AT323383B - Schalungskörper aus kunststoff - Google Patents

Schalungskörper aus kunststoff

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AT323383B
AT323383B AT41772A AT41772A AT323383B AT 323383 B AT323383 B AT 323383B AT 41772 A AT41772 A AT 41772A AT 41772 A AT41772 A AT 41772A AT 323383 B AT323383 B AT 323383B
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AT
Austria
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formwork
plastic
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foils
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AT41772A
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Klepsch Rudolf Dipl Ing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
    • E04B5/36Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Schalungskörper aus Kunststoff, insbesondere für die Herstellung von Deckenschalungen, der eine rinnen- oder trogförmige Gestalt aufweist und mit quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Rippen versehen ist. 



   Es sind bereits Schalungskörper für die Herstellung von Deckenschalungen bekannt, die aus im Querschnitt U-förmigen Elementen bestehen, welche mit den Enden der Schenkel auf die Stege zweier benachbarter Träger aufgelegt werden, worauf der Zwischenraum zwischen den Trägern, vorzugsweise nach Einlegen von Bewehrungseisen, mit Beton ausgefüllt wird. Die bekannten Schalungskörper bestehen in der Regel aus Beton, dem vorzugsweise Füllstoffe beigemengt sind, oder aus   Ziegelmaterial.   Es sind auch bereits aus andern Materialien, beispielsweise aus Holz oder aus Kunststoff, bestehende Schalungskörper bekannt. Die bekannten Schalungskörper weisen den Nachteil auf, dass die Herstellungskosten verhältnismässig gross sind und dass sie auch ein grosses Gewicht aufweisen.

   Bei den beispielsweise aus Holz oder aus Kunststoff bestehenden bekannten Schalungskörpern, welche eine der Trägerlänge entsprechende Länge aufweisen, treten beim Transport Schwierigkeiten auf, da diese Schalungskörper grossvolumig sind und sich nur sehr schwer stapeln lassen, so dass für den Transport dieser Schalungskörper Fahrzeuge mit grosser Ladefläche notwendig sind. Andere bekannte Schalungskörper bestehen aus mit Kunststoff zu einem steifen Körper verpressten Holzspänen und erstrecken sich nur über eine geringe Länge, so dass sie zwar leicht transportiert werden können, jedoch beim Auflegen auf die Träger miteinander verbunden werden müssen.

   Dies erschwert die Herstellung der Schalung, wobei noch hinzukommt, dass es schwierig ist, die aneinander gereihten Schalungskörper so aufzulegen, dass sie den gesamten Zwischenraum, in Trägerlängsrichtung gesehen, zwischen zwei benachbarten Deckenträgern überbrücken. 



  Ausserdem erfordern auch diese bekannten Schalungsträger ein grosses Transportvolumen. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, Schalungskörper aus flexiblem Kunststoff herzustellen, der zum Zwecke des Transportes so verformt werden kann, dass er in einer Ebene ausgebreitet ist. Zur Versteifung dieses Schalungskörpers ist dieser mit quer zur Längsrichtung verlaufenden Sicken bzw. Rippen versehen, die jedoch diesem Schalungskörper keineswegs die nötige Stabilität verleihen, die erforderlich ist, um die Last des aufgebrachten Betons ohne Verformung aufnehmen zu können. 



   Es ist weiters ein Verfahren zur Herstellung einer Betondecke bekannt, bei welchem auf die von ebenen Schalungselementen gebildete Schalung geschlossene, luftgefüllte Kissen als Füllkörper aufgelegt werden. Durch diese Kissen kann zwar die erforderliche Betonmenge reduziert werden, die Kissen können jedoch nicht als Schalkörper, der den Zwischenraum zwischen zwei Deckenträgern überbrückt, verwendet werden, da sie nicht die notwendige Tragfähigkeit besitzen. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Schalungskörper zu vermeiden und einen Schalungskörper aus Kunststoff zu schaffen, der verhältnismässig billig in seiner Herstellung ist, über die ganze Trägerlänge durchläuft, wobei seine Länge leicht der Trägerlänge angepasst werden kann, ein geringes Transportvolumen aufweist und die nötige Festigkeit und Stabilität besitzt, um das Gewicht des eingefüllten Betons aufnehmen zu können. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass der Schalungskörper aus zwei in Abständen miteinander verbundenen Kunststofftafeln oder-folien besteht, wobei die Zwischenräume zwischen den Verbindungsstellen zur Bildung der Rippen mit einem, vorzugsweise unter Druck stehenden, Medium gefüllt sind.

