AT309860B - Einrichtung zur Ausgabe von Gegenständen - Google Patents

Einrichtung zur Ausgabe von Gegenständen

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flap
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/06Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other supported individually on pivotally-mounted flaps or shelves

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ausgabe von Gegenständen, z. B. von Taschen für Banktresore, mit übereinander angeordneten, die auszugebenden Waren haltenden Fallklappen, von welchen jede in einer im wesentlichen horizontalen Bereithaltestellung durch eine eigene federbelastete, mittels eines allen Fallklappen gemeinsamen Mitnehmers in der Aufeinanderfolge der gewünschten Ausgabe lösbare Sperre gehalten ist. 



   Die bekannten Einrichtungen dieser Art werden zur Ausgabe von Waren verwendet, welche nach Einwurf einer Münze durch Freigabe und Abfallen der untersten belegten Fallklappe von dieser in einen Schacht abrutschen, durch den sie zu einer Entnahmeöffnung der Einrichtung gelangen. Die Freigabe der Fallklappe wird durch Betätigung eines Handhebels bewirkt, dessen Sperre nach Einwurf der Münze durch einen Münzprüfer gelöst wird. Der Nachteil dieser Einrichtungen besteht darin, dass die am Hebel aufzubringende Kraft in Abhängigkeit vom Gewicht der auszugebenden Ware und der damit verbundenen erforderlichen Federkraft für die Sperre der Fallklappe steht, so dass unter Berücksichtigung der für die Betätigung des gesamten Steuermechanismus aufzuwendenden Kraft nur Gegenstände mit geringem Gewicht auf diese Weise ausgegeben werden können. 



   Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, Vorkehrungen zu treffen, durch welche die Ausgabe von Gegenständen unabhängig von deren Gewicht mühelos eingeleitet werden kann. Um dies zu ermöglichen, wird eine Einrichtung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss der zum Lösen der Sperren der Fallklappen dienende Mitnehmer eine sich entlang aller Sperren der Fallklappen erstreckende, nach Impulsgabe zum Auslösen der Sperre einer Fallklappe durch elektromotorischen Antrieb eine hin- und hergehende Drehbewegung ausführende Steuerwelle aufweist, die einen im Stromkreis des Antriebsmotors gelegenen Kontakt bewegt, welcher in der Ausgangs- und in der Endstellung der Steuerwelle den Motors romkreis über einen Unterbrecher,   z.

   B.   ein Relais und dazwischen unter   Überbrückung   desselben an das Netz anschliesst. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung schematisch dargestellt ist. Es zeigen Fig. l eine Rückansicht eines Abschnittes der Einrichtung mit dem Steuermechanismus, Fig. 2 einen Schitt nach der Linie 
 EMI1.1 
 Draufsicht und Fig. 5 ein vereinfachtes Schaltbild der elektrischen Steuereinrichtung. 



   Die als Ausführungsbeispiel gewählte Einrichtung ist vor allem zur Taschenausgabe in Banken bestimmt, wobei zweckmässig mehrere Einheiten der tiefer beschriebenen Art nebeneinander angeordnet, ohne besondere äussere Umschalttätigkeiten aufeinanderfolgend zur Ausgabe gelangen. 



   Jede Einheit besitzt ein Gehäuse --1-- mit in Abständen übereinander angeordneten Fallklappen   --2--,   von denen jede am vorderseitigen   Rand-4--in   den   Seitenwänden-3-des Gehäuses-l--   schwenkbar gelagert ist und am rückwärtigen   Rand--7--einen   durch einen   Längsschlitz --5-- der   
 EMI1.2 
 



   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, ist jeder   Fallklappe--2--ein   eigener Schieber-10zugeordnet, wobei an jedem dieser   Schieber--10--ein   zweiarmiger   Hebel-15-an   einem Zapfen   --16-   drehbar gelagert unter dem Einfluss einer   Zugfeder --17-- steht,   welche mit ihrem einen Ende an dem einen normalerweise am Auflagezapfen --8-- aufsitzenden Arm --18-- des Hebels --15--, und mit ihrem andern an einem fixen Teil des Gehäuses --1-- eingehängt ist und die Tendenz hat, den Hebel   - -15--,   in Fig. l gesehen, im Uhrzeigersinn zu verdrehen.

