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Die Erfindung bezieht sich auf eine Abreissvorrichtung zum Trennen von Endlosformularen in einzelne
Formularlängen entlang querlaufender Schwächungslinien, bei der in einem Rahmen in der Bahn der
Endlosformulare ein erstes Paar von Rollen und in einem Abstand dazu ein zweites Paar von Rollen zum
Ergreifen und Fördern der Endlosformulare durch die Vorrichtung angeordnet sind, wobei die Walzen von einem
Motor angetrieben sind und die Antriebsverbindung zum ersten Rollenpaar eine Untersetzung aufweist, so dass dieses Rollenpaar normalerweise mit einer geringeren Geschwindigkeit als das zweite Rollenpaar antreibbar ist, solange das Endlosformular nicht gleichzeitig von beiden Rollenpaaren erfasst ist.
Die meisten Abreissvorrichtungen zum Trennen von Endlosformularen entlang transversaler
Schwächungslinien arbeiten nach dem gemeinsamen Prinzip, Einführungs- und Abführungsrollen vorzusehen, deren Abstand voneinander verstellbar ist, wobei die Einführungsrollen mit einer kleineren Geschwindigkeit angetrieben werden als die Abführungsrollen. Dadurch wird ein Zug auf die Papierbahn ausgeübt, während diese zwischen beiden Rollen erfasst ist, mit der Folge, dass die Papierbahn an ihrer schwächsten Stelle reisst, und diese schwächste Stelle ist eine querlaufende Schwächungs- oder Reisslinie. Dieses bekannte Prinzip von
Abreissvorrichtungen ist in der CA-Patentschrift Nr. 857, 751 und in den USA-Patentschriften Nr. 3, 146, 927 und
Nr. 3, 161, 335 beschrieben.
Die hierin offenbarten Einrichtungen sind gut geeignet, um grosse Mengen von
Endlosformularen in einzelne Längen zu zerreissen, und ihre Verwendung ist in Fällen günstig, wo ein grosses
Papiervolumen verarbeitet werden muss.
Wie auf vielen andern Gebieten, besteht auch im vorliegenden Fall ein Bedürfnis, eine kompaktere
Büroausrüstung, wozu auch die Abreissmechanismen gehören, zu schaffen. Dies trifft besonders in Fällen zu, wo solche Vorrichtungen für kleinere Büros bestimmt sind, in denen die Kosten für die Anschaffung einer grösseren
Ausrüstung nicht gerechtfertigt sind und wo ausserdem der Wunsch nach einer transportablen Abreissvorrichtung besteht, die im Büro an verschiedenen Stellen einsetzbar ist und nicht viel Platz beansprucht. Eine kompakte
Abreissvorrichtung ist in der USA-Patentschrift Nr. 3, 338, 487 beschrieben ; bei dieser werden die Einführungs- und
Abführungsrollen in einem festen Abstand voneinander gehalten.
Die Abführungsrollen werden mit einer grösseren Geschwindigkeit angetrieben als die Einführungsrollen, und den Abführungsrollen ist eine
Schlupfkupplung zugeordnet, um auf den Papierstreifen zwischen den Rollensätzen einen kontinuierlichen Zug auszuüben, so dass das Papier reisst, wenn die Schwächungsstelle über die Abreissrolle läuft, die zwischen den
Einführungsrollen und den Abführungsrollen angeordnet ist.
Es ist zweckmässig, wenn nicht sogar notwendig, dass die Abreissvorrichtung mit unterschiedlichen
Geschwindigkeiten betrieben werden kann, um sich an Papier mit unterschiedlichen Eigenschaften anpassen zu können oder um den Mechanismus an verschiedene Umweltbedingungen bezüglich der Temperatur, Feuchtigkeit usw. anzugleichen. Die Konstruktion der USA-Patentschrift Nr. 3, 338, 487 kann nicht mit unterschiedlichen, veränderbaren Geschwindigkeiten arbeiten, um sich zufriedenstellend an unterschiedliche Papiereigenschaften oder verschiedene Umweltbedingungen anzupassen. Es besteht also nach wie vor ein Bedarf für eine kompakte Abreissvorrichtung, die fähig ist, Formularlängen unterschiedlicher Grössen zu handhaben und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu arbeiten. Ziel der Erfindung ist es, eine solche Vorrichtung zu schaffen.
