<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
In der Fig. 2 sind mit-29 und 30-in der Steuertechnik übliche Taktgeber mit mehreren Steuerkontakten bezeichnet. Ein mit --31-- bezeichneter und schematisch dargestellter Druckknopf dient zum Anlassen der automatischen Einrichtung.
Die Fig. 3 stellt Zeitdiagramme des Prozessablaufes dar. Die an der linken Ordinate des Diagrammes befindlichen Zahlen weisen auf die mit den gleichen Zahlen bezeichneten Elemente der Fig. l und 2 hin. Die auf der Höhe der Ziffer-5- (links), bzw. der zahl --25-- - die also auf die
EMI2.2
den jeweils entgegengesetzten Zustand des betreffenden Elementes. Das Füllen oder Entleeren der Behälter --6, 19 und 24-und des Bauchfellraumes --20-- ist im Diagramm durch geneigte Linien zwischen den Höhen--"O" und "1"--bzw. umgekehrt angedeutet.
Die automatische Wirkungsweise der Einrichtung wird von einer Vorbereitungsphase für die Einrichtung und einer Startphase eingeleitet.
Die Vorbereitungsphase verläuft wie folgt : Die Behälter--l und 2--werden mit Behandlungsflüssigkeit gefüllt und der sterile Leitungskreis, bestehend aus dem Behälter-6-, dem Filter-10-, dem Behälter --19-- und den Leitungen-12, 17-wird aufgebaut. Am Verbindungspunkt der Leitungen--17 und 18--ist ein Katheter--32--angeschlossen, den der Arzt in den Bauchfellraum --20-- einführen muss. Der Behälter--6-- (eine Tasche aus flexiblem Material) wird an die Waage --13-- angehängt.
Der Start der Einrichtung erfolgt durch Einschalten der Pumpe --5--, die aus den Behältern --l und 2--eine Menge der Behandlungsflüssigkeiten entnimmt. Diese laufen über die Leitung --33-- in das auf eine vorgegebene Temperatur eingeregelte Heizbad --7-- und weiter über das Filter-10-, das die Flüssigkeit sterilisiert. Der Flüssigkeitsdruck wird mit dem Manometer --11-- überwacht. Sodann fliesst die Flüssigkeit in den Behälter --6--, der so lange gefüllt wird, bis die Waage --13-- ein vorher eingestelltes Füllvolumen anzeigt. Die Pumpe --5-- wird hierauf stillgesetzt und nach dem Offnen des Ventils --15-- fliesst die gespeicherte Flüssigkeitsmenge infolge ihres Gewichtes in die Bauchhöhle.
Zu diesem Zeitpunkt wird nun der Druckknopf--31-- (Fig. 2)
EMI2.3
--34-- löstLeitung --12-- zum Behälter --6-- fördert. Der zweite Impuls läuft über die Leitung-36und schaltet die Pumpe --25-- ein, die im Behälter-19-einen Unterdruck herstellt. Der dritte
EMI2.4
--37- zum Ventil--16--,--16-- die Behandlungsflüssigkeit aus der Bauchhöhle --20-- heraus. Diese fliesst in den Behälter - -19-- hinein, wo sie den Schwimmer --22- anhe t, der über die Stange --38-- den Zeiger des Registrierinstrumentes --21-- betätigt. Sobald sowohl die Waage --13-- als auch das Instrument --21-- vorher eingestellte Endlagen erreicht haben, schliessen die Schalter--14 und 23--.
Der Schalter --14-- sendet über die Leitung --39-- einen ersten Impuls, der das Ventil --15-- zum Öffnen vorbereitet, während ein zweiter Impuls über die leitung --40-- die Pumpe --4-stillsetzt. Ein dritter Impuls des Schalters --14-- setzt über die Leitung --41-- den Taktgeber --29-- wieder in Betriebsbereitschaft.
Der Schalter --23-- sendet über die Leitung --42-- einen Impuls an den Taktgeber - -30--, der dann für eine vorbestimmte Zeit (Fig. 3) erregt bleibt.
Wenn dieser Wartezeitraum, währenddem die Entleerung der Bauchhöhle erfolgt, abgelaufen ist, schaltet sich der Taktgeber--30--ab und löst dabei vier Impulse aus. Der erste Impuls erregt über die Leitung--43--den Taktgeber--29--, der bereits durch einen Impuls vom Schalter-14zur Erregung vorbereitet worden ist. Ein zweiter Impuls setzt über die leitung --44-- die Pumpe
<Desc/Clms Page number 3>
- still.
Der dritte Impuls öffnet über die Leitung --45-- das ebenfalls bereits vorbereitete Ventil ---15-- und schliesst als Folge davon das Ventil--16--. Schliesslich öffnet der vierte Impuls über die Leitung --46--das Ventil--28-- , Als Folge dieser Vorgänge fliesst Behandlungsflüssigkeit durch ihr Gewicht aus dem Behälter --6-- über die Leitung--17--und das Ventil--15--in die
EMI3.1
--47-- und- bleibt weiterhin erregt (Fig. 3) und demnach verbleiben alle Elemente der Einrichtung während eines für das Verbleiben der Behandlungsflüssigkeit in der Bauchhöhle vorbestimmten
Zeitraumes in Betriebsbereitschaft. Sobald dieser Zeitraum abgelaufen ist, wird der Taktgeber-29-- entregt, wobei er vier Impulse abgibt.
