AT314024B - Verfahren zur Fertigung gießharzgekapselter Relais - Google Patents

Verfahren zur Fertigung gießharzgekapselter Relais

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AT314024B
AT314024B AT64771A AT64771A AT314024B AT 314024 B AT314024 B AT 314024B AT 64771 A AT64771 A AT 64771A AT 64771 A AT64771 A AT 64771A AT 314024 B AT314024 B AT 314024B
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AT
Austria
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relays
relay
cast resin
contact
resin encapsulated
Prior art date
Application number
AT64771A
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English (en)
Inventor
Dipl Ing Wolfgang Coburger Dl
Dipl Ing Roland Schuebel Dl
Original Assignee
Dl Veb Relaistechnik Grossbrei
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fertigung giessharzgekapselter Relais mit ein oder mehreren
Schutzgaskontakten, wobei das gesamte Relaissystem, bestehend aus ein oder mehreren Schutzgaskontakten und dazugehörendem Triebsystem, in einem Giessharzformstoff vollständig oder teilweise, mit verlorener Giessform oder ohne Giessform eingebettet ist. 



   Es ist bekannt, dass Schutzgaskontaktrelais aus einem oder mehreren Schutzgaskontakten und einem
Triebsystem bestehen. Die nach aussen führenden Anschlussstifte für Triebsystem und Schutzgaskontakte müssen dabei so im Relais fixiert sein, dass sie bei mechanischer Beanspruchung ihre Lage nicht ändern. Es ist weiterhin bekannt, dass bei Schutzgaskontaktrelais Trieb- und Kontaktsystem (Relaissystem) in ein Giessharz eingebettet werden, wobei zur Fixierung der Anschlussstifte folgende Möglichkeiten genutzt werden : Entweder ist ein
Spulenkörper so konstruiert, dass an diesem die Anschlussstifte befestigt werden, oder die Anschlussstifte werden,   z. B.   bei Verwendung von körperlosen Wicklungen in dafür vorgesehenen Bohrungen oder Aussparungen einer
Grundplatte, auf der sich das gesamte Relaissystem befindet, angeordnet.

   Bei der zuletzt genannten Variante sitzen die Anschlussstifte entweder im Presssitz in den Bohrungen oder Aussparungen der Grundplatte, oder sie sind bei Verwendung von Leiterplattenmaterial für die Grundplatte an dieser durch Löten fixiert. 



   Wird der Spulenkörper so ausgeführt, dass er gleichzeitig zur Halterung der Anschlussstifte dient, entsteht eine Konstruktion, die nur mit hohem Aufwand an komplizierten Werkzeugen und Vorrichtungen realisierbar ist.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich insbesondere bei sehr kleinen Bauformen der Schutzgaskontaktrelais, bei denen die Anschlussstifte in einem bestimmten minimalen Rasterabstand aus den Relais herausgeführt werden müssen, so dass die Konstruktion des Spulenkörpers bei vorgegebenem notwendigen Wickelraum eine zu grosse Bauhöhe des Relais bedingt. Bei Verwendung einer Grundplatte zur Fixierung der Relaisanschlussstifte, welche als zusätzlicher Teil eine Verteuerung des Relais bewirken, kann ebenfalls die zur Verfügung stehende Bauhöhe nicht optimal für den Spulenwickelraum genutzt werden.

   Beide angegebenen Konstruktionen sind mit Nachteilen behaftet, da sie zur Halterung der Anschlussstifte nur während des Aushärteprozesses des Giessharzes dienen ; nach dem Aushärten reicht die Haftkraft des Giessharzes an den Stiften zu deren Fixierung aus. Weiters ist ein
Schutzrohrkontaktrelais mit magnetischer Rückführung bekannt, wobei als magnetische Verbindung zwischen der   Rückführung   und den feststehenden Kontaktfederenden der Schutzrohrkontakte ein Block aus elektrisch isolierender Vergussmasse mit magnetischer Leitfähigkeit vorgesehen ist, in welche die Kontaktfederenden eingegossen sind.

