AT323061B - Lagerregalanlage - Google Patents

Lagerregalanlage

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AT323061B
AT323061B AT503172A AT503172A AT323061B AT 323061 B AT323061 B AT 323061B AT 503172 A AT503172 A AT 503172A AT 503172 A AT503172 A AT 503172A AT 323061 B AT323061 B AT 323061B
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AT503172A
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Weber Reinold Karl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/0485Check-in, check-out devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerregalanlage. Lagerregalanlagen bestehen üblicherweise aus Lagerregalen mit übereinander, nebeneinander und hintereinander liegenden Stellplätzen für die zu lagernden Wareneinheiten sowie je einem Regalförderzeug auf jeder Seite, wobei die Regalförderzeuge bei Anlagen mit mehreren Lagerregalen mit einem beidseitig ausfahrbaren Teleskoparm versehen sind. Bekannte Lagerregale besitzen je Gang einen Stellplatz links und rechts, so dass insgesamt Doppelregale mit zwei Stellplätzen hintereinander mit beidseitig je einem Regalförderzeug mit beidseitig einstellplatztief ausfahrbarem Teleskoparm gebildet sind. Der Nachteil der bekannten Lagerregalanlagen besteht darin, dass sie ein gleichzeitiges Kommissionieren unter Palettengrösse nicht oder nur in unbefriedigender Weise zulassen.

   Zur Kommissionierung ist entweder eine entsprechende Ausbildung des Regalförderzeuges erforderlich oder es muss die Palette aus dem Gang herausgebracht und nach der Entnahme der Kommissioniermenge wieder an ihren Stellplatz zurückgebracht werden. In beiden Fällen sind die Möglichkeiten des zu sammelnden Volumens und der Greifzeiten durch Gerätegeschwindigkeit, Ganglänge und Höhe beschränkt oder es müssen extrem kurze Gänge mit einer immer steigenden Anzahl von Geräten zur Anpassung an die höheren Umschlaggeschwindigkeiten vorgesehen werden, welche Lösung ausserhalb einer vertretbaren Wirtschaftlichkeit liegt. 



   Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist eine Lagerregalanlage bekanntgeworden, bei der zwischen ein oder zwei Gruppen von Regalförderzeugen und Gängen an den Seiten oder an einer Stelle dazwischen eine oder mehrere übereinander liegende, fest installierte Kommissionier-Ebenen grösserer Breite angebracht sind. Hiebei ist zwar von den anliegenden Seiten zur Kommissionier-Ebene eine übergabe vom Regalförderzeug möglich, von den dahinterliegenden Gängen müssen die dort gelagerten Paletten jedoch durch umständliche   Förder- und   Transportier-Anlagen umständlich und aufwendig zur Kommissionier-Ebene oder zum Regalförderzeug, das nur angrenzend übergeben kann, transportiert werden.

   Sofern mehrere Paletten hintereinander gelagert sind, sind diese nur für ganze Entnahmen und Beschickungen geeignet und schliessen eine unmittelbare Beschickung an Kommissionier-Ebenen bei mehreren Regalförderzeug-Gängen aus. 



   Kommissionierlager, wie sie insbesondere bei Handelslagern, so   z. B.   im Nahrungsmittel- und Haushaltswarensektor usw. jedoch nicht nur in diesen Bereichen Verwendung finden und in denen die auf Paletten zu Grossgebinden zusammengefassten Waren zu Kleinhandelssortimenten neu zusammengefasst werden, erfordern daher einen zusätzlichen Aufwand an Transportleistung und/oder Lagerraum sowie Organisationsaufwand. Bei den bekannten Lagern werden entweder viele Regalförderzeuge als bemanntes Regalbediengerät gleichzeitig als Kommissionierfahrzeug herangezogen   oder-häufiger-zusätzlich   zum Vorratslager ein Kommissionierlager mit speziell hiefür eingerichteten Regalen vorgesehen, in das die Ware zur Zusammenstellung von Kommissionen unter Palettengrösse vom Vorratslager mittels beliebiger geeigneter Transporteinrichtungen gebracht wird.

   Diese Lager erfordern einen zusätzlichen Platzbedarf für insbesondere Erstellung von Regaleinheiten und Transporteinrichtungen, zusätzliche Investitionskosten für die Errichtung der erforderlichen technischen Einrichtungen, wie Transport-und Regalbediengerät, zusätzliches Bedienungspersonal für diese Einrichtungen, zusätzliche Betriebskosten für den Transport der Ware vom Vorratslager zum Kommissionierlager u. dgl. mehr. Diese Regalförderzeug-Regale sowie Kommissionierteile sind starr und ohne grossen Aufwand kaum veränderlich. 



   Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Lagerregals der beschriebenen Art, das auf einfache, raumsparende und funktionsgerechte Weise-neben der Bevorratung und dem Kommissionieren ganzer Paletten-das Kommissionieren unter Palettengrösse ermöglicht. Ausgehend von einer Lagerregalanlage der eingangs beschriebenen Art, besteht die Erfindung darin, dass in mindestens einer Gefachebene des Lagerregals die nebeneinanderliegenden inneren Stellplätze aller Gefachsäulen zu einem sich stollenartig durch das Regal erstreckenden, an jeder Seite von lediglich einer Stellplatzebene begrenzten Bedienungsgang verbunden sind und die Teleskoparme der Regalförderzeuge jeweils eine der halben Lagerregaltiefe entsprechende Ausfahrlänge sowie, wie an sich bekannt, eine Vorrichtung zum Umsetzen einer Wareneinheit von ihrer einen Seite auf ihre andere Seite besitzen. 



   Eine in dieser Weise ausgebildete Lagerregalanlage vermag die Funktionen sowohl eines Vorratslagers als auch eines Kommissionierlagers zu erfüllen. Durch die Bildung eines Bedienungsganges im Regalinneren können die äusseren, den Bedienungsgang begrenzenden Stellplätze die Funktion von Kommissioniergefachen übernehmen, die von aussen,   d. h.   von den in den Hauptgängen laufenden Regalförderzeugen versorgt und aus denen von innen her die bestellten Kleinmengen zusammengestellt werden können. Regalbedienbetrieb und Kommissionierbetrieb sind im selben Regal funktionell getrennt und können ohne jegliche gegenseitige Behinderung abgewickelt werden.

   Diese Bedienungsgänge können variabel ohne grossen Aufwand jeweils geschlossen und/oder geöffnet werden, je nachdem sich die Lagerstruktur Vorratspaletten/Kommissionierstellplätze ändert und/oder mehr oder weniger ganze Einheiten herein und heraus transportiert werden sollen. Die über oder auch unter der Kommissionierebene liegenden Gefache können in der vollen Tiefe als Palettenstellplätze des Bevorratungslagers verwendet werden, so dass-je nach Höhe des erforderlichen   Palettenstellplatzes-von   dem Bevorratungsteil nur eine geringe Zahl von   Stellplätzen-in   der Regel bei Zugrundelegung normaler Paletteneinheiten lediglich zwei übereinanderliegende   Stellplatzreihen-zur   Bildung des Kommissionierlaufganges benötigt werden.

   Es entfällt hiedurch jedoch die Notwendigkeit zur Errichtung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gesonderter Kommissionierlager mit sämtlichen Nebeneinrichtungen wie Transport- und Regalbediengeräte, Steuereinrichtungen   u. dgl. ; Bevorratungs-und   Kommissionierlager sind zu einer funktionellen Einheit zusammengefasst (integrierte Lösung). 



   Das Lagerregal kann grundsätzlich eine beliebige Zahl hintereinander liegender Stellplätze aufweisen. 



  Zweckmässig besitzen die Lagerregale jedoch vier Stellplatzebenen hintereinander, von denen die beiden inneren Stellplätze einer Gefachebene oder mehrerer übereinanderliegender Gefachebenen zu einem Bedienungsgang verbunden sind, wobei die beidseitig ausfahrbaren Teleskoparme der Regalförderzeuge eine der Tiefe zweier hintereinander liegender Stellplätze entsprechende Ausfahrlänge besitzen.

   Die Verwendung von Lagerregalen mit vier Stellplätzen hintereinander ermöglicht einen in besonderer Weise den funktionellen Erfordernissen entsprechenden Lageraufbau derart, dass in dem der Bevorratung dienenden Regalteil die Bedienung der Stellplätze paarweise zwei zu zwei einem Regalbediengerät zugeordnet sind, während in dem dem Kommissionieren dienenden Teil infolge der Zusammenfassung der zwei inneren Stellplätze zu dem Bedienungsgang beidseitig je ein Stellplatz pro Ebene bei zwei oder mehr Ebenen   übereinanderliegend   zum Abstellen der dem Kommissionieren unter Palettengrösse dienenden Ware zur Verfügung stehen.

