AT315011B - Beidseitig sperrbare Schließvorrichtung - Google Patents

Beidseitig sperrbare Schließvorrichtung

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AT315011B
AT315011B AT603872A AT603872A AT315011B AT 315011 B AT315011 B AT 315011B AT 603872 A AT603872 A AT 603872A AT 603872 A AT603872 A AT 603872A AT 315011 B AT315011 B AT 315011B
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AT
Austria
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key
lock
housing block
locking
locking device
Prior art date
Application number
AT603872A
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English (en)
Inventor
Wein Rudolf
Original Assignee
Kibolac Handels Ges M B H
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00658Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00714Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with passive electrical components, e.g. resistor, capacitor, inductor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine beidseitig sperrbare Schliessvorrichtung, bei welcher ein eine Sperrnase tragender Zylinderteil, an dessen Stirnflächen je eine drehbare Scheibe koaxial angeordnet ist, mittels eines
Schlüssels gegen einen Gehäuseblock, in welchem die Scheiben und der Zylinderteil gelagert sind, verdrehbar ist. 



   Diese Bauart ist insbesondere bei Zylinderschlössern bekanntgeworden und findet vorwiegend bei
Sperreinsätzen für Einstemmschlösser   u. dgl.   weitgehende Verbreitung. Beim Drehen des Schlüssels wird die dem
Schlüssel zugewandte Scheibe und der Zylinderteil verdreht, die Nase des letzteren greift in den Riegel ein und hebt dessen Zuhaltungen an. 



   Obwohl Zylinderschlösser eine relativ hohe Sicherheit bieten, ist als einer ihrer wesentlichsten Nachteile der hohe Herstellungspreis zu nennen. Als einzig brauchbares Ausgangsmaterial für Schloss und Schlüssel hat sich nämlich Messing erwiesen, dessen Preis sehr hoch liegt, und der Zusammenbau des Schlosses, besonders das
Einlegen der Sperrstifte und deren Federn muss auch heute noch in lohnintensiver Handarbeit erfolgen. 



   Darüberhinaus wurden relativ einfache Methoden bekannt, die das Öffnen eines Zylinderschlosses auch ohne passenden Schlüssel erlauben. 



   Insbesondere für ein Schloss mit elektronischer Sicherung besteht ein Bedarf nach einer Schliessvorrichtung der eingangs erwähnten Art, deren Herstellung wesentlich billiger erfolgen kann als die eines Zylinderschlosses. 



   Die gestellte Aufgabe wird mittels einer   Schliessvorrichtung   der zitierten Art gelöst, bei welcher erfindungsgemäss der Schlüssel einen unrunden Endabschnitt aufweist, in dem Zylinderteil, in den beiden drehbaren Scheiben und in den den Scheiben zugewandten Abschnitten des Gehäuseblockes eine zentrale
Längsbohrung mit einer im wesentlichen dem Profil des Schlüsselendteiles entsprechenden Querschnittsform vorgesehen und in der Längsbohrung eine Kupplungsplatte angeordnet ist, die unverdrehbar, jedoch mit Hilfe des
Schlüssels aus ihrer mittigen Ruhelage entgegen die Wirkung von Rückstellkräften beidseitig verschiebbar ist und deren Längsabmessung die Summe der Dicken der drehbaren Scheiben und des Zylinderteiles übersteigt sowie die
Längsbohrung in dem Gehäuseblock beidseitig als Schlüsseltasche fortgesetzt ist. 



   Eine solche Schliessvorrichtung kann wesentlich einfacher hergestellt werden als herkömmliche Schlösser. 



   Besonders wenn die erfindungsgemässe Schliessvorrichtung bei einem Schloss mit der schon erwähnten elektronischen Sicherung eingesetzt wird, kann der Grossteil der Schliessvorrichtung, die beispielsweise als auswechselbarer Sperreinsatz ausgebildet ist, aus Kunststoff hergestellt werden. Die Verwendung von Kunststoff bringt abgesehen von dem niedrigeren Preis des Rohmaterials noch andere ins Gewicht fallende Vorteile mit sich.
So kann die Herstellung auf Spritzgussmaschinen verglichen mit der spanabhebenden Bearbeitung von Messing sehr rasch und rationell erfolgen, wobei elektrische Kontaktsätze und andere metallische Teile in die Form eingelegt und umspritzt werden. Die guten Gleiteigenschaften der üblichen Kunststoffe machen auch ein
Schmieren bewegter Teile überflüssig. 



