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Die Erfindung bezieht sich auf ein Greiferwerk für verschiedene Filmformate mit unterschiedlicher Perforationslochteilung und mit-gesehen normal zur Filmlängsrichtung-seitlicher Versetzung der Perforationslöcher, welches Greiferwerk einen von mindestens einer Nocke gesteuerten, einen Greiferzahn tragenden Hebel aufweist, der in einer zur Filmebene parallelen Ebene bewegbar und axial durch eine Feder gegen einen Anschlag hin belastet ist.
Derartige Geräte sind bereits in zahlreichen verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. So beschreibt beispielsweise die deutsche Auslegeschrift 1522329 eine Konstruktion, bei der der Greiferhebel selbst zwei Lagerstifte trägt, wobei alternativ eines von zwei Lageraugen mit dem jeweils zugeordneten Lagerstift in Eingriff gebracht werden kann.
Für eine solche Konstruktion ergibt sich jedoch der Nachteil, dass infolge der starren Befestigung der Lagerstifte eine nachträgliche Justierung kaum mehr möglich ist. Die Notwendigkeit einer Justierung ergibt sich aber durch Toleranzen an dem die Lageraugen tragenden Träger, insbesondere dann, wenn hier infolge längeren Gebrauchs ein Spiel auftreten sollte. Zwar ist aus der deutschen Auslegeschrift 1038909 bereits eine Konstruktion bekanntgeworden, bei der das Lager für den Greiferhebel kontinuierlich über eine gewisse Länge verschiebbar ist, so dass sich genügend Möglichkeiten für eine Justierung ergeben. Diese Konstruktion weist jedoch infolge beträchtlicher Hebellängen einen grossen Platzbedarf auf.
Darüberhinaus ist diese Konstruktion für einen Transport von Filmen geeignet, die zwar eine unterschiedliche Perforationslochteilung aufweisen, nicht aber quer zur Filrnlängsrichtung versetzt sind. Dadurch kann aber eine zusätzliche Justierung entfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Greiferwerk für Filme der eingangs genannten Art zu schaffen, wobei einerseits der Platzbedarf auf ein Minimum herabgesetzt, anderseits aber dennoch eine einfache und unkomplizierte Konstruktion geschaffen ist. Dies gelingt erfindungsgemäss dadurch, dass die Umschalteinrichtung eine Welle aufweist, auf der einerseits das Lager des Greiferhebels exzentrisch befestigt ist und mit der anderseits eine die Lage des Anschlages steuernde Einrichtung vorzugsweise eine weitere Nocke verbunden ist. Auf diese Weise bildet das Lager mit dem Umschaltwelle eine kompalte Einheit, wobei dennoch durch Verdrehen der Welle eine Feineinstellung möglich ist. Ausserdem ist mit der erfindungsgemässen Konstruktion durch eine einzige Betätigung eines einzigen Teiles das Greiferwerk auf das jeweils andere Filmformat umgestellt.
Dieser Teil kann beispielsweise ein einfach herzustellender zylindrischer Stanzteil sein, der an seinem Umfang einen Nockenberg aufweist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles. Hiebei zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Greiferwerks, Fig. 2 eine Draufsicht.
In einem im einzelnen nicht dargestellten kinematographischen Gerät, beispielsweise einem Schmalfilmprojektor wird ein Greiferhebel--l--in üblicher Weise durch eine Eingriffshubnocke-2-und eine Transporthubnocke--3-angetrieben. Der Greiferhebel-l-weist zum Transport eines Filmes - 4--zwei Zähne--5--auf. Ausser dem Film--4--soll jedoch noch eine weitere Filmart mit einer andern Perforationsteilung durch den Greifer--l-transportiert werden. Die Zähne --5-- dieses Greiferhebels--l--sind deshalb so ausgebildet, wie dies in der deutschen Offenlegungsschrift 2158969 beschrieben ist.
Der Greiferhebel--l--weist einen Schlitz --6-- auf, der von einem Lagerzapfen--7--durchsetzt ist. Der Lagerzapfen--7--ist exzentrisch zu einer Welle --8-- angeordnet, die mit einem Handrad-9-
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des Greiferhebels--l--ändert.
