AT321523B - Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken - Google Patents

Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken

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AT321523B
AT321523B AT1128770A AT1128770A AT321523B AT 321523 B AT321523 B AT 321523B AT 1128770 A AT1128770 A AT 1128770A AT 1128770 A AT1128770 A AT 1128770A AT 321523 B AT321523 B AT 321523B
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joint
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   Gegenstand des Stammpatentes bildet eine Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken, insbesondere für Dehnungsfugen in Fussböden, mit zwei beiderseits der Dehungsfuge an den Bauwerkskörpern befestigten Seitenschienen, welche die Seitenwände der Dehungsfuge im Bereich der Dehnungsfugenöffnung abdecken, und mit jeweils einem Ansatz, Vorsprung   od.

   dgl.   versehen sind, der sich etwa senkrecht zu den Seitenwänden der Dehnungsfuge in diese hinein erstreckt und mit der Seitenschiene einstückig ausgebildet ist, wobei zwischen den Seitenschienen eine die Dehnungsfuge verschliessende dauerelastische Abdeckung aus einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen dauerelastischen Dichtungsmasse vorgesehen ist, welche auf ihrer der Aussenseite der Bauwerkskörper abgekehrten Unterseite auf einem grossen Flächenbereich durch die auf den gegenüberliegenden Seiten der Dehnungsfuge vorgesehenen Ansätze, Vorsprünge   od.

   dgl.   abgestützt ist, welche sich dadurch kennzeichnet, dass die dauerelastische Abdeckung aus einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen dauerelastischen Dichtungsmasse besteht, die auf ihrer Unterseite auf einem grossen Flächenbereich durch zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Dehnungsfuge angebrachte, zum Innern der Dehnungsfuge um ein wesentliches Mass vorragende Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   abgestützt ist, von denen jeder an einer der beiden Seitenschienen vorgesehen und mit dieser einstückig ausgebildet ist. 



   Beim Stammpatent wird in den durch die Seitenschienen und die mit ihnen einstückig ausgebildeten beiderseitigen Stützansätze begrenzten Hohlraum eine dauerelastische Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder eine ähnliche dauerelastische Dichtungsmasse eingebracht, was beispielsweise in sehr einfacher Weise durch Spritzen oder Giessen geschehen kann. Hiebei braucht nicht auf die Einhaltung eines genau vorbestimmten Abstandes zwischen den Seitenschienen geachtet zu werden, da auch bei einem über die Länge der Dehungsfuge wechselnden Abstand der Seitenschienen die eingebrachte dauerelastische Dichtungsmasse den Hohlraum zwischen den Seitenschienen un ; den mit diesen einstückig ausgebildeten Stützansätzen bzw. Stützvorsprüngen in ausreichendem Masse ausfüllt.

   Die beim Stammpatent verwendete dauerelastische Dichtungsmasse, beispielsweise auf Polysulfidbasis, besitzt eine so grosse Klebefähigkeit, dass sie mit ihren Seitenflächen fest an den einander zugekehrten Flächen der Seitenschienen haftet, so dass eine solche dauerelastische Masse auch bei einer Verbreiterung der Dehnungsfuge bis zu etwa 25% ihrer Ausgangsbreite infolge der grossen, zwischen ihren Seitenflächen und den einander zugekehrten Innenflächen der Seitenschienen vorhandenen Adhäsionskräfte mit diesen verbunden bleibt,   d. h.   sich der Fugenverbreiterung entsprechend ohne Lösen der Verbindung zwischen der dauerelastischen Dichtungsmasse und den Seitenschienen dehnt.

   Auch bei einer derart starken Verbreiterung der Dehnungfuge besteht keine Gefahr, dass sich die dauerelastische Dichtungsmasse aus der Dehnungsfuge löst oder gar herausfällt bzw. durch Reifensog herausgerissen wird. Des weiteren bleibt die Abdichtung nach dem Stammpatent auch bei einer stärkeren Vergrösserung der Fugenbreite absolut wasserdicht, da die Adhäsion zwischen den Seitenschienen und den Seitenwänden der dauerelastischen Dichtungsmasse grösser ist als die innere Kohäsion dieser Masse. 



