AT305984B - Verfahren zur Herstellung von neuen 1-sek.Amino-2-oxy-3-[p-alkenyloxy- oder p-alkinyloxy)-phenoxy]-propanen und ihren Säureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 1-sek.Amino-2-oxy-3-[p-alkenyloxy- oder p-alkinyloxy)-phenoxy]-propanen und ihren Säureadditionssalzen

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AT305984B AT694271A AT694271A AT305984B AT 305984 B AT305984 B AT 305984B AT 694271 A AT694271 A AT 694271A AT 694271 A AT694271 A AT 694271A AT 305984 B AT305984 B AT 305984B
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   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen   l-sek. Amino-2-oxy-3-[ (p-alkenyl-     oxy-oder p-alkinyloxy)-phenoxy]-propanen   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin Reine Alkenyl-oder Alkinylgruppe bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar durch mindestens ein Kohlenstoffatom vom Sauerstoffatom getrennt ist,    Rl   eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome unterbrochen ist und/oder durch Hydroxylgruppen substituiert ist, eine gegebenenfalls alkylierte Cycloalkyl-, Cycloalkenyl-, Cycloalkylniederalkyl-, Cycloalkenylniederalkyl-,   Cycloalkylniederalkenyl- oder Cyc1oalkenyl-niederalkenylgruppe   mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls durch niedere Alkylgruppen,

   niedere Alkoxygruppen, Halogene und/oder Trifluoromethylgruppen im aromatischen Teil substituierte Aralkylgruppe mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen darstellt,   R2 und Rg   je für Wasserstoff stehen oder zusammen eine gegebenenfalls durch Phenyl oder Pyridyl substituierte Alkylidengruppe bilden, in welchen die Phenyl- oder Pyridylgruppe auch noch durch Alkyl- oder Alkoxygruppen, durch Halogene und/oder Trifluormethylgruppen substituiert sein kann,   R4'Rs   und   R unabhängig   voneinander niedere Alkylgruppen, niedere Alkoxygruppen, Halogene, Trifluoromethylgruppen, 
 EMI1.2 
    Mer-capto-,   Alkylmercapto-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkanoyl-, Benzoyl-, Phenylalkanoyl-oderPhenylsulfonylgruppen oder insbesondere Wasserstoff bedeuten, und ihrer Säureadditionssalze. 



   Der Rest R ist vor allem eine in beliebiger Stellung verbundene gerade oder verzweigte Butenyl-, Pentenyl-,   Hexenyl-,   Heptenyl-, Octenyl- oder Nonenylgruppe oder eine entsprechende Gruppe mit Dreifachbindung, unter der Voraussetzung, dass das mehrfach gebundene Atompaar vom Sauerstoffatom durch vorzugsweise 2 oder 3, vor allem aber ein Kohlenstoffatom getrennt ist. 



   Vorzugsweise ist aber der Rest R die Allyl-, Methallyl- oder Propargylgruppe. 



   Als Alkylreste    Rl   kommen vor allem niedere gerade oder besonders verzweigte Alkylreste mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, vor allem aber Isobutyl, 2-Methylbutyl, 3-Methylbutyl und ganz besonders sekundäre oder   tertiäre Alkylreste dieser Art, wie z. B. sek. Butyl, Pentyl- (2), Pentyl- (3), 1. 1-Dimethyl-   - propyl, tert. Butyl und vor allem Isopropyl, in Frage. Als niedere Alkenylreste sind vor allem diejenigen der oben genannten Formel R zu erwähnen. 



   Durch Heteroatome unterbrochene bzw. durch Hydroxylgruppen substituierte Alkylreste sind vor allem niedere Oxalkylreste, vor allem solche, die sich von den genannten bevorzugten Alkylresten ableiten, z. B. Alk-   oxyäthyl-oder-propylreste,   oder Hydroxyalkylreste, wie   ss-Hydroxyäthyl-oder ss-oderY-Hydroxypropyl-   reste. 



