AT300938B - Steuerschaltung mit Begrenzung der Ansprechhäufigkeit der gesteuerten Einrichtung - Google Patents

Steuerschaltung mit Begrenzung der Ansprechhäufigkeit der gesteuerten Einrichtung

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Publication number
AT300938B
AT300938B AT631569A AT631569A AT300938B AT 300938 B AT300938 B AT 300938B AT 631569 A AT631569 A AT 631569A AT 631569 A AT631569 A AT 631569A AT 300938 B AT300938 B AT 300938B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
control device
circuit according
control signal
control
controlled
Prior art date
Application number
AT631569A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Wolfgang Dipl Ing Ripka
Original Assignee
Elin Union Ag
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/26Modifications for temporary blocking after receipt of control pulses

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Es ist bekannt, die Ansprechhäufigkeit gesteuerter Einrichtungen, z. B. eines elektromechanischen Relais oder Schützes durch eine Ansprech- oder bzw. und Abfallverzögerung zu begrenzen, wobei solche Verzögerungen z. B. auch elektronisch nachgebildet sein können. Nachteilig ist, dass eine   Ansprech- bzw. Abfallverzöge-   rung auch bei   geringer Ansprechhäufigkeit wirksam   bleibt, bei der sie nicht gebraucht wird, und unerwünscht sein kann. 



   Die Erfindung vermeidet den vorgenannten Nachteil. Ihr Gegenstand ist nämlich eine Steuerschaltung mit Begrenzung der Ansprechhäufigkeit der gesteuerten Einrichtung, mit dem Kennzeichen, dass diese Einrichtung auf zwei, durch ein ODER-Gatter verknüpften Wegen ansteuerbar ist, nämlich von einer Steuereinrichtung aus, die ein Steuersignal möglichst unverzögert durchzugeben und möglichst unverzögert wieder wegzunehmen gestattet, und von einer mitbetätigten zweiten Steuereinrichtung aus, die ein durchgegebenes Steuersignal eine bestimmte, vorzugsweise einstellbare Zeit hindurch zwangläufig aufrecht   hält,   Letzteres kann etwa durch eine Art zeitlich begrenzter Selbsthaltung (Blockierung) erzielt werden.

   Die gegebenenfalls über einen Kondensator, also dynamisch stattfindende Ansteuerung der zweiten Steuereinrichtung erfolgt dabei meist vom Ausgang der erstgenannten Steuereinrichtung aus, die ihrerseits von aussen, gegebenenfalls willkürlich, betätigbar sein kann. 



  Bei der Erfindung kann das Ansprechen selbst ohne Zeitverzögerung erfolgen. Die Einrichtung bleibt jedoch nach jedem Ansprechen oder wenigstens nach jedem in einem bestimmten Sinne erfolgenden Ansprechen (also   z. B.   nach jedem Anziehen oder bzw. und nach jedem Abfallen oder nach jedem Einschalten oder bzw. nach jedem Ausschalten) für eine bestimmte, vorzugsweise einstellbare Zeit hindurch in der neuen Stellung blokkiert. 
 EMI1.1 
 
Die am Eingang --E-- der Schaltung zugeführten Steuersignale sollen eine an den Ausgang --A-- anzuschliessende Einrichtung steuern, die z. B. ein grösseres mechanisches Stellglied sein kann. Die Eingangs-Kipp- 
 EMI1.2 
 
Eingang- K1-- mittels eines Kondensators-C-und eines diesem nachgeschalteten    Ventiles--D--für eine Schalt-     richtung dynamisch gekuppelt ist.

