AT113468B - Einrichtung zur selbsttätigen Kolbenzuführung für Maschinen zum Einschmelzen der Traggestelle in die Kolben elektrischer Glühlampen. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Kolbenzuführung für Maschinen zum Einschmelzen der Traggestelle in die Kolben elektrischer Glühlampen.

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AT113468B
AT113468B AT113468DA AT113468B AT 113468 B AT113468 B AT 113468B AT 113468D A AT113468D A AT 113468DA AT 113468 B AT113468 B AT 113468B
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Description


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 elektrischer Glühlampen und ähnlicher geschlossener Glasgefässe und bezweckt, die   Kolben mittels   einer einfach   durchgebildeten   und wenig Raum in Anspruch nehmenden   Einrichtung der Einsehmelz-   masehine selbsttätig   zuzuführen.   Zur Erreichung dieses Zweckes ist   erfindungsgemäss über   einem mit reihenweise angeordneten Kolben beschickten Tragrahmen ein senkrecht beweglicher Greifer angeordnet, der zum Erfassen einer   Kolbenlängsreihe   des Kolbantragrahmens eingerichtet ist und der in seiner Hochlage in   Verlängerung zu   einer Kolbengleitbahn zu stehen kommt,

   die an die   Einschmelzmaschine   herangestellt und mit einer Regelvorrichtung zur Einzelabgabe von Kolben ausgestattet ist. Zweckmässig ist der Greifer in senkrechter Ebene derart schwingbar, dass er in der Hochlage die   Verlängerung     einer schräg   gestellten Gleitbahn bildet. Die vom Greifer bei der Abwärtsschwingung erfasste Kolben- 
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 Gleitbahn auf, von der dann die Kolben einzeln in die   Einsehmelzmasel : ine abgleiten.   



   Eine besonders gute Raumausnutzung bei der   Aufstapelung von grossen Kolbenvorratsmengen   sowie auch gute   Bereitstelluns der   zu verarbeitenden Kolben ergibt sich, wenn eine Anzahl der in der Glühlampenindustrie üblichen, mit parallelen Lochreihen ausgestatteten Kolbentragrahmen zwischen in senkrechter Ebene umlaufende, schrittweise angetriebene Förderketten   übercinandergestapelt werden.   Der gesamte Kolbenvorrat bildet auf diese Weise eine wenig Platz beanspruchende prismatische Säule von übereinander   geschichteten Kolbentragrahmen, die   beim sehrittweisen Ingangsetzen der Förderbänder, wie in einem Paternosterwerk, aufwärts bewegt werden,

   so dass jeweilig nach Aufbrauchen der im obersten Tragrahmen eingesetzten Kolben und Entfernen des leeren Kolbentragrahmens der nächstuntere Kolbentragrahmen in die Arbeitslage gelangt. 



   Der Greifer zum Herausheben der   Kolbenlängsreihen   des obersten Kolbentragrahmens kann verschiebbar gelagert sein, um nacheinander die   einzelnen Kolbenlängsreihcn   des in der Arbeitslage befindlichen obersten Tragrahmens zu ergreifen. Zweckmässig wird jedoch jeweils nach   Einwurf   einer 
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 rahmen entspricht, der in der Arbeitslage befindliche oberste Kolbentragrahmen um eine Kolbenbreite quer verschoben, damit der Greifer jeweils beim   Herabgehen eine andere Kolbenlängsreihe   des Kolben- 
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 zweckmässig selbsttätig ausgeworfen und in einen   Auffangkorb übergeleitet.   



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer   gemäss   der Erfindung ausgebildeten Kolben-   zuführungseinriehtung   in Fig. 1 im Aufriss dargestellt. 



   Die Fig. 2 ist ein Schnitt der Linie   A-B   der Fig. l. 
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   Die Fig. 4 zeigt im   grosseren Massstabe   eine Oberansicht von einem der Halteköpfe der Einsehmelzmaschine. 



