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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verhindern eines Befahrens einer in lediglich einer Richtung zu befahrenden Fahrbahn mit einem Fahrzeug in der falschen Richtung mit einem ein Gehäuse bildenden Fahrbahnelement, in welchem bei einem Befahren der Fahrbahn in der falschen Richtung aus der Fahrbahnoberfläche verschwenkbare Spitzen oder Messer gelagert sind, welche durch Durchtrittsöffnungen in dem Fahrbahnelement hindurchtreten, wobei die Messer oder Spitzen an wenigstens einer eine Lagerung bildenden Drehachse gelagert sind.
Mit derartigen Einrichtungen, bei welchen durch ein Ausfahren von verschwenkbaren Messern oder Spitzen die Reifen eines Fahrzeuges zerstört werden, soll verhindert werden, dass Fahrzeuge auf einer Fahrbahn, welche nur in einer Richtung befahren werden soll, beispielsweise Autobahnen, Autobahnab-bzw.-auf- fahrten oder Schnellstrassen, in der falschen Richtung befahren und in weiterer Folge als"Geisterfahrer"schwere Unfälle auslösen können.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der EP-A 0 235 548 bekannt geworden, wobei die in einem Gehäuse aufgenommenen Spitzen oder Messer an einer gemeinsamen Welle gelagert sind, wobei innerhalb des Gehäuses wenigstens ein die Spitzen oder Messer in einer Stellung, in welcher die Spitzen oder Messer nicht aus der Fahrbahnoberfläche vorragen, haltender Elektromagnet vorgesehen ist, wobei darüberhinaus eine auf die Spitzen oder Messer wirkende Feder vorgesehen ist, welche in Richtung eines Aufrichtens der Messer oder Spitzen wirkt, sodass die Messer oder Spitzen aus der Fahrbahnoberfläche vorragen.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist die Tatsache, dass bei entsprechend hoher Störanfälligkeit derartiger Elektromagnete, welche die Durchfahrtsperre in der Betriebsposition, in welcher diese ohne weiteres befahren werden kann, halten, entsprechende zusätzliche Sicherheitsvorrichtungen vorgesehen sein müssen, um bei einer Fehlfunktion der Elektromagnete ein unmittelbares Ausfahren der Messer oder Spitzen mit Sicherheit vermeiden zu können, um durch ein unbeabsichtigtes bzw. ungewolltes Ausfahren der Messer oder Spitzen mögliche, zusätzliche Unfälle vermeiden zu können.
Weiters ist bei dieser bekannten Ausführung vorgesehen, dass das gesamte Gehäuse, welches die Messer oder Spitzen sowie die Betätigungsvorrichtung
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aufnimmt, aus der Fahrbahnebene vorragt, sodass eine derartige Einrichtung nicht in schnell befahrbaren Strassenstücken, wie beispielsweise bei Autobahnab- und -auffahrten verwendbar ist, sondern lediglich beispielsweise im Bereich von Ausfahrten von Parkflächen, auf welchen entsprechend geringe Geschwindigkeiten vorgeschrieben sind, einsetzbar ist.
Darüberhinaus ist es beispielsweise aus der DE-A 40 40 589 oder der US-A 4 974 991 bekannt geworden, bei einem Befahren einer Strasse bzw. Strecke in der falschen Richtung unmittelbar vollständige Fahrbahnelemente bzw. Sperrelemente aus der Fahrbahnelemente aus der Fahrbahn anzuheben, wobei bei diesen Ausbildungen insbesondere nachteilig ist, dass unter Berücksichtigung der zumeist ein relativ hohes Gewicht aufweisenden Fahrbahnelemente auch entsprechend gross dimensionierte Antriebsaggregate für ein Ausfahren derselben vorgesehen sein müssen.
Weiters ist davon auszugehen, dass ein Ausfahren derartiger Sperrelemente entsprechend rasch erfolgen muss, um einen wirksamen Schutz unbeteiligter Fahrzeuge zu ermöglichen, wobei neben einer grossbauenden Konstruktion zur Betätigung bzw. Bewegung von Elementen mit hohem Gewicht kurze Ansprechzeiten für derartig grosse Anlagen nicht ohne weiteres mit einem vergleichsweise einfachen Aufwand, welcher für einen Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen erforderlich ist, möglich ist.
Weiters ist beispielsweise aus der AT-PS 398 441 eine Warneinrichtung bekannt geworden, wobei für den Fall einer Feststellung, dass sich ein Fahrzeug in einer falschen Richtung bewegt, entsprechende Alarm- und Blendeinrichtungen ansprechen, welche den sich in der falschen Richtung bewegenden Fahrer auf seinen Irrtum aufmerksam machen sollen.
