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Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit im Spülbehälter eingesetzter Umwälzpumpe, einem mit dem Pumpengehäuse druckseitig verbundenen Rohrabschnitt und mit einer am Pumpengehäuse angeformten
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zwischen Pumpengehäuse sowie Rohrabschnitt bildet und in Drosselstellung mit seinem vom Bund abgewandten Wandabschnitt in das Pumpengehäuse strömungshemmend hineinragt.
Bei derartigen Geschirrspülmaschinen haben im allgemeinen sowohl die am Pumpengehäuse angeformte
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geschlossene Wand ; ausserdem ist das spülbehälterseitige Ende der Buchse durch den Bund des Verstellgliedes verschlossen. Bei dieser bekannten Anordnung ist zwar in der Buchse das Verstellglied exakt geführt, bei längerem Gebrauch der Geschirrspülmaschine lagern sich jedoch zwischen Buchse und Mantel des Verstellgliedes Speisereste ab, wodurch das Verdrehen des Verstellgliedes behindert wird.
In der deutschen Offenlegungsschrift 2208622 ist beispielsweise eine mit einer Umwälzpumpe ausgerüstete Geschirrspülmaschine ähnlicher Bauart beschrieben, bei welcher ein mit dem Pumpengehäuse druckseitig verbundener Rohrabschnitt durch ein in einer Buchse des Pumpengehäuses drehbar geführtes Verstellglied wenigstens teilweise verschliessbar ist, welches als schräg abgeschnittener Kreiszylinder ausgebildet ist, dessen schräge Stirnfläche in nichtdrosselnder Stellung einen strömungsgünstigen Ubergang zwischen Pumpengehäuse
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in drosselnder Stellung mit seinem freien-rohrabschnittseitigen-Ende in das Rohr hineinragt.
Weiters ist aus der deutschen Offenlegungsschrift 2237653 eine Geschirrspülmaschine mit einer Pumpen-Kombination bekannt, welche aus einer Umwälzpumpe mit spiralförmig erweitertem Pumpengehäuse, einer Entleerungspumpe und einem Antriebsmotor besteht, welcher die mit senkrechter Achse angeordneten Pumpe in beiden, einander entgegengesetzten Drehrichtungen antreibt, wobei beim Betrieben der Entleerungspumpe der entgegen ihrer Arbeitsdrehrichtung angetriebenen Umwälzpumpe durch eine in ihrem Gehäuse nahe dem Pumpenrad sitzende Düse Luft zugeführt wird, welche einen Teil der im Umwälzpumpengehäuse vorhandenen Flüssigkeit mit sich reisst und dieselbe durch eine der Düse im Gehäuse
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Spülbehälter eingesetzter Umwälzpumpe die oben erwähnten Nachteile und Mängel in einfacher und befriedigender Weise dadurch behoben,
dass das hohlzylindrische Verstellglied in seiner Wand zwischen der konkaven Stirnfläche und dem Bund mit Durchbrüchen versehen ist, welche durch Längsstege voneinander getrennt sind, und dass die Buchse in ihrer Wand wenigstens eine Offnung hat, welche einerseits in nichtdrosselnder Stellung des Verstellgliedes durch dasselbe abgedeckt ist und anderseits in seiner Drosselstellung mit wenigstens einem Durchbruch desselben übereinstimmt.
Bei solchen Geschirrspülmaschinen fliesst in drosselnder Stellung des Verstellgliedes-in welcher also der Zufluss von Spülflüssigkeit zu dem mit dem Pumpengehäuse verbundenen Rohrabschnitt vermindert wird-ein Teil der Flüssigkeit nach Umspülen des Verstellgliedes in der Buchse durch den Durchbruch in seiner Wand und durch die Offnung in der Buchsenwand in den Spülbehälter zurück, wobei aus der Buchse die in nichtdrosselnder Stellung des Verstellgliedes abgelagerten Speisereste herausgespült werden ; ausserdem wird durch diesen Abfluss von Spülflüssigkeit die drosselnde Wirkung des Verstellgliedes unterstützt.
In den Zeichnungen ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer in erfindungsgemäss aufgebauten Geschirrspülmaschinen einsetzbaren Umwälzpumpe mit einem in einer Buchse des Pumpengehäuses geführten, durch einen Mitnehmer verdrehbaren Verstellglied - im Mittelschnitt durch beide Hauptteile-dargestellt ;
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Die in Fig. l dargestellte Umwälzpumpe --10-- hat eine Tragplatte welche unter Zwischenlage einer Dichtung -12-- eine Öffnung am Boden eines-nicht eingezeichneten-Spulbehâlters einer Geschirrspülmaschine verschliesst. Diese als Kreiselpumpe ausgebildete Umwälzpumpe --10-- hat ein aus zwei schalenförmigen Gehäusehälften --13 und 14-- zusammengesetztes Pumpengehäuse --15--, in welchem ein auf der Antriebswelle -16-- eines Motors befestigtes Laufrad --17-- eingesetzt ist.