Der Greiferhebel--l--ist durch eine Zugfeder--10-in Längsrichtung vorgespannt, und es ist ein Anschlagstift --11-- vorgeschen, der durch den Schlitz --6-- ragt, wobei sich der Greiferhelbel --1-- mit der Endkante --12-- als Gegenanschlag am Anschlagstift --11-- abstützt. Durch diese beiden Anschläge --11, 12--ist die Lage der Greiferzähne--5--relativ zur Perforation des Filmes --4-- definiert. Um
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--11, 12-- habenAnschlagfläche --12-- als Teil einer Ellipse ausgebildet,
und es ist ferner der Anschlagstift --11-- - wie ersichtlich-wesentlich kleiner als die Breite des Schlitzes-6-. Bei der Bewegung des Greiferhebels-l-wirkt somit die Ellipsenfläche der Anschlagkante --12-- mit dem Anschlagstift --11-- in einem solchen Sinne zusammen, dass die Bewegung der Greiferzähne --5-- geradlinig statt bogenförmig verläuft.
Auf der Welle--8--ist eine Nocke--13--befestigt, die einen Sektor--14--grösseren Durchmessers aufweist. Beim Verdrehen der Welle um 180 kommt dieser Sektor --14-- gegen einen Ausleger
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einer mit einer Bildfenstermaske-19--fest verbundenen Schenkelfeder-18-, gegen einen Schenkel - -18b-- dieser Feder drückt, so dass die Maske-19--im Uhrzeigersinn verschwenkt wird.
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gewährleistet.
Um überdies noch eine Justierung des Bildstriches zu ermöglichen, ist die Welle-8--in einem Träger --25-- gelagert, der über einen Arm--26--und einen Bildstricheinsteller--27--in Längsrichtung des Filmes --4-- verstellbar bzw. im vorliegenden Falle um eine Achse --28-- schwenkbar ist.
Der Träger --25-- weist überdies Anschläge--29, 30--auf, die zwei Endstellungen für die Verdrehung der Welle --8-- definieren. Mit diesen Anschlagstiften--29, 30--wirken die Seitenkanten des Sektors--14--zusammen, der zum Ausgleich der Perforationslochversetzung in Längsrichtung des Filmes, wie dies bei Normal-8- und Super-8-Filmen der Fall ist, über einen entsprechend grossen Winkelbereich verläuft, so dass die Welle-8--bei ihrer Verstellung einen kleineren Winkelbereich als 180 verdreht wird. Zur Justierung der Endstellung der Welle--8--sind die beiden Anschlagstifte--29, 30--, wie dargestellt, in exzentrischen Buchsen--31, 32--angeordnet. Diese Buchsen--31, 32--sind zu Justierzwecken verdrehbar.
An der Welle --8-- greift nun eine Kippfeder-33--an, die die Welle--8--jeweils in einer ihrer Endlagen hält.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche verschiedene Ausführungsbeispiele möglich. Beispielsweise kann ein wesentlich schmälerer Sektor--14--dann verwendet werden, wenn die Anschlagstifte--29, 30-bezüglich einer senkrecht zur Filmlaufrichtung liegenden Ebene versetzt sind, so dass also etwa der Anschlagstift --29--- bezogen auf die Zeichnungen-etwas weiter unten, der Anschlagstift --30-- etwas weiter oben angeordnet sein kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Greiferwerk für verschiedene Filmformate mit unterschiedlicher Perforationslochteilung und mit-gesehen normal zur Filmlängsrichtung-seitlicher Versetzung der Perforationslöcher, welches Greiferwerk einen von mindestens einer Nocke gesteuerten, einen Greiferzahn tragenden Hebel aufweist, der in einer zur Filmebene parallelen Ebene bewegbar und axial durch eine Feder gegen einen Anschlag hin belastet ist, wobei eine Einrichtung zum Umschalten auf verschiedene Filmformate mit dem Lager des Hebels zum Versetzen
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eine die Lage des Anschlages (11) steuernde Einrichtung (13), vorzugsweise eine weitere Nocke (20) verbunden ist.
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The invention relates to a gripper mechanism for different film formats with different perforation hole spacing and with - seen normal to the longitudinal direction of the film - lateral offset of the perforation holes, which gripper mechanism has a lever controlled by at least one cam and carrying a gripper tooth, which can be moved in a plane parallel to the film plane and is axially loaded by a spring against a stop.
Such devices are already known in numerous different embodiments. For example, the German Auslegeschrift 1522329 describes a construction in which the gripper lever itself carries two bearing pins, with one of two bearing eyes alternatively being able to be brought into engagement with the respectively assigned bearing pin.
For such a construction, however, there is the disadvantage that, due to the rigid fastening of the bearing pins, subsequent adjustment is hardly possible. However, the need for adjustment arises from tolerances on the carrier carrying the bearing eyes, especially if play should occur here as a result of prolonged use. A construction has already become known from the German patent application 1038909 in which the bearing for the gripper lever can be continuously displaced over a certain length, so that there are sufficient possibilities for adjustment. However, due to the considerable length of the lever, this construction requires a large amount of space.