   (Der Widerstand-R,-dient nur zur Entladung des Kondensators-C,- und ist hochohmig.) Die Klemme --E2-- ist der direkte Eingang der Kippstufe -- K 2-- und die Klemme--t der    
 EMI1.3 
 Zündet der Unijunktionstransistor --UJT--, wird die    Kippstufe-K -wieder   in den ursprünglichen Zustand zurückgekippt, d. h. die    Klemme --A /K-springt von-L   auf O--. Der Ausgang --A-- der Schaltung wird aber   erst-O-,   wenn auch die Klemme --A1/K1-- O-Signal annimmt. Die Dioden --D1 und D3--stellen ein ODER-Gatter dar. 
 EMI1.4 
 zuschliessenden, zu steuernden Einrichtung verhindert, was z. B. dann besonders wichtig ist, wenn letztere aus einem oder mehreren zu betätigenden grösseren mechanischen Stellgliedern besteht. Die Wirkung der Schal- 
 EMI1.5 
 herkömmlichenRRückschalt-bzw.

   Abfallverzögerungtürlich auch unter sinngemässer Verwendung der   inversen Ausgänge   der Kippstufen eine Blockierung des zu frühzeitigen Wiedereinschaltens (Anzugsverzögerung) erreicht werden. Eine Kombination beiderSchaltungen mit eventuell verschiedenen Blockierzeiten ist natürlich ebenfalls möglich. 
 EMI1.6 
   dieSchaltelemente--UJT, R1, C1 und R3--. Dazu kommt dann das die Eigenzeit der monostabilen Kippstufe bestimmende R-C-Glied. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuerschaltung mit Begrenzung der Ansprechhäufigkeitder gesteuerten Einrichtung, dadurch ge- kennzeichnet, dass letztere auf zwei, durch ein ODER-Gatter (Dl, Ds) verknüpften Wegen ansteuerbar ist, nämlich von einer Steuereinrichtung (K) aus, die ein Steuersignal möglichst unverzögert durchzugeben und möglichst unverzögert wieder wegzunehmen gestattet, und von einer mitbetätigten, zweiten Steuereinrichtung (K) aus, die ein durchgegebenes Steuersignal eine bestimmte, vorzugsweise einstellbare Zeithindurch zwangs- läufig aufrecht hält. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuereinrichtung (K) vom Ausgang (A 1) der ersten (KJ mitangesteuert ist.
    3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuereinrichtung (ksi) über einen Kondensator (C) angesteuert ist, dem ein die Ansteuerung nur in einer Richtung zulassendes EMI2.1 während welcher die zweite Steuereinrichtung (K das Steuersignal zwangsläufig aufrecht hält, ein Unijunktionstransistor (UJT) in Verbindung mit einem Kondensator-Ladekreis (R1, C1) vorgesehen ist, wobei der Ladebeginn durch denBeginn desSteuersignales und das Ende der zwangsläufigen Aufrechterhaltung des letzteren durch die bei Erreichen einer bestimmten Kondensatorspannung erfolgende Zündung des Unijunkiionstransistors festgelegt ist.
    5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladekreis (R1, C1) an den Ausgang (A) der zweiten Steuereinrichtung (K2) angeschlossen ist.
    6. Schaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine in dem über den Unijunktionstransistor führenden Entladekreis des Kondensators (C) liegende Impedanz (Ra) an einen inversen Eingang (E2) der zweiten Steuereinrichtung (K2) angeschlossen ist, über welchen diese bei der Kondensatorent ladung rückgestellt wird.
    7. Schaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steuereinrichtung (K2) zur Begrenzung der Zeit, während welcher sie das Steuersignal zwangsläufig aufrecht hält, als monostabile Kippstufe ausgebildet ist.
    8. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass statt nur für eine, für beide Schaltrichtungen der gesteuertenEinrichtung je eine getrennte, das betreffende Steuersignal zwangsläufig eine bestimmte Zeit hindurch aufrecht haltende Einrichtung vorgesehen ist, wobei die betreffenden Zeiten verschieden sein können.
AT631569A 1969-07-02 1969-07-02 Steuerschaltung mit Begrenzung der Ansprechhäufigkeit der gesteuerten Einrichtung AT300938B (de)

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