Die vorliegende Erfindung zielt nun darauf ab, ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art zum Verhindern eines Befahrens einer in lediglich einer Richtung zu befahrenden Fahrbahn eine derartige Vorrichtung zu schaffen, bei welcher mit einfacher und insbesondere kleinbauender Konstruktion eine sichere Auslösung bei einem Befahren in der falschen Richtung sichergestellt werden kann, wobei darüberhinaus die Zuverlässigkeit im Ansprechverhalten der erfindungsgemässen Vorrichtung verbessert werden soll.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Verhindern eines Befahrens einer in lediglich einer Richtung zu befahrenden Fahrbahn im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die Messer oder Spitzen durch wenigstens ein mechanisch auf die Messer oder Spitzen einwirkendes Betätigungselement in einer niedergedrückten Stellung, in welcher die Spitzen oder Messer mit der Fahrbahnoberfläche fluchten bzw. geringfügig unter dieser liegen, gehalten sind und bei einem Befahren der Fahrbahn in der falschen Richtung die Messer oder Spitzen in Richtung eines Vorragens der Messer oder Spitzen aus der Fahrbahnoberfläche freigebbar sind.
Dadurch, dass erfindungsgemäss die Messer oder Spitzen durch ein mechanisch auf die Messer oder Spitzen einwirkendes Betätigungselement in einer niedergedrückten Stellung gehalten sind, wird sichergestellt, dass selbst bei Fehlfunktionen oder Problemen in der Versorgung von Elementen der erfindungsgemässen Vorrichtung zuverlässig verhindert wird, dass unbeabsichtigt und ungewollt die Messer oder Spitzen zu einem Vorragen aus der Fahrbahnoberfläche veranlasst werden, wodurch zusätzliche Gefahren selbst für in der richtigen Richtung fahrende Fahrzeuge bewirkt werden könnten.
Es lässt sich somit mit einer konstruktiv einfachen und zuverlässig arbeitenden Vorrichtung das Auslangen finden, welche darüberhinaus entsprechend kleinbauend ausgebildet werden kann, wobei auch mit geringem Aufwand ein Nachrüsten von bestehenden Fahrbahnen, wie beispielsweise Autobahnab-oder-auffahrten, ohne weiteres möglich wird.
Zur Verringerung der Anzahl der Einzelteile der erfindungsgemässen Vorrichtung sowie für eine gleichmässige Auslösung der Messer oder Spitzen ist darüberhinaus vorgesehen, dass die Messer oder Spitzen an einer gemeinsamen, sich über das gesamte Fahrbahnelement erstreckenden Drehachse gelagert sind, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung entspricht.
Für eine besonders robuste und wartungsarme Konstruktion, welche einen Einsatz unter rauhen Umgebungsbedingungen ermöglicht, ist darüberhinaus bevorzugt vorgesehen, dass das auf die Spitzen oder Messer einwirkende Betätigungselement über wenig-
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stens ein mittels einem Zylinderkolbenaggregat beaufschlagbaren Hebelelement betätigbar ist.
Um mit kleinbauenden Zylinderkolbenaggregaten das Auslangen zu finden und gegebenenfalls eine Mehrzahl bzw. sämtliche der in einer erfindungsgemässen Vorrichtung angeordneten Messer oder Spitzen betätigen zu können, ist in diesem Zusammenhang weiters bevorzugt vorgesehen, dass das Hebelelement von einem mehrfach gekrümmten, in seinem mittleren Bereich schwenkbar gelagerten Hebel gebildet ist, wobei an einer unteren Anlenkstelle das Zylinderkolbenaggregat angreift und an einer oberen Anlenkstelle das Betätigungselement für die Spitzen oder Messer gelagert ist, wobei durch entsprechende Wahl der Anlenkstellen selbst vergleichsweise grosse Kräfte durch entsprechend kleinbauende Zylinderkolbenaggregate aufgebracht werden können.
Um insbesondere bei sich über grosse Fahrbahnbreiten erstreckenden Vorrichtungen zum Verhindern eines Befahrens einer in lediglich einer Richtung befahrbaren Fahrbahn mit einfachen Elementen das Auslangen finden zu können, ist darüberhinaus bevorzugt vorgesehen, dass bei einer gemeinsamen Drehachse für eine Mehrzahl von Messern oder Spitzen zusätzliche Führungs- bzw.