   Die beim Stammpatent verwendete dauerelastische Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder eine dauerelastische Dichtungsmasse mit ähnlichen Eigenschaften besitzt nicht nur ein relativ grosses elastisches Dehnungsvermögen, sondern auch eine relativ grosse sowie über viele Jahre praktisch gleichbleibende elastische Rückstellkraft, so dass bei einer Verengung der Dehnungsfuge die dauerelastische Dichtungsmasse sich ohne irgendeine Beeinträchtigung ihrer Dichtwirkung elastisch zusammendrückt, wobei ohne weiteres Fugenverengungen von etwa 25% der Ausgangsbreite der Dehnungsfuge aufgenommen werden können, ohne dass die Funktion der dauerelastischen Dichtungsmasse im mindesten beeinträchtigt wird. 



   Die an den beiden Seitenschienen vorgesehenen, zum Innern der Dehnungsfuge vorragenden Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   untergreifen die dauerelastische Dichtungsmasse auf einem relativ grossen Flächenbereich und stützen diese auf ihrer Unterseite ab. Hiedurch ergibt sich ein zum Tiefsten der Dehnungsfuge hin wenigstens in etwa geschlossener Hohlraum, der durch eine dauerelastische Dichtungsmasse nach dem Stammpatent ausgegossen oder ausgespritzt werden kann. Durch die die dauerelastische Dichtungsmasse untergreifenden und abstützenden, beiderseits der Dehnungsfuge angebrachten Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   wird ferner vermieden, dass bei Bodenfugen die relativ weiche dauerelastische Dichtungsmasse durch Rad- oder Trittlasten nach unten in die Dehnungsfuge hineingedrückt werden kann. 



   Weitere Vorteile der Erfindung des Stammpatentes ergeben sich dadurch, dass die die dauerelastische Dichtungsmasse untergreifenden, beidseitig der Dehnungsfuge angebrachten Stützansätze, Stützvorsprünge od. dgl. einstückig mit den Seitenschienen ausgebildet sind. Hiedurch wird nicht nur die Anzahl der Einzelteile der Abdichtung wesentlich verringert, sondern auch das bei den bekannten Bauarten erforderliche sehr umständliche und schwierige Anschweissen von Kupplungsleisten und Stützwinkeln an den Seitenschienen überflüssig. Bei der Abdichtung nach dem Stammpatent können die Seitenschienen einschliesslich der an ihnen vorgesehenen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl   in einfacher Weise, beispielsweise im Strangpressverfahren, hergestellt werden. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Stammpatentes weist die durch die dauerelastische Dichtungsmasse gebildete Fugenausfüllung im Querschnitt eine gegenüber ihrer Breite wesentlich geringere Höhe auf. Dies hat den Vorteil, dass die in Richtung einer etwaigen Verbreiterung oder Verengung der Fuge wirkenden inneren Kohäsionskräfte der dauerelastischen Dichtungsmasse geringer sind als die zwischen den Seitenflächen der Dichtungsmasse und den Gegenflächen der Seitenschienen wirkenden Adhäsionskräfte. Infolgedessen ist auch 

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 bei einer stärkeren Verbreiterung der Dehnungsfuge gewährleistet, dass die Seitenflächen der dauerelastischen Fugenausfüllung an den Seitenschienen unter Wahrung einer absolut wasserdichten Verbindung haften.