   Es sind damit optimale Verhältnisse für das Kommissionieren unter Palettengrösse geschaffen, wodurch nunmehr Hochlager auch für solche Anwendungsfälle vorgesehen werden können, bei denen sie bisher aus Kostengründen nicht eingesetzt werden konnten. Es wird nur noch je ein Regalförderzeug pro vier Stellplatzebenen benötigt und damit die Zahl der erforderlichen Regalförderzeuge pro Lagerfläche halbiert. 



   Sofern die Regalförderzeuge quer versetzbar sein sollen, können zur Gewährleistung eines fliessenden Kommissionierbetriebes die Bedienungsgänge benachbarter Lagerregale jeweils paarweise am Ende des Bedienungsganges mittels einer Brücke verbunden sein. Der Kommissionierweg verläuft dann in der einen Regaleinheit in der einen Richtung und in der andern Regaleinheit zurück zum kopfseitigen Ende. Es können auch insbesondere bei Hochlagern oder in Lagern für Waren mit grosser Umschlaghäufigkeit in jedem Lagerregal zwei oder mehr Bedienungsgänge übereinander vorgesehen sein, die am Regalende über einen Treppenschacht oder ein Hebezeug für das Kommissionierfahrzeug miteinander verbunden sind.

   Der Kommissionierweg verläuft in diesem Falle im Gang der einen Ebene in der einen Richtung und im Gang der darüber-oder darunterliegenden Ebene zurück zum kopfseitigen Ende des Regals. 



   Zum Zwecke eines Umsetzens der Paletten auf dem Teleskoparm können der Teleskoparm heb- und senkbar in der Hubbühne des Regalförderzeuges angeordnet und beidseitig Auflagerungen für die Paletten vorgesehen sein. In diesem Falle bedarf es zum Umsetzen der Palette jedoch eines Ausfahrens des Teleskoparmes, aus welchem Grunde die Umsetzvorrichtung vorteilhaft aus einem den Teleskoparm umgreifenden heb- und senkbar auf der Hubbühne des Regalförderzeuges angeordneten Rahmen besteht, auf dessen Seitenholmen Lagerböcke für die Palette parallel-längsbewegbar gelagert sind.

   Eine solche Umsetzvorrichtung ermöglicht das Umsetzen der Palette von der einen Teleskoparmseite auf die andere ohne Ausfahren des Teleskoparmes oder eines andern Teiles über die von der Hubbühne begrenzte Fläche hinaus, so dass unter entsprechender Zeitersparnis das Umsetzen während der für das Verfahren von der Entnahmestelle zum Kommissionierplatz benötigten Zeit erfolgen kann. Selbstverständlich können auch bei im übrigen gleicher Gestaltung umgekehrt der den Teleskoparm umgreifende Rahmen fest und der Teleskoparm heb- und senkbar angeordnet sein, oder an Stelle des Umsetzrahmens Hubschienen oder Hubböcke vorgesehen sein. Ebenso kann an Stelle des Teleskoparmes ein Teleskoptisch oder eine teleskopische Gabelanordnung vorgesehen sein.

   In einer weiteren Ausführungsform können auch auf der Hubbühne ein längsverfahrbarer Schlitten und auf diesem parallel und synchron heb- und senkbare Lagerböcke vorgesehen sein. Der Umsetzvorgang kann vollautomatisiert werden. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise erläutert. Es zeigen Fig. l eine schematische Teildarstellung eines Lagers mit drei hintereinander angeordneten Lagerregalen gemäss Erfindung mit in Teil a) einer kopfseitigen Aufsicht auf ein an die Gebäudewand angrenzendes sowie an diesem unmittelbar benachbarten Regal, Teil b) einem Schnitt durch ein benachbartes Lagerregal im Bereich des Regalendes, Fig. 2 eine Teilansicht von vorn auf das Regal, entsprechend von rechts auf Fig. la, Fig. 3 eine kopfseitige Aufsicht auf ein Regal in vergrössertem Massstab, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Umsetzvorrichtung für das Regalförderzeug, Fig. 5 eine perspektivische Darstellung derselben Umsetzvorrichtung in einer andern Betriebsstellung, Fig. 6 eine schematische Darstellung der einzelnen Phasen des Umsetzens einer Palette im Regalförderzeug mit A der in den Fig.

   4 und 5 dargestellten Umsetzvorrichtung und B einer andern Ausführungsform einer Umsetzvorrichtung. 