   Der andere Arm --19-- des Hebels --15-- ist in 
 EMI1.3 
 erstreckende Steuerwelle--21--, die im Bereiche jedes   Armes   Hebcls --15-- zwischen   Anschlag --20-- und   dem   Drehzapfen --16-- näher   gelegenen   Schenkel --14-- der   Führungsschiene 
 EMI1.4 
 welches mit einem   Zahnrad--24--kämmt,   das allenfalls über ein Getriebe mit der Abtriebswelle eines eine oszillierende Bewegung ausführenden Motors-24--, beispielsweise eines Wischermotors von Kraftfahrzeugen, verbunden ist, so dass die Welle --21-- zu gewählten Zeitpunkten eine hin-und hergehende Drehbewegung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ausführt.

   Am   Segment--23--greift   der Kontaktarm --26-- eines Ruheschalters --27-- an, dessen Arbeitsweise bei der tieferstehenden Beschreibung des vereinfachten Schaltschemas der Steuereinrichtung näher beschrieben wird. 



   In dem in Fig. 5 dargestellten vereinfachten Schaltschema bezeichnet --28-- einen von einem Münzprüfer betätigten Kontakt, --29-- den Kontakt eines   Startrelais--30--,-31-einen   von der letzten Fallklappe betätigten Kontakt, --32-- den Kontakt des Ruheschalters und--25--den bereits erwähnten Motor. Falls mehrere Einheiten hintereinandergeschaltet sind-im vorliegenden Fall sind es beispielsweise zwei Einheiten --I,II--- sind für jede Einheit die Teile --25, 31 und 32--vorgesehen, wobei an der letzten Einheit   Kurzschlussbügel--33--vorgesehen   sind. 



   Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise : In der Ausgangsstellung sind die Kontakte --28, 29--offen und die Auflagezapfen --8-- aller Fallklappen --2-- sitzen auf den darunterliegenden   Schiebern--10--auf   und stützen gleichzeitig den Arm--18--des Hebels--15--des jeweils darüberliegenden Schiebers --10-- ab, so dass der Anschlag --20-- dieses Hebels ausserhalb der Bahn des ihm zugeordneten Mitnehmerhakens--22--der Steuerwelle--21--zu liegen kommt. Da die Fallklappen jeweils über den Schiebern angeordnet sind und sich an diesen abstützen, kann sich der   Hebel--15--des   untersten   Schiebers --10-- an   keinem   Auflagezapfen-8-abstützen   und ist daher unbeweglich und mit seinem   Anschlag--20--in   der Bahn des ihm zugeordneten Mitnehmerhakens gelegen. 



   Nach dem Einwerfen einer entsprechenden Münze oder durch einen andern Auslöseimpuls wird der   Kontakt--28--kurzzeitig   geschlossen und Strom durch das   Startsignal--30--geführt,   welches den   Kontakt --29-- schliesst,   so dass Strom durch die   Ventile --34-- und   den   Tassenkontakt-31-den     Motor--25--speist,   dessen Stromkreis durch die voll gezeichneten Stellungen der Kontakte --31 und 32-gekennzeichnet ist und daher an das Netz angeschlossen den Relaiskontakt --29-- einschliesst.

   Sobald der Motor --25-- das Segment --23-- in die in Fig. 4 strichliert dargestellte Lage zu bewegen begonnen hat, gelangt der   Kontakt --32-- in   die in Fig. 5 strichliert dargestellte Lage, wodurch der Strom zum Relais unterbrochen wird, so dass der Kontakt --29-- öffnet und der Motor lediglich durch den Kontakt--32-an das Netz angeschlossen ist. 



   Während der Bewegung des Segmentes aus der in Fig. 4 voll in die strichliert gezeichnete Lage verschiebt der Mitnehmerhaken --22- des untersten Schiebers --10-- diesen in   Fig. 1   gesehen nach links, so dass der von ihm getragene   Auflagezapfen--8--seine   Stütze verloren hat und die unterste Fallklappe nach unten abfallen lässt, so dass die auf ihr aufliegende Tasche oder ein anderer Gegenstand durch den Schacht zur Abgabestelle abrutschen kann.