   Ein weiteres Merkmal des Stammpatentes besteht darin, dass der die dauerelastische Dichtungsmasse abstützende Ansatz, Vorsprung   od. dgl.   wenigstens einer Seitenschiene eine dreieckige Querschnittsform besitzt. Eine derartige dreieckige Querschnittsform des Ansatzes, Vorsprunges   od. dgL   ist in statischer Hinsicht besonders günstig, so dass man in der Lage ist, relativ grosse Druckkräfte, die von der Aussenseite der Baukörper her kommen, aufzunehmen. Besonders günstig ist es hiebei, den im Querschnitt dreieckigen Ansatz, Vorsprung   od. dgl.   aus dreieckförmig angeordneten, sich in Längsrichtung der Dehnungsfuge erstreckenden Wandungen zu bilden, die einen vorzugsweise ebenfalls dreieckförmigen Innenraum umschliessen.

   Dies führt nicht nur zu einer statisch besonders günstigen Ausbildung des Ansatzes, Vorsprunges od. dgl, sondern ausserdem zu einer erheblichen Gewichtsersparnis. 



   Die Seitenschienen der Abdichtung nach dem Stammpatent können aus einem metallischen Werkstoff, beispielsweise aus Leichtmetall oder Messing, bestehen. Es ist jedoch auch möglich, die Seitenschienen der Abdichtung aus einem relativ harten Kunststoff, vorzugsweise aus Hart-Polyvinylchlorid, herzustellen. 



   Die Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken nach dem Stammpatent hat sich durchaus bewährt. Die Ausführungsform des Stammpatentes, bei der sich die die dauerelastische Dichtungsmasse abstützenden Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   der beiden Seitenschienen vorzugsweise im mittleren Breitenbereich der Dehnungsfuge überlappen, hat jedoch in manchen Fällen den Nachteil, dass sie bei solchen Dehnungsfugen nicht oder kaum angewendet werden kann, bei denen die beiderseits der Fuge befindlichen Bauwerkskörper im wesentlichen 
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 besteht bei der Ausführungsform des Stammpatentes, bei der sich die beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   überlappen, die Gefahr, dass bei einer solchen Relativbewegung der Bauwerkskörper mindestens einer der beiden in die Dehnungsfuge vorragenden Ansätze, Vorsprünge   od.

   dgl.   beschädigt oder gar völlig zerstört wird. 



   Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken nach dem Stammpatent und kennzeichnet sich dadurch, dass die beiderseits der Dehnungsfuge vorgesehenen Ansätze, Vorsprünge   od. dgL   quer zur Dehnungsfuge gemessen eine Gesamtbreite besitzen, die kleiner ist als die Ausgangsbreite der Dehnungsfuge, so dass zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   ein Spalt verbleibt. Hiedurch wird zunächst erreicht, dass die Dehnungsfugenabdichtung nicht mehr beschädigt werden kann, wenn die beiderseits der Fuge befindlichen Bauwerkskörper parallel zu den Fugenleibungen verlaufende Relativbewegungen zum Dehnungsfugentiefsten hin bzw. in entgegengesetzter Richtung ausführen.

   Damit ist die erfindungsgemäss vorgeschlagene Abdichtung auch für solche Dehnungsfugen geeignet, bei denen derartige abscherartige Bewegungen der Bauwerkskörper zu befürchten sind. Es hat sich gezeigt, dass es auch bei Verwendung einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen dauerelastischen Dichtungsmasse ohne weiteres möglich ist, zwischen den beiderseitigen Ansätzen, Vorsprüngen   od. dgl.   der Seitenschienen einen Spalt von allerdings nicht zu grosser Breite zu belassen, ohne dass die Gefahr besteht, dass bei Bodenfugen die relativ weiche dauerelastische Dichtungsmase durch Rad- oder Trittlasten nach unten in die Dehnungsfuge hineingedrückt werden kann.