Abstützelemente für das Betätigungselement vorgesehen sind, wobei diese zusätzlichen Führungs- bzw. Abstützelemente eine entsprechende Erhöhung der Verwindungssteifigkeit der einzelnen zu bewegenden Elemente ermöglichen. Für eine besonders kompakte und kleinbauende Ausbildung, mit welcher mit einer möglichst geringen Anzahl von Einzelelementen und einer möglichst geringen Anzahl von Lagerstellen das Auslangen gefunden werden kann, ist darüberhinaus vorgesehen, dass das wenigstens eine Hebelelement und die Führungs-bzw. Abstützelemente um die Drehachse zur Lagerung der Spitzen oder Messer verschwenkbar bzw. gelagert sind, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung entspricht.
Für eine besonders zuverlässige und einfache Betätigung der Messer oder Spitzen bzw. für eine besonders rasche Auslösung ist darüberhinaus bevorzugt vorgesehen, dass das wenigstens eine Zylinderkolbenaggregat von einem elektrisch antreibbaren Zylinderkolbenaggregat gebildet ist. In diesem Zusammenhang wird für eine weitere Erhöhung der Zuverlässigkeit bei der Auslösung der
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erfindungsgemässen Vorrichtung zur Freigabe der Messer oder Spitzen darüberhinaus bevorzugt vorgeschlagen, dass die Freigabe der Messer oder Spitzen durch eine Verkürzung der wirksamen Länge des wenigstens einen Zylinderkolbenaggregats erfolgt, sodass bei Fehlfunktionen des Zylinderkolbenaggregates sichergestellt ist,
dass die Messer oder Spitzen nicht unbeabsichtigt und zu einem ungewollten Zeitpunkt aus der Fahrbahnoberfläche vorragen können und derart eine Gefahr für selbst in der richtigen Richtung fahrende Fahrzeuge darstellen können, da eine nicht angetriebene Verkürzung des Hubes des Zylinderkolbenaggregates nicht anzunehmen ist.
Gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Betätigungselement von einer insbesondere parallel zur Drehachse der Messer oder Spitzen gelagerten Welle oder Stange gebildet ist, welche auf einer Führungsfläche an den Messern oder Spitzen aufliegt bzw. abläuft, wodurch sich mit einem gemeinsamen Betätigungselement für eine Vielzahl oder sämtliche Messer und Spitzen eine sichere Positionierung der Messer oder Spitzen in den beiden Stellungen erzielen lässt.
Für eine ordnungsgemässe und einfache Verschwenkung der Messer oder Spitzen und eine geeignete Führung der zueinander beweglichen Teile ist in diesem Zusammenhang bevorzugt vorgesehen, dass die Führungsfläche an dem Messer oder der Spitze einen Winkel mit einer Parallelen zu dem sich in aufgerichteter Stellung aus dem Fahrbahnelement vorragenden Teil des Messers oder der Spitze ein- schliesst, welcher 1100 bis 165 , vorzugsweise 125 bis 1500, beträgt.
Für eine besonders sichere Auslösung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist weiters vorgesehen, dass das Betätigungselement bzw. das Zylinderkolbenaggregat mit einer Sensorvorrichtung zur Feststellung der Fahrrichtung eines die Fahrbahn befahrenden Fahrzeuges, insbesondere bei Befahren in der falschen Richtung, gekoppelt ist, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht.
In diesem Zusammenhang wird hiebei bevorzugt vorgeschlagen, dass die Sensorvorrichtung von einer in der Fahrbahn eingebetteten Induktionsschleife zur Feststellung der Fahrtrichtung eines Fahrzeuges gekoppelt ist und dass bei einem Befahren in der falschen Richtung das Betätigungsele-
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ment, insbesondere das Zylinderkolbenaggregat, für ein Freigeben der Messer oder Spitzen betätigbar ist, wodurch sehr kurze Ansprechzeiten verwirklichbar sind.
Für eine besonders einfache Ausbildung ist darüberhinaus bevorzugt vorgesehen, dass die Messer oder Spitzen in Richtung eines Vorragens aus der Fahrbahnoberfläche insbesondere durch Schwerkraft beaufschlagbar sind, sodass zusätzliche Elemente für ein Aufrichten der Messer oder Spitzen bei einer Freigabe nicht notwendig sind. In diesem Zusammenhang wird weiters bevorzugt vorgeschlagen, dass die verschwenkbaren Spitzen oder Messer an ihrem von dem aus der Fahrbahnoberfläche vorragbaren Ende abgewandten Ende mit einem Ausgleichsgewicht versehen sind, wobei durch ein derartiges Ausgleichsgewicht ein entsprechend rasches Aufrichten der Messer oder Spitzen unterstützt wird.