Der erste setzt über die Leitung --35-- die Pumpe --5-- im
Gang, der zweite über die Leitung --36-- die Pumpe --25--, der dritte öffnet das Ventil--16-- über die Leitung --37-- und schliesst das Ventil --15-- und schliesslich schliesst der vierte Impuls über die Leitung --48--das Ventil --28--, Als Folge dieser Vorgänge fördert die Pumpe-5- neue Flüssigkeitsmenge in den Behälter --6--, wo sie gewogen wird.
Der von der Pumpe-25-im Behälter-19-erzeugte Unterdruck zieht die Behandlungsflüssigkeit aus der Bauchhöhle-20-, die in den Behälter-19-läuft, während der im Behälter-24-von der Pumpe--25- erzeugte Überdruck die dort befindliche verbrauchte Flüssigkeit über die Leitung-49-endgültig abbefördert. Wenn die Behälter--6 und 19-ihre voreingestellte Füllung erreicht haben, werden die
Endschalter-14 und 23-betätigt und ein neuer Zyklus beginnt mit der Erregung des Taktgebers --30--
PATENTANSPRÜCHE :
1.
Einrichtung zur automatischen Durchführung der peritonealen Dialyse mittels einer
Behandlungsflüssigkeit, mit einer Pumpe, die eine Menge der Flüssigkeit durch eine
Sterilisationseinrichtung fördert und einem Katheter zum Einführen der Flüssigkeit in die Bauchhöhle eines Patienten, gekennzeichnet durch : a) eine Einrichtung (6,13) zur Dosierung der Menge der Flüssigkeit mit einem Behälter (6) und einer Waage (13) und mit einem durch letztere betätigten ersten Schalter (14), welcher bei einer bestimmten Füllung des Dosierungsbehälters anspricht ;
b) zwei durch eine gemeinsame Kraftquelle gleichzeitig und gegensinnig zu betätigende ferngesteuerte Ventile (15 bzw. 16), von denen das erstere (15) zwischen dem Behälter (6) der Dosierungseinrichtung und dem Katheter und das zweite (16) zwischen letzterem und einem Sammelbehälter (19) für die dem Bauchfellraum entnommene Behandlungsflüssigkeit eingeschaltet ist ; c) ein Instrument (21,22) zum Messen der im Sammelbehälter (19) enthaltenen
Flüssigkeitsmenge mit einem zweiten Schalter (23), welcher bei einer bestimmten Füllung des Sammelbehälters (19) anspricht ; d) einen ersten, durch einen von Hand zu betätigenden Schalter (31) erregbaren, die Zeitdauer des Zuflusses der Behandlungsflüssigkeit in den Bauchfellraum bestimmenden Taktgeber (29) ;
e) eine Ansaugpumpe (25), deren Einlass mit dem Innenraum des Sammelbehälters (19) verbunden ist ; f) ein drittes am Auslass des Sammelbehälters eingeschaltetes, ferngesteuertes Ventil (28) ; g) einen zweiten, beim Ansprechen des obenerwähnten zweiten Schalters (23) erregbaren, die
Zeitdauer der Entnahme der Behandlungsflüssigkeit aus dem Bauchfellraum bestimmenden
Taktgeber (30) ; wobei die Anordnung so getroffen ist, dass beim Ansprechen des ersten Schalters (14) die Förderpumpe (5) stillgesetzt und beim Ansprechen des zweiten Schalters (23) der zweite Taktgeber (30) erregt wird,
EMI3.2
schliesst, und den ersten Taktgeber (29) erregt, welcher nach Ablauf seiner Wirkungsperiode die Förderpumpe stillsetzt, das erste (15) und das dritte (28) Ventil schliesst und dabei das zweite Ventil (16) selbsttätig öffnet.
<Desc / Clms Page number 1>
Device for the automatic implementation of peritoneal dialysis
EMI1.1
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
In FIG. 2, clock generators with multiple control contacts that are customary in control technology are designated by 29 and 30. A push button labeled --31-- and shown schematically is used to start the automatic device.
3 shows time diagrams of the process sequence. The numbers on the left ordinate of the diagram indicate the elements of FIGS. 1 and 2 labeled with the same numbers. The one at the level of the number -5 (left) or the number --25-- - the one on the
EMI2.2
the opposite state of the respective element. The filling or emptying of the containers --6, 19 and 24 - and the peritoneum space --20 - is shown in the diagram by inclined lines between the heights - "O" and "1" - or. indicated in reverse.
The automatic mode of operation of the device is initiated by a preparation phase for the device and a start phase.