   Die Ausbildung und Bemessung der beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl   gemäss der Erfindung verhindert im übrigen nicht nur bei unterschiedlichen Höhenbewegungen der beiderseitigen Bauwerkskörper zuverlässig jedwede Beschädigung dieser Ansätze, Vorsprünge   od. dgl,   sondern ermöglicht ausserdem eine ungehinderte Verengung der Dehnungsfuge, ohne dass die Gefahr besteht, dass die beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge od. dgl. gegeneinanderstossen und hiedurch beschädigt werden. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die einander zugekehrten Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge   od. dgL   in Richtung der Fugentiefe gegeneinander versetzt angeordnet. Hiedurch ergibt sich der VorteiL dass sich die beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge od. dgl. bei besonders starken Verengungen der Dehnungsfuge notfalls übereinanderschieben können, ohne dass eine Beschädigung der Ansätze oder aber eine Blockierung der Relativbewegung zwischen den auf beiden Fugenseiten befindlichen Teilen der Fugenabdichtung durch die mit ihren Stirnflächen gegeneinander stossenden Ansätze befürchtet zu werden braucht.

   Ein Gegeneinanderstossen der beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge od. dgl. würde bei einer sehr starken Fugenverengung zu einer erheblichen Beschädigung derselben sowie der mit ihnen einstückig ausgebildeten Seitenschienen führen und könnte ausserdem an den beiderseits der Dehnungsfuge befindlichen Bauwerkskörpern erhebliche Schäden hervorrufen. 



   Besonders vorteilhaft ist es, wenn der zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge   od. dgl   verbleibende Spalt in der Dehnungsfuge zufolge einer unterschiedlichen Breite der Ansätze aussermittig verläuft. Eine solche aussermittige Anordnung des Spaltes zwischen den beiderseitigen Ansätzen ist zunächst schon deshalb zweckmässig, weil hiedurch ein problemloses Eingiessen oder Einspritzen einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen Dichtungsmasse in die Dehnungsfuge ermöglicht wird. Ein aussermittig angeordneter Spalt kann in besonders einfacher Weise durch einen Pappstreifen oder eine Kunststoffolie während des Eingiessens oder Einspritzens der Dichtungsmasse abgedeckt werden.

   Die 

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 Gefahr eines Eindringens der im flüssigen oder breiigen Zustand eingegossenen oder eingespritzten Dichtungsmasse in die Tiefe der Dehnungsfuge wird hiedurch vermieden. Bei einer mittigen Anordnung des Spaltes zwischen den beiderseitigen Ansätzen, Vorsprüngen   od. dgl.   besteht ausserdem stets eine gewisse Gefahr, dass beim Begehen oder Befahren der Dehnungsfugenabdichtung die Dichtungsmasse, die auch nach der innerhalb der Dehnungsfuge erfolgenden Erhärtung bis zur elastischen Konsistenz immer noch relativ weich ist, von oben senkrecht nach unten in den mittig angeordneten Spalt hineingedrückt wird, wodurch unter Umständen ein weiteres Zusammendrücken der Abdichtung bei weiteren Fugenverengungen auf eine minimale Fugenbreite verhindert wird.

   Die bei der Erfindung vorzugsweise angewendete, stark aussermittige Anordnung des Spaltes hat demgegenüber den Vorteil, dass sich der Druck von oben nicht direkt auf den stark aussermittig angeordneten Spalt übertragen kann, so dass ein Hereindrücken der relativ weichen Dichtungsmasse in diesen Spalt auch bei grossen Rad- oder Trittlasten mit Sicherheit vermieden wird. Daher kann selbst bei einer stärkeren Fugenverengung die Dehnungsfugenabdichtung ohne weiteres Abscherbewegungen bzw. unterschiedliche Höhenbewegungen der beiderseits der Dehnungsfuge angeordneten Baukörper aufnehmen. 



   Ausserdem hat die stark unterschiedliche Breite der beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   den Vorteil, dass einer der beiden Ansätze, Vorsprünge   od. dgL   besonders stabil ausgebildet werden kann, so dass er in der Lage ist, auch grosse, durch auf die dauerelastische Dichtungsmasse einwirkende Rad- oder Trittlasten verursachte Druckkräfte aufzunehmen, obwohl er weit in die Dehnungsfuge hineinragt. Der zweite Ansatz, Vorsprung   od. dgl.   kann demgegenüber wesentlich schmaler ausgebildet werden, so dass auf ihn nur relativ geringe Biegemomente einwirken und dieser Ansatz eine relativ leichte Dimensionierung erfahren kann.