   Als gegebenenfalls alkylierte Cycloalkyl-, Cycloalkenyl-, Cycloalkylniederalkyl-, Cycloalkenylniederalkyl-, Cycloalkylniederalkenyl-, Cycloalkenyl-niederalkenylreste sind vor allem Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl-,   Cyclohexyl- oder Cycloheptylreste zu erwähnen   sowie diese Reste tragende Methyl-, Äthyloder Propylreste sowie solche Reste, die an geeigneter Stelle des Ringes oder einer Alkylenkette eine Doppelbindung aufweisen, sowie niedere Alkyl-, z. B. Methyl-oder Äthyl-Substitutionsprodukte dieser Gruppen, oder solche Gruppen, deren Ringe eine Endobindung oder eine Endoalkylengruppe enthalten. 



   Aralkylreste    Rl   sind insbesondere Phenyl-niederalkylreste, worin der Niederalkylrest 1 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist, insbesondere Benzyl-,   1- oder 2-Phenyläthyl- oder 2- oder 3-Phenylpropyl- oder 3-Phenyl-   propyl- (2)-reste. In diesen araliphatischen Kohlenwasserstoffresten können vor allem die Arylreste ein-, zweioder mehrfach substituiert sein,   z. B.   durch niedere Alkylgruppen, wie Methyl oder Äthyl, niedere Alkoxygruppen, wie Methoxy-,   Äthoxy-oder Methylendioxygruppen, Halogenatome,   wie Fluor-, Brom- oder insbesondere Chloratome, und/ oder Trifluoromethylgruppen. 



   Als Alkylgruppen   R., Rs   bzw. R6 kommen vor allem Methyl- oder Äthylgruppen und als Alkoxygruppen insbesondere Methoxy-,   Äthoxy- oder   Methylendioxygruppen in Betracht. Halogene sind vorzugsweise Fluor, Brom oder insbesondere Chlor. Bevorzugt sind jedoch   R,, R. und R   Wasserstoff. 



   Eine durch   R2 und Rg   zusammen dargestellte, gegebenenfalls durch Phenyl oder Pyridyl substituierte Alkylidengruppe ist vor allem eine niedere Alkylidengruppe, z. B. Methylen, Äthyliden, Propyliden oder Isopropyliden, oder eine   Benzyliden- oder Pyridylmethylidengruppe,   Die Benzyliden- oder Pyridylmethylidenreste können unsubstituiert oder ein, zwei oder mehr Substituenten tragen. 



   Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Eigenschaften. So hemmen sie, wie sich im 

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Dosisbereich von   0, 01   bis 30 mg/kg i. v. an der mit Dial narkotisierten Katze nach Isoproterenolgabe zeigen lässt, die cardialen ss-Rezeptoren,   u. zw.   bevorzugt vor den vaskulären und bronchiale ss-Rezeptoren, und zeigen in einer Konzentration von   1 x 10-8 bis 1 x 10- g/ml   am isolierten Kaninchenherzen nach Isoprotere- nolgabe ebenfalls eine ss-blockierende Wirkung.

   Ferner hemmen sie, wie sich in einer Dosierung von 0, 03 bis   ì 30   mg/kg i. v. am Blutdruck der Katze zeigen lässt, die   Kreislaufreflexe (CSR).   Die neuen Verbindungen kön- nen daher als   ss-Blocker   und Antihypertensoren medikamentös bei Herz- und Kreislauferkrankungen oder psy- chosomatischen Symptomen dieser Art verwendet werden. 



   Besonders wertvoll sind die Verbindungen der Formel 
 EMI2.1 
 worin R die oben gegebene Bedeutung hat und    R,   eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere eine niedere Alkylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen, besonders eine verzweigte niedere Alkylgruppe dieser Art, und in erster Linie eine sekundäre oder tertiäre Alkylgruppe mit höchstens 5 Kohlenstoffatomen, und speziell die tert. Butyl- oder besser die Isopropylgruppe darstellt, und R2 und   R,   je einen Wasserstoff bedeuten oder in zweiter Linie zusammen für eine niedere Alkylidengruppe stehen. 



