AT296481B - Großfeuerungsanlage mit Vorrichtung zur Regelung der zonenweisen Unterwindzuführung - Google Patents

Großfeuerungsanlage mit Vorrichtung zur Regelung der zonenweisen Unterwindzuführung

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AT296481B
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underwind
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Johannes Josef Martin
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Johannes Josef Martin
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught
    • F23L13/06Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught slidable only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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    • F23L1/00Passages or apertures for delivering primary air for combustion 
    • F23L1/02Passages or apertures for delivering primary air for combustion  by discharging the air below the fire

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Grossfeuerungsanlage mit Vorrichtung zur Regelung der zonenweisen Unterwindzuführung 
Die Erfindung betrifft eine Grossfeuerungsanlage mit Vorrichtung zur Regelung der zonenweisen
Unterwindzuführung mittels die Regelschieber oder-Klappen der einzelnen Luftdurchtrittsöffnungen bewegender, gemeinsamer Regelgestänge. 



   Auf bekannte Weise werden die Regelgestänge zu den Unterwindzonen des Rostes von einem gemeinsamen Verstelltriebwerk mit jeweils mehrere Unterwindzonen gemeinsam erfassenden
Regelgestängen betätigt, wobei alle Regelgestänge die gleiche Bewegung ausführen, unabhängig davon, ob es sich um einen Antrieb durch Schubgetriebe und schieberartig wirkenden, mit dem Regelgestänge verbundenen Drosselflächen oder um Kurbelgetriebe mit z. B. mehreren mit einer Regel-Schubstange verbundenen Drossleklappen handelt. Auf bewährte Weise geben hiebei die durch die Regelgestänge betätigten Schieber oder Drosselklappen beim Längsbewegen der Regelgestänge einen in Verstellweg-Durchfluss-Kennlinien-Form begrenzten Luftdurchfluss frei.

   Dieser Stand der Technik ist aus der deutschen   Patentschrift Nr. 919188 ersichtlich.   Obwohl hiedurch schon weitgehend eine Anpassung an den in jeder Zone pro Zeiteinheit unterschiedlichen Luftbedarf erzielt werden kann, hat sich das Problem ergeben, bei mit stark schwankendem Heizwert des Brennstoffes, insbesondere   Grossstadt- oder   Industriemüll, betriebenen Heiz- oder Wärmekraftanlagen ausser den bisher erreichten Vorteilen noch einen weiteren zu erzielen, nämlich, ohne korrigierende Eingriffe von Hand eine zeitlich möglichst konstante Wärme aus der auf dem Feuerungsrost aufliegenden Brennstoffmasse zu entbinden, u. zw. bei allen vorkommenden Belastungsgraden der Anlage, also nicht etwa nur bei Vollast oder einer der Vollast nahen Belastung, sondern beispielsweise schon bei Halblast. 



   Die einzelnen Unterwindzonen der bekannten Feuerungen haben selbst bei unter sich gleichen Abmessungen einen sehr ungleichen Anteil an der Wärmeleistung. Beispielsweise trägt bei den Feuerungsbauarten, die eine Vortrockenstrecke für die Brennschicht benötigen, die Vortrockenzone selbst nur sehr wenig zur Wärmeentbindung bei, weil die Reaktionsfreudigkeit der frisch eingebrachten, feuchten Müllmasse mit dem Sauerstoff der Luft noch gering ist. Die darauffolgende Zone der Durchzündung der Brennschicht steuert dagegen bereits einen erheblich grösseren Beitrag und die weiter folgende Zone des völligen Durchbrennens der Schicht bereits einen sehr grossen, unter Umständen sogar den Hauptanteil an der Gesamtleistung bei.

   In den anschliessenden Zonen des Schichtabbrandes sowie des Schlackenausbrandes ist der Beitrag an Wärmeleistung infolge des nur noch geringen Restgehaltes an reaktionsfreudigen flüchtigen Bestandteilen wieder entsprechend gering. 



   Aus der Tatsache der im allgemeinen sehr ungleichen Reaktionsgeschwindigkeit aufeinanderfolgender Bereiche von Feuerungsrosten ergibt sich, dass die brennaktivsten Zonen bei Veränderung ihrer Luftbeaufschlagung auch die schnellste Veränderung der Wärmeentbindung ermöglichen. 



   Es war also die Aufgabe zu lösen, einen momentanen Mangel oder ein momentanes Zuviel an Feuerungsleistung nicht, wie im allgemeinen üblich, durch generelle Verstellung des Unterwindzuführungsdruckes oder gemeinsame Verstellung aller Zonenklappen, sondern durch spezifische Beeinflussung der erwähnten sensiblen Zonen auszugleichen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Unterwindzonen an einem im wesentlichen quer bzw. im Winkel zur Regelgestänge-Längsbewegung verlaufenden Verstelljoch (3) angelenkt sind, dessen Verstellbewegung in Richtung der Regelgestänge-Längsbewegung durch mit gesonderten Antriebseinrichtungen versehene Führungsmittel erfolgt. EMI4.2 (7) des Verstelljoches auf zum Regelgestänge (2) parallel verlaufenden, angetriebenen Spindeln (4) geführt sind. EMI4.3 dass das Verstelljoch (3) in zwei oder mehrere, durch Gelenke (10,11) miteinander verbundene, im Bereiche der Gelenkverbindung auf einer angetriebenen Spindel (4a) geführte Teile (3a, 3b) unterteilt ist.
    EMI4.4 dass die die Verstelljoch-Enden (7) aufnehmenden Spindeln (4) in Anpassung an den differenzierten Luftbedarf der einzelnen Unterwindzonen unabhängig voneinander mit verschiedener Geschwindigkeit, intervallweise verschieden und gegenläufig durch an sich bekannte Differential-Antriebsvorrichtungen angetrieben sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 28 050 GB-PS 857 697
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