   Die Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Kolbengreifer nach Linie C-D der Fig. 1. 
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 seite sind untereinander durch eine Anzahl sprossenartiger Winkelleisten 5 verbunden. Auf die einander zugewendeten innen liegenden Winkelleisten 5 beider Förderketteneinheiten werden die in der Glühlampenindustrie üblichen, mit parallelen Lochreihen versehenen Kolbentragrahmen 67 aufgelegt, nachdem deren Löcher mit Kolben 7 beschickt wurden. Der Raum zwischen beiden Förderketteneinheiten und damit auch der Innenraum des Rahmengestelles 1 ist dadurch von einer grösseren Anzahl senkrecht 
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 werden. Durch Ingangsetzen der Förderketten 2 werden die beschickten Kolbentragrahmen innerhalb des Rahmengestelles 1 nach Art eines Paternosterwerkes aufwärts bewegt, sobald der jeweilig oberste Kolbentragrahmen von Kolben entleert ist. 



   Über dem Kolbenstapel befindet sich ein in senkrechter Ebene   auf-und abschwenkbarer   Kolbengreifer, dessen Stange 8 an einem Ausleger 9 des Rahmengestelles 1 drehbar gelagert ist. An der Stange 8 sind zwei Fingerpaare 10 vorgesehen, die durch Wirkung einer Feder 10' (Fig. 5) auf   Schliessung   beeinflusst werden. Die freien Enden dieser beiden   Fingerpaare 10   sind untereinander durch parallel gestellte Schienen 11 verbunden, die beim Sinken des Greifers über die Kolben 7 einer   Kolbenlängsreihe   des obersten Kolbentragrahmens 6 hinweggreifen und diese zwischen sich einschliessen. Durch eine Stellschraube 12 (Fig. 5) kann der Abstand der Klemmschienen 11 des Greifers 8 geregelt und dem Kolbenhalsdurchmesser der jeweilig verwendeten Kolben angepasst werden. 



   Damit beim jedesmaligen Sinken des Greifers 8 eine Kolbenlängsreihe des obersten Kolbentragrahmens 6 bereit steht, wird dieser nach jeder Greiferanhebung um eine Breitenteilung quer verschoben, 
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In der in   Fig. l gezeichneten schrägen Hochlage   des Greifers 8 kommen die Schienen 11 in Ver-   längerung   zu einer aus zwei parallelen Schienen 15 bestehenden Gleitbahn zu stehen, so dass alsdann die vom Greifer 8 mit hochgenommenen Kolben 7 durch Eigengewichtswirkung auf diese Gleitbahn   15   übergleiten. Das obere Ende der Gleitbahn 15 ist an Armen 16 des Rahmengestelles 1 befestigt, während das untere Ende der Gleitbahn 15, das über einer umlaufenden Einschmelzmaschine 17 bekannter Bauart ausmündet, in einem Getriebekasten 18 festgelegt ist.

   Letzterer wird von einem von der festen Tischplatte 19 der Einsehmelzmasehine ausgehenden Arm 20 getragen. Er dient vornehmlich zur Lagerung von Getriebeteilen, die eine Einzelabgabe von Kolben der Gleitbahn an die Einschmelzmaschine bewirken. 



   Das Anheben der Kolbentragrahmen 6 im Rahmengestell 1 sowie auch das Querverschieben des jeweils obersten Tragrahmens, ferner das Anheben des Kolbengreifers und die Einzelabgabe der Kolben an die Einschmelzmaschine wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel pneumatisch gesteuert, unter Verwendung einer einzigen Vakuumpumpe 21. Letztere ist mittels einer Leitung 22 mit einem am Getriebekasten 18 angebrachten Kolbenzylinder 23 verbunden. An die Kolbenstange 24 des im Zylinder 23 spielenden Kolbens ist ein auf der Achse 25 starr befestigter Hebel 26 angelenkt, dessen freies Ende unter der Wirkung einer Feder 27 steht.