   Der eine relativ grössere Breite besitzende Ansatz kann hiebei entsprechend der Lehre des Stammpatentes als im Querschnitt dreieckförmiges Hohlprofil ausgebildet werden, während der demgegenüber wesentlich schmalere Ansatz als schmale und dünnwandige Leiste ausgebildet werden kann. 



   Im allgemeinen ist es zweckmässig, dass die Breite des schmaleren Ansatzes, Vorsprunges   od. dgl.   sich auf weniger als 25%, vorzugsweise nur auf etwa 10 bis 15%, der Ausgangsbreite der Dehnungsfuge beläuft, während die Breite des breiteren Ansatzes, Vorsprunges   od. dgl.   sich auf mehr als etwa 50%, vorzugsweise auf etwa 60 bis 70%, der Ausgangsbreite der Dehnungsfuge beläuft. Es sind zwar auch andere Möglichkeiten zur Bemessung der beiderseitigen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   denkbar, jedoch haben sich die vorerwähnten Abmessungsverhältnisse als besonders zweckmässig herausgestellt. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Es zeigen   Fig. 1   eine Abdichtung für Dehnungsfugen in Fussböden, Decken oder Wänden mit Klinker oder Sichtbeton im Querschnitt, Fig. 2 eine Abdichtung für Dehnungsfugen in Fussböden, Decken oder Wänden mit einer Putz- oder Estrichschicht im Querschnitt und Fig. 3 einen Abschnitt der Abdichtung nach Fig. 2 unter Fortlassung der Putzoder Estrichschicht in der Draufsicht. 



   In Fig. 1 sind   mit--l   und la--zwei Bauwerkskörper bezeichnet, zwischen denen eine Dehnungsfuge   --2--   angeordnet ist. Im Bereich der Dehnungsfugenöffnung sind zwei Seitenschienen--3 und 4-vorgesehen, die jeweils eine   Deckleiste --3a   bzw. 4a--besitzen, welche die   mit --5-- bezeichnete   Aussenfläche der   Bauwerkskörper--l   bzw.   la--im   Bereich der Dehnungsfuge --2-- abdecken. Die   Seitenwände--2a--der Dehnungsfuge--2--werden   von sich etwa senkrecht zu den   Deckleisten--3a   und 4a--erstreckenden Seitenleisten--3b bzw.   4b--im   Bereich der Dehnungsfugenöffnung abgedeckt.

   Die   Seitenleisten--3b   und   4b--besitzen   jeweils einen sich in die   Dehnungsfuge --2-- hinein   erstreckenden Ansatz oder Vorsprung--6a bzw. 6b--, welcher bei der   Seitenschiene--3-als   einfacher, in Längsrichtung der   Dehnungsfuge-2-durchlaufender leistenartiger Ansatz-6a-ausgebildet   ist. Bei der mit-4bezeichneten Seitenschiene ist ei gleichfalls in Längsrichtung der Dehnungsfuge --2-- durchlaufender, im Querschnitt dreieckförmiger Ansatz--6b--vorgesehen, der aus sich in Längsrichtung der Dehnungsfuge 
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 umschliessen. Der   Ansatz--6b--ist   somit als im Querschnitt dreieckförmiges Hohlprofil ausgebildet.

   Es ist deutlich erkennbar, dass der Ansatz--6a--nur sehr schmal bemessen ist,   u. zw.   nur um etwa 10 bis 15% der Ausgangsbreite der   Dehnungsfuge--2--in   diese hinein vorragt, während der im Querschnitt dreieckförmige   Ansatz--6b--um   mehr als 50%, nämlich um etwa 60 bis 70%, der Ausgangsbreite der Dehnungsfuge-2in diese hineinragt. Die   Ansätze --6a   und   6b--belassen   zwischen sich einen aussermittig angeordneten Spalt. 