Die Erfindung betrifft somit eine verbesserte Abreissvorrichtung zum Trennen von Endlosformularen entlang querlaufender Schwächungslinien, bei der die Einflihrungs- und Abführungsrollen in einem festen, sehr kleinen Abstand voneinander gehalten werden.
Gemäss der Erfindung ist diese Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Rollenpaare eine regelbare Totgangeinrichtung angeordnet ist, die das erste Rollenpaar mit einer grösseren Geschwindigkeit dreht, wenn eine die Endlosformulare bildende Papierbahn gleichzeitig von beiden Rollenpaaren erfasst ist, wodurch ein Zug in der Papierbahn hervorgerufen wird, so dass die Trennung des Endlosformulares an der zwischen dem ersten und dem zweiten Rollenpaar befindlichen Schwächungslinie unterstützt wird, worauf das Endlosformular nur noch vom ersten Rollenpaar erfasst ist und dieses zu seiner gegenüber dem zweiten Rollenpaar verminderten Geschwindigkeit zurückkehrt.
Durch die verstellbare Totganganordnung ist es den Einführungsrollen möglich, mit den Abführungsrollen mitzulaufen, wenn die Papierbahn gleichzeitig von beiden Rollensätzen erfasst ist. An der Totganggrenze der Einführungsrollen wird die Geschwindigkeit für die Einführungsrollen plötzlich herabgesetzt, wodurch ein plötzliches Anwachsen des Zuges an der Papierbahn in zeitlicher Abstimmung mit der Lage der Perforationslinie an der Abreissrolle erfolgt, so dass die Papierbahn entlang der querlaufenden Perforationslinie abreisst. Durch Einstellung des Ausmasses des Totganges können verschiedene Längen der Papierbahn abgerissen werden.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise gebrochene Seitenansicht der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, die Fig. 2 bis 5 schematische Darstellungen der Funktionsfolge der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, Fig. 6 eine fragmentarische vergrösserte Schnittansicht eines Teiles der Antriebsverbindung zu den Einführungsrollen, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 6, Fig. 8 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung, wobei die Abdeckplatten entfernt sind, Fig. 9 eine gebrochene Schnittansicht nach der Linie 9-9 der Fig. 8, Fig. 10 eine gebrochene Schnittansicht nach der Linie 10-10 der Fig. 8, Fig.
ll eine fragmentarische perspektivische Ansicht, die das Abtrennen der Papierbahn entlang der querlaufenden Schwächungslinien an der Abreissrolle
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veranschaulicht, Fig. 12 eine fragmentarische Aufsicht, die die Papierstützen und die Abreissrolle in der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung zeigt und Fig. 13 eine fragmentarische Stirnansicht eines Teiles der Einführungskonstruktion für die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung.
Die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung --10-- weist einen Rahmen --12-- von annähernd rechteckiger, kastenartiger Form auf, an dem die verschiedenen Bestandteile der erfindungsgemässen Abreissvorrichtung befestigt sind. Dekorative Abdeckplatten-14-können vorgesehen sein, um den Rahmen und die mechanische Konstruktion der Vorrichtung zu umhüllen.
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Am Vorderende der Abreissvorrichtung ist eine Einleitanordnung--28--angebracht, die die Papierbahn --20-- in die Vorrichtung zu dem Rollenpaar --30-- zum Einführen leitet. Anschliessend wird die Papierbahn über eine Abreissrollenanordnung--32--geführt und dann durch das Rollenpaar --34-- zum Abführen. Zur Führung der Papierbahn durch die Abreissvorrichtung und durch die Einführungs- und Abführungsrollen sind bekannte Stützleisten --36-- und darüber Ablenkbänder --38-- vorgesehen. Die Ablenkbänder sind um Stangen --40a und 40b-- vor den Einführungsrollen bzw. ausserhalb der Abführungsrollen gewickelt. Von dort sind die Ablenkbänder an Befestigungsstangen --42a und 42b--
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durch die Abreissvorrichtung in einer gleichbleibenden Ebene zu halten.
Die Einleitanordnung--28--weist zwei nahe übereinander angeordnete Stangen --46 und 44-auf, die am Einlaufende der Vorrichtung von Wand zu Wand des Rahmens --12-- laufen. Zwischen den Stangen bleibt ein schmaler Zwischenraum--48--, durch den die Papierbahn --20-- eingeleitet wird. Die die Führungsrinne für die Papierbahn bildenden Stützleisten --36-- und Ablenkbänder --38-- schliessen sich auf dem Weg der Papierbahn an die Einleitanordnung--28--an. Letztere dient also dazu, die Papierbahn --20-- zuerst in die richtige Lage zu bringen, um in die Maschine zwischen die Stützleisten-36-und die Ablenkbänder--38--eingefädelt zu werden. In der Einleitanordnung sind auch noch Mittel vorgesehen, um die Papierbahn --20-- an der Seite zu führen.
