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Die Erfindung bezieht sich auf eine Abreissvorrichtung zum Trennen von Endlosformularen in einzelne
Formularlängen entlang querlaufender Schwächungslinien, bei der in einem Rahmen in der Bahn der
Endlosformulare ein erstes Paar von Rollen und in einem Abstand dazu ein zweites Paar von Rollen zum
Ergreifen und Fördern der Endlosformulare durch die Vorrichtung angeordnet sind, wobei die Walzen von einem
Motor angetrieben sind und die Antriebsverbindung zum ersten Rollenpaar eine Untersetzung aufweist, so dass dieses Rollenpaar normalerweise mit einer geringeren Geschwindigkeit als das zweite Rollenpaar antreibbar ist, solange das Endlosformular nicht gleichzeitig von beiden Rollenpaaren erfasst ist.
Die meisten Abreissvorrichtungen zum Trennen von Endlosformularen entlang transversaler
Schwächungslinien arbeiten nach dem gemeinsamen Prinzip, Einführungs- und Abführungsrollen vorzusehen, deren Abstand voneinander verstellbar ist, wobei die Einführungsrollen mit einer kleineren Geschwindigkeit angetrieben werden als die Abführungsrollen. Dadurch wird ein Zug auf die Papierbahn ausgeübt, während diese zwischen beiden Rollen erfasst ist, mit der Folge, dass die Papierbahn an ihrer schwächsten Stelle reisst, und diese schwächste Stelle ist eine querlaufende Schwächungs- oder Reisslinie. Dieses bekannte Prinzip von
Abreissvorrichtungen ist in der CA-Patentschrift Nr. 857, 751 und in den USA-Patentschriften Nr. 3, 146, 927 und
Nr. 3, 161, 335 beschrieben.
Die hierin offenbarten Einrichtungen sind gut geeignet, um grosse Mengen von
Endlosformularen in einzelne Längen zu zerreissen, und ihre Verwendung ist in Fällen günstig, wo ein grosses
Papiervolumen verarbeitet werden muss.
Wie auf vielen andern Gebieten, besteht auch im vorliegenden Fall ein Bedürfnis, eine kompaktere
Büroausrüstung, wozu auch die Abreissmechanismen gehören, zu schaffen. Dies trifft besonders in Fällen zu, wo solche Vorrichtungen für kleinere Büros bestimmt sind, in denen die Kosten für die Anschaffung einer grösseren
Ausrüstung nicht gerechtfertigt sind und wo ausserdem der Wunsch nach einer transportablen Abreissvorrichtung besteht, die im Büro an verschiedenen Stellen einsetzbar ist und nicht viel Platz beansprucht. Eine kompakte
Abreissvorrichtung ist in der USA-Patentschrift Nr. 3, 338, 487 beschrieben ; bei dieser werden die Einführungs- und
Abführungsrollen in einem festen Abstand voneinander gehalten.
Die Abführungsrollen werden mit einer grösseren Geschwindigkeit angetrieben als die Einführungsrollen, und den Abführungsrollen ist eine
Schlupfkupplung zugeordnet, um auf den Papierstreifen zwischen den Rollensätzen einen kontinuierlichen Zug auszuüben, so dass das Papier reisst, wenn die Schwächungsstelle über die Abreissrolle läuft, die zwischen den
Einführungsrollen und den Abführungsrollen angeordnet ist.
Es ist zweckmässig, wenn nicht sogar notwendig, dass die Abreissvorrichtung mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten betrieben werden kann, um sich an Papier mit unterschiedlichen Eigenschaften anpassen zu können oder um den Mechanismus an verschiedene Umweltbedingungen bezüglich der Temperatur, Feuchtigkeit usw. anzugleichen. Die Konstruktion der USA-Patentschrift Nr. 3, 338, 487 kann nicht mit unterschiedlichen, veränderbaren Geschwindigkeiten arbeiten, um sich zufriedenstellend an unterschiedliche Papiereigenschaften oder verschiedene Umweltbedingungen anzupassen. Es besteht also nach wie vor ein Bedarf für eine kompakte Abreissvorrichtung, die fähig ist, Formularlängen unterschiedlicher Grössen zu handhaben und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu arbeiten. Ziel der Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung zu schaffen.
