AT336216B - Handtuchspender - Google Patents

Handtuchspender

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Waldhof Aschaffenburg Papier
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/24Towel dispensers; Toilet paper dispensers
    • A47K10/32Dispensers for paper towels or toilet paper
    • A47K10/34Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a web, e.g. with mechanical dispensing means
    • A47K10/36Dispensers for paper towels or toilet paper dispensing from a web, e.g. with mechanical dispensing means with mechanical dispensing, roll switching or cutting devices
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    • A47K10/3631The cutting devices being driven manually
    • A47K10/3637The cutting devices being driven manually using a crank or handle

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Handtuchspender für Handtücher, insbesondere Papierhandtücher, unterschiedlicher Länge, wobei die Handtücher von einer Vorratsrolle abziehbar und über Transportrollen geführt sind, die mit einer   Sperr- und Zeitverzögerungseinrichtung   verbunden sind. 



   Bei einem bekannten Handtuchspender kann immer nur eine gleichmässige Handtuchlänge abgezogen und benutzt, oder, wenn es sich um Papierhandtücher handelt, am Abgabeschlitz des Handtuchspenders abgetrennt werden. Dazu ist die Transportrolle mit einem Anschlag verbunden, wodurch nach Abzug der vorbestimmten
Handtuchlänge eine weitere Drehung der Transportrolle verhindert wird. Nach Abzug der Handtuchlänge wird eine Zeitverzögerungseinrichtung eingeschaltet, die die Sperreinrichtung erst nach einer vorbestimmten Zeit wieder löst. Dies hat den Sinn, dass nicht eine Handtuchlänge nach der andern abgezogen werden kann, was zu einer Verschwendung von Handtüchern führen würde.

   Die Welle der Transportrollen kann mit einer Feder verbunden sein, wodurch nach Ablauf der Zeitverzögerungseinrichtung und damit Aufhebung der Sperre eine geringe Drehung der Transportrolle bewirkt wird, so dass insbesondere bei Papierhandtüchern das abgerissene Ende um ein kurzes Stück aus dem Ausgabeschlitz herausgeschoben wird. Damit ist gewährleistet, dass der nächste Benutzer das Handtuch gut fassen und abziehen kann. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass es erwünscht ist, je nach dem Aufstellungsort des Handtuchspenders unterschiedlich lange Handtücher abziehen zu können. Es sind hiezu Geräte entwickelt worden, die auf zwei verschiedene Handtuchlängen eingestellt werden können. Die Umstellung ist aber relativ kompliziert, weil praktisch ein Grossteil der Transporteinrichtung umgebaut werden muss. 



   Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Handtuchspender zu schaffen, bei dem mit einfachsten Mitteln und auf einfache Weise zwei oder mehr verschiedene Handtuchlängen eingestellt werden können. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist der erfindungsgemässe Handtuchspender dadurch gekennzeichnet, dass die Transportrollen mit einer Hohlachse auf einer mit der Sperr- und Verzögerungseinrichtung verbundenen Welle frei drehbar gelagert sind, und dass zwischen Hohlachse und Welle eine übertragungseinrichtung vorgesehen ist, die die Drehung der Hohlachse wahlweise direkt oder in einem vorgegebenen   übersetzungsverhältnis   an die Welle überträgt. Je nach der Einstellung der Übertragungseinrichtung können daher verschieden lange Handtuchlängen abgezogen werden. 



   Die Übertragungseinrichtung zur direkten Übertragung der Drehung der Hohlachse auf die Welle weist in ihrer einfachsten Ausführung einen lösbar einsetzbaren Stift auf, der sich in eingesetztem Zustand quer durch Ausnehmungen in der Hohlachse und eine Bohrung in der Welle erstreckt. Wenn die Drehung der Hohlachse in einem vorgegebenen   Übersetzungsverhältnis   auf die Welle übertragen werden soll, weist die übertragungseinrichtung in vorteilhafter Weise ein Übersetzungsgetriebe aus einem mit der Hohlachse verbundenen Zahnrad, einem mit der Welle verbundenen Zahnrad und wenigstens einem Zahnradpaar, dessen Zahnräder untereinander verbunden sind, auf, wobei das Zahnradpaar in Eingriff mit dem Zahnrad auf der Hohlachse und dem Zahnrad auf der Welle bewegbar ist.

   Bei einem Handtuchspender mit der übertragungseinrichtung, die zur direkten Übertragung der Drehung der Hohlachse auf die Welle den Stift und zur Übertragung in einem vorgegebenen   Übersetzungsverhältnis   ein übersetzungsgetriebe aufweist, ist vorteilhaft, wenn der Stift unverlierbar unter dem mit der Hohlachse verbundene Zahnrad sitzt. Bei dieser Ausführung kann, wie noch beschrieben wird, der Stift einfach eingesetzt oder herausgenommen und das Übersetzungsgetriebe einoder ausgerückt werden. 



   Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Handtuchspenders ist dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe ein zweites Zahnrad auf der Hohlachse, das einen andern Durchmesser als das erste Zahnrad auf der Hohlachse hat, und ein zusätzliches Zahnradpaar aufweist, welches wahlweise in Eingriff mit dem zusätzlichen Zahnrad auf der Hohlachse und dem Zahnrad auf der Welle bewegbar ist. Bei dieser Ausgestaltung der Übertragungseinrichtung kann durch wahlweises Einrücken des einen oder des andern Zahnradpaares eines von zwei   Übersetzungsverhältnissen   eingestellt werden. 



   Aus praktischen Gründen ist bevorzugt, dass das Übersetzungsverhältnis des Übersetzungsgetriebes zwischen der Hohlachse und der Welle 1, 5 : 1 bis 2, 5 : 1 beträgt. Wenn zwei Zahnradpaare verwendet werden, ist bevorzugt, dass die Übersetzungsverhältnisse der beiden durch wahlweises Einrücken der Zahnradpaare herstellbaren Getriebeverbindungen unterschiedlich gross sind und im Bereich von   1 : 1   bis 2, 5 : 1 liegen. Bei dieser Ausführung kann die direkte Übertragung durch einen Stift, der sich in der oben beschriebenen Weise durch Hohlachse und Welle erstreckt, durch eines der beiden Zahnradpaare mit einem Getriebeverhältnis von   1 : 1   ersetzt werden. Das andere Zahnradpaar sorgt dann für die andere, gewünschte Handtuchlänge. 



   Die Zahnradpaare sind vorzugsweise auf verschiebbaren Halterungen angeordnet, die in ihren jeweiligen Endstellungen arretierbar sind, wobei die eine Endstellung dem   eingerückten   und die andere Endstellung dem ausgerückten Zustand entspricht. Eine besonders einfache Umschaltung der Handtuchlängen ergibt sich dann, wenn die beiden Halterungen für die Zahnradpaare zu einer Baueinheit zusammengefasst sind. Dann kann durch einen Handgriff das eine Zahnradpaar ausgerückt und das andere Zahnradpaar eingerückt werden. 



   Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Handtuchspenders besteht darin, dass mit einfachsten Mitteln, nämlich mit einem Übersetzungsgetriebe, das   z. B.   aus Kunststoff-Zahnrädern aufgebaut werden kann, das sicher 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 : Fig. 1Stift--94--eingesetzt und die Teile in der in Fig. 2 gezeigten Lage sind, ist der Stift unverlierbar in der Bohrung--92--angeordnet. 



   Wenn bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ein anderes Übersetzungsverhältnis zwischen Hohlachse --40-- und Welle --42-- eingestellt werden soll, wird zunächst der   Stift --94-- entfernt,   und dann werden die   Zahnräder--72   und 80--, wobei sich beispielsweise eine Übersetzung von   2 : 1   ergibt, oder die Zahnräder --72 und 82--miteinander gekoppelt, wobei sich beispielsweise eine übersetzung von 1, 5 : 1 ergibt. Zur Kopplung der   Zahnräder--72   und   80--sind Zahnräder--100, 102-- (Fig. 2)   vorgesehen, die auf einer senkrecht zur Zeichenebene hin- und herbewegbaren Halterung --104-- gelagert sind.

   Die Zahnräder   --100   und 102--sind miteinander verbunden oder einstückig ausgebildet und werden von einem Abstandstück   - -106-- in ihrer   jeweiligen Lage gehalten. Auch das   Abstandstück --106-- kann   einstückig mit den   Zahnrädern--100, 102--ausgebildet   sein, was sich insbesondere bei Kunststoffausführung empfiehlt. 
 EMI3.1 
 Kunststoff ausgeführt und in einer hin- und herbewegbaren   Halterung --114-- gelagert   sind, die ein Ein- bzw. 



  Ausrücken der Zahnräder gestattet. 



   Gemäss Fig. 4 sind die beiden Halterungen--104 und   114--auf   einer gemeinsamen Grundplatte   - -116-- angeordnet,   so dass beim Einrücken des einen Zahnradpaares --100,102-- das andere Zahnradpaar 
 EMI3.2 
 



   Aus der bisherigen Beschreibung ist ersichtlich, dass die bei jedem Abzug ausgegebene Handtuchlänge von dem Umfang der   Transportrollen--20--und   der Übersetzung zwischen der   Hohlachse--40--und   der Welle --42-- abhängt. Durch geeignete Wahl der   Zahnräder--100,   102,110,   112-- kann z. B.   das 1, 5fache, das 1, 8fache oder auch das Doppelte oder irgend ein anderes Vielfaches der einfachen Handtuchlänge eingestellt werden. Es ist auch möglich, das Getriebe aus drei Zahnradpaaren aufzubauen, die mit entsprechenden Zahnrädern auf der   Welle--42--und   der   Hohlachse--40--zusammenwirken.   Die Übertragungsverbindung bzw.