Zur weiteren Erhöhung der Funktionssicherheit wird gemäss einer weiters bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung vorgeschlagen, dass die Spitzen oder Messer in aufgerichteter, aus der Fahrbahnoberfläche vorragender Stellung mit wenigstens einem Anschlag des Fahrbahnelements zusammenwirken, wobei besonders bevorzugt vorgesehen ist, dass der Anschlag von einer Begrenzungsfläche der Durchtrittsöffnungen für die Messer oder Spitzen in dem Fahrbahnelement gebildet ist. Durch einen derartigen Anschlag wird sichergestellt, dass bei aufgerichteten Spitzen oder Messer bei einem Befahren der Fahrbahn in der falschen Richtung zuverlässig die Reifen des sich in der falschen Richtung bewegenden Fahrzeuges zerstört werden und somit ein unmittelbares Abbremsen dieses in falscher Richtung fahrenden Fahrzeuges erzielt wird.
Für eine besonders einfache Anordnung der erfindungsgemässen Vorrichtung wird darüberhinaus vorgeschlagen, dass das ein Fahrbahnelement bildende Gehäuse von einem vorgefertigten Element gebildet ist, welches in ein insbesondere einen Teil der Fahrbahn bildendes Betonelement einsetzbar ist und vorzugsweise mit einem Abfluss versehen ist, wie dies einer weiteren bevorzugten Ausführungsform entspricht, sodass derart ohne aufwendige Umbauarbeiten bzw. ohne Vorsehen von grossen Abänderungen in der Fahrbahnstruktur bzw. bei der Herstellung einer Fahrbahn die erfin-
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dungsgemässe Vorrichtung unmittelbar in die Fahrbahn integriert werden kann.
Eine einfache Wartung bzw. ein einfacher Ersatz der erfindungsgemässen Vorrichtung im Störfall lässt sich darüberhinaus dadurch erzielen, dass das Gehäuse gemeinsam mit den beweglichen Elementen der Vorrichtung wenigstens teilweise aus der Fahrbahn entfernbar ist, wie dies einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht, wodurch insbesondere auf einen zeitraubenden Ausbau einzelner beweglicher Teile vor Ort verzichtet werden kann und Beeinträchtigungen bzw. Sperren des Verkehrs auf ein Minimum reduziert werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In dieser zeigen : Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf eine Fahrbahn, in welcher eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Verhindern eines Befahrens einer in lediglich einer Richtung zu befahrenden Fahrbahn integriert ist ; Fig. 2 in vergrössertem Massstab eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Vorrichtung bei abgenommener Deckplatte ; Fig. 3a und 3b in vergrössertem Massstab Ausführungsformen von Hebelelementen bzw. Führungs- oder Abstützelementen zur Betätigung der erfindungsgemässen Vorrichtung ; und
Fig. 4 in wiederum vergrössertem Massstab einen Teilschnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 2.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Fahrbahn bezeichnet, welche gemäss den angedeuteten Pfeilen 2 lediglich in einer Richtung befahren werden darf. Hiebei kann es sich beispielsweise um eine Richtungsfahrbahn einer Autobahn, einer Schnellstrasse oder dgl. handeln. Eine Richtungsfahrbahn 3 für ein Befahren dieser Strasse in der entgegengesetzten Richtung 4 ist ebenfalls schematisch angedeutet. Im Bereich einer Ausfahrt 5 der Fahrbahn 1 ist eine Vorrichtung 6 zum Verhindern eines Befahrens der lediglich in einer Richtung zu befahrenden Ausfahrt bzw. Fahrbahn 5 mit einem Fahrzeug in der falschen Richtung angeordnet, wobei die Vorrichtung 6 nachfolgend im Detail unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 4 näher beschrieben werden wird.
Die Vorrichtung 6 soll verhindern, dass ein Fahrzeug, welches sich in der mit dem strich-
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lierten Pfeil 7 angedeuteten, falschen Richtung bewegt, die Ausfahrt 5 passiert bzw. in weiterer Folge auf die Fahrbahn 1 gelangt und sich dort als"Geisterfahrer"in der falschen Richtung bewegt.