   Aus dieser Gruppe ragen in bezug auf ihre Wirkungen diejenigen Verbindungen heraus, in denen der Rest R die Allyl-, Methallyl- oder Propargylgruppe ist. 
 EMI2.2 
   - 3- (p-allyloxy-phenoxy)-propan   der Formel 
 EMI2.3 
 Die neuen Verbindungen werden nach an sich bekannten Methoden gewonnen. 



  Zweckmässig geht man so vor, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel 
 EMI2.4 
 worin   R, Ry Rg, R , R   und R6 die angegebenen Bedeutungen haben, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel 
 EMI2.5 
 worin R die oben gegebene Bedeutung hat, umsetzt und, wenn erwünscht, gegebenenfalls erhaltene Racematgemische auftrennt und/oder erhaltene Racemate in die optischen Antipoden aufspaltet und/oder erhaltene Säureadditionssalze in die freien Basen oder erhaltene freie Basen in ihre Säureadditionssalze überführt. 



   Zur Substitution des Phenols der Formel (II) setzt man dieses zweckmässig, vorzugsweise in Gegenwart von mit phenolischen Hydroxylgruppen Metallsalze bildenden Kondensationsmitteln, wie Carbonaten oder Alkoholaten von Alkalimetallen, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel R-OH um, oder man setzt ein Metallsalz des Phenols, insbesondere ein Alkalimetallsalz, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel R-OH um. 



   Ein reaktionsfähiger Ester ist dabei   z. B.   ein Ester mit einer starken organischen oder anorganischen Säure, wie vor allem mit einer Halogenwasserstoffsäure,   z. B.   der Chlor-,   Brom- oder Jodwasserstoffsäure,   mit Schwefelsäure oder mit einer Sulfonsäure, wie einer Arylsulfonsäure,   z. B. der p-Toluolsulfonsäure.   



   Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangsstoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in der ebenfalls in der Erfindung inbegriffenen Form ihrer Salze. Die Salze der Endstoffe können in an sich bekannter Weise,   z. B.   mit Alkalien oder Ionenaustauschern, in die freie Base übergeführt werden. Von der letzteren lassen sich durch Umsetzung mit organischen oder anorganischen Säuren, insbesondere solchen, die 

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 zur Bildung von therapeutisch verwendbaren Salzen geeignet sind, Salze gewinnen.

   Als solche Säuren seien beispielsweise genannt : Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäuren, Phosphorsäuren, Salpetersäure, Perchlorsäure, aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische   Carbon- oder Sulfonsäuren,   wie Ameisen-, Essig-, Propion-, Bernstein-, Glykol-, Milch-, Äpfel-, Wein-, Zitronen-, Ascorbin-, Malein-, Hydroxyma-   lein-oder Brenztraubensäure ;   Phenylessig-, Benzoe-, p-Aminobenzoe-, Anthranil-, p-Hydroxybenzoe-, Sa-   licyl-oder p-Aminosalicylsäure,   Embonsäure, Methansulfon-, Äthansulfon-, Hydroxyäthansulfon-, Äthylensulfonsäure ; Halogenbenzolsulfon-, Toluolsulfon-, Naphthalinsulfonsäure oder Sulfanilsäure ; Methionin, Tryptophan, Lysin oder Arginin. 



   Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen, wie   z. B.   die Pikrate, können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Base dienen, indem man die freien Basen in Salze überführt, diese abtrennt und aus den Salzen wieder die Basen freimacht. Infolge der engen Beziehungen zwischen den neuen Verbindungen in freier Form und in Form ihrer Salze sind im vorausgegangenen und nachfolgend unter der freien Base sinn-und zweckmässig gegebenenfalls auch die entsprechenden Salze zu verstehen. 



   Die Erfindung betrifft auch diejenigen Ausführungsformen des Verfahrens, nach denen man einen Ausgangsstoff gegebenenfalls in Form eines Racematgemisches, reiner Racemate oder optischer   Antipoden und/oder   eines Salzes davon einsetzt. 