Zu diesem Zweck sind Randführungen--50 und 52-angeordnet. Diese Führungen haben durchgehende Löcher--50a und 50b-- von solcher Grösse und Form, dass die Führungen im Gleitsitz auf den Stangen --44 und 46--gehalten sind. Je nach der Breite der Papierbahn - -20--, die in der Vorrichtung --10-- verarbeitet werden soll, werden die Randführungen--50 und 52-seitlich verschoben, so dass die Papierbahn zu ihrem Weg in der Abreissvorrichtung zentriert ist.
Die Abreissrollenanordnung--32--erstreckt sich quer über den Weg der Papierbahn zwischen dem Rollenpaar --30-- und dem Rollenpaar-34-. Wie am besten aus Fig. 11 ersichtlich ist, ist es Zweck der Abreissrollenanordnung --32--, einen zusätzlichen Zug auf die Papierbahn auszuüben, während diese zwischen den Einführungs- und den Abführungsrollen erfasst ist, indem sie eine etwas erhabene Fläche in dem Weg der Papierbahn bietet.
Wenn sich die Schwächungslinie-22-an der Abreissrolenanordnung --32-- befindet, wird durch den verstärkten Zug in dem begrenzten Bereich der Vorgang des Abreissens entlang der Schwächungslinie --22-- in Gang gebracht, wobei dann eine Formularlänge --20a-- von der Papierbahn --20-- abgetrennt wird.
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die in Abständen entlang der Rolle angebracht sind und Vorsprünge darstellen, die nach oben in die Führungsrinne der Papierbahn zwischen den Stützleisten --36-- und den Ablenkbändern--38- hineinragen. Das Ausmass ihres Eingreifens in die Führungsrinne lässt sich durch Lösen der Gewindemutter --62-- und Drehen der Stange --54-- relativ zu deren exzentrischer Halterung an einem Einstellfinger - verstellen.
Wenn die gewünschte Heraushebung der Scheiben --64-- erreicht ist, wird die Gewindemutter--62--festgezogen, um die Stange --54-- in der gewünschten Einstellung zu fixieren.
Für den Antrieb der verschiedenen Bestandteile der Abreissvorrichtung ist eine Energiequelle, beispielsweise ein Motor-68-, in dem Rahmen gehaltert. Der Motor --68-- weist die übliche Abgabewelle-70--
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--72-- sitzt,--78-- ist in einem Lagerblock --80- drehbar gelagert, der am Rahmen --12-- mittels einer Schraube --82-- befestigt ist. Auf der andern Seite des Lagerblockes --80-- sitzt auf der Welle --78-- eine kleine Zwischenrolle--84--, die auf ihrer Welle mit einer Madenschraube --84a- festgelegt ist. Ein Riemen
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umläuftAbfihrungsrolle--92--, die sich mit der Welle dreht.
Die Rolle weist einen Kern --93-- auf, auf dem in kleinen Abständen dickere Rollenteile--93a--angebracht sind, die zwischen sich schmale Umfangsnuten --94-- bilden. An einem Ende der Welle --90-- ist am Rahmen --12-- mit einer Schraube -98a-- ein Lagerlaufring --98-- befestigt. Am andern Ende der Welle --90-- ist in dem Rahmen-12-
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lagern.
Eine obere Welle-102-des Abführungsrollensatzes ist unmittelbar über der unteren Welle-90im Rahmen eingespannt und haltert die obere Abführungsrolle --104-- drehbar im Rahmen. Die obere Rolle --104-- weist einen rohrförmigen Teil --105-- auf, der auf der Welle --102-- drehbar gehaltert ist mit Hilfe von Lagern --105a--, die zwischen dem rohrförmigen Teil --105-- und der Welle --12-- an deren beiden Enden angebracht sind. Auf dem rohrförmigen Teil --105- sitzen in kleinen Abständen voneinander Manschetten--106--, die zwischen sich Umfangsnuten--106a--bilden.