Die Erfindung betrifft somit eine verbesserte Abreissvorrichtung zum Trennen von Endlosformularen entlang querlaufender Schwächungslinien, bei der die Einflihrungs- und Abführungsrollen in einem festen, sehr kleinen Abstand voneinander gehalten werden.
Gemäss der Erfindung ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Rollenpaare eine regelbare Totgangeinrichtung angeordnet ist, die das erste Rollenpaar mit einer grösseren Geschwindigkeit dreht, wenn eine die Endlosformulare bildende Papierbahn gleichzeitig von beiden Rollenpaaren erfasst ist, wodurch ein Zug in der Papierbahn hervorgerufen wird, so dass die Trennung des Endlosformulares an der zwischen dem ersten und dem zweiten Rollenpaar befindlichen Schwächungslinie unterstützt wird, worauf das Endlosformular nur noch vom ersten Rollenpaar erfasst ist und dieses zu seiner gegenüber dem zweiten Rollenpaar verminderten Geschwindigkeit zurückkehrt.
Durch die verstellbare Totganganordnung ist es den Einführungsrollen möglich, mit den Abführungsrollen mitzulaufen, wenn die Papierbahn gleichzeitig von beiden Rollensätzen erfasst ist. An der Totganggrenze der Einführungsrollen wird die Geschwindigkeit für die Einführungsrollen plötzlich herabgesetzt, wodurch ein plötzliches Anwachsen des Zuges an der Papierbahn in zeitlicher Abstimmung mit der Lage der Perforationslinie an der Abreissrolle erfolgt, so dass die Papierbahn entlang der querlaufenden Perforationslinie abreisst. Durch Einstellung des Ausmasses des Totganges können verschiedene Längen der Papierbahn abgerissen werden.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise gebrochene Seitenansicht der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, die Fig. 2 bis 5 schematische Darstellungen der Funktionsfolge der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, Fig. 6 eine fragmentarische vergrösserte Schnittansicht eines Teiles der Antriebsverbindung zu den Einführungsrollen, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6, Fig. 8 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, wobei die Abdeckplatten entfernt sind, Fig. 9 eine gebrochene Schnittansicht nach der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig. 10 eine gebrochene Schnittansicht nach der Linie 10-10 der Fig. 8, Fig.
ll eine fragmentarische perspektivische Ansicht, die das Abtrennen der Papierbahn entlang der querlaufenden Schwächungslinien an der Abreissrolle
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veranschaulicht, Fig. 12 eine fragmentarische Aufsicht, die die Papierstützen und die Abreissrolle in der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung zeigt und Fig. 13 eine fragmentarische Stirnansicht eines Teiles der Einführungskonstruktion für die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung.
Die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung --10-- weist einen Rahmen --12-- von annähernd rechteckiger, kastenartiger Form auf, an dem die verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung befestigt sind. Dekorative Abdeckplatten-14-können vorgesehen sein, um den Rahmen und die mechanische Konstruktion der Vorrichtung zu umhüllen.
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Am Vorderende der Abreissvorrichtung ist eine Einleitanordnung--28--angebracht, die die Papierbahn --20-- in die Vorrichtung zu dem Rollenpaar --30-- zum Einführen leitet. Anschliessend wird die Papierbahn über eine Abreissrollenanordnung--32--geführt und dann durch das Rollenpaar --34-- zum Abführen. Zur Führung der Papierbahn durch die Abreissvorrichtung und durch die Einführungs- und Abführungsrollen sind bekannte Stützleisten --36-- und darüber Ablenkbänder --38-- vorgesehen. Die Ablenkbänder sind um Stangen --40a und 40b-- vor den Einführungsrollen bzw. ausserhalb der Abführungsrollen gewickelt. Von dort sind die Ablenkbänder an Befestigungsstangen --42a und 42b--
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durch die Abreissvorrichtung in einer gleichbleibenden Ebene zu halten.