   Die neuen Verbindungen können je nach Wahl der Ausgangsstoffe und Arbeitsweise als optische Antipoden oder Racemate oder, sofern sie mindestens zwei asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten, auch als Racematgemische vorliegen. 



   Gegebenenfalls erhaltene Racematgemische können auf Grund der physikalisch-chemischen Unterschiede der Bestandteile in bekannter Weise in die beiden stereoisomeren (diastereomeren) reinen Racemate aufgetrennt werden, beispielsweise durch Chromatographie und/oder fraktionierte Kristallisation. 



   Erhaltene Racemate lassen sich nach bekannten Methoden in die Antipoden zerlegen, beispielsweise durch Umkristallisation aus einem optisch aktiven Lösungsmittel, mit Hilfe von Mikroorganismen oder durch Umsetzen mit einer, mit der racemischen Verbindung Salze bildenden optisch aktiven Säure und Trennung der auf diese Weise erhaltenen Salze,   z. B.   auf Grund ihrer verschiedenen Löslichkeiten in die Diastereomeren, aus denen die Antipoden durch Einwirkung geeigneter Mittel freigesetzt werden können. Besonders gebräuchliche optisch aktive Säuren sind   z. B.   die D- und L-Formen von Weinsäure,   Di-o-Toluylweinsäure,   Äpfelsäure, Mandelsäure, Camphersulfonsäure oder Chinasäure. Vorteilhaft isoliert man den wirksameren der beiden Antipoden. 



   Zweckmässig verwendet man für die Durchführung der erfindungsgemässen Reaktionen solche Ausgangsstoffe, die zu den eingangs besonders erwähnten Gruppen von Endstoffen und besonders zu den speziell beschriebenen oder hervorgehobenen Endstoffen führen. 



   Die Ausgangsstoffe sind bekannt oder können, falls sie neu sind, nach an sich bekannten Methoden erhalten werden. 



   Die neuen Verbindungen können   z. B.   in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in freier Form oder in Form ihrer nicht toxischen Salze in Mischung mit einem   z. B.   für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen, festen oder flüssigen Trägermaterial enthalten. Für die Bildung desselben kommen solche Stoffe in Frage, die mit den neuen Verbindungen nicht reagieren, wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Stearylalkohol, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Benzylalkohole, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline oder andere bekannte 
 EMI3.1 
 in flüssiger Form als Lösungen   (z. B.   als Elixier oder Sirup), Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netzoder Emulgiermittel,   Lösungsvermittler,   Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. 



   Die anzuwendende Dosis hängt von der Art des zu bekämpfenden Zustandes und dem einzelnen Patienten ab. Bei intravenöser oder intramuskulärer Verabreichung verwendet man beispielsweise Ampullen von 1 bis 3 mg, insbesondere 2 mg, Wirkstoff. Die tägliche Dosis kann sich beispielsweise zwischen 1 und 3 mg bewegen. Pharmazeutische Präparate für orale Verabreichung enthalten vorteilhaftlObis 30mg, insbesondere 20mg, Wirkstoff pro Dosierungseinheit, und die tägliche Dosis kann beispielsweise zwischen 10 und 120 mg liegen. 



   Die pharmazeutischen Präparate können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. So können die pharmazeutischen Präparate neben den oben genannten neuen Verbindungen weitere Herz- und Kreislaufmittel und/oder psychotrope Mittel, wie Tranquillizer, enthalten. Beispielsweise können sie gefässerweiternde, insbesondere coronarerweitemde, Verbindungen enthalten, wie vor allem gefässerweiternde Ester der salpetrigen Säure oder der Salpetersäure, vor allem Nitroglycerin, Pentaerythritoltetranitrat, Triäthanolamintrinitrat, Nitromannit, ferner Papaverin, Theobromin,   Theophyllin. Oxyäthyltheophyllin.

   Dihydroxypropyltheo-   phyllin u. a. coronarerweitemde Derivate des Theobromins und Theophyllins, sowie   2-Äthyl-3- (3', 5' -dijod-   
 EMI3.2 
 

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 5 bis 50 mg Pentaerythritoltetranitrat ergibt, wobei zweckmässig die Verabreichung dreimal täglich erfolgt. 