   Auf der im Kasten 18 gelagerten Achse 25 ist eine Wippe 28 starr befestigt, deren abwärts reichende Finger 29 zum Abteilen des jeweils untersten Kolbens der auf 
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 Das freie Ende dieses Hebels 33 trägt einen in einem Auge 34 des Auslegers 32 geführten Stösser 35, dessen unteres Ende einen Schuh 36 trägt, der in Beziehung zu dem jeweils in die Kolbenaufnahmestellung eingelaufenen Kolbenhaltekopf 37 der Einschmelzmaschine 17 tritt. 



   Die in gleichmässigen Abständen auf dem Drehtisch 38 der Einschmelzmaschine verteilten Halte- 
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 Nasen 40 (Fig. 4), die sich an den Kuppenteil des einfallenden Kolbens 7 anlegen. Damit bei der Drehung der Einsehmelzmasehine 17 der in den Haltekopf   übergeführte   Kolben sicher gehalten wird, sind am Halbring 39 zwei kleine   Bolzen 4. ? drehbar   gelagert, die an den vorderen Enden je eine Klemmbacke 42 tragen. Die hinteren Enden dieser Bolzen   41   sind durch zwei Hebel 43 untereinander verbunden, auf deren Gelenk 44 der Schuh 36 des Stössers   35   bei der   Abwärtsbewegung einwirkt. Durch   Wirkung von an 
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 Kolben samt Kolbenstange 24 abwärts bewegt.

   Dies hat eine Schwingung der Wippe 28 zur Folge, wobei deren vorderer Finger 29 gehoben und deren hinterer Finger 29 gesenkt wird. Der bisher am vorderen Finger 29 anliegende unterste Kolben 7 der langen Kolbenreihe der Gleitbahn 15 wird dadurch 

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 frei und kann auf dem untersten Ende der Gleitbahn 15 der   Einschmelzmaschine   17 nach unten und damit zu dem gerade in Stellung befindlichen Haltekopf 37 derselben gleiten. Die übrigen Kolben der   Gleitbahn 1. 5   können nicht   naehgleiten,   da sie durch den hinteren gesenkten Finger 29 der Wippe 28 aufgehalten werden. Gleichzeitig mit der   Wippensehwingung   hat ein Niedergehen des Stössers 35 statt- 
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 Haltekopfes 37 bequem einfallen.

   Kurz darauf und noch während des Stillstandes der Einschmelzmasehine 17 findet wieder ein Schliessen des Ventils 46 statt. Die Kolbenstange 24 wird sodann durch Wirkung der Feder 27 aufwärts in die Anfangslage gezogen. Die Wippe 28 schwingt dadurch gleichfalls in die Anfangslage zurück, wobei ihr vorderer Finger 29 abwärts und ihr hinterer Finger 29 aufwärts geht. Die gesamte Kolbenreihe auf der Gleitbahn 15 wird nunmehr von dem hinteren Finger 29 nicht mehr aufgehalten und kann um eine Kolbenbreite bis zum vorderen Finger 29 der Wippe 28 vorrücken. 
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 Schuh 36 desselben gibt dabei nicht nur die gewiehtsbeschwerten Hebel 43 zur klemmenden Erfassung des in den Haltekopf 37 eingefallenen Kolbens 7 durch die   Klemmbacken   42 frei, sondern hebt sich 
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 masehine dem beschickten Haltekopf 37 nicht im Wege steht. 



   In dem Getriebekasten 18 ist eine Achse 48 eingebaut, auf der ein Sperrad 49 aufgekeilt ist. 