  Infolgedessen können die   Bauwerkskörper--l   und la--die durch Pfeile oberhalb der Dehnungsfugenabdichtung angedeuteten abscherartigen Relativbewegungen gegeneinander ausführen, ohne dass die beiderseitigen   Ansätze --6a, 6b-- gegeneinander   stossen bzw. beschädigt werden. 



   Zwischen den Seitenschienen--3 und   4-ist   oberhalb der Ansätze oder Vorsprünge -6a und 6b-eine dauerelastische Abdeckung --9-- angeordnet, die aus einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen dauerelastischen Dichtungsmasse besteht. Die   Deckleisten--3a   und 4a-der Seitenschienen-3 und 4-ragen ebenfalls um ein begrenztes Mass in die   Dehnungsfuge --2-- hinein   vor, so dass sie in vorteilhafter Weise die dauerelastische Dichtungsmasse in ihrem seitlichen Randbereich gegen äussere Beanspruchungen schützen sowie ferner ein Herauslösen der dauerelastischen Dichtungsmasse aus der Fuge, beispielsweise durch Reifensog, verhindern. 

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21a-- verwendeten Werkstoff.

   Insbesondere die Anlageflächen des Putzes, Estrichs   od. dgl.   an den Seitenleisten   - 3b   und   4b-werden   von diesen Abschnitten der Deckflansche --3c und   4c-geschützt.   Die zur Dehnungsfung --2-- hin über die Seitenleisten --3b und 4b-- hinaus vorragenden Abschnite der Deckflansche --3c und   4c--schützen   die Haupthaftflächen der dauerelastischen   Abdeckung--9--an   den   Seitenleisten-3b   und   4b-im   Bereich zwischen den   Deckflanschen-3c   und 4c-und den leistenartigen Ansätzen --6a bzw. 6b--vor äusseren Einflüssen. Darüber hinaus wird durch das Hineinragen der Deckflansche 
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    --9-- beträchtlichPATENTANSPRÜCHE :    1. Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken, insbesondere für Dehnungsfugen in Fussböden, mit zwei 
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 der Seitenschiene einstückig ausgebildet ist, wobei zwischen den Seitenschienen eine die Dehnungsfuge verschliessende dauerelastische Abdeckung aus einer dauerelastischen Dichtungsmasse auf Polysulfidbasis oder einer ähnlichen dauerelastischen Dichtungsmasse vorgesehen ist, welche auf ihrer der Aussenseite der Bauwerkskörper abgekehrten Unterseite auf einem grossen Flächenbereich durch die auf den gegenüberliegenden Seiten der Dehnungsfuge vorgesehenen Ansätze, Vorsprünge   od. dgl.   abgestützt ist, nach Patent Nr. 307697, 
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 Vorsprünge   od.

   dgl.   (6a, 6b) quer zur Dehnungsfuge (2) gemessen eine Gesamtbreite besitzen, die kleiner ist als die Ausgangsbreite der Dehnungsfuge (2), so dass zwischen den einander zugekehrten Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge   od. dgL   (6a, 6b) ein Spalt verbleibt. 
 EMI4.5 


Claims (1)

  1. Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge od. dgl (6a, 6b) in Richtung der Fugentiefe gegeneinander versetzt angeordnet sind. EMI4.6 einander zugekehrten Stirnflächen der Ansätze, Vorsprünge od. dgl. (6a, 6b) verbleibende Spalt in der Dehnungsfuge (2) zufolge einer unterschiedlichen Breite der Ansätze aussermittig verläuft. EMI4.7 (6b) sich auf mehr als etwa 50%, vorzugsweise auf etwa 60 bis 70%, der Ausgangsbreite der Dehnungsfuge (2) beläuft.
AT1128770A 1968-02-07 1970-12-15 Abdichtung für Dehnungsfugen in Bauwerken AT321523B (de)

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DE19702001761 DE2001761A1 (de) 1968-02-07 1970-01-16 Abdichtung fuer Dehnungsfugen in Bauwerken

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