Die Umfangsnuten --106a-sind mit den Umfangsnuten --94-- in der unteren Rolle --92-- gefluchtet und die Stützleisten --36--, sowie die Ablenkbänder --38-- ragen durch den Abführungsrollensatz in den Bereich der vertikal gefluchteten Umfangsnuten --94 und 106a--hinein. Die beiden Enden der Welle --102-- sind in Schlitzen--107--
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durch eine Nabe des Antriebsrades--112--tritt. Nahe dem Antriebsrad ist auch noch ein Drehknopf --114-- mit einer Schraube --114a-- auf der Welle --90- festgelegt, an dem der Abführungsrollensatz --34-- von Hand bewegbar ist.
Die Zahnung --112a-- am Umfang des Antriebsrades--112--steht in Eingriff mit einer Zahnung - 116-am Umfang eines mitlaufenden Zahnrades-118-. Das zahnrad --118-- ist mit Hilfe von Lagern --122a und 122b-relativ zu einer Welle --120-- drehbar. Die Welle --120-- hat ein Gewindeende--124--, das in einer Öffnung --126-- des Rahmens --12-- aufgenommen ist. Auf der andern Seite des Rahmens --12-- ist ein Befestigungsmittel, etwa eine Mutter-128--, auf das Gewindeende--124--aufgeschraubt, um die Welle --120-- am Rahmen festzulegen.
Die Anordnung, bestehend aus dem Antriebsrad --112-- und dem mitlaufenden Zahnrad--118--, dient zur Antriebsübertragung vom Motor --68-- über das Abführrollenpaar --34-- auf den Einführungsrollensatz --30--.
Das Einführrollenpaar weist eine untere Welle--130--auf, die eine Rolle --132-- drehbar haltert.
Die Rolle --132-- weist, ähnlich wie die Rolle-92--, einen Kern --133-- auf, auf dem eng
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134-bilden.--136a-- am Rahmen--12--befestigt ; ein Lagerlaufring --138-- am andern Wellenende ist ebenfalls im Rahmen--12--aufgenommen, um die Welle --130-- zum Rahmen drehbar zu lagern.
Vertikal über der unteren Welle --130-- ist eine obere Welle --140-- angeordnet, die in Schlitzen --142a und 142b--in beiden Seiten des Rahmens --12-- aufgenommen ist. Befestigungsschrauben --144a und 144b-- halten zusammen mit Muttern --146a und 146b-- die Welle --140-- in den Schlitzen --142a und 142b--, so dass die obere Rolle --141-- an ihrem Umfang mit der unteren rolle --132-Kontakt hat. Die obere Rolle --141-- besteht aus einem rohrförmigen Teil --148--, auf dem in kleinen Abständen Manschetten --150-- sitzen, die zwischen sich Umfangsnuten --152-- bilden.
Die Umfangsnuten - 152-sind mit den Umfangsnuten --134- der unteren Rolle --132-- vertikal gefluchtet, so dass die
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--36-- undAbführungsrollensatz auf, solcher Art, dass die vom Motor --68-- über die Riemenscheiben und Riemen des Abführungsrollensatzes --34-- zum mitlaufenden Zahnrad --118-- übertragene Antriebskraft kurzzeitig
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unterbrochen wird. Zur Totgangeinrichtung --160-- gehört ein Zahnrad --162-- mit einer Zahnung - -162a-- am Umfang, die mit der Zahnung --116-- am Umfang des mitlaufenden Zahnrades-118kämmt.
Eine Nabe--164--des Zahnrades--162-ist in Lagern-166a und 166b-drehbar gelagert, die die Welle--130--umgeben, so dass das Zahnrad --162-- auf der Welle --130-- drehbar ist. Von der Nabe --164-- steht ein Stift --186-- nach aussen, der mit einem radialen Finger--170--in Kontakt kommt, welcher am Ende der Welle --130-- mit einer Madenschraube --172-- festgeschraubt ist.
Eine Kappe--174--umgibt das Ende der Welle --130-- und schliesst vor allem den Finger --170-- ein. Die Kappe-174-- ist mit mehreren gebogenen Schlitzen --176a, 176b und 176c-- versehen, durch die Schrauben--178a, 178b-treten, die in die Nabe --164-- des Zahnrades --162-- eingeschraubt sind. Von der Innenseite der Kappe --174-- steht ein Stift --180-- nach innen, der mit dem Finger-170- Kontakt hat.