Beide Gehäusehälften - 13 und 14--sind einerseits entlang einer horizontalen Ebene miteinander verbunden, und anderseits ist das Pumpengehäuse --15-- an der Tragplatte --11-- abgestützt. Die eine Gehäusehälfte --14-- hat eine konzentrisch zur Antriebswelle -16- angeordnete Ansaugöffnung --18-- für den Eintritt von Spülflüssigkeit aus dem Spülbehälter in das Pumpengehäuse-15--, aus welchem die Flüssigkeit druckseitig durch ein Loch-19-in einen mit der andern Gehäusehälfte --13-- verbundenen Rohrabschnitt --20-- eintreten kann, welcher an seinem Endabschnitt eine nicht eingezeichnete Sprüheinrichtung trägt.
Die
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einem über den Zylindermantel --24-- vorstehenden, dem behälterbodenseitigen Ende der Buchse--21zugeordneten Bund --25-- versehen ist. Die Buchse --21-- hat in ihrer Wand --26-- eine randoffene Öffnung --27-- (Fig. l und 4).
Das Verstellglied --22-- hat in seinem schräg abgeschnittenen Endabschnitt eine konkav ausgebildete Stirnfläche --28--, welche in der in Fig. l voll eingezeichneten, nichtdrosselnden Stellung des Verstellgliedes --22-- einen strömungsgünstigen Übergang zwischen Pumpengehäuse --15-- und Rohrabschnitt --20-bildet. Das Verstellglied --22-- ragt in der-strichpunktiert angedeuteten-drosselnden Stellung mit seinem vom Bund --25-- abgewandten Wandabschnitt --29-- strömungshemmend in das Pumpengehäuse --15-- hinein.
Das Verstellglied --22-- hat vier jeweils um 900 gegeneinander versetzte Längsstege--30--, die sich zwischen dem Bund-25-und einer die Stirnfläche --28-- bildenden Wand --31-- erstrecken (Fig.2, 3 und 4). Zwischen zwei Längsstegen --30-- ist eine den Mantel des Verstellgliedes--22--mitbildende Wand --32-- erhalten. Zwischen den übrigen Längsstegen --30-- ist das Verstellglied --22-- mit Durchbrüchen --33-- versehen.
Die Längsstege --30-- erstrecken sich vom Mantel--24--radial zur Längsachse des Verstellgliedes --22-- hin und enden mit Abstand parallel zu dieser Achse. An ihrem bundseitigen Endabschnitt sind die Längsstege --30-- in Richtung auf die angrenzende Zone des Bundes--25--hin abgesetzt und stehen in Eingriff mit einem Mitnehmer --34-- zum Verdrehen des Verstellgliedes--22-.
Der Mitnehmer --34-- ist in einem Fährungsrohr --35-- der Tragplatte --11-- verdrehbar gelagert und hat einen zylindrischen Bund--36--mit vier radial verlaufenden Schlitzen-37--, in welche die Langsstege-30-des Verstellgliedes-22-mit ihrem abgesetzten Ende eingreifen.
Der Bund-36des Mitnehmers --34-- ragt geringfügig über die gerade Stirnfläche --23-- des Verstellgliedes --22-hinaus und stützt sich mit seiner vom Verstellglied abgewandten Stirnfläche --38-- gegen die Tragplatte --11-- ab. An den Bund --36-- des Mitnehmers --34-- ist ein zylindrischer Zapfen --39-- angeformt, der einen in der Tragplatte --11-- sitzenden Dichtring --40-- gegen den Austritt von Flüssigkeit aus dem Spülbehälter sowie das Führungsrohr --35-- durchdringt und an seinem freien Ende einen Hebel-41zum Verdrehen des Verstellgliedes --22-- trägt.
Beim Betrieb der Umwälzpumpe --10-- saugt das Laufrad --17-- aus dem Spülbehälter der
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Richtung des Pfeiles in Fig. 4 wird das Verstellglied --22-- strömungshemmend wirksam und vermindert den Zufluss von Spülflüssigkeit zur Sprüheinrichtung, so dass hier der Flüssigkeitsdruck vermindert ist. In drosselnder Stellung des Verstellgliedes --22-- befindet sich dagegen mindestens ein Durchbruch --33-- wenigstens teilweise vor der Öffnung --27-- in der Wand --26-- der Buchse --21--. Ein Teil der Spülflüssigkeit kann somit das Verstellglied --22-- in der Buchse --21-- umspülen und durch die Öffnung-27-- zurück in den Spülbehälter fliessen.