   Durch diese Ausführungsform sollen optimale magnetische Eigenschaften hinsichtlich des magnetischen Kreises realisiert werden und dieser Vorschlag beschränkt sich auf die Modifikation konventioneller ("elektrisch isolierender") Vergussmasse im Hinblick auf   Vergussmasse "mit   magnetischer Leitfähigkeit". 



   Die magnetischen Rückführungen müssen also auf Ungenauigkeiten der Lage der feststehenden Kontaktfederenden Rücksicht nehmen und dürfen auf diese keinerlei Druck ausüben, da ein solcher sehr leicht zu Beschädigungen des Glasrohres führt. Ein auf die Kontaktfederenden ausgeübter Druck kann nur zu Beschädigungen des Glasrohres führen, wenn der Schutzrohrkontakt (und damit die Kontaktfederenden) in ihrer Lage fixiert sind. Es wird im weiteren beschrieben, wie diese Beschädigung durch spannungsfreies Vergiessen mit einem magnetisch leitenden Giessharz, welches an Stelle einer konventionellen Rückführung verwendet wird, vermieden wird.

   Die Tatsache der Fixierung der Schutzrohrkontakte einschliesslich ihrer Kontaktfederenden macht überhaupt erst die Notwendigkeit des bekannten Vorschlages deutlich, da ohne ihn (magnetische Rückführung durch magnetisch leitfähiges Giessharz) ein spannungsfreier Einbau der magnetischen Rückführung nicht möglich wäre. Aus den bekannten Darstellungen ergibt sich eindeutig, dass bei nicht vergossenem (offenem) Relais die Schutzrohrkontakte relaisintern, d. h. im Relais in ihrer Lage gehalten werden, das bedeutet, mit dem Triebsystem und den Wirkverbindungen mechanisch befestigt sind. Hiebei ist eine Zuordnung der magnetischen Rückführung   (z. B.   Flussleitblech) nur unter Beibehaltung eines isolierenden Mindestabstandes zu den Kontaktfedern (jedoch mindestens zu einem Kontaktfederende) möglich. 



   An vorher mechanisch im Relaissystem befestigte (feststehende) Schutzrohrkontakte und demzufolge natürlich auch deren Kontaktfederenden (da diese ja fest mit dem Glaskörper verbunden sind) wird nach dem bekannten Vorschlag die magnetische Rückführung in Form der modifizierten Vergussmasse an die Kontaktfederenden so herangeführt, d. h. bis zur direkten Berührung gewissermassen verlängert, dass sowohl während des Vergusses als auch während des Aushärtens und im ausgehärteten Zustand die Schutzrohrkontakte einschliesslich der Kontaktfederenden-wie vor dem   Verguss - in   einem spannungslosen Zustand verbleiben. Die Anschlussstifte sind starr mit dem Spulenkörper verbunden.

   Damit wird ausgesagt, dass die Anschlussenden in einer nicht näher erläuterten Art und Weise starr mit der Erregerwicklung verbunden sind ; denn ohne eine solche starre Verbindung wäre es nicht möglich, die Erregerwicklung mittels der Anschlussenden im ausgehärteten Zustand zu haltern. 



   Schliesslich wurde auch bereits eine Schaltungseinheit mit Schutzrohrankerkontakten zur Verwendung in Ruhe-oder Haftrelais mit zu den Schutzrohren parallel angeordnetem Dauermagnet vorgeschlagen, der mit den   Schutzrohrankerkontakten   zu einer auswechselbaren Baueinheit zusammengefasst ist, wobei der oder die Schutzrohrankerkontakte mit dem ein konstantes Magnetfeld erzeugenden Dauermagnet unter Wahrung eines geringen aber bestimmten Abstandes der einzelnen Bauelemente untereinander in einem Giessharzblock eingeschlossen sind, die beiderseitigen Anschlussenden des oder der Schutzrohrankerkontakte aus dem fertigen 

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AT64771A 1970-07-13 1971-01-27 Verfahren zur Fertigung gießharzgekapselter Relais AT314024B (de)

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