Die Anordnung funktioniert folgendermassen : Wenn das angetriebene Zahnrad --118-- sich dreht, weil es vom Zahnrad--112--angetrieben wird, treibt es das Zahnrad--162--an, das den Stift --168-- mit dem Finger --170-- in Kontakt bringt, worauf die Welle --130-- gedreht wird und damit auch der Einführungsrollensatz. Die Übersetzung ist jedoch so gewählt, dass der Einführungsrollensatz mit einer geringeren Geschwindigkeit gedreht wird als der Abführungsrollensatz.
Wie die Fig. 2 bis 5 zeigen, wird, wenn das Vorderende der Papierbahn--20--zwischen den Rollen des Abführrollenpaares-34--erfasst wird, der Finger --170-- auf der Welle--130-vom Stift--168-- am Zahnrad --162-- weggezogen, so dass die Einführungsrollen nunmehr antriebslos mit den Abführungsrollen mitlaufen und die Geschwindigkeit der Einführungsrollen zunimmt und sich derjenigen der Abführungsrollen
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Geschwindigkeit der Einführungsrollen nimmt rasch ab, wodurch auf die Papierbahn ein plötzlicher Zug ausgeübt wird.
Dies soll etwa zu dem Zeitpuntk geschehen, wo sich die querlaufende Perforationslinie-22--
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Abreissens ist, dass die abgetrennte Formularlänge--20a--aus der Abreissvorrichtung ausgeworfen wird, während der Einführungsrollensatz zu seiner normalen Betriebsgeschwindigkeit zurückkehrt, bei der die
Papierbahn ausschliesslich zwischen den Einführungsrollen gefasst ist, so dass der Finger --170-- zum Kontakt mit dem Stift --168-- zurückkehren kann. Dies geschieht, bevor das Vorderende der Papierbahn wieder zwischen den Abführungsrollen erfasst wird, worauf sich der geschilderte Vorgang wiederholt.
Die Schrauben--178a und 178b-- können gelöst werden, worauf man die relative Stellung der Stifte --168 und 180--einstellen kann, so dass die Abreissvorrichtung unterschiedliche Formularlängen von der Papierbahn abreissen kann. An dieser Verstelleinrichtung kann eine Eichung in genauen Längenangaben vorgesehen sein, um die Einstellung zu erleichtern. Durch Justieren des Abstandes zwischen diesen beiden Stiften kann die Abreissvorrichtung so eingestellt werden, dass Endlosformulare mit einer beliebigen Formularlänge mit ihrer Perforationslinie--22--gerade zu dem Zeitpunkt an der Abreissrollenanordnung--32--zu liegen kommen, wenn der Leerlauf des Einführrollenpaares beendet ist und die rasche Abbremsung erfolgt.
Wie aus vorstehender Beschreibung ersichtlich ist, ist die erfindungsgemässe Abreissvorrichtung von äusserst kompakter Bauart, da die Einführrollenpaare und die Abführrollenpaare sehr nahe beieinanderliegen. Obowhl der Abstand von Einführ- und Abführrollenpaaren so klein ist, kann die Abreissvorrichtung an Formularlängen innerhalb eines grossen Bereiches angepasst werden. Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitete zufriedenstellend mit Formularlängen im Bereich zwischen etwa 6, 5 und 58 cm und vermutlich kann sie auch Formularlängen jenseits dieses Bereiches handhaben, insbesondere jenseits der oberen Grenze. Die der Erfindung gestellte Aufgabe, eine kompakte Abreissvorrichtung zu schaffen, ist also voll erfüllt, und zugleich auch die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Formularlängen und unterschiedliche Umweltbedingungen.
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The invention relates to a tear-off device for separating continuous forms into individual ones
Form lengths along transverse weakening lines, in which in a frame in the path of the
Continuous forms have a first pair of rollers and a second pair of rollers at a distance therefrom
Gripping and conveying the continuous forms are arranged by the device, the rollers of one
Are motor driven and the drive connection to the first pair of rollers has a reduction, so that this pair of rollers can normally be driven at a lower speed than the second pair of rollers, as long as the continuous form is not covered by both pairs of rollers at the same time.