Die Vorrichtung 6 ist zusätzlich mit Signal-, Alarm- oder Sperrvorrichtungen gekoppelt, welche in Fig. 1 schematisch mit 8 bzw. 9 angedeutet sind, um nach einem Befahren der Vorrichtung 6 in der falschen Richtung 7, wodurch ein Fahrzeug unmitttelbar im Bereich der Vorrichtung 6 abgebremst oder sogar beschädigt wird, so dass eine weiterfahrt nicht mehr möglich ist, in der richtigen Richtung 2 fahrende Fahrzeuge vor dem Hindernis im Bereich der Vorrichtung 6 rechtzeitig zu warnen bzw. an einer Weiterfahrt zu hindern.
Zur Feststellung eines sich in der falschen Richtung 7 bewegenden Fahrzeuges ist darüberhinaus der Vorrichtung 6 vorgeschaltet wenigstens eine schematisch mit 10 bezeichnete Induktionsschleife in der Fahrbahn eingebettet, welche zur Betätigung bzw. Auslösung der verschwenkbaren Messer oder Spitzen dient, wie dies in weiterer Folge unter Bezugnahme auf die nachfolgenden Zeichnungen beschrieben werden wird.
Wie dies aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung 6 aus einem in die Fahrbahn eingebetteten Gehäuse 11, wobei an der Gehäuseoberseite eine Deckplatte 12 vorgesehen ist, welche eine Vielzahl von Durchtrittsschlitzen 13 aufweist, durch welche für den Fall, dass ein in der falschen Richtung 7 fahrendes Fahrzeug festgestellt wird, jeweils ein Messer bzw. eine Spitze aus der Fahrbahnoberfläche vorragt, wie dies deutlich aus Fig. 4 ersichtlich ist, wobei ein derartiges Messer bzw. eine derartige Spitze mit 14 bezeichnet ist.
Bei der schematischen Draufsicht gemäss Fig. 2 ist die Deckplatte 12 abgenommen und es ist ersichtlich, dass eine Vielzahl von wiederum mit 14 bezeichneten Spitzen oder Messern jeweils in äquidistanten Abständen von beispielsweise jeweils 10 cm angeordnet sind, sodass bei bei ausgefahrenen Messern oder Spitzen 14 eine sichere Zerstörung des sich in der falschen Richtung bewegenden Fahrzeugs unabhängig von der tatsächlichen relativen Position der Reifen relativ zu der Vorrichtung 6 erzielbar ist. Die Messer oder Spitzen 14 sind um eine eine Lagerung bzw. Hal-
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terung bildende Drehachse 15 schwenkbar gelagert, wie dies aus Fig. 4 noch deutlicher ersichtlich werden wird.
An der Drehachse 15 sind darüberhinaus an den in Fig. 2 jeweils mit Pl bezeichneten Positionen jeweils Hebelelemente 16 schwenkbar gelagert, wobei ein derartiges Hebelelement 16 vergrössert in Fig. 3a dargestellt ist. An diesen mehrfach gekrümmten Hebelelementen 16 greift an einer unteren Anlenkstelle 17 jeweils ein insbesondere elektrisch antreibbares Zylinderkolbenaggregat 26 an, während an einer oberen Anlenkstelle 18 ein sich parallel zu der Drehachse 15 erstreckendes Betätigungselement 19, welches von einer Leiste bzw. einer ähnlichen Welle gebildet ist, erstreckt.
Wie dies aus Fig. 4 deutlich ersehen werden wird, wirkt dieses Betätigungselement 19 mechanisch jeweils auf die Messer oder Spitzen 14 ein und hält diese in einer Lage, in welcher die Messer oder Spitzen niedergedrückt mit der Fahrbahnoberfläche, wie sie von der Deckplatte 12 definiert ist, fluchten bzw. geringfügig unter dieser liegen. Um mit einer vergleichsweise leichten und kleinbauenden Betätigungsstange 19 eine ausreichend hohe Stabilität und Verwindungssteifigkeit zu erzielen, ist darüberhinaus an den in Fig. 2 mit P2 bezeichneten Positionen zwischen der Drehachse 15 und dem Betätigungselement 19 jeweils ein zusätzliches Führungs- bzw. Abstützelement 20 vorgesehen, welches in Fig. 3b im Detail dargestellt ist. Hiebei ist jedes Füh- rungs- bzw.
Abstützelement 20 starr mit dem stangenförmigen Betätigungselement 19 verbunden, während es relativ zu der Drehachse 15 verschwenkbar bzw. verdrehbar gelagert ist.