   Der erfindungsgemässe Schalungskörper kann somit in grossen Längen hergestellt und an der Baustelle leicht auf das gewünschte Mass abgelängt werden. Durch die Füllung der Zwischenräume werden hiebei sehr steife Rippen gebildet, die einen wesentlichen Teil der aufzunehmenden Last übernehmen, so dass der Schalungskörper eine hervorragende Festigkeit besitzt, wobei dennoch die Stärke der verwendeten Kunststofftafeln oder-folien verhältnismässig gering gehalten werden kann. Hiedurch werdende Herstellungskosten herabgesetzt und es wird das Transportgewicht verringert. 



   Vorzugsweise ist die Länge einer der beiden Kunststofftafeln oder-folien zwischen zwei benachbarten Verbindungsstellen grösser als die Länge der andern Kunststofftafel oder-folie, so dass nach Füllung des Zwischenraumes eine einseitig vorstehende Rippe gebildet wird. Hiedurch wird der Vorteil erzielt, dass die andere Seite des Schalungskörpers im wesentlichen eben ist, so dass in der mittels des erfindungsgemässen Schalungskörpers hergestellten Decke keine Vertiefungen oder Vorsprünge gebildet werden. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dann, wenn zwischen den Verbindungsstellen der Kunststofftafeln oder-folien jeweils eine verschliessbare Öffnung in einer der Tafeln oder Folien vorgesehen ist. Diese verschliessbare Öffnung ermöglicht es, das sich in den Zwischenräumen befindliche Medium beim Transport zu evakuieren ; in diesem Fall können die beiden Tafeln oder Folien eng aneinander gelegt werden, so dass ein im wesentlichen ebener Teil entsteht, der leicht gestapelt und bei Verwendung dünner Folien sogar gefaltet oder zusammengerollt werden kann. Hiedurch ist es möglich, das Transportvolumen sehr klein zu halten, wobei die Länge der Schalungskörper trotzdem der Trägerlänge entsprechen kann. Es werden somit für den Transport keine Fahrzeuge mit grosser Ladefläche benötigt.

   An der Baustelle können dann die Zwischenräume über die Öffnungen mit einem Druckmedium, beispielsweise Druckluft, gefüllt und anschliessend die Öffnungen beispielsweise durch Schweissung mittels Heizschwerter verschlossen werden, so dass ein steifes, tragfähiges Gebilde entsteht. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung können alle Öffnungen über eine gemeinsame Leitung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 miteinander verbunden sein, in der etwa im Bereich jeder Öffnung ein Ventil, vorzugsweise ein Rückschlagventil, vorgesehen ist. Auf diese Weise können alle Zwischenräume eines Schalungskörpers bei Anschluss einer Druckluftquelle   od. dgl.   an die gemeinsame Leitung gleichzeitig mit Druckluft   od. dgl.   gefüllt werden, wobei die Rückschlagventile ein Entweichen der Druckluft insbesondere nach Entfernen der Druckluftquelle verhindern. 



   Die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Schalungskörpers ermöglicht auch eine leichte Entfernung desselben nach dem Erhärten des Betons, da es lediglich nötig ist, die Zwischenräume beispielsweise durch Herstellung einer Öffnung in einer der Kunststofftafeln oder-folien drucklos zu machen, worauf der Schalungskörper in sich zusammenfällt und entfernt werden kann. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht. 



