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Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung einer Spntzglessmaschlne mit einem Kontaktbildschirm und mindestens einem stiftartigen Zeigegerat zum Auslosen von Bedienoperationen durch Berühren des Kontaktbildschirmes.
Solche Kontaktbildschirme (Touch-Screens) sind bereits bekannt und werden zusätzlich und anstelle einer Tastatur bei Bedienvorrichtungen von Steuerungen von Spritzgiessmaschinen eingesetzt. Ein Touch-Screen weist eine auf das Display aufgebrachte transparente Matrixfolie auf, sie ermöglicht im Berührungspunkt die Positionsbestimmung und leitet die Koordinaten des Punktes in den Rechner der Bedienvorrichtung. Sie kann die manuelle Bewegung eines Cursors und somit eine Maus oder einen Track-Ball bzw. Pfeiltasten einer Tastatur ersetzen. Eine präzise Betätigung eines solchen Touch-Screens ist mittels eines stiftähnlichen Zeigegerätes möglich.
Bei solchen Bedienvorrichtungen ist es üblich, dass mehrere Personen an derselben Bedien- vorrichtung bzw. am selben Touch-Screen arbeiten, wobei die einzelnen Bediener unterschiedliche Berechtigungen haben.
Um die Eingabe von Passwörtern zu vermeiden und auch Schlüsselschalter oder Magnetkartenlesegeräte weglassen zu können, ist es bereits bekannt, dem Bediener ein mit einem Mikroprozessor versehenes Armband zuzuordnen, welches einen Identifikationscode enthält und somit Berechtigungen zum Zutntt bei einer Datenverarbeitungsanlage freigibt bzw. sperrt (EP-A1 0 295 985).
Die Grundidee der Erfindung besteht nun darin, den Identifikationscode in das Zeigegerät zu Integrieren, womit dieses eine Doppelfunktion ausübt. Es dient einerseits dazu, die gewünschte Position am Touch-Screen auszuwählen und andererseits dazu drahtlos (berührungslos) den im bzw. am Zeigegerät gespeicherten Identifikationscode des Besitzers (Bedieners) an eine Empfangseinrichtung zu schicken, die dem Kontaktbildschirm zugeordnet ist, damit kann ein zusätzliches Armband vermieden werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, die Berechtigung im wesentlichen nur für die Dauer der Eingabeaufforderung eines Wertes zu erteilen und nach Abschluss dieser Eingabe den Berechtigungslevel wieder auf ein eingestelltes Minimum abzusenken.
Dies lässt sich beispielsweise dadurch realisieren, dass eine Überprüfung und Freigabe durch Lesen des Identifikationscodes nur unterhalb eines minimalen Abstandes zum Bildschirm, beispielsweise 10 cm, erfolgt. Eine
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andere Art der Auslösung zur Übermittlung des Identifikationscodes besteht beispielsweise in einem mechanischen Kontakt, z. B. einer gefederten Griffelspitze, die beim Eindrücken einen Mikroschalter und damit die Übertragung des Identifikationscodes auslöst.
Weiter Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemässe Bedienvornchtung, die Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Zeigegerätes einer solchen Bedienvorrichtung, die Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines solchen Zeigegerätes.
Die in Fig. 1 dargestellte Bedienvorrichtung 1 der Steuerung ist mit einem Touch-Screen 2 ausgestattet. Der Einsatz dieser Technologie erfordert die Durchführung von Eingabeoperationen, die direkt auf den Bildschirm wirken. Der Bediener verwendet für diese eingaben ein stiftähnliches, persönliches Zeigegerät 3, welche mit einem Mikrochip 4 ausgerüstet ist (siehe Fig. 2). Dieser Mikrochip 4 ist in der Lage, einen eindeutigen Identifizierungscode zu senden.
An der Bedienvorrichtung 1 der Steuerung ist eine Sende-und Empfangseinrichtung 5 installiert, die mit dem Mikrochip 4 im Zeigegerät 3 drahtlos kommuniziert.