   Es ist vorteilhaft, die   Längsbohrung   in Profilplättchen auszubilden, welche in den den Scheiben zugewandten Abschnitten des Gehäuseblockes eingelegt sind. In diesem Fall muss bei der Herstellung nur das Profilplättchen der Querschnittsform des   Schlüsselendteiles   angepasst werden, der Gehäuseblock selbst kann für jeden Schlüssel gleich bleiben. 



   Auch ist es zweckmässig, wenn an dem Endabschnitt anschliessend an dem Schlüsselschaft eine ringförmige Einschnürung ausgebildet ist, welche sich in Arbeitsstellung des Schlüssels an der Stelle eines der   ProH1plättchen   befindet, um den Schlüssel während der Drehbewegung gegen axiales Verschieben zu sichern. Diese Ausgestaltung stellt sicher, dass der Schlüssel während der Drehbewegung unverschiebbar in dem Schlossteil gehalten wird. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zur Betätigung beispielsweise eines Schalters zumindest eine der Scheiben mit einer Aussennocke versehen. Dies erweist sich besonders dann als zweckmässig, wenn ein Aktivierungsschalter für eine Auswerteschaltung vorgesehen ist. Die Nocke kann aber auch zum Lösen einer Riegelsperre herangezogen werden. 



   Weiters hat es sich als nützlich erwiesen, wenn in dem Schlüsselschaft eine Längsnut sowie zumindest eine ringförmige Nut und in der Schlüsseltasche des Gehäuseblockes zumindest ein, in die   Längs- bzw.   Quernut einführbarer, feststehender Stift vorgesehen ist. Die Ringnuten sichern im Zusammenwirken mit den Stiften ebenfalls den Schlüssel gegen eine axiale Verschiebung. überdies stellen die Nuten eine mechanische Codierung dar, die der   Schliessvorrichtung   eine zusätzliche Sicherheit verleiht. 



   Die Erfindung samt ihren weiteren Vorteilen und Aufgaben ist im folgenden an Hand beispielsweiser Ausführungsformen näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. Es zeigt   Fig. 1   eine als Sperreinsatz ausgeführte erfindungsgemässe Schliessvorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung des Sperreinsatzes, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie A-A der   Fig. 1,   Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie B-B der   Fig. 4, Fig. 6   einen Schnitt längs der Linie C-C der   Fig. 4, Fig. 7   einen Schnitt längs der Linie D-D der   Fig. 4, Fig. 8   einen Schnitt längs der Linie E-E der   Fig. 4, Fig. 9   einen Schnitt längs der Linie F-F der Fig. 4, Fig.

   10 einen Schlüssel mit einem elektrischen Netzwerk und Kontaktstiften, Fig. l1 einen Schlüssel mit einer Längsnut und zwei Ringnuten, Fig. 12 eine schematische Seitenansicht eines Schlosses samt einem erfindungsgemässen Sperreinsatz bei abgenommener Deckplatte und Fig. 13 den Gehäuseblock eines Sperreinsatzes mit federnden Kontaktstiften, teilweise geschnitten. 



   Wie aus   Fig. 1   ersichtlich, besteht ein   Sperreinsatz--l--in   bekannter Weise aus einem Gehäuseblock 

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   --2--,   in welchem ein   Zylinderteil --3-- und   an dessen Stirnflächen je eine drehbare Scheibe--4, 5-koaxial angeordnet sind. Der   Zylinderteil --3-- ist   mit einer   Sperrnase --6-- und   die in den Zeichnungen linke   Scheibe --5-- mit   einer   Nocke--7--versehen.   



   Den genaueren Aufbau und weitere Einzelheiten des Sperreinsatzes zeigen die Fig. 3 bis 9. In dem Zylinderteil --3-- sowie in den beiden drehbaren Scheiben--4, 5--ist jeweils eine zentrale Längsbohrung --3a, 4a, 5a--vorgesehen, deren Querschnittsform im wesentlichen dem Profil des   Endteiles-8-eines     Schlüssels-9- (Fig. 10, 11)   entspricht. Bei dem gezeigten Beispiel ist das Profil rechteckförmig, doch ist die Verwendung jeder andern, unrunden Profilform möglich.