  Letzteres wird durch eine auf der Kolbenstange 24 befestigten Klinke 50 bei jeder Ventil-und Kolbenbetätigung um einen Zahn fortgeschaltet und während der zwischen den   Kolbenhetätigungen   liegenden Zeitspannen durch eine Klinke 51 gesperrt. Die Zähnezahl der Sperrades   4. 9 entspricht   der Anzahl von Kolben in einer Längsreihe der Kolbentragrahmen ; im vorliegenden Falle ist demgemäss das Sperrad mit zehn Zähnen versehen. Auf der Achse 48 des Sperrades 49 sind versetzt zueinander zwei kleine Daumen 52 und 53 (Fig. 3) angeordnet, von denen der erstere 52 auf das Ventil 54 einer Vakuumleitung 55 und der zweite 53 auf das Ventil 56 einer zweiten Vakuumleitung 57 einwirkt. Beide Ventile 54 und 56 
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 Schwinghebel 13 angeschlossen ist. 



   Kommt nach einer gewissen Drehung des Sperrades 49 der Daumen 52 in Wirkungsstellung, so ist durch Öffnen des Ventils 54 die Verbindung zwischen der   Vakuumleitung   55 und der an die Pumpe 21 
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 (Fig. 2 und 3) statt, die ein Auswärtsschwingen des Hebels 13 samt Haken 14 zur Folge hat. Der durch die Wirkung seines gewichtsbeschwerten freien Endes in Eingriff mit einer Masche des obersten Kolben-   tragralimens 6 gehaltene Haken 44   zieht dabei diesen Kolbentragrahmen um eine   Maschenbreite   bzw. den Abstand zweier   Kolbenlängsreihen   nach auswärts, so dass immer nach zehn Schaltungen des Sperrades 49 und Abgabe von zehn Kolben an die   Einschmelzmaschine 17   ein teilweises Vorziehen bzw. Querverstellen des obersten Kolbentragrahmens 6 stattfindet.

   Die Bewegung des auswärts schwingenden Hebels 13 
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 dient, den Haken 14 aus der Masche des quer verschobenen Kolbentragrahmens auszuwerfen. Im Laufe der Weiterdrehung der Achse   48   gibt der Daumen 52 das Ventil 54 wieder zur Schliessung frei. Die Kolbenstange 60 des Kolbenzylinders 59 kehrt dann durch Wirkung der Feder 62 in ihre Hochlage zurück und schwingt dabei den Hakentraghebel 13 einwärts. Die gewichtsbelastete Klinke 14 greift wieder über den nächsthinteren Maschendraht und ist dann wieder für eine Vorziehung bzw. Querverstellung des obersten Kolbentragrahmens bereit. 



   Nach einigen weiteren Schaltungen des Sperrades 49 wird durch den Daumen 53 (Fig. 3) das Ventil 56 geöffnet und somit die an einen Kolbenzylinder 63 angeschlossene Vakuumleitung 57 unter Vakuum gestellt. An der Kolbenstange 64 des Zylinders 63 ist ein Drahtseil 65 angeschlossen das 
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 Ende der Greiferstange 8 geführt ist. Auf letzterer ist ein Beschwerungsgewicht 69 angebracht, das das Bestreben hat, den Kolbengreifer 8 abwärts zu drücken.

   Gelangt der Kolbenzylinder 63 durch Öffnen des Ventils 56 unter Vakuum, so wird sein Kolben einwärts gezogen und damit der Greifer 8 durch Vermittlung des Seilzuges 65 hochgezogen, wobei er die zwischen seinen parallelen Schienen 11 
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 Am Ende der Greiferhochbewegung stehen die Greiferschienen 11 genau in Verlängerung der Schienen 15 der Gleitbahn, so dass ein selbsttätiges Nachrücken der erfassten und hochgehobenen Kolben 7 durch Eigengewichtswirkung eintritt. Die Neigung von Gleitbahn und Greifer und die Geschwindigkeit des   Greiferhochganges   sind dabei so gewählt, dass mit Sicherheit ein Abgleiten der Kolben erst nach Beendigung des Greiferhochganges stattfindet.