Most tear-off devices for separating continuous forms along transversal ones
Weakening lines work on the common principle of providing lead-in and discharge rollers whose distance from one another is adjustable, the lead-in rollers being driven at a lower speed than the discharge rollers. As a result, a tension is exerted on the paper web while it is gripped between the two rollers, with the result that the paper web tears at its weakest point, and this weakest point is a transverse weakening or tear line. This well-known principle of
Tear-off devices is disclosed in CA Patent Nos. 857, 751 and U.S. Patent Nos. 3, 146, 927 and
No. 3, 161, 335.
The devices disclosed herein are well suited to handling large quantities of
To tear continuous forms into individual lengths, and their use is beneficial in cases where a large
Paper volume needs to be processed.
As in many other areas, there is also a need in the present case for a more compact one
To create office equipment, including the tear-off mechanisms. This is particularly true in cases where such devices are intended for smaller offices where the cost of purchasing a larger one
Equipment are not justified and where there is also a desire for a transportable tear-off device that can be used in different places in the office and does not take up much space. A compact one
Tear-off device is described in U.S. Patent No. 3,338,487; in this case the introductory and
Discharge rollers kept at a fixed distance from each other.
The outfeed rollers are driven at a greater speed than the infeed rollers, and the outfeed rollers is one
Assigned slip clutch to exert a continuous pull on the paper strip between the sets of rollers, so that the paper tears when the weakened point runs over the tear-off roller that is between the
Infeed rollers and the discharge rollers is arranged.
It is useful, if not even necessary, that the tear-off device with different
Speeds can be operated in order to adapt to paper with different properties or to adapt the mechanism to different environmental conditions in terms of temperature, humidity, etc. The construction of U.S. Patent No. 3,338,487 cannot operate at different, variable speeds in order to satisfactorily adapt to different paper properties or different environmental conditions. There remains a need for a compact tear-off device that is capable of handling differently sized forms of length and operating at different speeds. The aim of the invention is to create such a device.
The invention thus relates to an improved tear-off device for separating continuous forms along transverse weakening lines, in which the introduction and discharge rollers are kept at a fixed, very small distance from one another.
According to the invention, this device is characterized in that a controllable backlash device is arranged in the area of the roller pairs, which rotates the first roller pair at a greater speed when a paper web forming the continuous forms is simultaneously gripped by both roller pairs, causing a tension in the paper web so that the separation of the continuous form is supported at the weakening line located between the first and the second roller pair, whereupon the continuous form is only covered by the first roller pair and this returns to its reduced speed compared to the second roller pair.
The adjustable backlash arrangement makes it possible for the infeed rollers to run with the outfeed rollers when the paper web is gripped by both sets of rollers at the same time. At the backlash limit of the infeed rollers, the speed for the infeed rollers is suddenly reduced, causing a sudden increase in the tension on the paper web in time with the position of the perforation line on the tear roller, so that the paper web tears off along the transverse perforation line. By adjusting the amount of backlash, different lengths of the paper web can be torn off.
The invention is explained in more detail using an exemplary embodiment in the drawings. 1 shows a partially broken side view of the tear-off device according to the invention, FIGS. 2 to 5 show schematic representations of the functional sequence of the tear-off device according to the invention, FIG. 6 shows a fragmentary enlarged sectional view of part of the drive connection to the insertion rollers, FIG Line 7-7 of FIG. 6, FIG. 8 a side view of the tear-off device according to the invention, with the cover plates removed, FIG. 9 a broken sectional view along the line 9-9 of FIG. 8, FIG. 10 a broken sectional view along the line 10-10 of Fig. 8, Fig.
11 is a fragmentary perspective view showing the severing of the paper web along the transverse lines of weakness on the tear roll
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Fig. 12 is a fragmentary plan view showing the paper supports and tear roller in the inventive tear-off device; and Fig. 13 is a fragmentary end view of a portion of the lead-in structure for the inventive tear-off device.
The tear-off device according to the invention --10-- has a frame --12-- of approximately rectangular, box-like shape, to which the various components of the tear-off device according to the invention are attached. Decorative cover panels 14 may be provided to encase the frame and mechanical construction of the device.
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At the front end of the tear-off device there is an introduction arrangement - 28 - which guides the paper web --20-- into the device to the pair of rollers --30-- for introduction. The paper web is then guided over a tear-off roller arrangement - 32 - and then through the pair of rollers --34-- for removal. To guide the paper web through the tear-off device and through the infeed and discharge rollers, known support strips --36-- and above them deflection belts --38-- are provided. The deflection tapes are wrapped around bars --40a and 40b - in front of the infeed rollers and outside of the outfeed rollers. From there the deflection tapes are attached to mounting bars --42a and 42b--
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to be kept in a constant plane by the tear-off device.