   Die   Scheibe --5-- weist   zu beiden Seiten im Durchmesser geringere Führungsteile auf, die bei zusammengebautem Sperreinsatz in eine flache zylindrische Bohrung in dem   Zylinder teil --3-- bzw.   in dem   Gehäuseblock --2-- eingreifen   und so eine geführte Drehbewegung der Scheiben--4, 5-bzw. des Zylinderteiles --3-- ermöglichen. Es sei an dieser Stelle bemerkt, dass der Sperreinsatz im wesentlichen völlig symmetrisch aufgebaut ist, so dass das für die eine Hälfte 
 EMI2.1 
 
5-zugewandtenSchlüsselendteiles --8-- entspricht. Die Längsbohrung --3a, 4a, 5a, 10a,   11a-- ist   zu beiden Seiten in dem Gehäuseblock --2-- als Schlüsseltasche --12 bzw. 13--, die hier Kreisquerschnitt zeigt, fortgesetzt. 



   In Ruhestellung liegen die Bohrungsprofile der   Scheiben-4, 5--des Zylinderteiles-3-und   der fest 
 EMI2.2 
 
Profilplättchen--10, 11-axialFig. 4 gezeigte Lage ein, die ein Verdrehen sowohl der   Scheiben-4, 5--als   auch des Zylinderteiles-3-gegen den   Gehäuseblock-2-unmöglich   macht. Die Kupplungsplatte --14-- ist mit Hilfe des Schlüssels - beidseitig soweit aus ihrer Ruhelage verschiebbar, dass sie jeweils nur eine der beiden Scheiben --4, 5--mit dem Gehäuseblock --2-- drehfest verbindet. Die Kupplungsplatte gelangt in eine solche Lage, wenn der Schlüssel vollständig in die Schlüsseltasche bzw. die Längsbohrung eingeführt ist.

   In dieser Lage durchsetzt der   Endteil--8--des   Schlüssels gerade die Längsbohrungen des Zylinderteiles und einer der beiden Scheiben, so dass zusammen mit dem   Schlüsselbund   der   Zylinderteil --3-- zusammen   mit der Scheibe 
 EMI2.3 
 an dem   Profilplättchen--11--aufliegen,   so dass sie von der Kupplungsplatte --14-- gegen die Kraft der   Federn-15, 16-verschoben   werden können. In gleicher Weise sind auch in der andern Hälfte des Gehäuseblockes--2--Federn--21, 22--undStifte--23,24--inSackbohrungen--25,26-angeordnet. 



   Bei dem in Fig. 10 dargestellten Schlüssel --9-- ist an dem Schlüsselschaft, anschliessend an den ein
Rechteckprofil aufweisenden Endabschnitt --8-- eine ringförmige Einschnürung --27-- ausgebildet, welche sich in Arbeitsstellung des Schlüssels an der Stelle eines der Profilplättchen --10, 11-- befindet, um den
Schlüssel während der Drehbewegung gegen axiales Verschieben zu sichern. Besonders wenn zwischen Schlüssel und Sperreinsatz eine weiter unten genauer beschriebene elektrische Kontaktierung bestehen soll, ist ein axiales Verschieben des Schlüssels während der Drehbewegung unerwünscht. 



   Eine andere, in Fig. ll gezeigte Möglichkeit eine Axialverschiebung des Schlüssels zu verhindern, ergibt sich, wenn in dem Schaft eines Schlüssels --28-- eine Längsnut --29-- sowie zwei   Ringnuten-30, 31--und   in der Schlüsseltasche des Gehäuseblockes zwei in die Längsnut bzw. in die Ringnuten einführbare Stifte (nicht gezeigt) vorgesehen sind. Diese Stifte ragen in die Schlüsseltasche hinein, gleiten beim Einführen des Schlüssels in der Längsnut und beim Drehen in den Ringnuten. Auf diese Weise ist nicht nur der Schlüssel gegen axiales Verschieben gesichert, vielmehr ist auch durch Anzahl und Lage der Nuten eine mechanische Codierung des Schlüssels gegeben. 