Die Einleitanordnung--28--weist zwei nahe übereinander angeordnete Stangen --46 und 44-auf, die am Einlaufende der Vorrichtung von Wand zu Wand des Rahmens --12-- laufen. Zwischen den Stangen bleibt ein schmaler Zwischenraum--48--, durch den die Papierbahn --20-- eingeleitet wird. Die die Führungsrinne für die Papierbahn bildenden Stützleisten --36-- und Ablenkbänder --38-- schliessen sich auf dem Weg der Papierbahn an die Einleitanordnung--28--an. Letztere dient also dazu, die Papierbahn --20-- zuerst in die richtige Lage zu bringen, um in die Maschine zwischen die Stützleisten-36-und die Ablenkbänder--38--eingefädelt zu werden. In der Einleitanordnung sind auch noch Mittel vorgesehen, um die Papierbahn --20-- an der Seite zu führen.
Zu diesem Zweck sind Randführungen--50 und 52-angeordnet. Diese Führungen haben durchgehende Löcher--50a und 50b-- von solcher Grösse und Form, dass die Führungen im Gleitsitz auf den Stangen --44 und 46--gehalten sind. Je nach der Breite der Papierbahn - -20--, die in der Vorrichtung --10-- verarbeitet werden soll, werden die Randführungen--50 und 52-seitlich verschoben, so dass die Papierbahn zu ihrem Weg in der Abreissvorrichtung zentriert ist.
Die Abreissrollenanordnung--32--erstreckt sich quer über den Weg der Papierbahn zwischen dem Rollenpaar --30-- und dem Rollenpaar-34-. Wie am besten aus Fig. 11 ersichtlich ist, ist es Zweck der Abreissrollenanordnung --32--, einen zusätzlichen Zug auf die Papierbahn auszuüben, während diese zwischen den Einführungs- und den Abführungsrollen erfasst ist, indem sie eine etwas erhabene Fläche in dem Weg der Papierbahn bietet.
Wenn sich die Schwächungslinie-22-an der Abreissrolenanordnung --32-- befindet, wird durch den verstärkten Zug in dem begrenzten Bereich der Vorgang des Abreissens entlang der Schwächungslinie --22-- in Gang gebracht, wobei dann eine Formularlänge --20a-- von der Papierbahn --20-- abgetrennt wird.
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die in Abständen entlang der Rolle angebracht sind und Vorsprünge darstellen, die nach oben in die Führungsrinne der Papierbahn zwischen den Stützleisten --36-- und den Ablenkbändern--38- hineinragen. Das Ausmass ihres Eingreifens in die Führungsrinne lässt sich durch Lösen der Gewindemutter --62-- und Drehen der Stange --54-- relativ zu deren exzentrischer Halterung an einem Einstellfinger - verstellen.
Wenn die gewünschte Heraushebung der Scheiben --64-- erreicht ist, wird die Gewindemutter--62--festgezogen, um die Stange --54-- in der gewünschten Einstellung zu fixieren.
Für den Antrieb der verschiedenen Bestandteile der Abreissvorrichtung ist eine Energiequelle, beispielsweise ein Motor-68-, in dem Rahmen gehaltert. Der Motor --68-- weist die übliche Abgabewelle-70--
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--72-- sitzt,--78-- ist in einem Lagerblock --80- drehbar gelagert, der am Rahmen --12-- mittels einer Schraube --82-- befestigt ist. Auf der andern Seite des Lagerblockes --80-- sitzt auf der Welle --78-- eine kleine Zwischenrolle--84--, die auf ihrer Welle mit einer Madenschraube --84a- festgelegt ist. Ein Riemen
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umläuftAbfihrungsrolle--92--, die sich mit der Welle dreht.
Die Rolle weist einen Kern --93-- auf, auf dem in kleinen Abständen dickere Rollenteile--93a--angebracht sind, die zwischen sich schmale Umfangsnuten --94-- bilden. An einem Ende der Welle --90-- ist am Rahmen --12-- mit einer Schraube -98a-- ein Lagerlaufring --98-- befestigt. Am andern Ende der Welle --90-- ist in dem Rahmen-12-
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lagern.
