AT297209B - Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse

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AT297209B
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Sorin Societa Ricerche Impiant
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    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M1/00Suction or pumping devices for medical purposes; Devices for carrying-off, for treatment of, or for carrying-over, body-liquids; Drainage systems
    • A61M1/14Dialysis systems; Artificial kidneys; Blood oxygenators ; Reciprocating systems for treatment of body fluids, e.g. single needle systems for hemofiltration or pheresis
    • A61M1/28Peritoneal dialysis ; Other peritoneal treatment, e.g. oxygenation
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   In der Fig. 2 sind   mit-29   und   30-in   der Steuertechnik übliche Taktgeber mit mehreren Steuerkontakten bezeichnet. Ein   mit --31-- bezeichneter   und schematisch dargestellter Druckknopf dient zum Anlassen der automatischen Einrichtung. 



   Die Fig. 3 stellt Zeitdiagramme des Prozessablaufes dar. Die an der linken Ordinate des Diagrammes befindlichen Zahlen weisen auf die mit den gleichen Zahlen bezeichneten Elemente der Fig. l und 2 hin. Die auf der Höhe der Ziffer-5- (links), bzw. der   zahl --25-- - die   also auf die 
 EMI2.2 
 den jeweils entgegengesetzten Zustand des betreffenden Elementes. Das Füllen oder Entleeren der Behälter --6, 19 und 24-und des Bauchfellraumes --20-- ist im Diagramm durch geneigte Linien zwischen den Höhen--"O" und "1"--bzw. umgekehrt angedeutet. 



   Die automatische Wirkungsweise der Einrichtung wird von einer Vorbereitungsphase für die Einrichtung und einer Startphase eingeleitet. 



   Die Vorbereitungsphase verläuft wie   folgt : Die Behälter--l   und   2--werden   mit Behandlungsflüssigkeit gefüllt und der sterile Leitungskreis, bestehend aus dem   Behälter-6-,   dem   Filter-10-,   dem   Behälter --19-- und   den Leitungen-12, 17-wird aufgebaut. Am Verbindungspunkt der   Leitungen--17   und 18--ist ein   Katheter--32--angeschlossen,   den der Arzt in den   Bauchfellraum --20-- einführen   muss. Der   Behälter--6-- (eine   Tasche aus flexiblem Material) wird an die Waage --13-- angehängt. 



   Der Start der Einrichtung erfolgt durch Einschalten der Pumpe --5--, die aus den Behältern   --l   und   2--eine   Menge der Behandlungsflüssigkeiten entnimmt. Diese laufen über die Leitung --33-- in das auf eine vorgegebene Temperatur eingeregelte Heizbad --7-- und weiter über das   Filter-10-,   das die Flüssigkeit sterilisiert. Der Flüssigkeitsdruck wird mit dem Manometer   --11-- überwacht.   Sodann fliesst die Flüssigkeit in den Behälter --6--, der so lange gefüllt wird, bis die   Waage --13-- ein   vorher eingestelltes Füllvolumen anzeigt. Die   Pumpe --5-- wird   hierauf stillgesetzt und nach dem   Offnen   des Ventils --15-- fliesst die gespeicherte Flüssigkeitsmenge infolge ihres Gewichtes in die Bauchhöhle.

   Zu diesem Zeitpunkt wird nun der Druckknopf--31-- (Fig. 2) 
 EMI2.3 
 --34-- löstLeitung --12-- zum Behälter --6-- fördert. Der zweite Impuls läuft über die Leitung-36und schaltet die   Pumpe --25-- ein,   die im   Behälter-19-einen   Unterdruck herstellt. Der dritte 
 EMI2.4 
    --37- zum Ventil--16--,--16-- die Behandlungsflüssigkeit   aus der Bauchhöhle --20-- heraus. Diese fliesst in den Behälter   - -19-- hinein,   wo sie den   Schwimmer --22- anhe t,   der über die Stange --38-- den Zeiger des Registrierinstrumentes --21-- betätigt. Sobald sowohl die   Waage --13-- als   auch das Instrument --21-- vorher eingestellte Endlagen erreicht haben, schliessen die   Schalter--14   und 23--.

   Der   Schalter --14-- sendet   über die   Leitung --39-- einen   ersten Impuls, der das   Ventil --15-- zum   Öffnen vorbereitet, während ein zweiter Impuls über die leitung --40-- die Pumpe --4-stillsetzt. Ein dritter Impuls des Schalters --14-- setzt über die   Leitung --41-- den Taktgeber     --29-- wieder   in Betriebsbereitschaft. 



   Der   Schalter --23-- sendet   über die   Leitung --42-- einen   Impuls an den Taktgeber   - -30--,   der dann für eine vorbestimmte Zeit (Fig. 3) erregt bleibt. 



   Wenn dieser Wartezeitraum, währenddem die Entleerung der Bauchhöhle erfolgt, abgelaufen ist, schaltet sich der Taktgeber--30--ab und löst dabei vier Impulse aus. Der erste Impuls erregt über die   Leitung--43--den Taktgeber--29--,   der bereits durch einen Impuls vom Schalter-14zur Erregung vorbereitet worden ist. Ein zweiter Impuls setzt über die leitung --44-- die Pumpe 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 - still.