   Der Fig. 12 ist ein vorgeschlagenes Schloss zu entnehmen, in welchem eine erfindungsgemässe Schliessvorrichtung Verwendung findet. In einem   Schlosskasten-32-ist   ein Riegel-33-, der von üblichen, hier nicht gezeigten Zuhaltungsplatten sperrbar ist, verschiebbar gelagert. Die Zuhaltungsplatten können von der   Nase --6-- eines   erfindungsgemässen   Sperreinsatzes-l-verlagert   werden. Die   Nase --6-- greift   beim Drehen des Schlüssels in eine erste oder zweite Ausnehmung des   Riegels --33-- ein,   so dass dieser - soferne er nicht gesperrt ist-verschoben werden kann.

   An der Oberseite des Riegels sind zwei   Einschnitte-34, 35-vorgesehen,   in welche bei versperrtem Schloss eine durch Federkraft oder durch die Schwerkraft gegen den Riegel gedrückte   Sperre--36--eingreifen   und den Riegel sperren kann. Die Sperre - 36-- ist zu beiden Seiten des Schlosskastens --32-- in vertikalen Führungsschlitzen der Deckplatten geführt (nicht gezeigt) und kann, um den Riegel freizugeben, von einem   Elektromagneten --37-- aus   den Einschnitten--34 bzw. 35-herausgehoben werden. 

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   An der der Türinnenseite zugekehrten Stirnfläche des   Sperreinsatzes--l--sind   koaxial zu der Schlüsseltasche zwei   Kontaktringe --38, 39--, etwa   in Form einer Kupferkaschierung, angebracht   (Fig. 2).   Diese Kontaktringe sind über Leitungen mit   Kontaktköpfen--40, 41-- verbunden.   Ist der Sperreinsatz   - l--in   das Schloss eingebaut, in welchem er beispielsweise mit Hilfe einer   Schraube --42-- gehalten   wird, so wirken Kontaktfedern--43, 44--mit den   Kontaktköpfen--40, 41--zusammen.   In dem Griffteil des   Schlüssels --9-- ist   ein elektrisches Netzwerk--45--angeordnet, welches mit zwei federnd und isoliert gelagerten Kontaktstiften--46, 47-- in Verbindung steht.

   Wird der   Schlüssel - 9-- in   den Sperreinsatz eingeführt, so stehen die   Kontaktstifte --46, 47-- ständig, d. h.   auch während der Drehbewegung des Schlüssels, mit den   Kontaktringen-38, 39-in   Eingriff, so dass eine Verbindung des elektrischen Netzwerkes --45-- mit einer im Schlosskasten vorgesehenen   Auswerteschaltung--48--sichergestellt   ist. 



   Diese Auswerteschaltung--48--dient zur   Überprüfung   einer im elektrischen Netzwerk festgelegten 
 EMI3.1 
 Spannungsquelle verbunden wird. Zur Betätigung des Aktivierungsschalters--49--kann jedoch auch eine zusammen mit der Sperrnase verdrehbare Nockenscheibe vorgesehen sein. So kann beispielsweise die in   Fig. 1   rechte   Scheibe--5--mit   einer   Nocke--7--versehen   werden, welche direkt einen Mikroschalter betätigt. In der aktivierten Auswerteschaltung werden nun die Codierungselemente des Schlüssels auf vorgegebene Merkmale hin überprüft. Beispielsweise kann eine im Netzwerk des Schlüssels festgelegte Gleichspannung mit einer Referenzspannung in der Auswerteschaltung verglichen werden.

   Bei einem positiven Prüfungsergebnis, mit andern Worten bei Verwendung eines richtigen Schlüssels, wird der   Elektromagnet --37-- von   der Auswerteschaltung   --48-- mit   Spannung versorgt und die   Sperre--36--aus   einem der Einschnitte--34, 35--gehoben, so dass der Riegel von der   Sperrnase --6-- zurückgeschoben   werden kann. Wird die Auswerteschaltung--48jedoch über den   Schalter --49-- aktiviert   und an dem Schlüssel befindet sich ein falsches Codierungselement, oder es fehlt überhaupt, so wird von der Auswerteschaltung ein Alarmsignal abgegeben, welches etwa zum Einschalten einer Sirene, Hupe, eines Funkalarms   od. dgl.   herangezogen werden kann. 



   Mit der Auswerteschaltung können beispielsweise auch feine Drähte verbunden sein, die in dem Gehäuseblock eingegossen sind. Gewaltsame Öffnungsversuche, etwa durch Anbohren des Sperreinsatzes, führen zu einer Unterbrechung der Drähte, die ebenfalls in Form eines Alarmsignals von der Auswerteschaltung angezeigt wird. 