Eine obere Welle-102-des Abführungsrollensatzes ist unmittelbar über der unteren Welle-90im Rahmen eingespannt und haltert die obere Abführungsrolle --104-- drehbar im Rahmen. Die obere Rolle --104-- weist einen rohrförmigen Teil --105-- auf, der auf der Welle --102-- drehbar gehaltert ist mit Hilfe von Lagern --105a--, die zwischen dem rohrförmigen Teil --105-- und der Welle --12-- an deren beiden Enden angebracht sind. Auf dem rohrförmigen Teil --105- sitzen in kleinen Abständen voneinander Manschetten--106--, die zwischen sich Umfangsnuten--106a--bilden.
Die Umfangsnuten --106a-sind mit den Umfangsnuten --94-- in der unteren Rolle --92-- gefluchtet und die Stützleisten --36--, sowie die Ablenkbänder --38-- ragen durch den Abführungsrollensatz in den Bereich der vertikal gefluchteten Umfangsnuten --94 und 106a--hinein. Die beiden Enden der Welle --102-- sind in Schlitzen--107--
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durch eine Nabe des Antriebsrades--112--tritt. Nahe dem Antriebsrad ist auch noch ein Drehknopf --114-- mit einer Schraube --114a-- auf der Welle --90- festgelegt, an dem der Abführungsrollensatz --34-- von Hand bewegbar ist.
Die Zahnung --112a-- am Umfang des Antriebsrades--112--steht in Eingriff mit einer Zahnung - 116-am Umfang eines mitlaufenden Zahnrades-118-. Das zahnrad --118-- ist mit Hilfe von Lagern --122a und 122b-relativ zu einer Welle --120-- drehbar. Die Welle --120-- hat ein Gewindeende--124--, das in einer Öffnung --126-- des Rahmens --12-- aufgenommen ist. Auf der andern Seite des Rahmens --12-- ist ein Befestigungsmittel, etwa eine Mutter-128--, auf das Gewindeende--124--aufgeschraubt, um die Welle --120-- am Rahmen festzulegen.
Die Anordnung, bestehend aus dem Antriebsrad --112-- und dem mitlaufenden Zahnrad--118--, dient zur Antriebsübertragung vom Motor --68-- über das Abführrollenpaar --34-- auf den Einführungsrollensatz --30--.
Das Einführrollenpaar weist eine untere Welle--130--auf, die eine Rolle --132-- drehbar haltert.
Die Rolle --132-- weist, ähnlich wie die Rolle-92--, einen Kern --133-- auf, auf dem eng
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134-bilden.--136a-- am Rahmen--12--befestigt ; ein Lagerlaufring --138-- am andern Wellenende ist ebenfalls im Rahmen--12--aufgenommen, um die Welle --130-- zum Rahmen drehbar zu lagern.
Vertikal über der unteren Welle --130-- ist eine obere Welle --140-- angeordnet, die in Schlitzen --142a und 142b--in beiden Seiten des Rahmens --12-- aufgenommen ist. Befestigungsschrauben --144a und 144b-- halten zusammen mit Muttern --146a und 146b-- die Welle --140-- in den Schlitzen --142a und 142b--, so dass die obere Rolle --141-- an ihrem Umfang mit der unteren rolle --132-Kontakt hat. Die obere Rolle --141-- besteht aus einem rohrförmigen Teil --148--, auf dem in kleinen Abständen Manschetten --150-- sitzen, die zwischen sich Umfangsnuten --152-- bilden.
Die Umfangsnuten - 152-sind mit den Umfangsnuten --134- der unteren Rolle --132-- vertikal gefluchtet, so dass die
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--36-- undAbführungsrollensatz auf, solcher Art, dass die vom Motor --68-- über die Riemenscheiben und Riemen des Abführungsrollensatzes --34-- zum mitlaufenden Zahnrad --118-- übertragene Antriebskraft kurzzeitig
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unterbrochen wird. Zur Totgangeinrichtung --160-- gehört ein Zahnrad --162-- mit einer Zahnung - -162a-- am Umfang, die mit der Zahnung --116-- am Umfang des mitlaufenden Zahnrades-118kämmt.
Eine Nabe--164--des Zahnrades--162-ist in Lagern-166a und 166b-drehbar gelagert, die die Welle--130--umgeben, so dass das Zahnrad --162-- auf der Welle --130-- drehbar ist. Von der Nabe --164-- steht ein Stift --186-- nach aussen, der mit einem radialen Finger--170--in Kontakt kommt, welcher am Ende der Welle --130-- mit einer Madenschraube --172-- festgeschraubt ist.