   Damit beim Nachrücken der hochgehobenen Kolben keine   Kolbenbesehädigung   eintreten kann, muss beim Ingangsetzen der Maschine die Gleitbahn mit so viel Kolben 7 aufgefüllt werden, dass sieh jede hochgehobene Kolbenreihe zunächst nur um den Abstand von drei bis vier Kolben verschieben kann. Es verbleiben also in dem hoehgeschobenen 

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 Ventils 56   (Fig. 3) während sechs   bis sieben Schaltungen der Abgabewippe 28 in   derHoehstellung,   so dass nach und nach der Greifer 8 durch einzelnes Nachrücken der noch in ihm befindlichen Kolben entleert wird.

   Sobald dies eingetreten ist, erfolgt durch   Schliessung   des Ventils 56 ein Senken des Greiferhebels 8 durch Wirkung seines Eigengewichtes unter   Unterstützung   des   Beschwerungsgewichtes   69. Bei dieser 
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 des Hakens 14 quer verschobenen obersten Kolbentragrahmens erfasst.

   In der unteren Stellung verbleibt der Greifer 8 während der Dauer von drei bis vier Einzelabgabe durch die Wippe   28.   Die Greiferstange 8 ist an ihrem der Drehachse 70 zugekehrten Ende M nach oben   durchgekröpft,   damit beim Senken des Greifers eine Beschädigung der im oberen Teil der Gleitbahn 15 befindlichen Kolben nicht eintreten kann. 
 EMI4.3 
 Förderketten : 2 zwecks Anhebens der Kolbentragrahmen 6 um einen   Tragrahmenabstand   statt, damit der näehstuntere Tragrahmen in die Arbeitsstellung gelangt.

   Diese   Förderkettenbeweguna : ist   von einem im Rahmengestell1 gelagerten Sperrad 72 (Fig. 2 und 3) abgeleitet, das bei jeder Querversehiebung des obersten Tragrahmens 6 vermittels einer an der Kolbenstange 60 des Zylinders 59 angebrachten Klinke   73   um einen Zahn weitergeschaltet wird. Auf der Achse 74 dieses mit fünf Zähnen ausgestatteten Sperrades 72 sitzt ein kleiner Daumen 75, der nach jeder vollen Umdrehung des Sperrades   72   auf ein 
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 eine Leitung 78 mit einem Kolbenzylinder 79 in Verbindung. An die Kolbenstange 80 dieses Kolbenzylinders 79 ist ein über eine Seilscheibe 81 geführtes Seil 82 angeschlossen, das durch ein Gewicht 83 beschwert ist. Die Scheibe 81 sitzt auf einer Achse 84 und ist mit dieser auf Drehung in einer Richtung mittels einer Sperradkupplung 85 (Fig. 2) verbunden.

   Auf der Achse 84 sind Kegelräder 86 befestigt, die mit   Kegelrädern   87 der beiden oberen Förderkettenaehsen 4 kämmen. Sobald durch Wirkung des 
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 eine Drehung der Räder 81, 86, 87 statt, was eine Fortschaltung der Förderketten   2   mit den eingelagerten Kolbentragrahmen 6 um einen Kolbenrahmenabstand zur Folge hat. Bei der dann folgenden Schliessung des Ventils 76 kehrt die Kolbenstange 80 durch Wirkung des Gewichtes 83 in die Hochlage zurück. 



  Das Rad 81 dreht sich dabei lose auf der Achse 84, ohne eine Drehbewegung auf die Ketten   2   zu übertragen. 



   Da bei jedem in die Arbeitsstellung gelangten Kolbentragrahmen 6 die vorderste Kolbenlängsreihe sofort in der Schwingebene des Greifers 8 zu stehen kommt, so genügen vier   Vorsehaltungen   des Kolbentragrahmens, um seine letzte Kolbenlängsreihe unter den Greifer 8 in Stellung zu bringen. 