The preparatory phase proceeds as follows: The containers - 1 and 2 - are filled with treatment liquid and the sterile line circuit, consisting of the container -6, the filter -10-, the container -19- and the lines -12 , 17-is being built. At the connection point of the lines - 17 and 18 - a catheter - 32 - is connected, which the doctor has to insert into the peritoneum --20--. The container - 6-- (a bag made of flexible material) is attached to the scales --13--.
The device is started by switching on the pump --5 -, which draws a quantity of the treatment liquids from the containers - 1 and 2. These run via line --33-- into the heating bath --7--, which is regulated to a specified temperature, and then through filter-10-, which sterilizes the liquid. The liquid pressure is monitored with the manometer --11--. The liquid then flows into the container --6--, which is filled until the balance --13-- shows a previously set filling volume. The pump --5-- is then stopped and after opening the valve --15-- the stored amount of fluid flows into the abdominal cavity due to its weight.
At this point the push button - 31 - (Fig. 2)
EMI2.3
--34-- releases line --12-- to container --6-- conveys. The second impulse runs via line -36 and switches on the pump -25-, which creates a negative pressure in container -19. The third
EMI2.4
--37- to the valve - 16 -, - 16-- the treatment liquid from the abdominal cavity --20-- out. This flows into the container - -19--, where it attaches to the float --22- which operates the pointer of the recording instrument --21-- via the rod --38--. As soon as both the scales --13-- and the instrument --21-- have reached the previously set end positions, switches - 14 and 23-- close.
The switch --14-- sends a first impulse via line --39-- which prepares the valve --15-- for opening, while a second impulse via line --40-- the pump --4- stops. A third impulse from switch --14-- sets the clock generator --29-- back to operational readiness via line --41--.
The switch --23-- sends a pulse to the clock generator - -30-- via the line --42--, which then remains energized for a predetermined time (Fig. 3).
When this waiting period, during which the abdominal cavity is emptied, has expired, the clock - 30 - switches off and triggers four impulses. The first pulse excites via line - 43 - the clock generator - 29 -, which has already been prepared for excitation by a pulse from switch 14. A second impulse sets the pump via line 44
<Desc / Clms Page number 3>
- quiet.
The third impulse opens the valve --- 15-- which has already been prepared via line --45-- and as a result closes the valve - 16--. Finally, the fourth impulse opens the valve - 28 - via the line --46 -. As a result of these processes, treatment liquid flows out of the container --6-- via the line - 17 - and the valve- -15 - in the
EMI3.1
--47-- and- remains excited (Fig. 3) and accordingly all elements of the device remain during a predetermined period for the treatment liquid to remain in the abdominal cavity
Period in operational readiness. As soon as this period has elapsed, the clock-29-- is de-energized, giving off four pulses.
The first sets the pump --5-- im via line --35--
1st gear, the second via line --36-- the pump --25--, the third opens the valve - 16-- via line --37-- and closes the valve --15-- and finally closes the fourth impulse via the line --48 - the valve --28--, As a result of these processes, the pump-5 pumps new amount of liquid into the container --6-- where it is weighed.
The negative pressure generated by the pump-25-in the container-19-draws the treatment liquid from the abdominal cavity-20-, which runs into the container-19-, while the overpressure generated in the container-24-by the pump-25- The used liquid located there is finally conveyed away via line 49. When the containers - 6 and 19 - have reached their preset level, the
Limit switches -14 and 23-actuated and a new cycle begins with the excitation of the clock --30--
PATENT CLAIMS:
1.
Device for the automatic implementation of peritoneal dialysis by means of a
Treatment liquid, with a pump that draws a quantity of the liquid through a
Sterilization device promotes and a catheter for introducing the liquid into the abdominal cavity of a patient, characterized by: a) a device (6,13) for dosing the amount of liquid with a container (6) and a balance (13) and with one through the latter actuated first switch (14), which responds to a certain filling of the dosage container;
b) two remote-controlled valves (15 or 16) operated simultaneously and in opposite directions by a common power source, the former (15) between the container (6) of the dosing device and the catheter and the second (16) between the latter and a collecting container (19) is switched on for the treatment liquid removed from the peritoneum space; c) an instrument (21,22) for measuring the amount contained in the collecting container (19)
Amount of liquid with a second switch (23) which responds when the collecting container (19) is filled with a certain amount; d) a first clock generator (29), which can be excited by a manually operated switch (31) and determines the duration of the inflow of the treatment liquid into the peritoneum space;
e) a suction pump (25), the inlet of which is connected to the interior of the collecting container (19); f) a third remote-controlled valve (28) switched on at the outlet of the collecting container; g) a second, when the above-mentioned second switch (23) is triggered, which
Determining the duration of the withdrawal of the treatment liquid from the peritoneum
Clock (30); the arrangement being such that when the first switch (14) responds, the feed pump (5) is stopped and when the second switch (23) responds, the second clock generator (30) is excited,
EMI3.2
closes, and energizes the first clock generator (29), which stops the feed pump after its period of action has expired, closes the first (15) and third (28) valve and opens the second valve (16) automatically.