Eine Kappe--174--umgibt das Ende der Welle --130-- und schliesst vor allem den Finger --170-- ein. Die Kappe-174-- ist mit mehreren gebogenen Schlitzen --176a, 176b und 176c-- versehen, durch die Schrauben--178a, 178b-treten, die in die Nabe --164-- des Zahnrades --162-- eingeschraubt sind. Von der Innenseite der Kappe --174-- steht ein Stift --180-- nach innen, der mit dem Finger-170- Kontakt hat.
Die Anordnung funktioniert folgendermassen : Wenn das angetriebene Zahnrad --118-- sich dreht, weil es vom Zahnrad--112--angetrieben wird, treibt es das Zahnrad--162--an, das den Stift --168-- mit dem Finger --170-- in Kontakt bringt, worauf die Welle --130-- gedreht wird und damit auch der Einführungsrollensatz. Die Übersetzung ist jedoch so gewählt, dass der Einführungsrollensatz mit einer geringeren Geschwindigkeit gedreht wird als der Abführungsrollensatz.
Wie die Fig. 2 bis 5 zeigen, wird, wenn das Vorderende der Papierbahn--20--zwischen den Rollen des Abführrollenpaares-34--erfasst wird, der Finger --170-- auf der Welle--130-vom Stift--168-- am Zahnrad --162-- weggezogen, so dass die Einführungsrollen nunmehr antriebslos mit den Abführungsrollen mitlaufen und die Geschwindigkeit der Einführungsrollen zunimmt und sich derjenigen der Abführungsrollen
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Geschwindigkeit der Einführungsrollen nimmt rasch ab, wodurch auf die Papierbahn ein plötzlicher Zug ausgeübt wird.
Dies soll etwa zu dem Zeitpuntk geschehen, wo sich die querlaufende Perforationslinie-22--
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Abreissens ist, dass die abgetrennte Formularlänge--20a--aus der Abreissvorrichtung ausgeworfen wird, während der Einführungsrollensatz zu seiner normalen Betriebsgeschwindigkeit zurückkehrt, bei der die
Papierbahn ausschliesslich zwischen den Einführungsrollen gefasst ist, so dass der Finger --170-- zum Kontakt mit dem Stift --168-- zurückkehren kann. Dies geschieht, bevor das Vorderende der Papierbahn wieder zwischen den Abführungsrollen erfasst wird, worauf sich der geschilderte Vorgang wiederholt.
Die Schrauben--178a und 178b-- können gelöst werden, worauf man die relative Stellung der Stifte --168 und 180--einstellen kann, so dass die Abreissvorrichtung unterschiedliche Formularlängen von der Papierbahn abreissen kann. An dieser Verstelleinrichtung kann eine Eichung in genauen Längenangaben vorgesehen sein, um die Einstellung zu erleichtern. Durch Justieren des Abstandes zwischen diesen beiden Stiften kann die Abreissvorrichtung so eingestellt werden, dass Endlosformulare mit einer beliebigen Formularlänge mit ihrer Perforationslinie--22--gerade zu dem Zeitpunkt an der Abreissrollenanordnung--32--zu liegen kommen, wenn der Leerlauf des Einführrollenpaares beendet ist und die rasche Abbremsung erfolgt.
Wie aus vorstehender Beschreibung ersichtlich ist, ist die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung von äusserst kompakter Bauart, da die Einführrollenpaare und die Abführrollenpaare sehr nahe beieinanderliegen. Obowhl der Abstand von Einführ- und Abführrollenpaaren so klein ist, kann die Abreissvorrichtung an Formularlängen innerhalb eines grossen Bereiches angepasst werden. Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitete zufriedenstellend mit Formularlängen im Bereich zwischen etwa 6, 5 und 58 cm und vermutlich kann sie auch Formularlängen jenseits dieses Bereiches handhaben, insbesondere jenseits der oberen Grenze. Die der Erfindung gestellte Aufgabe, eine kompakte Abreissvorrichtung zu schaffen, ist also voll erfüllt, und zugleich auch die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Formularlängen und unterschiedliche Umweltbedingungen.