  Bei   diesen vier Rahmenvorsehaltungen   tritt der Kolbentragrahmen nach und nach von seinen Unterstützungsschienen 5 mehr und mehr hervor. Ein Abkippen des Kolbentragrahmens 6 kann hiebei jedoch nicht eintreten, weil in Höhenlage der obersten   Unterstützungsschienen     5,     u.   zw. diesen vorgelagert, im   Rahmengestelli Hilfsschienen 88   vorgesehen sind, auf denen der vorgeschobene Kolbentragrahmen noch eine weitere Unterstützung findet. Die fünfte Vorschaltung des obersten Kolbentragrahmens dient nur dazu, den leeren   Kolbentragrahmen selbsttä. tig auszuwerfen   und in einen an der Vorderseite des   Rahmengestelles 1 angebrachtell   Korb 89 überzuleiten.

   Nach Beendigung der fünften Vorschaltung des Tragrahmens 6 ist dieser nämlich so weit über die Hilfsschiene 88   hinweggeschoben,   dass sein Vorder-   teil, Übergewicht bekommt   und er selbst dadurch abkippt. Der Haken 14 ist bei diesem Abkippen bzw. 
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 Betätigung des Hakens 14 und dem Auswerfen des leeren Kolbentragrahmens erfolgt das Ingangsetzen der Förderketten, wobei der   nächstuntere   Kolbentragrahmen in Arbeitsstellung gelangt. Ist dies 
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 rahmens bereitzustehen. 



   Zur Bedienung der neuen   Kolbenzuführeinrichtung   ist nur erforderlich, in grösseren Zeitabständen eine Anzahl beschickter Kolbentragrahmen in die Förderketten 2 einzusetzen. Damit ein Abstellen der Einzelteile bei der Einrichtung möglich ist, ist in der Vakuumleitung jedes Betätigungskolbens je ein Absperrhahn   90,   91, 92, 93 (Fig. 1) eingeschaltet. Der Antrieb   sämtlicher   Einzelteile kann statt auf pneumatischem Wege auch durch mechanische Übertragungsmittel bewirkt werden. 