In der in Fig. 4 gezeigten Schnittdarstellung in vergrössertem Massstab ist die relative Anordnung der einzelnen Elemente nochmals dargestellt, wobei eine Spitze bzw. ein Messer in ausgefahrener Position, in welcher die Spitze bzw. das Messer 14 aus der von der Deckplatte 12 definierten Fahrbahnoberfläche vorragt, mit vollen Linien eingezeichnet ist, während das Messer bzw. die Spitze in der niedergedrückten Stellung strichliert mit 14'angedeutet ist. Es ist wiederum mit 15 die gemeinsame Drehachse bezeichnet, um welche nicht nur die Messer bzw. Spitzen 14, sondern auch ein wiederum mit 16 dargestelltes Hebelelement beweglich gelagert sind.
Die Position der Anlenkstelle des Zylinders 26 am Hebelelement 16 ist in Fig. 4 in der ausgefahrenen
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Stellung des Messers bzw. der Spitze 14 mit 17 bezeichnet, während die Position der Anlenkstelle in der niedergedrückten Stellung des Messers 14'mit 17'bezeichnet ist. Es ist hiebei ersichtlich, dass für eine Freigabe des Messers bzw. der Spitze 14 in die ausgefahrene Stellung eine Verkürzung der wirksamen Länge des Zylinderkolbenaggregates 26 erfolgt. In Fig. 4 ist weiters mit 19 die Position des stangenförmigen Betätigungselementes in der ausgefahrenen Stellung der Messer oder Spitzen 14 darge-
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element eingenommen wird.
Aus Fig. 4 ist weiters ersichtlich, dass die Messer und Spitzen 14 an dem zum Betätigungselement 19 gewandten Bereich mit einer Abschrägung 21 versehen sind, welche ein entsprechend einfaches Niederdrücken der Messer oder Spitzen 14 von der aufgerichteten Stellung 14 in die niedergedrückte Stellung 14'durch das stangenförmige Betätigungselement 19 ermöglichen. Die Abschrägung bzw. Führungsfläche 21 schliesst mit dem Messer oder der Spitze 14 bzw. einer Parallelen der im wesentlichen geradlinigen Begrenzungslinie einen Winkel von etwa 1250 bis 1500 ein, sodass sich auch unter Einwirkung des nachfolgend im Detail erörterten Zusatzgewichtes 22 eine ordnungsgemässe Schwenkbewegung der Messer oder Spitzen 14 und eine sichere Einnahme insbesondere der niedergedrückten Stellung erzielen lässt.
An dem von dem aus der Fahrbahnoberfläche vorragenden Ende abgewandeten Ende sind die Messer oder Spitzen 14 mit einem mit 22 bezeichneten Zusatzgewicht ausgebildet, sodass bei einer Freigabe der Messer oder Spitzen 14 durch ein Verschwenken des Betätigungselements aus der mit 19'bezeichneten Stellung in die Stellung 19 unmittelbar unter Einfluss der Schwerkraft durch ein Verschwenken der Messer oder Spitzen 14 jeweils um die Drehachse 15 unmittelbar ein Aufrichten derselben erfolgt. Hiebei ist für eine definierte Endstellung der Messer oder Spitzen 14 ein Anschlag 23 vorgesehen, welcher in einfacher Weise von der Begrenzungsfläche des jeweiligen Durchtrittsschlitzes 13 gebildet sein kann.
Für einen besonders einfachen Einbau der Vorrichtung 6 ist vorgesehen, dass das Gehäuse 11 aus einem vorgefertigten Element gebildet ist, welches beispielsweise in einem einen Teil der
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Fahrbahn bildenden, schematisch mit 24 angedeuteten Betonelement integrierbar ist, wobei darüberhinaus schematisch mit 25 ein Abfluss zur Abfuhr von gegebenenfalls in das Innere der Vorrichtung 6 eintretendem Regenwasser angedeutet ist.
Für einen einfachen, wenigstens teilweisen Ausbau ist das Gehäuse 11 teilweise doppelwandig ausgebildet, wie dies in Fig.
4 am linken und rechten Rand jeweils angedeutet ist, sodass beispielsweise durch ein Lösen von Schraubverbindungen 27 der Innenteil des Gehäuses 11 gemeinsam mit sämtlichen darin aufgenommenen, beweglichen Elementen aus dem umgebenden Fahrbahnbereich 24 entfernbar ist und derart eine Wartung bzw. ein Ersatz bei minimiertem Arbeitserfordernis im Fahrbahnbereich möglich wird.