The inlet arrangement - 28 - has two rods - 46 and 44 - arranged close one above the other, which run from wall to wall of the frame - 12 - at the inlet end of the device. There is a narrow space between the bars - 48 - through which the paper web - 20 - is introduced. The support strips --36-- and deflection belts --38-- which form the guide channel for the paper web, adjoin the inlet arrangement - 28 - on the path of the paper web. The latter is therefore used to bring the paper web --20 - first into the correct position, so that it can be threaded into the machine between the support strips - 36 - and the deflection belts - 38. Means are also provided in the inlet arrangement to guide the paper web --20-- on the side.
Edge guides - 50 and 52 - are arranged for this purpose. These guides have through holes - 50a and 50b - of such a size and shape that the guides are held in a sliding fit on the rods --44 and 46. Depending on the width of the paper web - - 20 - that is to be processed in the device - 10 -, the edge guides - 50 and 52 - are shifted laterally so that the paper web is centered on its path in the tear-off device.
The tear-off roller arrangement -32- extends across the path of the paper web between the roller pair -30- and the roller pair -34-. As best seen in Figure 11, the purpose of the tear roller assembly --32 - is to add extra tension to the paper web while it is gripped between the infeed and outfeed rollers by providing a slightly raised surface in the path the paper web offers.
If the line of weakness -22- is located on the tear-off roller arrangement -32-, the increased tension in the limited area initiates the process of tearing off along the line of weakness -22-, with a form length of -20a- - is separated from the paper web --20--.
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which are attached at intervals along the roll and represent projections that protrude upwards into the guide groove of the paper web between the support strips --36 - and the deflection belts - 38-. The extent to which it engages in the guide channel can be adjusted by loosening the threaded nut --62 - and turning the rod --54 - relative to its eccentric holder on an adjusting finger.
When the desired lifting of the washers --64-- has been reached, the threaded nut --62 - is tightened to fix the rod --54-- in the desired setting.
An energy source, for example a motor-68-, is held in the frame for driving the various components of the tear-off device. The engine --68-- has the usual output shaft -70--
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--72-- sits, --78-- is rotatably mounted in a bearing block --80-, which is attached to the frame --12-- by means of a screw --82--. On the other side of the bearing block -80- there is a small intermediate roller -84- on the shaft -78-, which is fixed on its shaft with a grub screw -84a-. A strap
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The guide roller - 92 - rotates with the shaft.
The roller has a core --93-- on which thicker roller parts --93a - are attached at small intervals, which form narrow circumferential grooves --94-- between them. At one end of the shaft --90-- a bearing race --98-- is attached to the frame --12-- with a screw -98a--. At the other end of the shaft --90-- is in the frame-12-
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to store.
An upper shaft-102- of the discharge roller set is clamped in the frame directly above the lower shaft-90 and holds the upper discharge roller -104-- rotatably in the frame. The upper roller --104-- has a tubular part --105-- which is rotatably supported on the shaft --102-- with the help of bearings --105a-- which are positioned between the tubular part --105- - and the shaft --12-- are attached at both ends. On the tubular part --105 - there are cuffs - 106 - at small distances from one another, which form circumferential grooves - 106a - between them.
The circumferential grooves --106a - are aligned with the circumferential grooves --94-- in the lower roller --92-- and the support strips --36-- and the deflection belts --38-- protrude through the discharge roller set into the area of the vertically aligned circumferential grooves --94 and 106a - into it. The two ends of the shaft --102-- are in slots - 107--
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through a hub of the drive wheel - 112 - occurs. Close to the drive wheel there is also a rotary knob --114-- with a screw --114a-- on the shaft --90-, on which the discharge roller set --34-- can be moved by hand.
The teeth --112a - on the circumference of the drive wheel - 112 - are in engagement with teeth - 116 - on the circumference of a rotating gear - 118 -. The gear --118-- can be rotated relative to a shaft --120-- with the help of bearings --122a and 122b. The shaft --120-- has a threaded end - 124-- which is received in an opening --126-- of the frame --12--. On the other side of the frame --12-- a fastening means, such as a nut-128--, is screwed onto the threaded end - 124 - in order to fix the shaft --120-- to the frame.
The arrangement, consisting of the drive wheel --112 - and the revolving gear wheel - 118 -, is used to transfer the drive from the motor --68-- via the discharge roller pair --34-- to the infeed roller set --30--.