   Die pharmazeutischen Präparate werden nach üblichen Methoden gewonnen. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie jedoch einzuschränken. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



     Beispiel l :   Zu einer Lösung von 4, 5 g   l-Isopropylamino-2-hydroxy-3- (p-hydroxy-phenoxy)-propan   in 75 ml Äthanol gibt man 1, 4 g Natriummethylat, und anschliessend lässt man unter Rühren 2, 4 g Allylbromid zutropfen. Man erwärmt während 2 h auf   400   und dampft anschliessend im Vakuum ein. Den Rückstand löst man im Methylenchlorid und extrahiert mit 2n-Natronlauge und mit 2n-Salzsäure. Der salzsaure Auszug wird durch Zugabe von 5n-Natronlauge alkalisch gestellt, worauf die ausgeschiedene Base mit Methylenchlorid extrahiert 
 EMI4.1 
    (p-al-lyloxy-phenoxy)-propan   der Formel 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 als viskoses Öl erhalten wird. 



   Beispiel   3 : In analoger Weise,   wie im Beispiel 1 beschrieben, kann man die folgenden Verbindungen erhalten : a)   l-Isopropylamino-2-hydroxy-3- (p-propargyloxy-phenoxy)-propan-cyclohexylsulfamat,   Fp. 112 bis 1130 ; b)   l- (tert. Butylamino)-2-hydroxy-3- (p-allyloxy-phenoxy)-propan-cyclohexylsulfamat, Fp.   127 bis 1280 ; und c)   l-Cyclopropylamino-2-hydroxy-3- (p-aUyloxy-phenoxy)-propan,   Fp. 68 bis 690.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen l-sek. Amino-2-oxy-3-[ (p-alkenyloxy- oder p-alkinyloxy) -phen- oxyl-propanen der allgemeinen Formel EMI5.1 worin Reine Alkenyl-oder Alkinylgruppe bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar durch mindestens ein Kohlenstoffatom vom Sauerstoffatom entfernt ist, Rl eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen, die gegebenenfalls durch Sauerstoff-, Schwefel- oder Stickstoffatome unterbrochen ist und/oder EMI5.2 Cycloalkenyl-niederalkenylgruppemitbis zu 15 Kohlenstoffatomen oder eine gegebenenfalls durch niedere Alkylgruppen, niedere Alkoxygruppen, Halogene und/oder Trifluormethylgruppen im aromatischen Teil substituierte Aralkylgruppe mit bis zu 15 Kohlenstoffatomen darstellt,
    R2 und 1\ je für Wasserstoff stehen oder zusammen eine gegebenenfalls durch Phenyl oder Pyridyl substituierte Alkylidengruppe bilden, in welchen die Phenyl- oder Pyridylgruppen auch noch durch Alkyl- oder Alkoxygruppen, durch Halogene und/oder Trifluormethylgruppen substituiert sein kann, R4, R und R6 unabhängig voneinander Alkylgruppen, niedere Alkoxygruppen, Halogene, Trifluoromethylgruppen, Nitrogruppen, Aminogruppen, Acylaminogruppen, Gruppen der Formel R -0 -, worin R die angegebene Bedeutung hat, Phenyl-, Phenoxy-, Alkyloxyalkyl-, Phenylalkoxy-, Cyano-, Cyanalkyl-, Carboxy-, Carboxyalkyl-, Mercapto-, Alkylmercapto-, Alkenyl-, Alkinyl-, Alkanoyl-, Benzoyl-, Phenylalkanoyl- oder Phenylsulfonylgruppen oder Wasserstoff bedeuten, und ihren Säureadditionssalzen,
    dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel EMI5.3 worin R, R, R,R,R und R6 die angegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel R-OH, (III) worin R die oben gegebene Bedeutung hat, nötigenfalls in Gegenwart eines Kondensationsmittels, umsetzt und, wenn erwünscht, gegebenenfalls erhaltene Racematgemische in die reinen Racemate und/oder erhaltenen Racemate in die optischen Antipoden aufspaltet und/oder ein erhaltenes Säureadditionssalz in die freie Base oder eine erhaltene freie Base in ein Säureadditionssalz überführt. EMI5.4 eines Alkohols der allgemeinen Formel (III) einen Halogenwasserstoffsäure- oder einen Arylsulfonsäureester einsetzt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel (III) einen Chlor- oder Bromwasserstoffsäureester einsetzt.