   In den Zeichnungen sind   mit-l,   2 und 3--Lagerregale einer Lagerregalanlage bezeichnet, von denen das   Regal--l--als   Wandregal im Beispielsfalle zwei hintereinander liegende vertikale Ebenen--A und B-und die im Rauminneren errichteten   Regale--2   und   3--vier   hintereinander liegende vertikale Ebenen --A, B, C und D--mit Palettenstellplätzen (Stellplatzebenen) besitzen. Die Regale besitzen im Beispielsfalle sechzehn übereinander liegende horizontale Gefachebenen--a, b.... q--sowie eine unbestimmte Zahl nebeneinander liegender Gefachsäulen, von denen in Fig. 2 lediglich die fünf am Ende des Lagerregals liegenden   Gefachsäulen--I-V--wiedergegeben   sind.

   In den Regalen besitzen die Stellplatzebenen gleicher Bezeichnung   - A,   B, C oder D-gleiche Lage zu den benachbarten   Gängen-4-bzw.-worauf   es im vorliegenden Zusammenhang im wesentlichen ankommt-dem ihnen am nächsten liegenden   Regalförderzeug--5--.   Die 

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 Regalförderzeuge besorgen das Einstellen bzw. Austragen ganzer Paletten, die sie von Bändern oder andern bekannten Zuführungstransportanlagen am Kopfende des Regals übernehmen. 
 EMI3.1 
    Lagerregalen-2Fig. 3 - Lauf- oder Fahrgänge   für das Personal, die den Zutritt zu den Stellplätzen der Stellplatzebenen-A und D--von innen zulassen, die von aussen,   d. h.   von den   Gängen--4--her   mit Hilfe der Regalförderzeuge   --5-- gefüllt   werden.

   Die Bedienungsgänge können beliebig geöffnet oder geschlossen,   d. h.   in Bevorratungsstellplätze umgewandelt werden. Regalbedienbetrieb und Kommissionierbetrieb können damit innerhalb desselben Regals gleichzeitig und ohne jegliche gegenseitige Behinderung und Gefährdung aufrecht erhalten werden. Die Beschickung erfolgt mittels des Regalförderzeuges derart, dass diese an der Annahmestelle zwei ganze Paletten gleichzeitig und quer zum Gang aufnehmen und in die Vorratszone hintereinander abgeben. 



  An Stelle der dargestellten Ausführungsform mit vier hintereinander liegenden Stellplätzen, von denen die beiden inneren Stellplätze jeweils zweier Gefachebenen zu einem Bedienungsgang verbunden sind, kann selbstverständlich auch eine andere Ausbildung und Aufteilung vorgesehen sein. Die dargestellte Vierergliederung, die eine vollkommen symmetrische Raumaufteilung ermöglicht, hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. 



   Die   Bedienungsgänge--6   und   7-- sind - s.   insbesondere die Fig. lb und   2-am   Regalende durch einen in Fig. 2 durch gestrichelte Umrahmung angedeuteten vertikalen   Schacht--5--miteinander   verbunden, indem ein   Kabinenaufzug--9--angeordnet   ist, an dessen Stelle auch ein Scherenhubtisch oder ein anderes Hebezeug oder-bei kleineren Regalen-eine einfache Treppe vorgesehen sein kann.

   Auf diese Weise kann ein reibungsloserer Kommissioniergang gewährleistet werden, derart, dass das Kommissionieren in den einen Bedienungsgang-etwa dem   Bedienungsgang--6---in   der einen Richtung und im andern Bedienungsgang   --7--- s.   Pfeile in   Fig. 3 - nach überwechseln   in diesen Bedienungsgang durch den   Schacht--5--in   der Gegenrichtung vom Regalende bis zum kopfseitigen Ausgang erfolgt. Eine Behinderung durch Gegenverkehrsbetrieb ist hiedurch ausgeschlossen. 



   Eine ähnliche Wegregelung bei der Kommissionierung kann auch derart getroffen sein, dass die Bedienungsgänge gleicher Ebene-6 bzw. 7--benachbarter Regale mittels einer vorteilhaft einsichtbaren   Brücke --19-- verbunden   sind, in welchem Falle der Kommissionierweg im Bediengang des einen Regals von vorn nach hinten und nach Wechseln in das benachbarte Regal über die Brücke -19- im Bediengang dieses Regals von hinten nach vorn verläuft. 