   Einschaltung des Getriebes kann auch in unterschiedlicher Art und Weise geschehen, wie es beispielsweise bei Fahrzeuggetrieben oder bei Planetengetrieben bekannt ist. 



   Die Ausführungsform der Übertragungseinrichtung --50-- gemäss den Fig. 4 und 5 ermöglicht noch eine besonders einfache Umstellung von einem   übersetzungsverhältnis     1 : 1   auf ein anderes, beliebiges   übersetzungsverhältnis   zwischen   1 : 1   und 2, 5 : 1, wenn das eine Zahnradpaar,   z. B.   die Zahnräder 
 EMI3.3 
 die   als"einfache"oder Einheits-Handtuchlänge   bezeichnete Handtuchlänge ergibt. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man den Durchmesser der Zahnräder --72 und 80-- und den Durchmesser der   Zahnräder--100   und 102--gleich gross macht. Alternativ kann der Durchmesser der Transportrollen geändert werden, so dass sich die gewünschte Einheits-Handtuchlänge ergibt.

   Bei dieser Ausgestaltung der Übertragungseinrichtung ist es nicht mehr erforderlich, den in Fig. 2 gezeigten   Stift--94--ein-oder   auszubauen. Vielmehr kann die Umstellung des Handtuchspenders von einer Handtuchlänge auf die andere durch Lösen der   Schrauben --120-- und   Verschieben der   Grundplatte --116-- erfolgen.   Diese Umstellung kann sogar bei geschlossenem Gerät dann vorgenommen werden, wenn man an der Grundplatte einen Griff (nicht gezeigt) vorsieht, der durch eine entsprechende Ausnehmung in dem Gehäuse --32-- nach aussen ragt. Die   Zahnräder--100,   102 und 110,   112--können,   wie dargestellt, durch Bolzen miteinander verbunden oder einstückig aus Kunststoff gegossen oder gespritzt sein.

   Statt die   Zahnräder--100,   102 und 110,   112- durch   ihre Halterungen--104 bzw.   114--ein-und   auszurücken, können diese Zahnräder auch dauernd in Eingriff mit den   Zahnrädern--72   bzw. 80,   82--stehen   und zum Umstellen des Handtuchspenders wahlweise miteinander verbunden werden. 



   Schliesslich ist noch darauf hinzuweisen, dass der Handtuchspender nicht auf die Verwendung von Papierhandtüchern beschränkt ist, sondern auch für wiederaufrollbare Textilhandtücher verwendbar ist. Auch in diesem Fall kann es erwünscht sein, Handtücher unterschiedlicher Länge in einem Zug abziehen zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Handtuchspender für Handtücher, insbesondere Papierhandtücher, unterschiedlicher Länge, wobei die Handtücher von einer Vorratsrolle abziehbar und über Transportrollen geführt sind, die mit einer Sperr- und EMI3.4 drehbar gelagert sind, und dass zwischen Hohlachse (40) und Welle (42) eine Übertragungseinrichtung (50) vorgesehen ist, die die Drehung der Hohlachse (40) wahlweise direkt oder in einem vorgegebenen <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 einrichtung (50) zur direkten Übertragung der Drehung der Hohlachse (40) auf die Welle (42) einen lösbar einsetzbaren Stift (94) aufweist, der sich in eingesetztem Zustand durch Ausnehmungen (90) in der Hohlachse (40) und eine Bohrung (92) der Welle (42) erstreckt.
    EMI4.2 Übertragungseinrichtung (50) ein Übersetzungsgetriebe aus einem mit der Hohlachse (40) verbundenen Zahnrad (80), einem mit der Welle (42) verbundenen Zahnrad (72) und wenigstens einem Zahnradpaar (100,102), dessen Zahnräder untereinander verbunden sind, aufweist, und dass das Zahnradpaar (100,102) in Eingriff mit dem Zahnrad (80) auf der Hohlachse (40) und dem Zahnrad (72) auf der Welle (42) bewegbar ist. EMI4.3 weiteres Zahnrad (82) auf der Hohlachse (40), das einen andern Durchmesser als das erste Zahnrad (80) auf der Hohlachse (40) hat, und ein zusätzliches Zahnradpaar (110,112) aufweist, das wahlweise in Eingriff mit dem zusätzlichen Zahnrad (82) auf der Hohlachse (40) und dem Zahnrad (72) auf der Welle (42) bewegbar ist.
    EMI4.4 verhältnisse der beiden durch wahlweises Einrücken der Zahnradpaare herstellbaren Getriebeverbindungen unterschiedlich gross sind und im Bereich von l : l bis 2, 5 : 1 liegen. EMI4.5 (100,102 bzw. 110,112) auf verschiebbaren Halterungen (104,114) angeordnet sind, die in ihren jeweiligen Endstellungen arretierbar sind, wobei die eine Endstellung dem eingerückten und die andere Endstellung dem ausgerückten Zustand entspricht. EMI4.6
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