Wird nun durch den Bediener ein Zeigegerät 3 an die Bedienvorrichtung 1 der Steuerung herangeführt, gerät der Mikrochip 4 im Zeigegerät in den Sendebereich der Sende- und Empfangseinrichtung 5. Diese erfrägt beim Mikrochip 4 des Zeigegerätes 3 dessen eindeutigen Identifizierungscode den sie nach Erhalt an den Rechner der Bedienvorrichtung weiterleitet.
Im Rechner ist eine Speichereinrichtung 6 mit verschiedenen berechtigten Codes vorgesehen. Diese Codes werden in einer Vergleicheinrichtung 7 mit dem empfangenen Identifikationscode verglichen und dann einem vorgespeicherten Berechtigungsprofil 8 zugeordnet, welches festlegt, zu welchen Bedienoperationen der erkannte Benutzer
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berechtigt ist. Die vorgenannten Einheiten sind In Fig. 1 stark schematisch dargestellt Selbstverständlich können diese Einheiten im Rechner im wesentlichen softwaremässig realisiert sein Grundsätzlich ist aber auch eine dem Rechner vorgeschaltete sonderte hardwaremässige Lösung denkbar und möglich.
Alle, In der Folge vom solcherart identifizierten Bediener durchgeführten Bedienoperationen, werden gemäss den, In seinem Berechtigungsprofil hinterlegten Autonslerungsinformationen, erlaubt oder gesperrt. Überdies werden jegliche Bed ! enaktivitäten-verknüpft mit den Identifikationsdaten des Bedieners - mitprotokolliert.
Befindet sich kein Zeigegerät 3 bzw. Mikrochip 4 im Sendebereich der Sende- und Empfangsstation 5 kann auch kein Bediener identifiziert werden. In diesem fall sind an der Bedienstation der Steuerung nur Operationen möglich, die einem gewissen definierten Mindestberechtigungslevels entsprechen.
Die Sende- und Empfangsstation 5 kann aus einem oder mehreren Sendern bzw.
Empfängern bestehen. Die Sendestation baut im Bereich unmittelbar vor dem Bildschirm (Touch-Screen) ein elektromagnetisches Sendefeld auf. Die Reichweite dieses Sendefeldes erstreckt sich bis etwa 10 c. vor den Bildschirm 2 der Bedienvorrichtung.
Wird nun ein Mikrochip 4 in einem Zeigegerät 3 in den Sendebereich der Sendestation gebracht, wird dieser angeregt, seinen eindeutigen Identifizierungscode zu senden. Diese Sendesignale werden von der Empfangsstation der Bedienvomchtung aufgenommen und in zyklischen Zeitabschnitten an den Rechner der Bedienstation weitergeleitet. Für diese Zeitabschnitte sind Werte von 200 msec bis 1 sec denkbar.
Der Mikrochip 4 im Zeigegerät 3 kann In mehreren Ausführungen existieren. In einer Variante ist er mit einer eigenen Spannungsversorgung - z. B. einer Batterie 9 - ausgestattet (siehe Fig. 3). In einer anderen Variante (Fig 2) besitzt er keine eigene Spannungsversorgung, sondern bezieht seine Sendeenergie aus dem von der Sendestation 5 des Bedienrechners aufgebauten Feld.
Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel ist denkbar aufgebaut. Es weist einen Griffelschaft 11 und eine Griffelspitze 12 auf, die mechanisch miteinander verbunden sind,
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beispielsweise durch Zusammenschrauben oder Zusammenstecken, dazwischen liegt der Mikrochip 4. Es Ist natürlich auch möglich, die beiden Teile 11 und 12 miteinander zu verkleben oder durch Kunststoffschweissen zu verbinden.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine gefederte Griffelspitze 12 vorgesehen, die über eine Feder 13 relativ zum Griffelschaft 11 bewegbar ist. Der Mikrochip 4 ist so ausgelegt, dass er bei eingedrückte Griffelspitze 12 und damit geschlossenem Schalter 14 seinen Identifikationscode aussendet. Dies spart einerseits Energie, weil der Mikrochip nicht dauernd senden muss, wodurch die Batterie 9 länger hält Andererseits ist es über diese Ausbildung möglich, den Identifikationscode tatsächlich bei jeder einzelnen Bedienoperation zu senden, wenn nämlich die Griffelspitze 12 durch Berührung am Kontaktbildschirm 2 eingedrückt ist.