CH456766A - Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil - Google Patents
Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen AktivteilInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil Bekannt sind Aktivteile, deren magnetischer Kreis aus mit Magnetblechpaketen gebildeten Spulensäulen und Jochsäulen besteht und keine spulenseitigen Kern- joche aufweist, sich jedoch über Massekernstücke (hergestellt aus einem Gemisch von Magnetmaterialpartikeln und Bindemittel), die in die Luftspalte zwischen Spulen- und Jochsäulen gelegt sind, schliesst. Die Wicklungen und Kernbleche lassen sich dabei einfach montieren. Die Drosselspule ist herstellungsmässig und in - preislicher Hinsicht vorteilhaft. Der Aktivteil der Drosselspule, insbesondere bei Verwendung in Leuchtstoffröhren-Vorschaltgeräten, ist oft in ein Gehäuse einzubauen. Wasserdichtigkeit und Geräuschdämpfung bedingen dabei zusätzliche Aufwendungen. Es ist Zweck der Erfindung, Massekerne zum Füllen der Luftspalte zwischen den Spulen- und Joch- säulen zu benützen, die derart beschaffen sind, dass für den wasserdichten Abschluss und die erhöhte Geräuschdämpfung des im Gehäuse eingebauten Aktivteiles keine zusätzlichen Mittel und Arbeitsgänge erforderlich sind. Bei der Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse einiges@ahobenen Aktivteil, idessim magnetischer Kreis über Magnetblechpakete, die als Spulen- und Joch- säulen dienen, und über Massekerne, die in die spulen- stirnseitigen Luftspalte eingeführt sind, geschlossen ist, ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Massekerne den magnetischen Kreis luftspaltfrei und das Gehäuse an den Stirnseiten hermetisch schliessen. Die Massekerne werden in plastischem Zustande angebracht. Zur Formgebung dienen dabei Gehäuse und Aktivteil, die bereits ineinander montiert sind. Die Wicklungsenden, eingebettet in das nachträglich erstarrende Gemisch, können auf einfachste Art herausgeführt werden. Das Anbringen der Massekerne im noch plastischen Zustande bringt noch einen weitern Vorteil mit sich: In der Massenproduktion ist bei bisher bekannten Drosselspulen das Feinabstimmen des magnetischen Kreises mittels mehr oder weniger starken Pressens des Kernteiles über den Luftspalten wirtschaftlich nicht vertretbar. Normalerweise wird durch enge Tolerierung der Abmessungen die Variation des magnetischen Kreises gerade noch in zulässigem Rahmen gehalten. Der Masse- kern, angebracht im plastischen Zustande, füllt nun die Luftspalte vollständig aus, gleichgültig wie genau die Toleranzen eingehalten sind und wie klein die Pressung sein mag. Die Prüfung der Drosselspule kann bereits bei noch plastischem Zustande des Gemisches vorgenommen werden. Der magnetische Leitwert lässt sich dabei durch Zufügen oder Einstossen von kleinen Magnetmetallteilchen oder -stäbchen in die Kernmasse erhöhen. Als weitern Vorteil ist anzusehen, dass der fugenlose Kern, erreicht durch das Anbringen des Massekern- gemisches in plastischem Zustande, eine erhöhteWärme- abfuhr gegenüber Kernen mit Luftfugen bringt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei anhand der Fig. 1 (Aufriss, Grundriss und zwei Seitenrisse) näher erläutert. Der Seitenriss links zeigt dabei die Ausführung noch ohne angebrachtes Massekerngemisch. Im Gehäuse 1 sind die Wicklungen 2, das Spulensäulen-Magnetblechpaket 3 und die Jochsäulen-Magnet- blechpakete 4 und 5 eingelegt. Auf beiden Stirnseiten ist ein Massekerngemisch b und 7 angebracht. Dieses schliesst den Apparat wasserdicht und geräuschdämpfend ab. Die Wicklungsenden 8 sind dicht umschlossen durch das Massekerngemisch 7 herausgeführt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil, dessen magnetischer Kreis über Magnetblechpakete, die als Spulen- und Jochsäulen dienen, und über spulenstirnseitige Massekerne geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Massekerne den magnetischen Kreis luftspaltfrei und das Gehäuse an den Stirnseiten hermetisch schliessen. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung der Drosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Massekerne in plastischem Zustande angebracht werden und anschliessend erstarren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1241167A CH456766A (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH1241167A CH456766A (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH456766A true CH456766A (de) | 1968-07-31 |
Family
ID=4382750
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH1241167A CH456766A (de) | 1967-09-05 | 1967-09-05 | Drosselspule, bestehend aus einem in ein Gehäuse eingeschobenen Aktivteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH456766A (de) |
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1967
- 1967-09-05 CH CH1241167A patent/CH456766A/de unknown
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