   Der dritte Impuls öffnet über die   Leitung --45-- das   ebenfalls bereits vorbereitete Ventil ---15-- und schliesst als Folge davon das   Ventil--16--.   Schliesslich öffnet der vierte Impuls über die Leitung --46--das Ventil--28-- , Als Folge dieser Vorgänge fliesst Behandlungsflüssigkeit durch ihr Gewicht aus dem   Behälter --6-- über   die   Leitung--17--und   das Ventil--15--in die 
 EMI3.1 
 --47-- und- bleibt weiterhin erregt (Fig. 3) und demnach verbleiben alle Elemente der Einrichtung während eines für das Verbleiben der Behandlungsflüssigkeit in der Bauchhöhle vorbestimmten
Zeitraumes in Betriebsbereitschaft. Sobald dieser Zeitraum abgelaufen ist, wird der   Taktgeber-29--   entregt, wobei er vier Impulse abgibt.

   Der erste setzt über die Leitung --35-- die Pumpe --5-- im
Gang, der zweite über die Leitung --36-- die Pumpe --25--, der dritte öffnet das Ventil--16-- über die   Leitung --37-- und   schliesst das   Ventil --15-- und   schliesslich schliesst der vierte Impuls über die Leitung --48--das Ventil --28--, Als Folge dieser Vorgänge fördert die   Pumpe-5-   neue Flüssigkeitsmenge in den Behälter --6--, wo sie gewogen wird.

   Der von der   Pumpe-25-im     Behälter-19-erzeugte   Unterdruck zieht die Behandlungsflüssigkeit aus der   Bauchhöhle-20-,   die in den   Behälter-19-läuft,   während der im   Behälter-24-von   der   Pumpe--25-   erzeugte Überdruck die dort befindliche verbrauchte Flüssigkeit über die   Leitung-49-endgültig   abbefördert. Wenn die Behälter--6 und   19-ihre   voreingestellte Füllung erreicht haben, werden die
Endschalter-14 und   23-betätigt   und ein neuer Zyklus beginnt mit der Erregung des Taktgebers --30-- 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse mittels einer
Behandlungsflüssigkeit, mit einer Pumpe, die eine Menge der Flüssigkeit durch eine
Sterilisationseinrichtung fördert und einem Katheter zum Einführen der Flüssigkeit in die Bauchhöhle eines Patienten, gekennzeichnet durch : a) eine Einrichtung (6,13) zur Dosierung der Menge der Flüssigkeit mit einem Behälter (6) und einer Waage (13) und mit einem durch letztere betätigten ersten Schalter (14), welcher bei einer bestimmten Füllung des Dosierungsbehälters anspricht ;

   b) zwei durch eine gemeinsame Kraftquelle gleichzeitig und gegensinnig zu betätigende ferngesteuerte Ventile (15 bzw. 16), von denen das erstere (15) zwischen dem Behälter (6) der Dosierungseinrichtung und dem Katheter und das zweite (16) zwischen letzterem und einem Sammelbehälter (19) für die dem Bauchfellraum entnommene Behandlungsflüssigkeit eingeschaltet ist ; c) ein Instrument (21,22) zum Messen der im Sammelbehälter (19) enthaltenen
Flüssigkeitsmenge mit einem zweiten Schalter (23), welcher bei einer bestimmten Füllung des   Sammelbehälters   (19) anspricht ; d) einen ersten, durch einen von Hand zu betätigenden Schalter (31) erregbaren, die Zeitdauer des Zuflusses der Behandlungsflüssigkeit in den Bauchfellraum bestimmenden Taktgeber   (29) ;

      e) eine Ansaugpumpe (25), deren Einlass mit dem Innenraum des Sammelbehälters (19) verbunden ist ; f) ein drittes am Auslass des Sammelbehälters eingeschaltetes, ferngesteuertes Ventil   (28) ;   g) einen zweiten, beim Ansprechen des obenerwähnten zweiten Schalters (23) erregbaren, die
Zeitdauer der Entnahme der Behandlungsflüssigkeit aus dem Bauchfellraum bestimmenden
Taktgeber   (30) ;   wobei die Anordnung so getroffen ist, dass beim Ansprechen des ersten Schalters (14) die Förderpumpe (5) stillgesetzt und beim Ansprechen des zweiten Schalters (23) der zweite Taktgeber (30) erregt wird, 
 EMI3.2 
 schliesst, und den ersten Taktgeber (29) erregt, welcher nach Ablauf seiner Wirkungsperiode die Förderpumpe stillsetzt, das erste (15) und das dritte (28) Ventil schliesst und dabei das zweite Ventil (16) selbsttätig öffnet.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Endbehälter (24), dessen Innenraum mit der Druckseite der Ansaugpumpe (25), über das dritte Ventil <Desc/Clms Page number 4> (28) mit dem Sammelbehälter (19), und durch ein in ihn mündendes, sich etwa bis zu seinem Boden erstreckendes Auslassrohr (49) mit der Aussenluft verbunden ist.
    3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein mit dem Instrument zum Messen der im Sammelbehälter (19) enthaltenen Flüssigkeitsmenge verbundenes Registriergerät (21).
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine elektrische thermostatisch überwachte Heizvorrichtung (7,8, 9) für die Behandlungsflüssigkeit, welche in die zur Dosiereinrichtung fördernde Leitung (12) eingeschaltet ist. EMI4.1 Erregen des ersten Taktgebers (29), das Inbetriebsetzen der Förderpumpe (5) und das öffnen des ersten Ventils (15) erst beim Ansprechen des ersten Schalters (14) möglich ist.
AT976669A 1969-09-09 1969-10-16 Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse AT297209B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0097432A3 (de) * 1982-06-18 1984-09-12 Joseph E. Dadson Vorrichtung für die Peritonealdialyse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0097432A3 (de) * 1982-06-18 1984-09-12 Joseph E. Dadson Vorrichtung für die Peritonealdialyse

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