    4. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel EMI5.5 <Desc/Clms Page number 6> worin R, R., R, und R6 die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, oder ein Salz davon, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel R-OH, (III) worin R die im Anspruch 1 gegebene Bedeutung hat, vorzugsweise mit einem Halogenwasserstoffsäure- oder einem Arylsulfonsäureester, insbesondere mit einem Chlor- oder Bromwasserstoffsäureester, nötigenfalls in Gegenwart eines Kondensationsmittels, umsetzt, und, wenn erwünscht, erhaltene Racemate in die optischen Antipoden aufspaltet und/oder erhaltene Säureadditionssalze in die freien Basen oder erhaltene freie Basen in ihre Säureadditionssalze überführt.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man von Phenolen der allgemeinen Formel (II) ausgeht, worin R, Rg und R6 für Wasserstoff stehen.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phe- EMI6.1 Wasserstoff stehen, oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel (III), worin Reine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit höchstens 9 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar durch 1 bis 3 Kohlenstoffatome vom Sauerstoffatom getrennt ist, umsetzt.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel (II), worin R eine sek. oder tert. Alkylgruppe mit bis zu 5 Kohlenstoffatomen, R2 EMI6.2 Formel (III), worin Reine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar durch 1 bis 3 Kohlenstoffatome vom Sauerstoffatom getrennt ist, umsetzt.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel (II), worin R. eine der in einem der Ansprüche 6 oder 7 angegebenen Bedeutungen besitzt, R, und R, zusammen eine Alkylidengruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und R,R so- wie R6 für Wasserstoff stehen, oder ein Metallsalz davon, mit einem reaktionsfähigen Ester des Allyl-, Methallyl- oder Propargylalkohols umsetzt. EMI6.3 Allylalkohols umsetzt.
    10. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man von Phenolen der allgemeinen Formel (IIa) ausgeht, worin R , Rs und R6 für Wasserstoff stehen.
    11. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen EMI6.4 und R6 für Wasserstoff stehen, oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel (III), worin Reine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit höchstens 9 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar durch 1 bis 3 Kohlenstoffatome vom Sauerstoffatom getrennt ist, umsetzt.
    12. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen EMI6.5 und R6 für Wasserstoff stehen, oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der allgemeinen Formel (III), worin Reine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, wobei das mehrfach gebundene Atompaar. durch 1 bis 3 Kohlenstoffatome vom Sauerstoffatom getrennt ist, umsetzt.
    13. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen EMI6.6 Rgallyl- oder Propargylalkohols umsetzt.
    14. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Phenol der allgemeinen Formel (IIa), worin R für die tert. Butyl- oder die Isopropylgruppe steht, und R, Rg und R6 für Wasserstoff stehen, oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester des Allyl-, Methallyl- oder Propargylalkohols umsetzt.
    15. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man das 1-Isopropylamino-2-hy- droxy-2- (p-hydroxy-phenoxy)-propan oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester des Allylalkohols umsetzt. <Desc/Clms Page number 7>
    16. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Isopropylamino-2-hy- droxy-3- (p-hydroxy-phenoxy)-propan oder ein Metallsalz davon mit einem reaktionsfähigen Ester des Propargylalkohols umsetzt.
AT694271A 1969-04-09 1970-04-01 Verfahren zur Herstellung von neuen 1-sek.Amino-2-oxy-3-[p-alkenyloxy- oder p-alkinyloxy)-phenoxy]-propanen und ihren Säureadditionssalzen AT305984B (de)

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