunststoffschlauchabschnitt, dessen offenes Ende mit einem Verschluss versehen ist, der einen Abdeckstreifen aufweist, der entlang einer Faltkante zur Bildung zweier Lappen gefaltet ist, wobei dieser Abdeckstreifen über die beiden Wände des offenen Endes des Sackes bzw. Beutels gelegt ist, so dass jeweils ein Lappen auf jeder Seite des Sackes bzw. Beutels liegt, und wobei dieser Abdeckstreifen durch je eine sich über die gesamte Breite des Sackes bzw. Beutels erstreckende, äussere Naht mit den Aussenflächen des Sackes bzw.

   Beutels dicht verbunden ist, 
 EMI3.2 
 Abdeckstreifens in einem Abstand liegt, die beiden Innenflächen des Sackes oder Beutels über die gesamte Breite dicht miteinander verbunden sind, wobei ein kanalförmiger Hohlraum (22) zwischen der inneren Naht (20) und der Faltkante (19) gebildet ist, und mindestens eine Unterbrechungsstelle (17) vorgesehen ist, an welcher die beiden Innenflächen des Sackes bzw. Beutels unverbunden sind, wodurch im Inneren des Sackes bzw. Beutels befindliche Gase bzw. Dämpfe durch diese Unterbrechungsstelle (17) entweichen können, jedoch Feuchtigkeit am Eintritt in den Sack bzw. Beutel verhindert ist. 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. Flächenbereiche der Sack-bzw. Beutelwände, die einander an den Unterbrechungsstellen (17) gegenüberliegen, mit Schutzstreifen (16), z. B. aus Druckfarbe, versehen sind, welche an sich selbst nicht haften, so dass die Wände (14,12) zwecks Erleichterung des Durchtrittes von Gasen bzw. Dämpfen verhältnismässig leicht voneinander zu trennen sind. EMI3.4 Flächenbereiche der Sack-bzw. Beutelwände, die einander an einer Unterbrechungsstelle (17) gegenüberliegen, mit einem Schutzstreifen versehen sind, der an sich selbst haftet bzw. klebt, so dass diese Wände aneinander haften und lediglich dann öffnen, wenn der Druck im Sack-bzw. <Desc/Clms Page number 4>
    Beutelinneren einen vorbestimmten Wert erreicht hat.
    5. Verfahren zur Herstellung eines Sackes bzw. Beutels nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem ein in seiner Längsrichtung gefalteter Abdeckstreifen über die gesamte Breite des offenen Endes eines den Sack bzw. Beutel bildenden Kunststoffschlauchabschnittes gelegt wird, so dass an jeder Seite des Sackes bzw. Beutels ein Lappen des Abdeckstreifens liegt, und wobei die beiden EMI4.1 Heisssiegelnaht, die von der Faltkante des Abdeckstreifens in einem Abstand liegt, dicht miteinander verbunden werden, wobei mindestens an einer Stelle eine Verbindung ausgenommen wird.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : OE-PS 248 949
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