   Die Umsetzvorrichtung besteht-s. Fig. 4 und   5-aus   einem den Teleskoparm--11--umgreifenden heb- 
 EMI3.2 
 
Regalförderzeuges--5--angeordneten Rahmen--13--,Hydraulikzylinder--16--verbunden sind. Es kann auch umgekehrt der umgreifende Rahmen--13-gestellfest und der ausfahrbare Teleskoparm heb- und senkbar angeordnet sein, ebenso wie auf der Hubbühne   --10-- ein   horizontal verfahrbarer   Schlitten--17-,   s. Fig. 6, mit darauf angeordneten parallel und synchron 
 EMI3.3 
 



   Die Funktion der Lagerregalanlage gestaltet sich wie folgt :
Das Einlagern der in den Ebenen--a und   b-sowie--g   bis q--zur Bevorratung eingestellten Waren erfolgt derart, dass an der Warenübernahmestelle beide Stellplätze des Regalförderzeuges mit Paletten nebeneinander besetzt werden, die zu dem-beliebig-zugeordneten Stellplatz verfahren und durch-je nach Lagerregalseite-Ausfahren des   Teleskoparmes--11--in   der einen oder andern Richtung auf dem Stellplatz abgestellt werden. Die Querversetzvorrichtung tritt in diesem Fall nicht in Aktion. 



   In entsprechender Weise erfolgt das Kommissionieren ganzer Paletten sowie das Umsetzen der auf Vorrat gehaltenen Waren auf einen Kommissionierstellplatz ohne Wechsel des Regals bzw. der Gangseite,   d. h.   das Umsetzen einer Palette etwa von einem der Bevorratungsstellplätze der   Stellplatzebenen--2a   oder 2b--auf einen der Kommissionierstellplätze der Stellplatzebene--2a--. In diesen Fällen bedarf es lediglich eines Ausfahrens des   Teleskoparmes--11--in   halbe bzw. volle Ausfahrstellung zur Aufnahme der Ware und nach Einziehen des Teleskoparmes und Verfahren zum Kommissionierstellplatz Ausfahren des Teleskoparmes in derselben Ausfahrrichtung bis in halbe Ausfahrstellung zum Abstellen der Palette auf dem Kommissionierstellplatz.

   Die auf dem Regalförderzeug eingebaute Umsetzvorrichtung kommt bei diesem Wegespiel nicht zum Einsatz. 



   Das Umsetzen der Waren von einem Bevorratungsstellplatz auf einen Kommissionierstellplatz unter Wechsel des Regals bzw. der Gangseite,   d. h.   von einem Stellplatz etwa der   Ebenen-2a   oder 2b--auf einen Stellplatz 
 EMI3.4 
 

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 zugewendeten Stellplatz des   Teleskoparmes --11-- erfolgt.   Ein Absetzen im benachbarten Regal ohne Umsetzen der Palette auf dem Teleskoparm würde also ein Ausfahren des Teleskoparmes in die maximale Ausfahrstellung erfordern, in der er zur Hälfte in den Bedienungsgang-6 bzw. 7-des Regals-3einragt. 



   Das Umsetzen der Palette auf dem Regalförderzeug geschieht-s. zunächst die Fig. 4 bis 6a-in der Weise, dass nach Entnahme der   Palette --12-- und   Ausfahren des Teleskoparmes aus dem Regal (Stellung I in Fig. 6a) der   Rahmen--13--oder   eine ähnliche Form der Unterlage der Umsetzvorrichtung bis zum beidseitigen Aufsitzen der   Palette --12-- auf   den   Lagerböcken --15-- gehoben   (Stellung II in Fig. 6a) und 
 EMI4.1 
 



  Bei diesem Vorgang hat keiner der Teile die durch den Hubbühnenrahmen begrenzte Fläche überschritten, so dass er gleichzeitig mit dem horizontalen Verfahren des   Regalförderzeuges-5-und   dem vertikalen Verfahren der   Hubbühne-10-erfolgen kann.   Im Anschluss hieran erfolgt wieder Absenken des   Rahmens --13-- mit   den   Lagerböcken --15-- bis   zum Absetzen der   Palette--12--auf   dem   Teleskoparm --11-- entsprechend   der Darstellung in Fig. 3 bzw. Position IV in Fig. 6a.

   Nach Erreichen des   Kommissionierstellplatzes,     d. h.   eines der Stellplätze der   Reihe--3d--in   den Ebenen--c bis   f-erfolgt   Ausfahren des Teleskoparmes in der andern Richtung (Position V in Fig. 6a), wobei es zum Absetzen der Palette auf dem Stellplatz lediglich eines Ausfahrens des Teleskoparmes in Halbstellung bedarf. Ein darüber hinausgehendes Ausfahren des Teleskoparmes, das zu einer Gefährdung der sich in den   Bedienungsgängen--6   bzw.   7--aufhaltenden   Personen führen könnte, ist vermieden. 