   Durch das Abfallen des Auflagezapfens--8--verliert auch der von ihm abgestützte Arm--18--des darüberliegenden   Hebels--15--seinen   Halt, so dass dieser unter dem Einfluss seiner Feder--17--im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, bis sein Arm--19--an der oberen Begrenzungswand des ihn führenden Schlitzes im   Schenkel--14--der Führungsschiene--9--anstösst   und 
 EMI2.1 
 Stellung ist am mittleren   Hebel --15-- in Fig. l   ersichtlich. 



   Aus der strichlierten Lage in Fig. 4 bringt der   Motor--25--infolge   seiner oszillierenden Bewegung oder bei Verwendung eines üblichen Motors durch einen Kurbeltrieb oder durch andere Einrichtungen das Segment --23-- in die Ursprungslage, wobei der zuletzt mitgenommene   Schieber --10-- durch   seine Rückzugfeder - seine Ausgangslage einnimmt und der   Kontakt--32--durch   das Segment --23-- wieder in die voll gezeichnete Lage zurückkehrt und damit den   Motor --25-- vom   Netz trennt. 



   In ähnlicher Weise vollziehen sich die Bewegungen des Steuermechanismus bei allen aufeinanderfolgenden Entnahmeoperationen bis die letzte Fallklappe--2--der Einheit--I--abgefallen ist, worauf der Fallklappenkontakt--31--aus der in Fig. 4 voll eingezeichneten Stellung in die strichlierte Stellung umschaltet, wodurch die Einheit-II-in Funktion tritt. 



   Bei der Rückführung der   Fallklappen--2--aus   der nach unten verschwenkten Stellung in die horizontale Ausgangsstellung stösst der Auflagezapfen --8-- mit einer dem abgeschrägten   Rand--l l--des   
 EMI2.2 
 



   Schrägfläche--35-- (Fig. 1)Bei der beschriebenen Steuerung macht die Steuerwelle --21-- mit ihrem   Segment--23--eine   etwa 90  Drehung zuerst in der einen und dann in der andern Richtung. Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung auch andere Steuerelemente verwendet werden, die einen andern Drehwinkel der Steuerwelle bewirken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Ausgabe von Gegenständen mit übereinander angeordneten, die auszugebenden Waren haltenden Fallklappen, von welchen jede in einer im wesentlichen horizontalen Bereithaltestellung durch eine eigene federbelastete, mittels eines allen Fallklappen gemeinsamen Mitnehmers in der Aufeinanderfolge der EMI3.1 Sperren der Fallklapppen (2) dienende Mitnehmer eine sich entlang aller Sperren der Fallklappen (2) erstreckende, nach Impulsgabe zur Auslösung einer Sperre einer Fallklappe (2) durch elektromotorischen Antrieb eine hin- und hergehende Drehbewegung ausführende Steuerwelle (21) aufweist, die einen im Stromkreis des Antriebsmotors (25) gelegenen Kontakt (32) bewegt, welcher in der Ausgangs- und in der Endstellung der Steuerwelle (21) den Motorstromkreis über einen Unterbrecher, z.
    B. ein Relais, und dazwischen unter überbrückung desselben an das Netz anschliesst. EMI3.2 (23) oder ein dessen Bewegung folgender Teil einen Kontaktarm (26) mitnimmt, welcher den den Stromkreis des Antriebsmotors (25) umsteuernden Kontakt (32) trägt. EMI3.3 mehrerer, je eine Gruppe von Fallklappen (2) enthaltender Einheiten, jede derselben mit einem eigenen Antriebsmotor (25) und einem den Stromkreis desselben umsteuernden Kontakt (32) versehen ist, wobei die letzte zu betätigende Fallklappe (2) einer jeden Einheit mit einem Kontakt (31) verbunden ist, welcher beim Abfallen der Klappe die leere Einheit vom Stromkreis abschaltet und die nächste Einheit anschliesst.
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