In addition, this construction is suitable for the transport of films which, although they have a different perforation hole spacing, are not offset transversely to the longitudinal direction of the film. However, this means that no additional adjustment is required.
The invention is based on the object of creating a gripper mechanism for films of the type mentioned at the beginning, whereby on the one hand the space requirement is reduced to a minimum, but on the other hand a simple and uncomplicated construction is created. This is achieved according to the invention in that the switching device has a shaft on which, on the one hand, the bearing of the gripper lever is eccentrically attached and, on the other hand, a device controlling the position of the stop is preferably connected to a further cam. In this way, the bearing and the changeover shaft form a compact unit, although fine adjustment is still possible by turning the shaft. In addition, with the construction according to the invention, the gripper mechanism is switched to the other film format by a single actuation of a single part.
This part can, for example, be a cylindrical stamped part which is easy to manufacture and which has a cam peak on its circumference.
Further details of the invention emerge from the following description of an embodiment example shown schematically in the drawings. FIG. 1 shows a side view of a gripper mechanism according to the invention, FIG. 2 shows a top view.
In a cinematographic device (not shown in detail), for example a cine projector, a gripper lever - 1 - is driven in the usual manner by an engaging lift cam 2 and a transport lift cam 3. The gripper lever-l-has two teeth - 5 - for transporting a film - 4. In addition to the film - 4 -, however, another type of film with a different perforation division is to be transported by the gripper - 1 -. The teeth --5 - of this gripper lever - l - are therefore designed as described in German Offenlegungsschrift 2158969.
The gripper lever - l - has a slot --6 - through which a bearing pin - 7 - passes. The bearing journal - 7 - is arranged eccentrically to a shaft --8-- which is operated with a handwheel -9-
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of the gripper lever - l - changes.
The gripper lever - l - is pretensioned in the longitudinal direction by a tension spring - 10-, and a stop pin --11-- is in front of it, which protrudes through the slot --6--, whereby the gripper lever --1- - Supported with the end edge --12-- as a counter stop on the stop pin --11--. These two stops - 11, 12 - define the position of the gripper teeth - 5 - relative to the perforation of the film - 4 -. Around
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--11, 12-- have contact surface --12-- designed as part of an ellipse,
and it is also the stop pin --11-- - as can be seen - significantly smaller than the width of the slot-6-. During the movement of the gripper lever-l-, the elliptical surface of the stop edge --12-- cooperates with the stop pin --11-- in such a way that the movement of the gripper teeth --5-- is straight instead of curved.
On the shaft - 8 - a cam - 13 - is fastened, which has a sector - 14 - of larger diameter. When turning the shaft by 180, this sector --14-- comes against a boom
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one with a picture window mask-19 - firmly connected leg spring-18-, against a leg - -18b - this spring presses, so that the mask-19 - is pivoted clockwise.
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guaranteed.
In order to enable adjustment of the image line, the shaft-8 - is mounted in a carrier --25 - which has an arm - 26 - and an image line adjuster - 27 - in the longitudinal direction of the film - 4-- adjustable or, in the present case, pivotable about an axis --28--.
The carrier --25-- also has stops - 29, 30 - which define two end positions for rotating the shaft --8--. With these stop pins - 29, 30 - the side edges of the sector - 14 - cooperate, which is used to compensate for the offset of the perforation holes in the longitudinal direction of the film, as is the case with normal 8 and super 8 films runs a correspondingly large angular range, so that the shaft-8 - is rotated an angular range smaller than 180 when it is adjusted. To adjust the end position of the shaft - 8 - the two stop pins - 29, 30 - are arranged in eccentric sockets - 31, 32 - as shown. These sockets - 31, 32 - can be rotated for adjustment purposes.
A toggle spring 33 - which holds the shaft - 8 - in one of its end positions, now engages the shaft --8 -.
Numerous different exemplary embodiments are possible within the scope of the invention. For example, a significantly narrower sector - 14 - can be used when the stop pins - 29, 30 - are offset with respect to a plane perpendicular to the direction of film travel, so that the stop pin --29 - based on the drawings - a little further down, the stop pin --30-- can be arranged a little further up.
PATENT CLAIMS:
1. Gripper mechanism for different film formats with different perforation hole spacing and with - seen normal to the longitudinal direction of the film - lateral displacement of the perforation holes, which gripper mechanism has a lever controlled by at least one cam and carrying a gripper tooth, which is movable in a plane parallel to the film plane and axially by a spring is loaded against a stop, a device for switching to different film formats with the bearing of the lever for relocating
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a device (13) controlling the position of the stop (11), preferably a further cam (20), is connected.
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