     Soll-als schwierigster Fall-eine   hintere Palette auf einen Kommissionierstellplatz gebracht werden, vor der eine andere Palette lagert, nimmt das Regalförderzeug beide Paletten auf, stellt die nicht gewünschte, vordere auf einem leeren, vorderen Vorratsstellplatz des auf der andern Gangseite gelegenen Regals ab und bringt die Kommissionier-Palette direkt oder nach Umsetzen in der beschriebenen Weise zu dem Kommissionierstellplatz. 



   Entsprechend erfolgt das Umsetzen mit Hilfe der in Fig. 6b schematisch dargestellten Ausführungsform, bei der auf der   Hubbühne--10--an   Stelle des   Rahmens--13--ein   entsprechend kürzerer   Schlitten--17--   und auf diesem parallel und synchron heb- und senkbare   Lagerböcke --18-- vorgesehen   sind. In diesem Falle werden nach der Entnahme der   Palette --12-- von   dem Stellplatz (Pos. I) zunächst die   Lagerblöcke-18--   gehoben, bis die Palette von dem Teleskoparm -11- frei kommt (Pos. II). Im Anschluss hieran erfolgt Verfahren des   Schlittens--17--unter   Mitnahme der Lagerböcke -18- und damit der Palette in die andere Stellung (Pos.

   III), Absenken der Lagerböcke bis zum Aufsetzen der   Palette --12-- auf   dem Teleskoparm--11-- (Pos. IV) und Ausfahren des Teleskoparmes lediglich in Halbstellung zum Abstellen der Palette auf dem Kommissionierstellplatz (Pos. V). 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Lagerregalanlage, bestehend aus Lagerregalen mit mehreren übereinander, nebeneinander und hintereinander liegenden Stellplätzen für die zu lagernden Wareneinheiten sowie je einem Regalförderzeug mit 
 EMI4.2 
 einer Gefachebene (a bis q) des Lagerregals die nebeneinander liegenden inneren Stellplätze (B, C) aller Gefachsäulen (I bis V) zu einem sich stollenartig durch das Regal erstreckenden, an jeder Seite von lediglich einer Stellplatzebene begrenzten Bedienungsgang (6,7) verbunden sind und die Teleskoparme (11) der Regalförderzeuge (5) jeweils eine der halben Lagerregaltiefe entsprechenden Ausfahrlänge sowie wie an sich bekannt eine Vorrichtung beispielsweise heb-und senkbar angeordnete Verschiebeböcke (Fig. 4) zum Umsetzen einer Wareneinheit von ihrer einen Seite auf ihre andere Seite besitzen. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. Stellplatzebenen (A, B, C, D) hintereinander besitzen, von denen die beiden inneren Stellplätze (B, C) einer Gefachebene (c) oder mehrerer übereinanderliegender Gefachebenen (c/d, e/f) zu einem Bedienungsgang (6,7) verbunden sind, wobei die beidseitig ausfahrbaren Teleskoparme der Regalförderzeuge eine der Tiefe zweier hintereinanderliegender Stellplätze entsprechende Ausfahrlänge besitzen. EMI4.4 übereinanderliegende Bedienungsgänge (6,7) gebildet sind, die am Lagerregalende durch einen Verbindungsschacht (8) mit darin angeordneter Treppe oder darin angeordnetem Hebezeug (9) miteinander verbunden sind.
    EMI4.5 aus einem den Teleskoparm (11) des Regalförderzeuges umgreifenden heb-und senkbar auf der Hubbühne (10) des Regalförderzeuges angeordneten Rahmen (13) besteht, auf dessen Seitenholmen (13a) Lagerböcke (15) in <Desc/Clms Page number 5> Parallelführungen (14) geführt sind, die mit einem Hydraulikzylinder (16) verbunden sind. EMI5.1 ein horizontal verfahrbarer Schlitten (17) mit darauf angeordneten parallel und synchron heb-und senkbaren Lagerböcken (18) für die Palette (12) geführt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4340617A1 (de) * 1993-11-29 1995-06-01 Bayerische Motoren Werke Ag Kraftfahrzeug-Parkhaus für einen Park & Ride-Bahnhof
CN115432448A (zh) * 2022-10-14 2022-12-06 广州绿茵无垠科技有限公司 单元货物多横多纵集合为整车整体货垛作业系统及方法

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