   Es erweist sich in vielen Fällen von Vorteil, wenn die Auswerteschaltung nur beim Sperren von einer Türseite, beispielsweise der Aussenseite aktivierbar ist, und beim Sperren von der andern Seite die zusätzliche 
 EMI3.2 
 mittels einer   Feder--52--gegen   die türinnenseitig liegende Scheibe gepresst wird, die eine   Nocke--53-   trägt. Da sich diese Scheibe nur beim Sperren von der Türinnenseite verdreht, wird in diesem Falle die   Steuerplatte--50--gegen   die Kraft der   Feder--52--nach   oben gegen einen Teil der Sperre--36gedrückt, so dass diese aus dem Einschnitt--34 oder 35--gehoben wird. 



   Eine weitere Möglichkeit zur Kontaktierung zwischen Schlüssel und Sperreinsatz besteht darin, an einem zylindrisch ausgebildeten Teil des Schlüssels Kontaktringe und in der Schlüsseltasche federnd gelagerte und mit den Kontaktringen zusammenwirkende Kontaktstifte auszubilden. So ist der Fig. 13 die Anordnung von   Kontaktstiften--54--zu   entnehmen, die von   Federn--55--gegen   die Kontaktringe des Schlüssels gepresst werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Beidseitig sperrbare Schliessvorrichtung, bei welcher ein eine Sperrnase tragender Zylinderteil, an dessen Stirnflächen je eine drehbare Scheibe koaxial angeordnet ist, mittels eines Schlüssels gegen einen Gehäuseblock, 
 EMI3.3 
 dass der Schlüssel (9,28) einen unrunden Endabschnitt (8) aufweist, in dem Zylinderteil (3), in den beiden drehbaren Scheiben (4,5) und in den den Scheiben zugewandten Abschnitten des Gehäuseblockes (2) eine zentrale Längsbohrung (3a, 4a, 5a,   10a,     lla)   mit einer im wesentlichen dem Profil des   Schlüsselendteiles   (8) entsprechenden Querschnittsform vorgesehen und in der Längsbohrung eine Kupplungsplatte (14) angeordnet ist, die unverdrehbar, jedoch mit Hilfe des Schlüssels (9,28)

   aus ihrer mittigen Ruhelage entgegen die Wirkung von Rückstellkräften beidseitig verschiebbar ist und deren Längsabmessung die Summe der Dicken der drehbaren Scheiben (4,5) und des Zylinderteiles (3) übersteigt sowie die Längsbohrung in dem Gehäuseblock (2) beidseitig als Schlüsseltasche (12,13) fortgesetzt ist. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> zugewandten Abschnitten des Gehäuseblockes (2) Profilplättchen (10,11) eingelegt sind, in welchen die Längsbohrung ausgebildet ist. EMI4.1 anschliessend an dem Schlüsselschaft eine ringförmige Einschnürung (27) ausgebildet ist, welche sich in Arbeitsstellung des Schlüssels an der Stelle eines der Profilplättchen (10,11) befindet, um den Schlüssel (9) EMI4.2 Betätigung beispielsweise eines Schalters zumindest eine der Scheiben (4,5) mit einer Aussennocke (7,53) versehen ist. EMI4.3 Schlüsselschaft eine Längsnut (29) sowie zumindest eine ringförmige Nut (30,31) und in der Schlüsseltasche des Gehäuseblockes (2) zumindest ein, in die Längs- bzw. Quernut einführbarer, feststehender Stift vorgesehen ist.
AT603872A 1972-07-13 1972-07-13 Beidseitig sperrbare Schließvorrichtung AT315011B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0200912A3 (en) * 1985-04-19 1987-05-27 Bks Gmbh Electrically controllable door lock with profile lock cylinder
AT387064B (de) * 1984-08-01 1988-11-25 Cvetkovic Mirko Zylinderschloss und schluessel fuer dasselbe
FR2632339A1 (fr) * 1988-06-01 1989-12-08 Talleres Escoriaza Sa Clef electronique

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AT387064B (de) * 1984-08-01 1988-11-25 Cvetkovic Mirko Zylinderschloss und schluessel fuer dasselbe
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