  Fig. l zeigt einen erfmdungsgemässen Schalungskörper für eine Deckenschalung im Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 2. Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. l und Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2 dar. Fig. 4 zeigt den in den Fig. l bis 3 dargestellten Schalungskörper in perspektivischer Ansicht. Fig. 5 stellt perspektivisch eine andere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Schalungskörpers dar und Fig. 6 zeigt den Schalungskörper nach Fig. 5 in Transportstellung. 



   Der im Querschnitt Förmige Schalungskörper besteht aus zwei   Kunststoff tafeln bzw. -folien --1, 2--,   die an   Verbindungsstellen --3-- miteinander   verschweisst sind. Die innere Kunststofftafel oder-folie--2-- 
 EMI2.1 
 Schalungskörpers ermöglicht, so dass das Transportvolumen sehr klein gehalten werden kann. Hiezu können beispielsweise die beiden Schenkel des einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Schalungskörpers in die Ebene des Schalungskörperbodens geklappt werden. An der Baustelle werden die   Zwischenräume --4-- mit   Druckluft gefüllt, worauf die   öffnungen --5-- durch   Verschweissen verschlossen werden. Dieser Schweissvorgang kann auf einfache Weise durch an sich bekannte Heizschwerter erfolgen. 



   Der in den Fig. l bis 4 dargestellte Schalungskörper weist von den Schenkeln abstehende Flansche auf, die auf den Trägern der herzustellenden Decke aufruhen. Diese Flansche sind bei einem Zusammenfalten des Schalungskörpers bei evakuierten   Zwischenräumen--4--hinderlich.   Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform wurde dieser Nachteil vermieden. Bei dieser Ausführungsform ruht der Schalungskörper unter Vermittlung von im wesentlichen in der Schenkelebene angeordneten   Teilen --6-- auf   den Trägern der herzustellenden Decke auf. Die Teile--6--sind durch Verschweissung der Kunststofftafeln oder-folien --1, 2--gebildet und zur Erhöhung ihrer Steifigkeit gewellt ausgeführt.

   Die   öffnungen --5-- sind   bei dieser Ausführungsform an der Innenseite der Teile--6--vorgesehen. 
 EMI2.2 
 dann der Schalungskörper in der in Fig. 6 dargestellten Weise zusammengerollt und transportiert werden kann. 



   Es ist zweckmässig, wenn an der Baustelle sämtliche Zwischenräume --4-- eines Schalungskörpers gleichzeitig mit Druckluft gefüllt werden können. Um dies zu ermöglichen, können alle   Öffnungen--5--   durch einen nicht dargestellten Schlauch aus Kunststoff miteinander verbunden werden, der beispielsweise an der 
 EMI2.3 
 im Bereich jeder   Öffnung --5-- ein   Rückschlagventil auf. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalungskörper aus Kunststoff, insbesondere für die Herstellung von Deckenschalungen, der eine 
 EMI2.4 
 Verbindungsstellen (3) zur Bildung der Rippen mit einem, vorzugsweise unter Druck stehendem, Medium gefüllt sind. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. beiden Kunststofftafeln oder-folien (2) zwischen zwei benachbarten Verbindungsstellen (3) grösser ist als die Länge der andern Kunststoff tafel oder -folie (1), so dass nach Füllung des Zwischenraumes eine einseitig vorstehende Rippe gebildet wird. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Verbindungsstellen (3) der Kunststoff tafeln oder -folien (1, 2) jeweils eine verschliessbare Öffnung (5) in einer der Tafeln oder Folien vorgesehen ist. EMI3.2 eine gemeinsame Leitung miteinander verbunden sind, in der etwa im Bereich jeder Öffnung (5) ein Ventil, vorzugsweise ein Rückschlagventil, vorgesehen ist.
AT41772A 1972-01-19 1972-01-19 Schalungskörper aus kunststoff AT323383B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0065089A1 (de) * 1981-05-18 1982-11-24 Carl, Heinz, Ing.grad. Verdrängungskörper

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