   Der Greifer kann auch in senkrechter Ebene parallel verstellt werden, in welchem Falle die   erfassten   Kolben dann durch Stössereinrichtung auf die Gleitbahn   übergeführt   werden müssten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur selbsttätigen Kolbenzufuhr für Maschinen zum Einschmelzen der Traggestelle in die Kolben elektrischer Glühlampen und ähnlicher geschlossener Glasgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass über einem mit reihenweise angeordneten Kolben (7) beschickten Tragrahmen (6,) ein senkrecht beweglicher, zum Erfassen einer Kolbenreihe eingerichtete Greifer (8) angeordnet ist, der in seiner <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Abwärtsbewegung erfassten Kolben (17) in der Hochlage des Greifers aaf die Gleitbahn (15) übergeführt und von dieser dann der Einschmelzmaschine (17) einzeln zugeführt werden können.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (8) in senkrechter Ebene schwingbar ist und in seiner Hochlage die Verlängerung einer schräg gestellten Gleitbahn (15) bildet, so dass die vom Greifer hochgehobenen Kolben durch Eigengewichtswirkung auf die Gleitbahn übertreten.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der in der Glüh- lampenindustrie üblichen, parallele Lochreihen aufweisenden KolbentragTahmen (6) zwischen in senkrechter Ebene umlaufenden, schrittweise angetriebenen Förderketten (2) übereinandergestapelt sind, EMI5.2 Kolbentragrahmen (6) in die Arbeitslage übergeführt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen am oberen Ende eines Schwinghebels (13) nachgiebig gelagerten Haken (14), der bei der Einwärtsschwingung seines Traghebels (13) in den obersten Tragrahmen (6) einschnappt und bei der nach vollzogener Entnahme einer Kolbenreihe stattfindenden Auswärtsschwingung seines Traghebels (13) den obersten Tragrahmen (16) um eine Reihenstellung quer nach aussen verschiebt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbengreifer aus einer drehbar gelagerten Stange (8) besteht, die zwei oder mehrere federnde Fingerpaare f trägt, deren freie Enden untereinander durch parallele Klemm-und Gleitschienen ( verbunden sind.
    6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Kolbengreiferstange (8) in einer kreisbogenförmigen Rinne (68) geführt und mittels Seilzuges (65) mit einem das Hochziehen des Greifers (8) bewirkenden pneumatiseh betätigten Kolben (63) verbunden ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Auslaufende der Gleitbahn (15) eine den untersten Kolben (7) der Gleitbahn (15) übergreifende Wippe (28) gelagert ist, die nach jeder Teildrehung der Einschmelzmaschine (17) einmal auf-und abgedreht wird, um einesteils den untersten Kolben (7) der Gleitbahn (15) von den übrigen Kolben (7) derselben zu trennen und zum Einfallen in den in Stellung gelangten Haltekopf (37) der Einschmelzmasehine (17) freizugeben sowie andernteils hierauf die um eine Kolbenbreite nachrückende Kolbenreihe der Gleitbahn (15) bis zur nächsten Teildrehung der Einschmelzmaschine (17) aufzuhalten.
    8. Einrichtung nach Anspruch l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatisch gesteuerte EMI5.3 bindung steht, der bei der Freigabebewegung der Wippe (28) durch Abwärtsgehen auf ein an den Haltekopf (37) der Einschmelzmaschine vorgesehenes Klemmbackenpaar (42) öffnend einwirkt.
    9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf die Wippe (28) ein- EMI5.4 schaltet, auf dessen Achse (48) zwei Daumen (52, 63) versetzt zueinander befestigt sind, von denen der eine (52) den pneumatisch betätigten Kolben (59) für den die Querverschiebung des obersten Kolbentragrahmens (6) bewirkenden Hakenschwinghebel (13, 14) und der andere (53) den pneumatisch betätigten Kolben (63) für die Greiferanhebung steuert.
    10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Hakenschwinghebel (13, 14) einwirkende pneumatisch betätigte Kolben (59) gleichzeitig die Verstellung eines Sperrrades (72) bewirkt, auf dessen Achse (74) ein Daumen (75) befestigt ist, der nach vollständigem Querverschieben des obersten Kolbentragrahmens (6) einen pneumatisch betätigten Kolben (79) steuert, der die den Kolbentragrahmen (6) aufnehmende Förderkette (2), etwa mittels Seilzuges (82) und Räderübertragung (86, 87), um einen Tragrahmenabstand weiterschaltet.
    11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die Förderketten (2) und übereinandergestellten Kolbentragrahmen (6) aufnehmenden Rahmengestell (1) ein korbartiger Behälter (89) angebracht ist, der zur Aufnahme der nach vollständiger Querverschiebung von den Förderketten (2) abkippende Kolbentragrahmen (6) dient.
    12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Förderketten aufnehmenden Rahmengestell (1) in Höhenlage mit den Unterstützungsschienen (5) des obersten Kolbentragrahmens (6) Hilfsschiene (88) angebracht sind, die den obersten Kolbentragrahmen (6) während der stattfindenden Quersverchiebungen unterstützen bzw. ein vorzeitiges Abkippen des obersten Kolbentragrahmens (6) verhindern.
    13. Einrichtung nach Anspruch l bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vakuumleitungen (22, EMI5.5 stellung, Greiferbetätigung und Förderkettenverstellung an eine gemeinsame Vakuumpumpe (21) angeschlossen sind.
AT113468D 1927-11-28 1928-07-24 Einrichtung zur selbsttätigen Kolbenzuführung für Maschinen zum Einschmelzen der Traggestelle in die Kolben elektrischer Glühlampen. AT113468B (de)

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