The pair of infeed rollers has a lower shaft - 130 - which rotatably supports a roller --132 -.
The roll --132--, like the roll-92--, has a core --133-- on which closely
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134-form .-- 136a-- attached to the frame - 12 -; a bearing race --138-- at the other end of the shaft is also accommodated in the frame - 12 - so that the shaft --130-- can be rotated relative to the frame.
Vertically above the lower shaft --130-- is an upper shaft --140-- which is received in slots --142a and 142b - in both sides of the frame --12--. Fastening screws --144a and 144b-- together with nuts --146a and 146b-- hold the shaft --140-- in the slots --142a and 142b-- so that the upper roller --141-- on its circumference has --132 contact with the lower roll. The upper roller --141-- consists of a tubular part --148-- on which cuffs --150-- sit at small intervals and form circumferential grooves --152-- between them.
The circumferential grooves - 152 - are vertically aligned with the circumferential grooves --134- of the lower roller --132-- so that the
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--36-- and take-off roller set on, in such a way that the drive force transmitted by the motor --68-- via the pulleys and belts of the take-off roller set --34-- to the following gear wheel --118-- is briefly transmitted
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is interrupted. The backlash device --160-- includes a gear --162-- with teeth - -162a-- on the circumference, which meshes with the teeth --116-- on the circumference of the rotating gear -118.
A hub - 164 - of the gear - 162 - is rotatably mounted in bearings - 166a and 166b - which surround the shaft - 130 - so that the gear --162-- on the shaft --130- - is rotatable. A pin --186-- protrudes outward from the hub --164-- and comes into contact with a radial finger - 170 - which is attached to the end of the shaft --130-- with a grub screw --172- - is screwed tight.
A cap - 174 - surrounds the end of the shaft --130-- and primarily encloses the finger --170--. The cap-174-- is provided with several curved slots --176a, 176b and 176c-- through which screws - 178a, 178b - pass, which screw into the hub --164-- of the gear --162-- are. From the inside of the cap --174-- there is a pin --180-- facing inwards, which is in contact with the finger-170.
The arrangement works as follows: When the driven gear --118-- rotates because it is driven by gear - 112 -, it drives the gear - 162 - that connects the pin --168-- with the Brings finger --170-- into contact, whereupon the shaft --130-- is rotated and with it the set of insertion rollers. However, the translation is chosen so that the introduction roller set is rotated at a lower speed than the discharge roller set.
As shown in FIGS. 2 to 5, when the front end of the paper web - 20 - is gripped between the rollers of the discharge roller pair - 34 - the finger - 170 - on the shaft - 130 - is taken by the pen- -168-- pulled away on the gear -162- so that the infeed rollers now run without drive with the outfeed rollers and the speed of the infeed rollers increases and that of the outfeed rollers increases
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The speed of the infeed rollers decreases rapidly, causing a sudden pull on the paper web.
This should happen around the time when the transverse perforation line -22--
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What is tearing off is that the severed length of form - 20a - is ejected from the tear-off device while the infeed roller set returns to its normal operating speed at which the
The paper web is only held between the infeed rollers so that the finger --170-- can return to contact with the pen --168--. This happens before the front end of the paper web is again gripped between the discharge rollers, whereupon the described process is repeated.
The screws - 178a and 178b - can be loosened, whereupon the relative position of the pins --168 and 180 - can be adjusted so that the tear-off device can tear off different lengths of form from the paper web. A calibration with precise length specifications can be provided on this adjusting device in order to facilitate the setting. By adjusting the distance between these two pins, the tear-off device can be set so that continuous forms with any form length with their perforation line - 22 - come to rest on the tear-off roller arrangement - 32 - just at the point in time when the pair of insertion rollers is idle has ended and the rapid braking takes place.
As can be seen from the above description, the tear-off device according to the invention is of an extremely compact design, since the pairs of infeed rollers and pairs of outfeed rollers are very close to one another. Although the distance between the pairs of infeed and outfeed rollers is so small, the tear-off device can be adapted to form lengths within a large range. The device according to the invention worked satisfactorily with form lengths in the range between approximately 6, 5 and 58 cm and presumably it can also handle form lengths beyond this range, in particular beyond the upper limit. The object of the invention to create a compact tear-off device is thus fully achieved, and at the same time also the ability to adapt to different lengths of forms and different environmental conditions.